Reisebericht Ägypten Hurghada April 2001

 

 

Unser Traum war es schon lange Zeit, einmal die Pyramiden in Kairo zu sehen. Das Land der Pharaonen hat uns sehr interessiert.

So haben wir Überlegungen angestellt, wie wir zusammen mit unserer Tochter Isabel –14 Jahre- dieses Land Ägypten wohl am besten bereisen könnten und dabei Preis und Angebot sehr genau im Auge behalten.

 

Wir haben uns schließlich entschlossen, einen Badeaufenthalt in Hurghada für zwei Wochen zu buchen und innerhalb dieser Zeit vor Ort jeweils 2 Tage Kairo und Luxor zu besuchen.

Ausgerüstet mit sämtlichen Medikamenten –insbesondere gegen Durchfall und Übelkeit (wegen Busfahrt)- und bequemer weiter Kleidung ging es dann am Montag, dem 09.04.01 ab Düsseldorf per Condor nach Hurghada.

 

  1. Tag Ankunft im Flughafen Hurghada um 14.40 Uhr. Zuerst mussten wir unsere Personalien und Ausweis-Nr. zwecks Touristenvisum auf einem Formular eintragen. Mit diesem ging es dann zur Passkontrolle. Am Rollband der Kofferausgabe herrschte wildes Durcheinander. Einheimische sprangen wie ein Wiesel über das Rollband, wenn sie bemerkten, dass man einen bestimmten Koffer haben wollte. Auf der Jagd nach Bakschisch (Trinkgeld) schleppten sie alles sofort heran. Im klimatisierten Bus ging es dann zu unserem Hotel am Rande des Ortes Hurghada. Dort kamen wir gegen 16.30 Uhr an. Unser Hotel Seagull machte einen großzügigen Eindruck; auch unser Zimmer war sehr geräumig und ordentlich.

 

  1. Tag 9.00 Uhr morgens Begrüßungscocktail durch die Reiseleitung und notwendige Informationen. Leider hatten wir die ersten 5 Tage keinen Safe zur Verfügung (bei nur 60 Stück kein Wunder!). Nach einem ersten Erkundungsspaziergang waren wir vom Strand etwas enttäuscht. Ich hatte mir vorgestellt, dass man hier entlang laufen könnte. Dem war allerdings nicht so, es handelte sich vielmehr um zwei Badebuchten. Dies war bei anderen Hotels auch nicht anders. Der Grund liegt u.a. darin, dass jedes Hotel hermetisch abgeriegelt ist, damit kein Unbefugter (Einheimischer) Zutritt zu der Hotelanlage hat. Wachposten am Strand und auch an jedem Eingang des Hotels.
    Am Nachmittag haben wir uns am Pool gesonnt. (Liegen, Auflagen, Handtücher, Schirme–alles inklusive).

 

  1. Tag heute ist es sehr windig. Einen Sonnenschirm kann man nicht aufstellen. So sind wir von Schattenplatz zu Schattenplatz gewandert oder haben uns im Pool abgekühlt.

 

  1. Tag mich hat`s erwischt. Nach dem Aufstehen habe ich Durchfall, obwohl ich doch bei der Menüauswahl so vorsichtig war. Mittags habe ich jedoch das Schlimmste überstanden. 2 mal 4 Kohletabletten haben wohl gewirkt. Mein Hausarzt hatte mir erklärt, dass die meisten Durchfälle im Urlaub durch Lebensmittelvergiftungen oder allein durch Klimaumstellung hervorgerufen werden. Kohletabletten wirken der Vergiftung entgegen.
    Am Nachmittag ging es mir schon wieder recht gut.

