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Der Tierkreis:
1.Widder: Etwas
entsteht.
2.Stier: Etwas nimmt dadurch Raum ein.
3.Zwillinge: Etwas tritt dadurch mit seiner Umgebung in Kontakt.
4.Krebs: Etwas nimmt sich dadurch wahr.
5.Löwe: Etwas drückt sich dadurch aus.
6.Jungfrau: Etwas nimmt dadurch Anteil.
7.Waage: Etwas wird dadurch in Beziehung gesetzt.
8.Skorpion: Etwas nimmt dadurch Stellung dazu.
9.Schütze: Etwas wird dadurch erreicht.
10.Steinbock: Etwas nimmt dadurch Gestalt an.
11.Wassermann: Etwas wird dadurch in Frage gestellt.
12.Fische: Etwas nimmt dadurch Bestimmung an

Widder:
(Feuer) Anfang. Geradlinigkeit der Absicht. Direkt und unmittelbar, große
Durchsetzungskraft. Wille zum Leben. Das Ideelle.
Widder
21. März - 20. April
Der Widder ist das erste Zeichen im Tierkreis. Das Wort ERSTER ist bei
Widdergeborenen ganz zentral. Damit liegt auch die Ich-Betonung sehr nahe. Er
ist mit Freuden die Nummer 1. Der Widder will immer wieder den Anfang machen;
mit einer enormen Tatkraft setzt er sich für seine Vorhaben ein. Die Energie ist
kraftvoll. Kämpfen ist für ihn kein Fremdwort. Der Widdergeborene liebt den
Wettbewerb und somit auch die Rivalität. Es gilt aufzupassen, dass er nicht
gleich hinter jedermann/-frau den Rivalen vermutet. Der Widdergebornen zeigt
Mut. Er sieht alles gerne im Grossen und Ganzen und verliert sich nicht gerne im
Detail. Der Widdergeborne ist der geborene Macher.

Stier:
(Erde) Materialisation. Sichtbare Natur, Körper, Sicherheiten und der Aufbau.
Das Physische.
Stier
21. April - 20. Mai
Der Stier hat Freude am Besitzen, Sammeln, Geniessen und verwalten. Der
Stiergeborene liebt paradiesische Zustände. Er wünscht sich die Beständigkeit
von allen schönen und harmonischen Momenten. Grundsätzlich ist er kein Freund
der Veränderung, denn Veränderung gefährdet die Sicherheit. Der Stiergeborenen
ist daher sehr realitäts- und sachbezogen. Wenn der Widder lieber die Rolle des
Angreifers einnimmt, so bevorzugt der Stier die Verteidigung - es braucht also
beide. Der Stiergeborene beschäftigt sich gerne und gründlich mit dem
verwaltenden und ökonomischen Prinzip. Gesundheitlich leiden sie oft an
Schulterverspannungen. Der Stiergeborene ist der geborene Verwalter.

Zwillinge:
(Luft) Erkennen, Reflexion. Bewertungen, Abwägungen, Pro und Kontra. Das
Intellektuelle.
Zwillinge
21. Mai - 21. Juni
Der Zwillinggeborene hat Freude am Sammeln von Wissen. Er ist der geborene
Lehrer, das heisst Kommunikation und Verständigung sind ihm sehr wichtig. Der
Zwilling hat die angeborene Fähigkeit einen objektiven und unpersönlichen
Standpunkt einzunehmen. Er lässt sich nicht gerne festlegen und bleibt somit
unverbindlich, was ihn zum verbindenden Element werden lässt. Entscheidungen zu
fällen sind nicht seine Stärke, da er immer wieder andere und zusätzliche
Möglichkeiten sieht. Da der Zwilling der grosse Kommunikator ist, machen ihm
Langeweile und Einsamkeit keine Freude. Er liebt Witz, Humor, Geselligkeit und
hat auch grosse Lust am Denken. Der Zwillinggeborene ist der geborene
Kommunikator

Krebs:
(Wasser) Empfindung. Heilung, Tiefe, Wurzeln, Rückzüge, Ursprünge. Intuition,
Emotionen. Das Seelische.
Krebs
22. Juni - 22. Juli
Hier ist der weiche Kern in einer harten Schale zu Hause. Der Krebs ist bei den
Gefühlen zu Hause. Durch die Gefühlsbetontheit ist die Verletzlichkeit gegeben.
So kann der Krebs seiner Umwelt zu seinem Schutz mit einer gewissen Scheu
begegnen. Der Krebs vermittelt gerne eine Geborgenheit und schafft so für andere
- vor allem für seine Familie - eine Nestwärme. Der Krebs hat überhaupt eine
grosse Rückbindung an seine Herkunftsfamilie. Tradition bedeutet ihm viel. Der
Krebs wird gerne gebraucht und erlebt auf diese Art seinen Wert. Die Fähigkeit
des Bemuttern ist dem Krebs eigen. So gesehen besitzt der Krebs einen grossen
fürsorglichen Teil. Der Krebsgeborene ist die geborene Fürsorge.

