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Realität
sagt: "Es ist, wie es gerade ist!" - in
Partnerschaft, Familie, Beruf, Freizeit, Wohnen, Gesundheit und Wohl-fühlen
usw.
Lebendige Realität sucht immer auch die gleichzeitige und ausgewogene
Verbindung zwischen dieser Gegenwart und den eigenen Zielen. Sie stellt Fragen
zur Richtung und damit zur Zukunft, zum Beispiel:
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"Was kann ich in eigener Zuständigkeit verbessern und
dazu-lernen,
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um meine Realität erfreulicher,
fröhlicher und intensiver zu gestalten ?
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um weitere - und mir bisher noch
unbekannte - Quellen von Freude, Lachen und Leichtigkeit kennen zu
lernen, die ich dann, wenn sie mir gefallen, ganz oder teilweise in
mein alltägliches Leben herein- und mit dazuholen kann ?"
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Es gilt immer: "Ich kann und darf mich verändern und wachsend
weiter-entwickeln, wenn ich es will und wie ich es will !"
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Schwäche ist es, wenn ich es mir
bequemer mache, als es mir gut tut - und schwerer, als es nötig ist.
Schwäche ist auch dazu da, sie zu erkennen und jetzt für mich besser und
bewusster sorgen zu lernen.
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siehe auch: Realität
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Die Frage "Wie geht das ?" hat unendlich viele Antworten und
Erscheinungsbilder.
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Den gleichen Inhalt packt der Lehrer anders an, als die Eltern - der Freund
macht es anders, als der Partner - der Heiler macht es anders, als der
Wissenschaftler - sogar dieser Pfarrer macht es anders, als ein anderer - usw. -
usw.
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Interessant sind eigentlich alle Variationen.
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Doch für mein eigenes Dazu-lernen und Mich-weiter-entwickeln ist es günstig,
die persönlich interessantesten Möglichkeiten auszuwählen, mich mit diesen zu
befassen, die Inhalte zu lernen und einzuüben und dann - nach und nach - meine eigenen Antworten
zusammenzustellen. Und zwar so, wie es für mich am einfachsten, am schönsten,
am angenehmsten und am wohl-tuensten ist, alleine und mit anderen zusammen!
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Die Wirkungen spüre ich! - Und mit Aufmerksamkeit kann ich so meine
Art Schritt für Schritt immer weiter verbessern und verfeinern!
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Dabei sind auch die scheinbar kleinsten Kleinigkeiten von Bedeutung!
Beispiel: Wie hält man den Löffel beim Essen? Darauf gibt es keine
‘allgemeingültige’ Antwort. Jeder macht es anders. Ich probiere
also verschiedene Möglichkeiten aus. Und dann entwickle ich daraus meine Art,
wie es also für mich am angenehmsten ist.
Günstig ist es, ein Verhalten einzuüben, das andere zumindest nicht abstößt,
weil man ja auch immer wieder mit anderen zusammen sein will.
siehe auch: Wie
geht das?
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Erfahrungen - verlangen 'spürbaren' Gewinn
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Erfahrungen
der Vergangenheit (auch Geschichte, Traditionen, Überlieferungen
und Träume), haben nur dann einen Wert für Gegenwart und Zukunft, wenn sie
einen Gewinn bringen.
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Schöne Erlebnisse bedeuten spürbar Freude, Begeisterung, Leichtigkeit oder
Fröhlichkeit und damit eine wichtige Verbesserung der eigenen Lebens-Qualität
- zum Zeitpunkt des Geschehens und bei jeder Rückerinnerung.
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Negative Ereignisse dagegen sind Belastungen und Schmerzen und vermindern die
Lebens-Qualität - zum Zeitpunkt des Geschehens und bei jeder Rückerinnerung.
Doch auch sie können, ja müssen durch Veränderung und Weiter-Entwicklung zu
persönlichem Gewinn verarbeitet werden, sollen sie nicht ständig
wiederkehrende Negativposten im eigenen Leben bleiben. Gleich - oder auch
später.
Hilfreich dabei sind Fragen wie: "Welche Chancen stecken für mich in
diesen Ereignissen? Was kann ich für mich daraus lernen, um in der
Zukunft meine Möglichkeiten (in eigener Zuständigkeit) zu mehren und mein
Leben zu bereichern?"
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siehe auch: Erfahrungen (1) E-Fundgrube
Bewerten - verstehen und bestaunen
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Bewerten
braucht, wenn es hilfreich sein und Miteinander fördern soll,
immer auch ‘verstehen und bestaunen’. Ich bewerte einen Menschen
(oder auch eine Situation), um meinen Standort zu ihm bestimmen zu können.
Dabei weiß ich natürlich nicht, wie er wirklich ist, sondern ich spüre nur,
wie ich ihn finde, ob er mir mit seinem Verhalten in diesem Moment eher angenehm
oder eher unangenehm ist.
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Du-Bewertungen behaupten objektiv zu wissen, wie du bist und was bei dir los
ist. Das sind Grenzverletzungen, die weh tun und dem Miteinander schaden.
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Eine Ich-Bewertung ist immer einseitig und nur ein Teil. Es ist die
‘nicht überprüfte’ Behauptung der Wirklichkeit aus ‘meiner’
Sicht. Eine Ich-Bewertung ist zweifellos weniger belastend als eine
Du-Bewertung. Doch sie ‘alleine’ trägt, wenn es um kritische
Inhalte geht, noch nicht zu einer Verbesserung des Miteinander bei.
Das passiert erst, indem nun auch die Sicht der ‘anderen Seite’
dazukommt.
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"Wie ist das im einzelnen für dich?
Welche Zusammenhänge sind da für dich wichtig?
Wie meinst du das genau? usw."
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Jetzt kommt zu der Ich-Bewertung das allmähliche Verstehen der Du-Realität
dazu - und das macht in aller Regel staunen - und eröffnet beiden ganz
neue Möglichkeiten des Miteinander und Aufeinander-zu (z.B. "Mich belastet
die Lautstärke, bitte komme mir doch entgegen und sei, solange ich da bin,
etwas leiser!").
siehe auch: Bewerten
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Streit -
Spiegel für un-ausgewogene Polaritäten
Im Streit (Konflikt) lebt und spürt
jeder der Beteiligten auch Seiten von sich selbst, die sonst gerne
verborgen und nicht beachtet werden: Ärger, Wut, Verspannungen,
Verletzlichkeit, Empfindlichkeit, Unduldsamkeit, Unsicherheit usw. Auch
diese Seiten sind wichtig, in Ordnung und sie gehören dazu.
Doch gerade sie erinnern - vielfach schmerzlich - daran, dass sie, um
möglichst positiv am Leben beteiligt zu werden, verstärkt ‘ergänzende’
Eigenschaften wie z.B. Entspannung, Ruhe, Gelassenheit, Nachsicht, Geduld,
Beweglichkeit und Gleichgewicht brauchen.
siehe auch: Streit
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