Startseite der HP über das "leichte Fliegen"

Flugplatz Fichtelbrunn   

Lage: 6 km westlich Sulzbach Rosenberg, 15 km nordwestlich von Amberg - Koordinaten 49 29 52,8 N    11 39 20,6 E   -  Funk  122,300    Tel.   09663 - 5 05 -  09154 - 40 55    - Bahn: 400 m Asphalt -  09 / 27 -  Höhe 480 m - Platzrunde im Norden 2600 ft - Landerichtung nur 09, Startrichtung nur 27 ! Mogas für Eigenbedarf  - Landegebühr 3 € - Gaststätte nebenan - offen am Wochenende, Sa. ab 14.00 Uhr  - HP: Flugplatz   

Fichtelbrunn 2010

Anflug auf die 09

Im Hintergrund die Stadt Sulzbach-Rosenberg mit dem  St. Annaberg. Aber konzentrieren Sie sich auf die Asphaltbahn! Allzu breit ist sie nämlich nicht. Im Sommer 2008 bekam Fichtelbrunn eine Asphaltbahn. Vor der Bahn rechts befindet sich der Abstellplatz. Er wurde 2009 aufgefüllt um in Zukunft Staunässe zu vermeiden. Noch ist im September 09 kein Gras über die Maßnahme gewachsen.

Fichtelbrunn führte bis 2006 ein verstecktes Leben. Der wunderschöne Platz war nicht in der ICAO-Karte Nürnberg verzeichnet. Der Grund dafür ist weiter unten beschrieben. Jetzt allerdings ist er als Segelflugplatz mit Motorschlepp (neues Symbol) aufgeführt. 

Start ist nur nach Westen erlaubt, kein Problem selbst bei Ostwind, da der Platz 9 m Gefälle aufweist und der "Anlauf" dadurch erleichtert wird. Gelandet wird auf der 09, also nur Richtung Osten. Für speziell eingewiesene Piloten ("Einheimische") ist auch die 27 zur Landung frei.

Fichtelbrunn 2011

 Der Grund für die lange Abstinenz auf Fliegerkarten ist so einfach wie bürokratisch: Er ist nur für Motorsegler (und neuerdings UL) zugelassen - und für Motorsegler gibt es kein Zeichen. Also auch kein Eintrag auf der Karte. Logisch! Jetzt hat man aber die Zulassung für Motorschlepp. Segelflugzeuge werden mit dem vereinseigenen UL-Dreiachser hochgeschleppt. Und dafür gibt es ein Symbol. Denn der schon früher mögliche Eintrag als UL-Platz wäre doch etwas unter Niveau gewesen.

Vor dem gut ausgestatteten Clubhaus hat die Flugleitung den vollen Überblick. Denn neu aufgesetzten Tower muss sie nicht mal benutzen. 

Aber die Dachterrasse "in luftiger Höhe" ist nur zu empfehlen. 

In die sich anschließende Halle ist eine Werkstatt integriert.

 

 

Durch den Neubau eines Hangars haben sich die Unterstellmöglichkeiten stark verbessert. 

Und daneben ist bereits ein weiterer Hangar im Bau. 

Fichtelbrunn erlebt z. Z. einen wahren Boom. Die Randbedingungen für ein problemloses Fliegen sind hier aber auch zu schön.

Ab  2004 werden  Segelflieger mit einem UL hochgeschleppt. 

Die Asphaltbahn erleichtert dazu wesentlich das schnelle Abheben.

letzte Aktualisierung  Oktober 2011

Die Daten sind nicht für Navigationszwecke geeignet. Informieren Sie sich hierzu im AIP.

Kleine Chronik des Platzes

Kaum dass die Alliierten damals die Deutschen wieder fliegen ließen, nutzten in Fichtelbrunn Flugbe- geisterte unmittelbar die Chance. Ganz in der Nähe des heutigen Platzes entstand 1955 ein Segelflugplatz mit einem regen Vereinsleben.

1979 kam der Einbruch mit der Flurbereinigung. Wie so oft spielte die Bürokratie blinde Kuh. Der Grund wurde anderweitig benötigt, Ausgleichsflächen gab es nicht in ausreichender Menge und außerdem gehörte der Grund zu zwei verschiedenen Gemeinden. So wichen die Fichtelbrunner Segler nach Vilseck aus. Doch so recht glücklich war man dort von 1979 bis 1991 nicht. Zuviel Steine (sprich Helikopterbetrieb) legten die Amerikaner den Seglern in den Weg. Die Mitglieder schwanden dahin.

1987 wurde der jetzige Platz in Angriff genommen. In zahllosen Arbeitsstunden mussten 70.000 cm Erdreich bewegt werden. Dazu kaufte man sich sogar, aus Kostengründen, eine eigene Raupe. Eine Hochspannung wurde verbuddelt. Eine immense Arbeitsleistung - und das bei einem Mitgliederstand von unglaublichen sieben Aufrechten.

1991 konnte der Platz in Betrieb genommen werden. Für Windenschlepp eignet er sich allerdings nicht. Viel zu kurz ist die Bahn. Motorsegler allein konnten (durften) starten. Segelflug ist nicht möglich.

2001 wurde der Platz für Ultraleichte zugelassen.

Man hat einen entsprechenden Dreiachser angeschafft und kann nun per F-Schlepp wieder Segelflugzeuge in den Oberpfälzer Himmel ziehen.

Der neue Hangar ist 2005 fertig; der Verein schult mit eigenen Fluglehrern den Nachwuchs - auch UL (Dreiachser).

2008 bekommt der Platz eine 400 m Asphaltpiste.