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Mitteldeutsche Zeitung, Ausgabe Wittenberg, am 19.12.2005
Mitteldeutsche Zeitung, Ausgabe Wittenberg, am 23.07.2005
Mitteldeutsche Zeitung, Ausgabe Wittenberg, am 16.07.2005
Mitteldeutsche Zeitung, Ausgabe Wittenberg
DIE KIRCHE am 07.11.2004
BILD Magdeburg, am 29.10.2004
SUPER SONNTAG am 15. Juli 2004
Wochenspiegel Wittenberg-Jessen-Gräfenhainichen, am 25. Juni 2003
Glocken der Stadtkirche wieder komplett
Ein groĂźer Tag fĂĽr die Evangelische Stadtkirchengemeinde und fĂĽr die Stadt Wittenberg: Eine neu gegossene und zwei reparierte Glocken sind w ieder im SĂĽdturm der Stadtkirche im Einsatz.
Wittenberg (wg). Ein seltenes und deshalb fĂĽr die Stadt bedeutendes Ereignis, denn fast 600 Jahre lang verrichteten die
beiden alten Glocken ihren treuen Dienst, bis sie im Dezember 2002 vom Turm genommen werden mussten. Die mittlere Glocke ist die Patronatsglocke der Stadtkirche
Sankt Marien, geweiht der Mutter Gottes. Die Marienglocke stammt aus dem Jahr 1422 und erklang bereits, als Martin Luther an der Stadtkirche predigte. Die andere Glocke, die so
genannte Ratsglocke, stammt aus dem Jahr 1583. Mit ihr wurden Sonntag für Sonntag Ratsmitglieder und Bürger zum Gottesdienst geläutet. Die dritte Glocke ist die kleinste und wurde am Freitag, dem 13.
Juni in Lauchhammer gegossen. Der Guss gelang gleich im ersten Anlauf, was - auch unabhängig vom Datum - keineswegs selbstverständlich ist. Sie trägt den Namen "Orate" und wird
künftig als Gebetsglocke geläutet. Der Schriftzug „vigilate et orate – „wachet und betet - ziert die circa 80 Zentimeter große Glocke. Bildlich wird dieses Leitmotiv durch betende Hände
ergänzt. Damit soll an das Gebet Jesu im Garten Gethsemane am Tag vor der Gefangennahme des Herrn erinnert werden. „Die Glocken sagen nicht nur die Tageszeit an, sondern
sie sind auch der Aufruf zum Gebet, zum innehalten in der Alltagshektik, erklärte Stadtkirchenpfarrer Andreas Volkmann. „Das Gebet ist keine lästige, gar altmodische Pflicht, es weist
vielmehr als Gespräch mit Gott über unsere begrenzten Horizonte hinaus. Eine Spezialfirma in Kölleda erledigte die Reparaturarbeiten, wobei vor allem die ausschlaggebenden Anschlagstellen der Klöppel auf das
notwendige Maß verstärkt wurden. Zusammen mit der Sanierung des Kirchenstuhls belaufen sich die Gesamtkosten auf 155.000 Euro, die größtenteils aus Spenden aufgebracht werden müssen.
Mitteldeutsche Zeitung vom 24. Juni 2003
Die Wittenberger Stadtkirchengemeinde empfängt mit einer Andacht
unter Leitung von Pfarrerin Dorothea Volkmann ihre Glocken auf dem Marktplatz. Die 600 Jahre alte Marienglocke, die schon zu Luthers Zeiten läutete, und die etwas jüngere Ratsglocke waren in der
Werkstatt und kamen gestern mit einer neuen „kleinen Schwester zurück. „Orate heißt diese – „Gebetsglocke, gegossen vor zehn Tagen in Lauchhammer.
Mitteldeutsche Zeitung vom 18. Juni 2003
NAMEN
Dorothea Volkmann ist zur neuen Vorsitzenden -des Gemeindekirchenrates der Wittenberger Stadtkirchengemeinde
gewählt worden. Die 53-jährige Pfarrerin löst den langjährigen Vorsitzenden, Friedemann Ehrig, ab. Damit hat nach 18 Jahren ein personeller Wechsel in diesem Leitungsamt. stattgefunden und erstmals in der Geschichte der
Stadtkirchengemeinde ist eine Frau damit betraut. Dorothea Volkmann ist seit November 2002 Pfarrerin in Wittenberg. Zuvor war sie als persönliche Referentin von Bischof
Axel Noack und zugleich als Referentin im Personalreferat des Magdeburger Konsistoriums tätig. Im Dezember war ihr
bereits die Geschäftsführung innerhalb der Stadtkirchengemeinde übertragen worden. Als Pfarrerin gehört Volkmann von Amts wegen dem Gemeindekirchenrat an.
