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Flugplatz Deggendorf        EDMW

Lage: 5 km westlich von Deggendorf an der Donau -  Koordinaten 48 49 46,4  N   12 52 559,4 E;    12 52 559,4 E; Bahn:  Asphalt   09 / 27 -  550 m - Höhe 314 m - Platzrunde im Norden - Funk  122.025 Asfalt   09 / 27 -  550 m - Höhe 314 m - Platzrunde im Norden - Funk  122.025 - Telefon  0 99 31 - 35 30 - meist nur am Wochenende offen -  Landegebühr 4,00 Euro - Gaststätte - Homepage: lsv deggendorf

Flugplatz Deggendorf zu Füßen des Bayrischen Waldes

Zu Füßen des Bayerischen Waldes, 300 m westlich der Donau liegt der gut ausgebauten Flugplatz von Deggendorf. Umgeben vom längsten Strom Europas und Baggerseen bietet sich hier nach einer Landung besonders an heißen Sommertagen die Möglichkeit der nassen Erfrischung.

Leider gibt es keine öffentliche Verbindung in die 32.000 Einwohner zählende Kreisstadt Deggendorf mit ihrer historischen Altstadt. Aber man kann am Platz Fahrräder ausleihen! 

Wer Höhenunterschiede mag, kann sich allein im Stadtgebiet "austoben". Zu Fuß braucht man zum höchsten Punkt in der Stadt, den 1114 m hohen Breitenauer Riegel etwa drei Stunden. Mit dem Flieger sind die 800 Höhenmeter wohl schneller und bequemer zu bewältigen.

wirbelfreier Platz Anflug auf die 27

Hindernisfrei und ohne gefährliche Wirbel bei etwas Seitenwind schwebt man in Deggendorf ein. Beim Abflug nach Westen genügt ein leichter Steigflug. Kein Berg, kein Hindernis: der brettebene Gäuboden mit den Getreide- und Zuckerrübenfeldern mag eintönig erscheinen, Notlandefelder gäbe es jedenfalls in beruhigender Menge.

Flugplatz mit Badeweiher

Anflug auf die 09

Für Flüge entlang der bislang noch  nicht ausgebauten Donau zwischen   Straubing und Deggendorf liegt    dieser Platz als Zwischenstopp richtig.

Leider ist er i. d. R. nur am Wochenende offen.

Der Platz ist großzügig ausgebaut.

Im Sommer bietet sich der nahe Kiesweiher als Bademöglichkeit geradezu an.

Flugplatz-Gaststätte

Die Terrasse des Clubheims lädt zu einem gemütlichen Aufenthalt ein.

An Sommertagen bietet sich  der unmittelbar dahinter liegende Badeweiher als Abkühlung für den Körper an.

Der Motor sollte dann inzwischen ebenfalls wieder Normaltemperatur erreicht haben.

Hangar

Für Ausflügler ist der Flugplatz Deggendorf ein gern angesteuertes Ziel. Die UL-Szene in Deggendorf ist inzwischen sehr bescheiden - obwohl der Platz zu den ersten gehörte auf denen man willkommen war.

Tankstelle

Das war einmal! Leider gibt es in Deggendorf kein Mogas mehr.

Oberalteich - ein Anflugsziel

Bei den Flügen entlang der Donau sollte man die Geschwindigkeit zurücknehmen, um all die Sehenswürdigkeiten genießen zu können.

Die barocken Klosteranlagen von Niederalteich, Oberalteich (Bild) den Bogenberg kurz vor Straubing oder machen Sie einen Abstecher über die Bergwelt des Bayerischen Waldes.

letzte Aktualisierung November 2007

F.05.04

Die Daten sind nicht für Navigationszwecke geeignet. Informieren Sie sich hierzu im AIP.

Kleine Chronik des Platzes

Geflogen wird im Raum Deggendorf schon seit 1936 - mit Segelflugzeugen. Aber erst 1963 erhielt der Verein die offizielle Genehmigung auf dem Gelände des heutiges Flugplatzes abzuheben.

1966 wurde der Flugplatz Deggendorf - Steinkrichen schließlich abgenommen. 1968 kam das erste Motorflugzeug, eine Cessna 172, dazu.

1971 wurde der Ausbau zu einem Verkehrslandeplatz mit der Asphaltierung der Startbahn in Angriff genommen. Pünktlich zum 25jährigen Jubiläum konnte 1976 die neue Bahn in Betrieb genommen werden. Dem Beginn des Ultraleicht-Zeitalters war Deggendorf sofort aufgeschlossen. Es war einer der ersten Plätze, die für Ultraleichte freigegeben wurde.