 

  1. Tag heute haben wir einen U-Boot-Ausflug geplant. Eine yellow Submarine –die einzige im roten Meer- wird uns zu einem Korallenriff bringen. Mit einem Sammeltaxi fuhren wir zum Sindbad-Hotel. Sammeltaxis fahren im Minutentakt durch Hurghada. Man braucht sich nur an die Straße zu stellen. Sofort hält ein Minibus und man steigt ein. Den Fahrpreis bezahlt man –am besten kommentarlos- beim Ausstieg. Reiseleiter sind gerne bereit, den angemessenen Preis zu ermitteln. Würde man den Taxifahrer nach dem Preis fragen, würde man horrende Summen genannt bekommen!
    Mit einem Transferboot ging es ca. eine halbe Stunde aufs Meer hinaus. Dort befand sich eine Feststation, an der der Umstieg in das U-Boot erfolgte. Das U-Boot verfügt über 40 Sitzplätze. Jeder mit einem eigenen Bullauge. Zwei Taucher begleiten das U-Boot und locken außerdem die Fische mit Futter an. Der tiefste Punkt war bei 20 Metern erreicht. Die Fahrt unter Wasser dauerte ca. 40 Minuten.
    Das ganze war allerdings nicht billig. Umgerechnet betrug der Preis pro Person 84,00 DM.

 

  1. Tag heute geht es nach Kairo. Gegen 3.30 Uhr wurden wir vom Reisebus abgeholt. Nachdem noch einige weitere Hotels angefahren wurden und weitere Reisegäste zustiegen ging es an der Küstenstraße entlang nach Norden. Isabel und ich hatten eine Tablette gegen Reiseübelkeit eingenommen. Unterwegs fand eine halbstündige Pause statt. Gegen 11.30 erreichten wir die Randbezirke von Kairo. Armselige und baufällige Lehmhäuser reihen sich aneinander.Meistens  hängt über Kairo eine gelbliche Smogwolke. Autoverkehr und Eselkarren nebeneinander auf der Straße. Jeder fährt wo er will, ein riesiges Verkehrschaos! Allerdings so gut wie kein Stau, der Verkehr läuft. Ampeln gibt es nicht oder werden sowieso ignoriert.
    die Ärmsten der Armen leben auf dem Friedhof. Sie haben sich dort zwischen den Grabmonumenten Hütten und Verschläge gebaut.