Die kirchlichen Ordnungen sehen zunächst vor, dass der Vorsitz dieses Leitungsgremiums von einem der zwölf
gewählten Mitglieder geführt wird. Da sich von diesen keiner der Kandidatur für den Vorsitz gestellt hat, war einer der drei Pfarrer der
Gemeinde zu wählen. Stellvertetende Vorsitzende ist die Ärztin Dr. Elisabeth Zühlke.
Mitteldeutsche Zeitung am 17. Juni 2003
Eine Nacht mit dem Buch der BĂĽcher Vorlesen aus der Bibel
Wittenberg/MZ. Die Nacht vom 21. zum 22. Juni steht ganz im Zeichen der Heiligen Schrift. Ab 21.40 Uhr kann, wer mag, in der
Wittenberger Stadtkirche seine Lieblingstexte aus der Bibel vorlesen. Corinna Nitz sprach mit Pfarrer Andreas Volkmann ĂĽber das Vorhaben.
Wer hatte die Idee zur Bibelnacht? 
Volkmann: Die Idee kam uns gemeinsam im Ă–ffentlichkeitsausschuss unserer Gemeinde. Da haben wir uns vorgestellt, etwas Besonderes im Jahr der Bibel in Wittenberg zu machen, schlieĂźlich hat sich der
Reformator Martin Luther hier mit ihr befasst und sie fĂĽr uns alle neu lesbar gemacht.
Gibt es eine maximale Lesezeit? Volkmann: Ja, ich denke maximal fĂĽnf Minuten. Wir wĂĽnschen uns, dass uns ĂĽberschaubare Texte kurz und
prägnant in Erinnerung gerufen werden.
Und was machen Sie, wenn Ihnen nach Mitternacht die Besucher ausbleiben, weil die lieber zu Hause im Bett liegen? Volkmann:
Also, wir werden auf jeden Fall die ganze Nacht lesen und. musizieren, so es möglich ist. Im Übrigen bekommen wir ein sehr erfreuliches Echo. Gerade hat sich wieder eine Gruppe angemeldet, die mit
40 Leuten kommen will.
VOLKSSTIMME 10.06.2003
Ein Vierteljahrhundert im Dienst der evangelischen Kirche:
Zwei Pfarrer, ein EheglĂĽck - und die Tochter studiert auch schon Theologie
Magdeburg - Gestern feierten der Bischof der Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack,
und 24 evangelische Pfarrer ihr 25-jähriges Ordinationsjubiläum: Der Gottesdienst, gehalten von der Stellvertreterin des Bischofs, Pröpstin Almuth Noetzel, fand im
Magdeburger Dom statt. Das Pfarrer-Ehepaar Volkmann war unter den Jubilaren.
"Ein bisschen Bauchkribbeln hatte ich schon, als ich auf dieser Kanzel stand",
gesteht Andreas Volkmann. Und das nach 25 Jahren Berufserfahrung. Aber auf dieser Kanzel hätte wohl jeder evangelische Pfarrer ein komisches Gefühl in der
Magengegend. Immerhin steht sie im Mittelpunkt der protestantischen Welt: in Martin Luthers Stadtkirche in Wittenberg. Andreas Volkmann predigt seit Oktober 2002 dort, seine Frau Dorothea folgte ihm einen Monat später.
Das Pfarrer-Ehepaar arbeitet seit 25 Jahren in der Kirchenprovinz. Gemeinsam mit 22 anderen Pfarrern und Bischof Axel Noack feierten sie
gestern dies Vierteljahrhundert im Dienst der evangelischen Kirche in Magdeburg. "Das ist wie ein Klassentreffen", freute sich Dorothea Volkmann.
Die Karriere der beiden Gottesdiener begann Ende der 60er Jahre in Halle. "An der Sektion Theologie der Uni haben wir uns kennen
gelernt", erinnert sich Andreas Volkmann. "Und ich habe auf ihn gewartet" ergänzt seine Frau. "Wegen des NVA-Dienstes hatte ich zwei
Jahre später begonnen als meine Frau. Ordiniert wurden wir aber gemeinsam." Mit der Heirat ging es schneller: "Nach meinem ersten
Staatsexamen habe ich mir meinen Mann gesichert. Damit entsprach ich einem Klischee: Der Zweck meines Studiums hatte sich mit der Heirat erfüllt", erinnert sich die 53-Jährige augenzwinkernd.
