AUSSTELLUNGEN
unter ihrem Mädchennamen Schmitz-Teske
1991 Kassiopeia, Wuppertal
1994
Fachhochschule für Kunsttherapie, Nürtingen
2001
Wittenstein AG, Hardthausen (Bad
Mergentheim)
2003
Volksbank, Weikersheim
2004
Galerie am Schloss, Weikersheim
2005
Galerie das Auge, Lauda
2005
Backstubengalerie, Wuppertal
THEMEN
Tiere
Das
Leben auf dem Landwirtschaftlich betriebenen
Hof Louisgarde ist vielfältig. Es leben dort Nutztiere, wie
Rinder, Schafe,
Puten, Enten und Gänse, aber auch Taube, Katze und Hund haben
ihren Platz.
Viele
von ihnen begegnen uns in den Bildern der
Künstlerin wieder; genauso wie Fuchs, Hase Reiher und Schlange,
für die jedoch
die Einsamkeit und Abgeschiedenheit des Hofes mitten im Wald nötig
ist, um
ihnen zu begegnen.
Und
dann noch die, die uns oft lästig Sind- Ameisen,
Spinne und Maus, die uns oft nur noch ins Bewusstsein kommen, weil sie
uns
stören, oder sich- nach unserem Empfinden am falschen Platz
befinden.
Die
Künstlerin begnügt sich nicht mit einer reinen
Darstellung der Tiere- es geht darum, das Wesen des Tieres zu erfassen.
Es
geht darum, anzuknüpfen an die längst vergangene
ursprüngliche Einheit von Mensch und Natur- an die Bilder und
Gestalten,
Blumen, Naturerscheinungen oder eben Tiere, die alle Menschen durch ihr
kollektives
Unbewusstes kennen und deren Bedeutung immer unverändert bleibt.
In
diesem kollektiven Unbewussten ist das „Wissen der
Menschheit“ gesammelt und jeder Mensch kann aus diesem Vorrat
schöpfen, um
seine persönliche Selbstverwirklichung zu erreichen.
Jedes
dieser hier abgebildeten Tiere hat eine
symbolische Bedeutung- das war nicht geplant, sie wurden nicht nach
ihrer
Symbolträchtigkeit ausgewählt.
Doch
gerade während des Malaktes schöpft die
Künstlerin aus diesem „Urwissen der Menschheit.“
Blumen
In
den Blumenbildern besteht immer eine
symbolträchtige Beziehung zwischen den Blumen und den Menschen
(meist Frauen).
An den Blumen inspiriert die Künstlerin besonders diese
außerordentliche
Schönheit, Reinheit (weiße Blüten auf lehmigem
Ackerboden), und Fülle der
Blumen am Wegesrand. Nicht die besondere Züchtung mit großen
Blumenrispen
stehen im Mittelpunkt der Begegnung, sondern die Blumen die uns
unbedeutend und
gewöhnlich erscheinen, bekommen einen hervorgehobenen Platz im
Bild. Die Frauen
scheinen die Bewegung und Haltung der Blume in Gestalt und Mimik
nachzuempfinden.
Erst
recht das wachsen, Samen bilden, Samen säen und
das Verwelken ist immer wieder Thema in den Bildern der Künstlerin
Angela
Breitinger-Teske.
Glaubensbilder
Die
Künstlerin A. Breitinger-Teske lebt in der
Gewissheit, dass Gott eine persönliche Beziehung zu jedem Menschen
sucht und
dass wir uns zu einer Begegnung mit Gott öffnen können.
Diesen Augenblicks des
berührt seins von Gott versucht die Künstlerin in ihren
Bildern festzuhalten.
Frauenddarstellungen
Es
ist sicher kein Zufall, dass es gerade Frauen sind,
die hier in diesen Bildern wieder anknüpfen an diesen fast
verlorenen Zustand
des EinsSeins mit der Natur. Die Künstlerin stellt die Frau als
große,
lebensspendende Kraft dar, der es gelingt mit der Natur zu
kommunizieren.
Wir
sehen die Frau mal fragend, mal lauschend, mal
schützend, nachdenklich/ beobachtend, schreckhaft und schreiend; immer aber entspricht die
Haltung der Frau oder ihr Gesichtsausdruck dem Wesen des Tieres!
Wenn
wir uns die Frauengestalten genauer betrachten,
fällt auf, wie selbstbewußt und kraftvoll sie erscheinen.
Sie sind sinnlich und
körperbezogen, was sich in der Farbigkeit der oft nackten Frauen
zeigt. Die
Nacktheit ist nicht erotisch gemeint- die Nacktheit zeigt die Frau ohne
Maske,
ohne Schutz, sie hat nichts zu verbergen in der großen
schöpferischen Einheit
der Natur.
Adresse:
Angela Breitinger-Teske
Hof Louisgarde1
97990 Weikersheim
Fon/Fax: 07934/1451
© 2006 by
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