    Aber dann, man sieht sie schon von weitem, die 3 berühmten Pyramiden von Gizah. Immer wieder tauchen sie zwischen Häusern oder Feldern auf.
    Eine ganze Zeitlang fuhren wir an Bewässerungskanälen des Nils vorbei. Auch hier das gleiche Elend wie in der Stadt. Eine Lehmhütte wird von der einen Seite von den Tieren bewohnt, auf der anderen Seite ist ein Zimmer für die Familie. Neben dem Elend kommt das Müllproblem. Ein Müllabfuhrunternehmen gibt es nicht. Einzelne sammeln Müll und versuchen ihn wieder zu verwerten. Aber bei einer 18 Mio-Einwohner-Stadt ist dies ein Tropfen auf den heißen Stein. So weht der Wind die Plastiktüten bis an den Nil oder in die Wüste.
    Aber zurück zu den Pyramiden! Nach der Durchquerung von Kairo kommen wir ihnen immer näher. Nach Erklimmen einer Anhöhe liegen sie plötzlich vor uns auf einem Felsplateau .Der Rummel ist längst nicht so groß wie erwartet. Mittlerweile ist es ca. 13.30 Uhr. Mit Wasserflasche und Hut umrunden wir die größte von ihnen, die Cheopspyramide. Der Anblick zu ihrer 137 m hoch gelegenen Spitze ist gigantisch. Einen Kamelritt lehnen wir freundlich aber bestimmt ab. Wer weiß, ob uns der Kameltreiber für den vereinbarten Preis wieder runter lassen würde.
    Mit dem Bus geht es den Berg noch weiter hinauf, von wo wir einen herrlichen Blick auf die Pyramiden genießen. In der Ferne können wir weitere Pyramiden erkennen. Unweit unterhalb der Cheopspyramide liegt der bekannte riesige Sphinx. Er stellt den Pharao mit einem Löwenleib dar, der die Grabstätte bewacht. Hier befindet sich auch ein Totentempel mit gut erhaltenen Steinreliefs. Ein Gang führt von diesem Tempel hinauf zur Pyramide.
    Nach der üblichen Fotopause ging es mit dem Bus weiter zur alten Hauptstadt Memphis. Außer einigen Steinblöcken ist hiervon nichts übrig geblieben. Allerdings wurden in einem Areal einige große Statuen zusammengetragen. Hier liegt (da die Beine nicht mehr vorhanden sind) eine riesige ca. 10 Meter große gut erhaltene  Ramses II. Statue. Die Statue ist mittlerweile 3.800 Jahre alt.
    Von dort aus ging es nach Sakkarah. Dort steht die älteste gut erhaltene Stufenpyramide. Dort wurden wir durch unseren Reiseleiter ausgiebig herumgeführt. Gegen 16.oo Uhr! Suchten wir unser Mittagslokal unweit des Nils auf. Das Essen war gut und reichhaltig. Als Vorspeise verschiedene Tapas mit Fladenbrot, anschließend Reis, Pommes, verschiedene Sorten Fleisch, Gemüse und zum Nachtisch Orangen. Vor dem Lokal warteten einige Kinder und bettelten um Money, Money. Eine Mitreisende kannte das Ritual schon. Sie bot den Kindern allerdings Bonbons an, die reißenden Absatz fanden. Auch ich hielt einige Kaugummis bereit, die mir die Kinder derb aus der Hand rissen. Ein Mädchen hielt triumphierend 3 davon in der Hand und gab auch anderen nichts ab. Anschließend fuhren wir zu unserem 3-Sterne-Hotel 3-Pyramids. Die Ausstattung war nicht zu vergleichen mit unserem 4-Sterne-Hotel in Hurghada, aber für eine Nacht war es ok.
  2. Am nächsten Morgen ging es zeitig, um 8.oo Uhr, zum Ägyptischen Museum. Unser Reiseleiter hatte die richtige Nase gehabt. Zum Öffnungsbeginn tummelten sich bereits etliche Reisebusse aller Nationen. Auch dort bewies der Reiseleiter die richtige Spürnase und führte uns zuerst in das obere Stockwerk zu den Kostbarkeiten. Die meisten Reisegruppen kämpften sich von den weniger bekannten Stücken nach oben. So konnten wir auch hier der Masse entgehen. 4000 Jahre alte Schätze konnten wir bewundern. Darunter die weltbekannten Schätze aus dem Grab Tut ench Amuns. Die Führung dauerte ca. 2 Stunden. Anschließend bestand noch 1 Stunde lang die Gelegenheit, auf eigene Faust das Museum zu erkunden und auch Fotos zu schießen. Weiter ging es mit dem Bus zur Alabastermoschee, ein großes Bauwerk mit weißen Kuppeln. In weiser Voraussicht hatten wir Bluse mit Ärmeln bzw. T-Shirt und kniebedeckte Hosen angezogen. Ein junges Mädchen in kurzem Spagetti-Träger-Kleid musste einen langen Umhang umlegen.
    Übrigens fühlt man sich in einem muslimischen Land mit dezenter Kleidung besonders als Frau wesentlich wohler und läuft nicht in Gefahr, bedrängt oder belästigt zu werden.
    Nach einem Mittagessen auf einem –nicht besonders schönen- Nilschiff ging es zum Bazar. Dort ist eifriges Handeln angesagt. Wir erstanden für 35 LE eine Kabliah. Verkrüppelte Bettler rutschten auf dem Boden hinter uns her. Händler priesen lautstark und teilweise auch aufdringlich ihre Waren an. Nach 1 ½ Stunden holte uns der Bus wieder ab und nach nochmaligem Fahrer- und Reiseleiterwechsel fuhren wir gegen 18.15 Uhr zurück nach Hurghada. Gegen Mitternacht kamen wir in unserem Hotel an.

 

  1.  
  2. Den 8. und 9. Tag nutzen wir zum Relaxen. Denn schon am

  3. Tag unseres Urlaubs stand der weitere Ausflug nach Luxor auf dem Programm.

    Um 4.00 Uhr morgens ließen wir uns wecken. Nach einem mageren Frühstück wurden wir um 5.00 Uhr vom Hotel abgeholt. Nun ging es zu einigen weiteren Hotels, um weitere Urlauber abzuholen. In Safaga war der Sammelpunkt aller Reisebusse, die nun in einem Konvoi mit Polizeibegleitung durch das Wüstengebirge nach Luxor starteten. Der erste Teil der Strecke ist sehr kurvenreich. Die Fahrweise der Busfahrer ist recht gewöhnungsbedürftig. In den Kurven viel zu schnell und mit riskanten Überholmanövern dauerte es nicht lange, bis sich einige Passagiere übergeben mussten. Ich hatte allerdings vorgesorgt und eine Reisetablette gegen Übelkeit eingenommen. Während der Fahrt ging es die letzte Stunde ständig an Bewässerungsgräben entlang auf Luxor zu. Dort wo bewässert wird, sieht man –wie hier- Weizenfelder. Den meisten Ertrag erreichen die Bauern durch Zuckerrohranbau. Allerdings wird dieser stattlich begrenzt. Die Bauern arbeiten dort wie hier vor 100 Jahren. Mit Hacken wird der Boden gelockert. Ochsen ziehen den Pflug. Ganz selten kann man einen uralten Trecker sehen. Die Bauern sind arm. Sie wohnen entlang der Bewässerungskanäle in Lehmhütten.
    In Luxor um 11.00 Uhr angekommen, wurde nach einem kurzen Zwischenstop an unserem 4-Sterne!-Hotel zuerst der Karnak-Tempel besichtigt. Die Sonne brannte heiß zwischen den riesigen Steinmonumenten. Der Karnak-Tempel ist äußerst beeindruckend. Zwei große Mauern (Pylone) säumen den Eingang. Danach kommt man in die Tempelhalle, die von riesigen mit Inschriften versehen Säulen ausgestattet ist. Die Erläuterungen des Reiseführers waren so interessant, dass die erbarmungslose Hitze in Kauf genommen wurde. Zwischendurch half immer wieder ein Schluck aus der Wasserflasche.
    Am Ende der Säulenhalle stehen zwei Obelisken. Einer besteht aus Rosenquarz. Die Säulen wurden damals in dem ca. 500 km entfernten Abu Simbel in einem Stück aus dem Fels geschlagen und binnen sieben Monaten in Luxor aufgestellt. Die Aufstellung dieser Obelisken hatte die Königin Hatschepsut veranlasst. An dem Bau des Tempels waren etliche Dynastien beteiligt. Jeder Pharao versuchte so, seine Macht darzustellen und der Gottheit zu huldigen. Nach der Führung hatte noch jeder Reiseteilnehmer die Gelegenheit den Tempel auf eigene Faust zu erforschen und Fotos anzufertigen.
    Anschließend ging es zu dem nicht weit entfernten Luxor-Tempel. Die beiden Tempel waren damals durch eine ca. 3 km-lange Spinxenallee verbunden. Heute sind noch Teile davon zu sehen. Es ist bekannt, dass weitere noch vergraben unter Häusern liegen.
    Im Luxor-Tempel wurde das Allerheiligste im 3. Jahrhundert nach Christus als christliche Kirche benutzt.
    Zurück am Hotel gegen 14.15 Uhr hatten wir den Rest des Tages zur freien Verfügung. Nach Duschen und einem Imbiss gingen wir die Promenade am Nil entlang, um das bekannte Nilschiff nach Agatha Christis Roman „Tod auf dem Nil“ zu sehen. Leider hatte dies inzwischen abgelegt.
    Um 18.00 Uhr hatten wir uns für die Ton- und Lichtshow im Karnak-Tempel angemeldet. (45,-- DM pro Person incl. Transfer). In der Dunkelheit (in Ägypten wird es schon sehr früh stockdunkel) schienen die Monumente angestrahlt noch eindrucksvoller und komplexer. Wechselnde Stimmen erzählten dabei die Historie des Tempels. An diesem Schauspiel nahmen Tausende von Touristen teil.( Wahnsinn allein wie viel deutsche Urlauber an diesem Akt teilnahmen.)

