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Flugplatz Lauf - Lillinghof   EDQI

Lage:   5 km südl. Gräfenberg - 10 km nördlich von Lauf - nordöstlich von Nürnberg - Koordinaten 49 36 17,0 N     11 17 01,8 E Bahn:  Gras und Asphalt  - 450 m -  07 / 25 - Höhe 545 m -  Platzrunde für Segelflieger  im Norden - UL-Flieger  haben ihre Platzrunde im Süden.   Funk 133.500   Telefon 09155 - 3 55 - Landegebühr 3 Euro - Avgas und Mogas -  Getränke -  Der Platz ist PPR,  selten unter der Woche offen - Verein

Anflug auf die 07

Beim Anflug auf die 07 erkennt man, dass der Platz auf einer Hochebene liegt. Die Hangkante nach Südwest ist der eigentliche Grund, weshalb hier ein Platz für Segelflieger entstand. Hier soarte man, als es noch keinen Motorschlepp gab, falls mal ein kräftiger Südwest blies.
Lauf Lillingheof Ohne GPS bedarf es schon einer genauen Navigation um den Platz zu finden.

Von Osten (wie im Bild) kommend bietet die Autobahn eine gute Auffanglinie, von der man in ca. 5 km am Platz ist.

Der auch in der ICAO-Karte eingezeichnete Fernsehturm ist eine zusätzliche Hilfe.

Nach Süd/Südwest gibt es "keinen Auslauf" - Kontrollzone von Nürnberg!

 

Platz im Hangar ist für Gastpiloten nicht mehr frei.

Lauf-Lillinghof hat keinen Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Hierher kommt man entweder mit dem Flieger oder dem Auto.

Tipp: Wer im Juni kommt, kann in den angrenzenden Kirschplantagen Süßkirschen zum selber pflücken mitnehmen.

 

Hangar
Tower Lauf hat zwei Landebahnen: Asphalt und Gras. Sie werden vom Tower korrekt als z. B. 07 rechts oder 25 links zugewiesen.

Auf dem Platz sind Segelflieger, Motorflieger (Schleppmaschine), Motorsegler und Ultraleichte stationiert.

lauf5.jpg (2382 Byte)

Trikes gibt es keine; für sie wären die Hallentore ein unüberwindbares Hindernis.

 

Lillinghof Dies ist der Grund für den Doppelnamen: Der Lillinghof in unmittelbarer Nähe zum Sonderlandeplatz.

Er liegt sogar innerhalb der Platzrunde für Motorflugzeuge, die südlich liegt.

Die Segelflieger kurven im Norden ein.

 

letzte Aktualisierung Januar 2007

Die Daten sind nicht für Navigationszwecke geeignet. Informieren Sie sich hierzu im AIP

Kleine Chronik des Platzes

Das wunderschöne Fluggelände mit 13 ha auf dem Eppelesberg gehört dem Segelflug-Club Lauf. Gegründet wurde der Verein bereits 1929. Von den nicht gerade hohen Hügeln des Frankenlandes versuchte man damals mittels Windenstart in die Luft zu kommen. Nach 1945 musste man praktisch wieder bei Null anfangen.

Man hielt Ausschau nach Startmöglichkeiten und entdeckte den Südwesthang am Eppelesberg. Da dieser "Berg" zudem keinen Gipfel besitzt, sondern eine große Ebene konnte man eine Winde aufstellen und den Segler über eine Strecke von ca. 400 m hochziehen. 1955 liefen erste viel versprechende "Erprobungen" an. Bei Schwachwind war allerdings gerade mal eine kleine Platzrunde drin, doch starker Südwest gestattete auch einige Stundenflüge an der Hangkante.

1957 erfolgte die offizielle Zulassung des Fluggeländes und der Kauf eines Grunau Baby, sowie zweier L-Spatzen. Ein regelmäßiger, geordneter Flugbetrieb begann.

Doch die Schleppstrecke war einfach zu kurz, eine Verlängerung vom Gelände her unmöglich. Was blieb war die Umstellung auf Motorschlepp. Mit der Einlage von 500 DM eines jeden Mitglieds konnte für 18.000 DM ein Fieseler Storch angeschafft werden.

1969 erfolgte die Umstellung auf Motorschlepp. Die richtige Segelfliegerei begann. Stückweise wurde das Gelände von den Grundstückbesitzern zusammengekauft. In Eigenregie und Tausenden von Arbeitsstunden (Wer würde das heute noch machen?) wurden Hallen und Tower errichtet.

1994 wurde aus Lärmschutz- und Sicherheitsgründen eine Teil der breiten Graspiste asphaltiert. Die Startmöglichkeiten beim Schlepp verbesserten sich damit weiter.

2000 begann das Zeitalter der Ultraleichten mit der Anschaffung einer P 92.