Gedanken eines jungen inoffiziellen universellen Pharaos

(Geschrieben wahrscheinlich im letzten Jahrtausend)

 
 
Eine kleine Geschichte:
 
 

Am Haafen steht ein alter Steek,

seine Pfähle aus Holz sind mit Muscheln und Tang bewachsen,

die Bretter teils morsch, je näher sie am salzigen Wasser sind,

eine Möwe an seinem Ende, betrachtet, späht nach Fischen.

Ein großer Fisch schwimmt seine Runden, wie planlos...

Die kleinen Krebse, vereint wie in einer Schule,

betrachten sie die Wellen, als wäre es eine Wissenschaft.

Keiner weiß, wieviel Uhr es ist,
Nur die Strandvögel sind emsig beschäftigt.

Nester bauen, stolzieren, balzen - streß.

Da kommt ein Penner des Weges. Es ist Alex.

Schnell baut er sich eine Sandburg, weil NENA nicht da ist.

Er zieht noch am selben Tag ein, Staubsaugen inakzeptabel.


Täglich läßt die Sonne den Sand bröckeln, bald sieht sie unheimlich aus.

Man wird sagen: "Wer hätte vermutet, daß da einmal eine Burg stand."

Des Bauingenieurs Alptraum, (...), Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht - blöde Sonne, denkt sich der Chef.

Aber was tun? Zementieren? Und danach?

(...)

Diese Gedanken haben nichts mit der Philosophie des 'Ammun' zu tun. (...)=Zensur am 03.08.2001

 
     
 
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