Runden Tisch zur Wende moderiert
Nach der Ordination betreuten die Volkmanns die Gemeinde Werben in der Altmark. Dort bleiben wollten sie aber nicht: "Das Wechseln
gehört zu unserem Beruf. Wir hatten uns zehn bis zwölf Jahre gegeben", so die dreifache Mutter. Geworden sind es dann 16 Jahre, in
denen auch die Wende von 1989 lag, die beide seelsorgerisch und politisch begleiteten. "Ich moderierte damals einen runden Tisch",
erinnert sich Andreas Volkmann. "Pfarrern fielen in der Zeit Aufgaben wie diese regelrecht in den SchoĂź."
Dorothea Volkmann trat 1991 eine Pfarrstelle im Magdeburger Dom an. FĂĽr ihren Mann war keine frei. Doch Gottes Wege sind
unergründlich, und so stand Andreas Volkmann bald vor einer Herausforderung: Das Radio Sachsen-Anhalt, später MDR, suchte jemanden
für die kirchenredaktionelle Arbeit. "Ich folgte aber zunächst meinem Grundsatz: ,Was ich nicht studiert habe, mache ich nicht' und lehnte
ab." Bis zu einem Gespräch mit dem Chefredakteur, der ihm erklärte, wie wenig Journalisten ihr Handwerk in einem entsprechenden
Studium gelernt hätten. Fünf Jahre arbeitete Volkmann als Rundfunkjournalist. Danach war er prädestiniert für die Aufgaben des Pressesprechers des Bischofs in Magdeburg.
Während ihrer Gemeindearbeit im Dom fragte Bischof Axel Noack bei Dorothea Volkmann nach, ob sie an dem neu geschaffenen Posten
des persönlichen Referenten interessiert sei: "Ich war und tauschte die Gemeinde mit dem Schreibtisch." In der Zeit organisierte sie Feste und auch Jubiläen wie das gestrige.
Die Station Wittenberg wird wohl die letzte berufliche fĂĽr das Paar sein. Aber die Tochter wird die Dynastie weiterfĂĽhren, studiert in Halle
Theologie. Und mit Magdeburg sind sie immer noch verbunden: Der rote Sportflitzer von Andreas Volkmann vor dem Pfarrhaus trägt noch das Magdeburger Kennzeichnen.
Von Anja KeĂźler
Wochenspiegel, Ausgabe Wittenberg vom 27. November 2002
Die Pfarrstellen sind neu besetzt
Stadtkirche: Feierliche EinfĂĽhrung in das Amt
Wittenberg (red).
Die beiden Pfarrstellen an der Evangelischen Stadtkirche Sankt Marien sind wieder besetzt. Am Sonnabend, dem 30. November, werden Pfarrer Andreas Volkmann und Pfarrerin Dorothea Volkmann in ihr neues Amt ein fĂĽhrt.
Der festliche Vesper-Gottesdienst beginnt um 17 Uhr in Martin Luthers einstiger
Predigtkirche und wird durch den Propst des Kurkreises Wittenberg, Siegfried Kasparick, geleitet. An der Gestaltung des Gottesdienstes ist auch die Wittenberger Kantorei beteiligt
Die Predigt über einen Bibeltext zum ersten Advent aus dem Matthäus-Evangelium halten Pfarrerin und Pfarrer Volkmann im Dialog.
Ihren Dienst haben die beiden Theologen aus Magdeburg bereits Anfang November angetreten. Die Berufung dazu war durch den Gemeindekirchenrat im Sommer
ausgesprochen worden. Zu den vorrangigen Aufgaben der beiden neuen Pfarrer gehören die Seelsorge und der Verkündigungsdienst im Innenstadtbereich Wittenbergs. Darüber hinaus sind sie damit beauftragt, Aufgaben der
Geschäftsführung sowie der Öffentlichkeitsarbeit für die gesamte Gemeinde wahrzunehmen.
Der in Sachsen‑Anhalt gebürtige Andreas Volkmann (53) war als diplomierter Theologe nach seinem Studium an der
Martin‑Luther‑Universität in Halle zunächst Gemeindepfarrer in der Altmark. Im Anschluss an eine zusätzliche journalistische Ausbildung
ist er als Hörfunkredakteur tätig gewesen. Zuletzt hat er die Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen verantwortet.