Gegen 20.30 Uhr erreichten wir todmüde unser Hotel, nahmen unser Abendessen ein und fielen erschöpft ins Bett.
Anzumerken ist noch, dass dieses Hotel durchaus unseren Erwartungen entsprach. Die Ausstattung und das Essen war einem 4-Sterne-Hotel angemessen. Am

11. Tag ging es morgens um 7.00 Uhr zum Tal der Könige.
Dort sind über 130 Gräber gefunden worden. Von möglichen 12 Gräbern konnten wir 3 besichtigen. Die Gräber werden in ständigem zweiwöchigen Wechsel zum Besuch freigegeben.
Doch vorher sollten wir noch einen Blick auf die riesigen Memmonkolosse, die mitten in der Landschaft stehen, werfen können.
Bereits um 8.00 Uhr kamen wir in dem Tal an, in dem die Sonne schon erbarmungslos auf uns hernieder brannte. Mit einer kleinen Shuttlebahn wurden wir vor das Felsmassiv gebracht. Unser Glück war es, dass eines der bestens erhaltenen Gräber, und zwar von Seth II. von uns besichtigt werden konnte. Durch einen langen Schacht geht es hinab in die Erde, an dessem Ende der Sarkophag steht. Die Ausführungen des Reiseleiters waren sehr interessant. Doch die stickige Luft in den Gräbern und die gestaute Hitze draußen machten die Führung doch recht anstrengend. Die Pharaonen wurden damals 70 Tage lang mumifiziert, d.h. durch einen kl. Schnitt an der Hüfte wurden sämtliche Eingeweide herausgeholt und dem Körper und den Innereien sämtliches Wasser entzogen. Das Gehirn wurde durch die Nasenlöcher an einem Haken herausgeholt. Die Leiche wurde anschließend ausgestopft und in etliche meterlange Leinenbinden gewickelt und in den Sarg gelegt. Der Deckel wies noch einmal aus Stein gehauen die Gestalt des Pharao auf. Eine Totenmaske machte den Pharao im Reich der Toden erkennbar. Durch die gründliche Mumifizierung sind einige Pharao-Mumien bis heute gänzlich erhalten geblieben. Adelige Leute wurden damals ca. 30-40 Tage mumifiziert, einfache Leute nur wenige Tage. Den Verstorbenen wurden sämtliche Hausratsgegenstände und Kostbarkeiten mit ins Grab gelegt, da davon ausgegangen wurde, dass diese auch im Jenseits benötigt würden.
Nur wenige Autominuten entfernt ist der Tempel der Königin Hatschepsut. Eine lange Rampe führt zu dem als mit dem Fels verschmolzener aussehenden Tempel hinauf.
Ein Meisterwerk der damaligen Baukunst. Auch hier war die Hitze erbarmungslos, weit und breit ist kein Stückchen Schatten vorhanden. Eine Wohltat war daher der klimatisierte Bus. Nach dem Besuch eines Handwerkbetriebes, der Vasen und andere Gegenstände aus kostbarem Stein und Alabaster herstellt, setzten wir mit einem Motorboot auf die andere Seite des Nils über. Dort hatten wir noch 2 Stunden lang die Möglichkeit, Erkundungen auf eigene Faust zu unternehmen. Wir nutzen die Gelegenheit uns für die Rückreise zu stärken und Souvenirs einzukaufen.
Auf der Rückreise wurde unsere Tasche an dem falschen Hotel zu früh aus dem Bus geladen, was für einige Aufregung sorgte. Außerdem bestand kurz vor Hurghada anlässlich des Besuchs von Staatschef Mubarak eine Straßensperre. Mit einiger Verzögerung erreichten wir dann gegen 20.00 Uhr unser Hotel.

 

 An den restlichen 2 Urlaubstagen genossen wir noch mit Urlaubsbekannten aus Lünen einen gemütlichen Umtrunk.

 

Als Fazit möchte ich bemerken, dass wir von dem Karnak-Tempel mehr beeindruckt waren als von den Pyramiden, die unser eigentliches Ziel gewesen sind.

Einen bloßen Badeurlaub würden wir in Ägypten nicht verbringen wollten, da es absolut kein nennenswertes Hinterland gibt, welches man auf eigene Faust erkunden könnte. Auch einfache Spaziergänge sind schwierig, da außerhalb der Hotelanlage nur Wüste oder arme und baufällige Häusersiedlungen sind.

 

Trotzdem hat der Urlaub unseren Erwartungen voll entsprochen.