Über das "Parken"

 

Das so genannte "Parken" ist die typisch amerikanische Showaufstellung eines Pferdes, die oft auf Shows und Auktionen von amerikanischen Gangpferden zu beobachten ist.

Die Hinterbeine sind etwas ausgestellt, die Vorderbeine sollen möglichst senkrecht stehen.

Es ist eine gute Möglichkeit, um Eindruck beim Richter zu schinden und die guten Manieren des Pferdes zu präsentieren.

Aber selbst wenn man nicht an Wettkämpfen teilnimmt, hat das Parken Vorteile.

 

 

 

Ursprünglich kommt die Tradition des Parkens daher, dass die aufwendig gekleideten Herrschaften früher beim Aufsteigen ein absolut stillstehendes Pferd besteigen wollten. Dadurch, dass beim Parken der Fluchtreflex unterbrochen wird, ist ein schnelles Antreten nicht möglich. Zusätzlich hatte das Parken den Vorteil, dass das Pferd ein wenig "kleiner" wurde, sodass das Aufsteigen leichter fiel, beispielsweise auch das Aufsteigen mit einem langen Kleid.

 

Das Parken ist jedoch keine "neue" Erscheinung aus Amerika. Schon Xenophon, ca. 420 vor Christus, praktizierte das Parken bei seinen Pferden, was in seinen Schriften festgehalten ist.

 

 

Diese Art der Aufstellung wird den Pferden meist beigebracht, ist aber auch schon bei Fohlen zu beobachten. Pferde, die das Parken einmal gelernt haben, tun dies später sogar auch hin und wieder ohne Aufforderung am Putzplatz oder auf der Weide.

Schädlich ist die Art der Aufstellung nicht, solange es nicht übertrieben wird. Darüber, dass diese Aufstellung einen gymnastizierenden Effekt hat, ist man geteilter Meinung.

 

 

Und weil's hin und wieder mal "verwechselt" wird... hier noch einmal der Unterschied:

 

 

 

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