Die ebenfalls in Sachsen‑Anhalt gebürtige Dorothea Volkmann (52) hat nach dem Theologiestudium in Halle zunächst ein
Gemeindepfarramt im Kirchenkreis Stendal innegehabt. Später war sie amtierende Superintendentin in Osterburg, bis sie einer Berufung
als Pfarrerin am Magdeburger Dom gefolgt war. Zuletzt war sie als persönliche Referentin des Bischofs der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen tätig.
"Wir sind gespannt auf Wittenberg und darauf, was die Arbeit hier für uns mit sich bringt', sagt das Pfarrer‑Ehepaar übereinstimmend.
Neben der Auseinandersetzung mit der besonderen Kirchengeschichte, die in der Lutherstadt geschrieben worden ist, haben sie sich vor
allem Offenheit für die Fragen und Probleme der Menschen auf die Fahnen geschrieben, "Dazu gehört sicherlich ein gewisses Geschick, vor allem aber unvoreingenommene Ehrlichkeit", sind sich beide einig.
Magdeburger General-Anzeiger, 20. Januar 2002
Erika-Pauline Fechner (li.) und Andreas Volkmann vor dem neuen Pixel-Signet der Kirchenprovinz Sachsen
Abschied & Neubeginn Evangelische Kirchenrätin Fechner und Provinzialpfarrer Volkmann widmen sich neuen Aufgaben
Magdeburg (roh). Die Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen hat die Frauenbeauftragte Erika-Pauline Fechner, deren Amtszeit
zum Jahresende ausgelaufen war, gestern mit einem Festakt in Magdeburg verabschiedet. Nachfolgerin der Kirchenrätin wird die Pfarrerin Elfriede Markwardt-Stauß.
"Ich werde mich jetzt mit ganzer Kraft meiner neuen Aufgabe als Pfarrerin in Bad DĂĽrrenberg widmen", freut sich Fechner auf ihr zukĂĽnftiges Amt.
Bei den Feierlichkeiten im Lothar-Kreyssig-Haus wurde auch der Beauftragte fĂĽr Rundfunk-, Presse- und Ă–ffentlichkeitsarbeit, Andreas
Volkmann, verabschiedet. Den Provinzialpfarrer "verschlägt" es auf die britische Insel, wo er sein Englisch verbessern und in einer
Medienanstalt arbeiten will. "Ich bin aber fĂĽr alles offen", so Volkmann. "Vielleicht komme ich ja in absehbarer Zeit wieder zurĂĽck."
DIE KIRCHE vom 6. Januar 2002
Amtswechsel
Nach sechs Jahren hat Andreas Volkmann (52) zum 31. Dezember seinen Dienst als Provinzialpfarrer fĂĽr Presse- und
Ă–ffentlichkeitsarbeit der Kirchenprovinz Sachsen und als Rundfunkbeauftragter fĂĽr die Kirchenprovinz und Anhalt beendet.
Volkmann stammt aus Ilsenburg und studierte in Halle Theologie. Nach dem Vikariat in Seehausen in der Altmark und dem
Zweiten Examen wurde er zunächst, Hilfspfarrer in Wendemark, bevor er von 1981 bis 1990 das Pfarramt in Werben
(Kirchenkreis Stendal) innehatte. Von 1991 an arbeitete Volkmann zunächst als Kirchenredakteur bei Radio Sachsen-Anhalt
in Magdeburg und später als freier Journalist für den Hörfunk, bevor er 1996 das Provinzialpfarramt antrat. Ehrenamtlich führte
er zudem die Geschäfte des Evangelischen Medienverbandes in der Kirchenprovinz Sachsen und in der Landeskirche Anhalts, der der
Herausgeber der Kirchenzeitung ist. Als Mitglied des Johanniter-Ordens ist Andreas Volkmann zugleich Kreispfarrer der Johanniter-Unfallhilfe Magdeburg-Schönebeck.
Neuer Fachreferent fĂĽr Presse- und Ă–ffentlichkeitsarbeit der Kirchenprovinz Sachsen und Rundfunkbeauftragter fĂĽr die Kirchenprovinz und
Anhalt ist Oliver Vorwald. Der 31-Jährige studierte Theologie (2. Examen) und volontierte zudem beim Evangelischen Rundfunkreferat in Hannover.
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