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Vorwort


Alles begann damit, dass ich meiner Schwester Unterlagen für ein Referat über den Koloss von Rhodos beschaffen sollte. Das auf die Schnelle Naheliegendste war natürlich das Internet, in dem ich sogleich eine Unmenge von mehr oder weniger reichhaltigem Material fand. Eines war aber allen gemeinsam: Es wurde fast nie auf die zugrunde liegenden Quellen hingewiesen, sondern mit Formulierungen wie "der Überlieferung nach" oder "wie antike Quellen berichten" ein meiner Meinung nach nur scheinbares Wissen vorgetäuscht.
Natürlich ist das Internet bekannt dafür, dass man den darin angebotenen Inhalten nur selten hundertprozentigen Glauben schenken kann und darf. Trotzdem, oder gerade deswegen, fasste ich den Plan, einen Aufsatz über den Koloss von Rhodos im Internet zu veröffentlichen, an dem es zumindest in der oben geschilderten Beziehung nichts auszusetzen gibt.
Da ich noch Schüler bin, ich besuche zur Zeit die 13. Klasse eines humanistischen Gymnasiums in Bayern, ist es verständlich, dass ich aufgrund mangelnder Erfahrung und fehlenden Wissens noch sehr auf Quellen und Vorarbeiten anderer angewiesen bin. Daher möchte ich an dieser Stelle hervorheben, dass diese Arbeit hauptsächlich auf den Arbeiten und Abhandlungen von anderen Wissenschaftlern beruht und so mehr als Versuch einer umfassenden Zusammenstellung denn als eigenständiges Werk gesehen werden muss.
Alle zitierten Werke werden nach ihrer erstmaligen Erwähnung mit dem Namen des Autors abgekürzt, solange es sich um das selbe Werk handelt.
Alle angeführten antiken Textquellen, außer Diodor, sind mit Übersetzung im Anhang zu finden. Eine große Hilfe war dabei das Buch "Schriftquellen zur hellenistischen Kunst" von Bernhard Hebert, welches eine umfassende Sammlung von griechischen und lateinischen Textstellen zum Thema mit Übersetzungen und Kommentierungen beinhaltet und das ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte.
Die Originalausgabe dieser Arbeit kann im Unterverzeichnis "addenda" als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
Mein größter Dank gilt Dr. Ursula Vedder, die mir nicht zuletzt mit ihrer ausführlichen Beantwortung meiner Fragen sehr geholfen und ein Wesentliches zum Zustandekommen dieser Arbeit beigetragen hat.




Rosenheim, im April 2004



protinus