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Flugplatz
Schwandorf
EDPF
| Lage: 5 km östlich der Stadt
Schwandorf, 36 km NNO von Regensburg - Koordinaten 49 20 25,6 N
12 11 07,9 E Bahn: Gras - 650 m
- 12 / 30 - PLR im Osten - Funk
121.200 Telefon 09431 - 2445 --
Bei Seitenwindverhältnissen starke Turbulenzen - offen: Wochenende +
Feiertage, auch unter der Woche - kein Sprit -
Landegebühr 2,90 Euro - Getränke- keine Anbindung an öffentliche
Verkehrsmittel - schwerkraftgesteuerte ULs unerwünscht |

Blick von Osten über einen Teil des
Oberpfälzer Seenlandes auf den Sonderlandeplatz Schwandorf
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Wasser und Wald bis zum Horizont. An den Ufern von Steinberger-, Murner-, Bückl- und Klausensee gibt es viele
Möglichkeiten der sportlichen Betätigung.
So sieht der Anflug von Westen aus.
Die Kreisstadt Schwandorf liegt an einem Eisen-
bahnknotenpunkt.
Die Platzrunde führt über Wasser und Wald.
Sie können es sich bei einem Motorausfall aussuchen!
Ein wunderschöner Platz mit einer
bewegten Vergangenheit. Landen wo vor über 60 Jahren die Messerschmitt Kampfflugzeuge Me
109 in den Himmel stiegen.
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Bestimmte maßgebliche Kreise
sahen die Ultraleichten in Schwandorf nicht gerne, besonders die
Schwerkraft gesteuerten Geräte sind ihnen suspekt.
Auch legte man "Vorschriften"
allzu penibel aus. So konnte es passieren, dass Sie auf Ihren Start über
eine halbe Stunde warten müssen, nur weil auf der Bahn ein Schleppseil
ausgelegt ist und eben kein Segelflugzeug zum Schleppen da ist.
Hoffentlich kommt bald eines runter, sonst warten Sie eben bis sunset. Das
ist nicht nur ärgerlich, sondern Schikane.
Nach der Wahl einer neuen, jüngeren
Vorstandschaft hat sich in Schwandorf diesbezüglich einiges zum
Positiven, sprich Lockeren gewendet.
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 Ultraleichte sind bei der Halbbahnmarkierung schon längst aus der Schneise.
Startrichtung 30 |
 Bei östlichen Winden
empfiehlt es sich Nähe der Bahnmitte auf zu setzten. Hier sind die Turbulenzen noch am
geringsten. |
 Wer Lust auf Schwimmen hat - nicht mit dem UL! - in nächster Umgebung gibt
es herrliche Badeseen - leicht zu Fuß zu erreichen. |
Schwandorf ist in erster Linie ein
Segelflugplatz. Seit 2001 ist
der Platz auch für UL´s zugelassen.

Vor dem Vereinsheim kann man in Ruhe seinen
Flüssigkeitshaushalt auffüllen. Für den Motor gibt es allerdings nichts Entsprechendes. |
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Die Gesamtlänge, die für den Windenschlepp zur
Verfügung steht, beträgt gut 1000 Meter.
Die Fliegerhalle, an die sich das
Vereinsheim anschließt, ist bis auf den letzten Platz gefüllt.
Ein Relikt aus der Zeit als in der Oberpfalz noch Braunkohle im Tagebau
gefördert wurde - die vielen Seen zwischen Schwandorf und Wackersdorf. Die Gruben sind
alle mit Wasser gefüllt - eine herrliche Seenlandschaft ist entstanden. Einige sind für
den Badebetrieb erschlossen.
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| Unmittelbar im Süden liegt das
Industriezentrum Wackersdorf. Einst (Beginn der 80er Jahre) sollte hier eine riesige
WAA - Wieder- Aufbereitungsanlage für Atommüll - entstehen. Heute kann man dort auf der
größten Kartbahn in Deutschland schnelle
Runden drehen. Ein
Flug über die Oberpfälzer Seenplatte an einem
sonnigen Spätnachmittag, wenn die Wasserflächen in unterschiedlichen
Farben leuchten, ist ein Erlebnis besonderer Art. Nächste
Plätze - Steinberg UL (S) - Schmidgaden (NW) - Weiden
(N) - Bruck-Nittenau (SO) |
letzte Aktualisierung
September 2009
Die Daten sind nicht für Navigationszwecke geeignet. Informieren Sie sich
hierzu im AIP.
Kleine
Chronik des Platzes
Der Lärm der 1000 PS
starken Sternmotoren zerreißt die Luft, der Pilot der Me 109 gibt Vollgas und startet
steil in den Himmel, wortwörtlich! Schwandorf war in den letzten Kriegsmonaten
Einsatz-Flugplatz der von den Messerschmitt-Werken produzierten
Abfangjäger. Als der
Platz in Regensburg durch die Amerikaner zerbombt war, wichen die Testpiloten in die
nähere Umgebung aus: Amberg und Schwandorf. Doch lange hat dieser Wahn- sinn nicht mehr
gedauert. So richtig zum Einsatz sind die Jäger bei der verzweifelten
Verteidigung der
Heimat - Schwandorf war ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt - nicht mehr gekommen.
Nach dem Krieg wurde die
über 1000 m lange Schneise teilweise angepflanzt. Als 1952 die Segelflieger
wieder in die Luft durften, konnte der Platz nicht genutzt werden. Auf der
nahen
Heuwiese fanden die ersten Starts statt. 1959/60 wurde der alte Militärplatz wieder
gerodet und für den Segelflugbetrieb hergerichtet. Die von den Nazis großzügig verlegte
Drainage tut heute noch ihre Dienste. Nach Regengüssen ist der Platz sofort wieder
trocken, keine Rillen und Spuren.
Platzhalter dieses
Geländes ist die Stadt Schwandorf; der Flugsportclub Schwandorf betreut und finanziert
das Drumherum. |
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