Löwe:
(Feuer) Strahlen und Senden, Herrschen und Beherrschen. Kreativität, Kraft,
Leben, Selbstbewußtsein.
Löwe
23. Juli - 23. August
Wenn der Widder der Erste sein will, so hat der Löwe Freude daran, der Beste zu
sein. Der Löwe hat ganz allgemein einen grossen Anspruch an Echtheit. Der Löwe
ist der Herrscher der Tiere und hat im übertragenen Sinn einen grossen
Beschützerdrang. Er muss Stärke ausstrahlen können - Schwäche ist unverzeihlich
- er kann sich sehr stark abgrenzen, damit er nicht verletzt wird - denn Schmerz
empfindet er als unwürdig; Würde und Stil sind ihm wichtig. Was oft fehlt ist
die Einsicht, dass er auch Grenzen hat. Der Löwegeborene vertritt eine
lebensbejahende Haltung und ist bei einer Sache mit dem Herzen dabei. Er spielt
gerne und liebt es, grosszügig zu handeln. Der Löwegeborene ist der geborene
Herrscher.

Jungfrau:
(Erde) Analysieren und Ordnen, Strukturieren und Verstehen. Vielfalt,
Wissenschaft und Kritik.
Jungfrau
24. August - 23. September
Bei der Jungfrau geht es um Genauigkeit, Details zu erkennen, Ordnung
herzustellen, Struktur geben. So gesehen ist Erledigen ein zentrales Thema.
Chaos bereitet ihr Unbehagen, denn dabei verspürt sie den Drang eine gültige
Ordnung einzubringen. Sie ist also von geschäftiger Natur. Lieber macht sie
etwas selber, dann weiss sie auch, dass es richtig gemacht wurde. Obwohl, gut
genug ist es eigentlich nie - man könnte es immer noch perfekter machen. Die
Jungfrau ist unsere Instanz der Vernunft - schön ist es, wenn das Herz dabei ist
- die liebevolle Vernunft. Die Jungfrau liebt es, einer Sache gewissenhaft zu
dienen und ist sehr sorgfältig. Hier finden wir den Fachmann/-frau, den
Spezialisten mit dem unübertrefflichen Sachwissen. Der Jungfraugeborene ist die
geborene Organisatorin.

Waage:
(Luft) Begegnen und Ausgleichen, Vermitteln und Umgehen. Ethik und Ästhetik,
Frieden.
Waage
24. September - 23. Oktober
Die Waage ist bestrebt auszugleichen und somit das Gleichgewicht zu halten. Sie
ist besorgt den Ausgleich zu schaffen (Harmonisierung der Polaritäten) und
ermöglicht dabei das verbindende Prinzip. Der Mitmensch ist ihr sehr wichtig und
kann sich so gesehen, dem anderen zu liebe in den Hintergrund stellen. Geht
somit auch einem möglichen Konflikt aus dem Wege. Disharmonie und Streit lässt
sie gerne an sich vorbeiziehen, ohne sich darauf einzulassen. Hierbei ist ihr
die Kompromissfähigkeit eigen, was z.B. der Diplomatie zugehörig ist. Die Waage
verfügt über Charme und setzt diesen auch gekonnt ein. Die Waagegeborene ist die
geborene Diplomatin.

Skorpion:
(Wasser) Lieben und Sterben, Leiden und Befreien. Verlassen, Absterben. Abgabe
von Ballast. Läuterung.
Skorpion
24. Oktober - 22. November
Beim Skorpion geht es um das Ergründen, Forschen und in die Tiefe gehen.
Skorpione erhalten Energie durch Widerstand, je mehr Widerstand desto grösser
der Reiz dagegen anzugehen; darin sehen sie eine Herausforderung und erleben auf
diese Weise "zu was sie mächtig" sind. Das Zeichen hat stark mit Faszination zu
tun: alles Unentdeckte reizt sie vorzudringen und das Geheimnis zu
entschlüsseln. Sie selber lassen sich aber nicht gerne in die Karten blicken.
Sie können andere relativ schroff abweisen. Dadurch kann der Skorpion durchaus
selbstzerstörerisch handeln, ohne Rücksicht auf sich - leiden tut aber er. Der
Teil des Zerstörens ist ein ganz wichtiger Teil, da er uns Platz für das Neue
schafft. Der Skorpiongeborene ist der geborene Forscher.

Schütze:
(Feuer) Spirituelle Vision. Wissen, Lernen, Synthese und Erweiterung. Erkennen
der Zusammenhänge, Philosophie und Religion.
Schütze
23. November - 21. Dezember
Dem Schützen ist geistige Freiheit sehr wichtig. Sehen und Erleben und danach
das Erlebte als Bewusstseinserweiterung einordnen. Für den Schützen sind
Visionen, also Ziele lebensnotwendig. Er hat sein Ziel definiert und begibt sich
dann vertrauensvoll und optimistisch auf den Weg zur Erreichung des Ziels. Der
Schütze übernimmt nicht einfach das gelernte Wissen und Meinungen anderer; nein,
der Schütze überdenkt das angesammelte Wissen und filtert heraus, was für ihn
Gültigkeit hat. Er hat viele Ideen, das heisst in seinem Kopf bewegt es sich
stetig. Auch in der Veränderung liegt das Unstete - das er liebt. Die Welt muss
sich bewegen. Der Schütze ist zukunftsorientiert - er lebt nicht in der
Vergangenheit. Der Schützegeborene ist der geborene Philosoph.

Steinbock:
(Erde) Spirituelle Verwirklichung.
Arbeit, Askese, Gebete, Meditation. Versuch, den Gipfel, die Höhe zu erreichen.
Steinbock
22. Dezember - 20. Januar
Von der Natur her abgeleitet: der Steinbock, der langsam aber stetig, mit
Vorsicht und überlegt höher steigt; auch als Einzelgänger. Einzig die Gefahr des
Versteigens besteht. Der Steinbockmensch sieht es als Schwäche an, sein
definiertes Ziel nicht zu erreichen. Somit arbeitet er unter grosser
Selbstkontrolle. Er kann sehr streng mit sich sein, und verlangt von sich Alles
und ist dabei genügsam und asketisch. Das Durchhaltvermögen bildet eine Stärke
von ihm. Er ist zielbewusst, zuverlässig, sorgfältig und perfekt.
Pflichterfüllung erledigt er mit Freude. Müssen ist für ihn kein lästiges Muss.
Hürden baut er sich dann und wann selber ein, denn allzu ring darf es nicht
gehen, denn sonst fehlt die Motivation. Der Steinbockgeborene ist der geborene
Asket.

Wassermann:
(Luft) Die Nutzung der (spirituellen) Erkenntnis. Wirken, Lehren, Reformieren,
Rückkehr zum Leben, schöpferische Intelligenz und Erfindungen.
Wassermann
21. Januar - 19. Februar
Beim Wassermann geht es darum neue und unkonventionelle Ideen in die Realität
ein zu bringen. Der Wassermann gilt als freiheitsliebend, individualistisch und
möchte etwas Besonderes sein. Einfach nicht so sein, wie alle anderen. Alte
Strukturen aufgeben können und neue Wege begehen können. Er ist seiner Zeit oft
voraus. Ganz wichtig ist, dass, gerade weil er sich stark mit der Zukunft
beschäftig, er die Vergangenheit mit ein bezieht, indem er alte Wiederholungen,
die zur Routine geworden sind, in neue Zusammenhänge stellen kann (Die Zukunft
ist in keinem Gremium vertreten. Hans Jonas). Für den Wassermann sind
Menschenrechte, Gerechtigkeit ganz allgemein von hoher Bedeutung. Das ständige
in Bewegung sein - auf hoher Frequenz lebend - kann zu Nervosität führen. Der
Wassermanngeborene ist der geborene Reformator

Fische:
(Wasser) Die Auflösung vom Selbst im Ganzen. Ahnungen, Intuition, Verbindung mit
dem Unendlichen, Nirwana.
Fische
20. Februar - 20. März
Der Fisch schwimmt in einem Meer voller Gefühle. Gefühle jeglicher Art sind hier
zu Hause. Dadurch ist eine hohe Beeindruckbarkeit - reagiert auf alle Gefühle
wie z.B. ein Mobile - vorhanden, die ihm das Leben manchmal schwer machen, auf
der anderen Seite sind sie die grössten Romantiker, gerade eben weil sie für
Gefühlsstimmungen so sehr empfänglich sind. Das grenzenlose Prinzip zeigt sich
hier, indem eigentlich alles möglich ist. Dies befähigt uns im Positiven zu
Grossem, im Negativen verlieren wir den Boden der Realität. Der Fisch sucht das
Chaos und daraus stellt er sich dann mit grösster Phantasie den Idealzustand
vor. Im Chaos liegt das Kreative - nur die Umsetzung dazu ist zu gewährleisten.
Der Fischegeborene ist die geborene Phantasie.
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