Burgbesichtigung
 

Die Burg Bentheim gehört den Fürsten zu Bentheim und Steinfurt. Die Burg stammt aus dem Mittelalter, seitdem wurde viel an ihr gebaut. Das kann man gut an den unterschiedlichen Steinen erkennen. Die ältesten Steine sind sehr unregelmäßig, später lernten die Menschen, Steine gerade zu bearbeiten. Die neuesten Anbauten sollten die Burg zu einem Schloss umbauen, darum sprach unsere Führerin immer von der "Mittelalterzeit" und der "Schlosszeit".

Der Eingang - das untere Tor:

In der Vorburg befindet sich heute der Prinzessinnengarten:

Hier war früher mal ein Tor zu Verteidigung der Hauptburg. Dahinter ist das zweite Tor, vor dem eine Zugbrücke war:

Der Bergfried:

Aussicht vom Bergfried:

Blick vom Wehrgang in den Innenhof:

 

Eine Kanone steht auf dem Wehrgang. Sie diente zur Verteidigung der Burg. Auf der Kanone befindet sich eine Inschrift, die du unten in Altdeutsch und in der Übersetzung lesen kannst.

 

Altdeutsch:

EWERWIN GRAVE TO

BENTHEM TECKEN BO

RCH VND STENVORDE

HER TO REDE VND

WEVELINCKHOVE RC

 

RVEME DAT FELT DAT

RADE ICH - WEN ICH

SPRECK SO HOET DICH

HANS WIDEMAN GOET

MICH ANNO DNI 1551

In unser heutiges Deutsch übersetzt:

Ewerwin Graf zu

Bentheim, Tecklenbu-

rg und Steinfurt

Herr zu Rhede und

Wevelinghove RC

 

Räume das Feld, dass

rate ich - wenn ich

spreche so hüte dich

Hans Wideman goss

mich im Jahre des Herrn 1551

Die Erbauer der Burg haben an den Ecken ausladende Geschütztürme gebaut. So konnten die Verteidiger auch die Seiten der Burg einsehen und verteidigen:

Unsere ganze Klasse macht kurz Pause und hört dabei die Geschichte vom Hergott von Bentheim:

In der Burg erfuhren wir etwas über Ritterrüstungen und Waffen:

Von links nach rechts: Ritterrüstungen aus dem 16. Jahrhundert, aus dem 15. Jahrhundert und aus dem 17. Jahrhundert:

2 Bihänderschwerter (Beidhandschwerter) aus dem 16. Jahrhundert:

Ein Teil eines Kettenhemdärmels aus dem 13. Jahrhundert:

Teile von Stichwaffen, die man bei Ausgrabungen auf der Burg gefunden hat:

Nach der Burgbesichtigung haben wir eine Pause im Schlossgarten gemacht. Zuerst haben wir unser Picknick gegessen, dann war noch Zeit zum Spielen: