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Vampire, Vurcul
Vampire sind Kreaturen
der Nacht, die von allem Lebendigem gefürchet werden aufgrund deren unstillbaren
Hungers nach frischem Blut. Vampire sind aber mehr als gnadenlose Monster mit
einem ungezügelten Blutdurst. Vampire sind eine Rasse von Untoten für sich, die
sich deutlich gegenüber solchen Untoten wie Zombies oder Lichs ausgrenzen. Aber
selbst unter den Vampiren gibt es Unterteilungen in verschiedene Arten. So gibt
es zum Beispiel die Rasse der Eratror , Kreaturen, die das Erscheinungsbild des
Tiers in ihnen tragen und sich meistens dementsprechend verhalten. Eine andere
Gattung ist die der Relakuz , Vampire, Wanderer, die viel mit herumstreunenden
Wölfen gemeinsam haben, während die Homper elegante, stolze Vampire sind, die
teilweise sehr königlich und edel sein können. Die letzte Art wären die Ungei ,
Vampire, die sich der reinen Magie und der Macht verschrieben haben. Einen
Vampir einfach als einen willen- und seelenlosen Untoten zu deklarieren, wäre
falsch. Es sind vielmehr unsterbliche Kreaturen, die verflucht sind, ewiglich
auf Kosten des Blutes anderer zu leben. Das Tier, die Bestie, die tief in ihnen
steckt, verwandelt sie in ein abscheuliches Monster, das nur danach giert,
frisches Blut zu bekommen, während die helle Seite ihrer Seele sich deren Macht
entreißen will. Viele Vampire sind durchaus sensibel und menschähnlich, je
nachdem wie stark das Tier in ihnen die Macht hat. Die Zeit der Einsamkeit aber
verwandelt selbst den romantischsten und edelsten Vampir in eine grauenerregende
KreaturFähigkeiten
Vampire können ihre Wunden heilen indem sie ihr Blutreservoir dazu benutzen, es
an ihre Wunden und an ihre Gliedmaße zu pressen. In dem Blut ist eine unbekannte
Art von magischer Energie, daher ist es für die Erforschung in der Magie sehr
interessant. Nach dem Regenerationsprozess gleicht der Körper demjenigen, als
sie starben bzw. als sie die Bluttaufe vollzogen. Das Trinken des Blutes und die
Ekstase des Kusses ersetzt alle körperlichen Triebe tausendfach. Blut ist das
einzige Objekt der Begierde bei einem Vampir. Die üblichen Kennzeichen eines
Vampirbisses, die Bisswunden am Hals, kann ein relativ mächtiger Vampir dadurch
verschwinden lassen, indem er die Wunde mit seiner Zunge ausleckt und mit seinem
Mund küsst. Vampire besitzen starke magische und geistige Fähigkeiten, von denen
sich die meisten allerdings erst nach langer Zeit entwickeln. Junge Vampire
besitzen nur sehr wenige Fähigkeiten dieser Art. Einem Vampir, der über 400 oder
500 Jahre alt ist, ist mit starker Vorsicht zu begegnen, und nur mit hoher Magie
können seine Kräfte geschwächt werden. Ein Vampir, der älter als 1500 Jahre alt,
besitzt so starke Macht, dass ihm niemand Einhalt gebieten kann. über die Art
der Magie ist wenig bekannt, sie unterscheidet sich aber von der der Drachen,
Gnome, Menschen oder anderer magiebewandter Wesen. An übersinnlichen Fähigkeiten
beherrscht ein Vampir folgende Disziplinen, die nach der Reihenfolge der Macht
beschrieben werden.
Übersinnliches
Er hat geschärfte Sinne. Vampire sind in der Lage, ihre Umwelt mit den Augen
einer Eule und dem Gehör und dem Geruchsinn eines Wolfes zu erkennen. Vampire
können die Aura anderer Kreaturen sehen, deren Farbe, ihre Stimmungen und
Identitäten anzeigen. Dies erlaubt ihnen andere ihrer Gattung und Untote zu
erkennen. Durch die Fähigkeit der Telepathie sind sie in der Lage, die Gedanken
von anderen Lebewesen und anderen Untoten zu erfassen. Extrem mächtige Vampire
sind in der Lage, ihren Geist von ihrem Körper zu trennen um so unabhängig von
ihrem Körper andere Orte zu besuchen. Die Grenze des Geistes ist der äußerste
Punkt des Mondorbits. Solche Vampire können sehr lange auf einigen Ebenen
existieren, während ihr Körper in bewegungsloser Starre liegt. Dies ist einer
der wenigen schwachen Punkte. Wenn ein Magier die Trennlinie zwischen Körper und
Geist zerstört und danach den Körper vernichtet, ist der Vampirgeist für alle
Ewigkeit im Reich der Verdammten gefangen, und niemand kann ihn befreien.
Disziplinen der
Beherrschung
Ein Vampir kann auf subtile Art und Weise einer anderen Kreatur einfach Befehle
aufzwingen, wie zum Beispiel: weine, lache, . . . Er besitzt die Fähigkeit,
andere zu hypnotisieren, und ihnen so im Unterbewusstsein einige Befehle zu
verankern, wie zum Beispiel: Wenn du mich siehst, verrate keinem von meiner
Existenz. über einen längeren Zeitraum kann ein Vampir die Persönlichkeit einer
anderen Kreatur konditionieren, dass sie alles macht, was der Meister befiehlt.
Einschränkung hierbei ist, dass der Meister in Sicht bzw. Hörweite sein muss.
Vampire können den Geist und die Persönlichkeit einer anderen Person vollkommen
kontrollieren und steuern.
Disziplinen des
Gestaltwandelns
Sie können in totaler Dunkelheit hervorragend sehen, besser als jeder
Sterblicher. Vampire können ihre Finger in scharfe Klauen verwandeln, die einen
großen Schaden verursachen, der sich nur schwer beheben lässt. Eine weitere
Fähigkeit ist die Verschmelzung mit der Erde. Es ist jedoch nur in der dem
Vampir geweihten Erde möglich. Es ist eine großartige Methode, im freien Schutz
zu finden. Allerdings kostet es viel Energie, und so kann ein Vampir nicht
jahrhundertelang so schlafen. Vampire können sich in die einfachen Kreaturen des
Erdreichs verwandeln, wie zum Beispiel Ratten, Mäuse, Wölfe, Fledermäuse, Raben.
Sehr mächtige Vampire können die gefürchtete Nebelgestalt annehmen, in der sie
sehr schnell und beweglich sind. Außerdem haben sie ihre volle Macht und sind
immun gegenüber jeglichen Angriffen. Vampire können sich verjüngen, das
bedeutet, dass sie ihr Aussehen fast beliebig variieren können. Die mächtigsten
von ihnen sind in der Lage, jegliche Gestalt anzunehmen.
Disziplinen der
Präsenz
Sie sind in der Lage, Ehrfurcht bei anderen, besonders bei charakterschwachen
Personen zu erzeugen. Furcht erzeugen bedeutet, dass sie Aufgrund ihres
Charismas und ihres äußeren bei anderen Lebewesen Furcht und Angst auslösen
können. Entzücken, Erregung erzeugen wirkt nur auf Personen des jeweils anderen
Geschlechts. Dies kann bis zur völligen sexuellen Hingabe führen.
Herbeirufen aus großer Entfernung bedeutet, dass ein Vampir alleine durch seinen
Geist in der Lage ist, nahestehende Personen auf seine Fährte zu führen.
Disziplinen der
Tierhaftigkeit
Alleine durch den Augenkontakt mit Tieren kann ein Vampir es beeinflussen. Sie
können Tiere jeweils einer Art aus größerer Entfernung zu sich rufen. Sie können
Tieren und anderen Sterblichen die Wildheit austreiben und es ruhig und gelassen
werden lassen. Bewusstseinsübernahme des Tieres auf allen Ebenen. Mächtige
Vampire können ihre Wildheit und Tierhaftigkeit auf andere übertragen, um so dem
Monster in ihnen Einhalt zu gewähren.
Disziplinen der
Verdunklung
Sie können sich leicht verbergen und fallen in Menschenmengen nicht auf. Sie
können sich vor einer bestimmten Person unsichtbar machen. Sie können einer
einzigen Person als ein Anderer erscheinen. Verschwinden von dem geistigen Auge
in der weiten Ebene. Durch die Schattenmanipulation kann ein machtvoller Vampir
seinen Schatten oder den Schatten von anderen verändern.
Disziplinen der
Beeinflußung
Die Herrschaft über Feuer, Wasser, Erde, Luft. Die Herrschaft über die Winde und
den Regen, den Nebel und den Blitz. Zusätzlich verfügen mächtige Vampire über
viele mächtige Zaubersprüche.
Wie ein Vampir erlöst
werden kann
Es gibt verschiedene Berichte darüber, wie ein Vampir getötet werden kann.
Einige abergläubige Riten meinen, dass es mit Hilfe von Knoblauch und Weihwasser
möglich wäre, einen Vampir zu töten. Mit Hilfe solcher Dinge ist es höchstens
möglich, einen Vampir für kurze Zeit ablenken, aber niemals in die Flucht
treiben oder gar zu töten. Kirchliche Symbole haben ebenso wenig Auswirkung auf
einen Vampir, wenngleich viele Kirchenvertreter gegenteiliges behaupten. Nur mit
Hilfe eines sehr starken Glaubens kann man sie verunsichern und ihnen eventuell
auch Schaden zufügen. Dies geschieht aber nicht mit Hilfe des Symbols, sondern
nur über die Anrufung des Gottes über das Symbol und starken Glauben. Eigentlich
gibt es nur zwei Möglichkeiten, einen Vampir zu töten. Es muss mit einem
Holzpfahl das Herz durchbohrt werden, was ihn bewegungsunfähig macht.
Dann muss der Kopf abgetrennt werden. Zuletzt muss der Körper entweder verbrannt
oder dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Indem ein Holzpfahl durch das Herz
gebohrt wird, wird er bewegungsunfähig, das heißt er kann kein weiteres Blut
mehr trinken und wird nach einiger Zeit unter den größten aller Qualen
verfallen. Wenn allerdings ein einziger Tropfen Blut eines anderen Vampirs seine
Lippen berührt, regeneriert er sich erneut. Wenn der Prozess des Verfalls
einsetzt nimmt der Vampir die Gestalt an, die er in seinem Leben hatte. Dann
altert er schnell, bis er schließlich zu Staub zerfällt. Dieser Staub wird gerne
von Magiern genutzt, da er starke Magie besitzt.
Eine andere Möglichkeit, einen Vampir (wie auch alle anderen Untoten) zu töten,
ist das sogenannte Zombiepulver, ein Pulver von starker magischer Macht, über
dessen genaue Wirkung und Zusammensetzung nur wenige Bescheid wissen. Magie im
Allgemeinen kann einzig dazu eingesetzt werden, die Macht eines Vampirs
bedeutend zu schwächen, vernichtet werden kann er hierdurch jedoch nicht. Nur
mit spezieller, ritueller Magie kann der Fluch aufgehoben werden. Weniger
mächtige Vampire erleiden bei Licht großen Schaden, daher schlafen sie auch am
Tage in Särgen und wandeln nur in der Dunkelheit. Am Tageslicht erleiden sie
starke Hautverbrennungen. Mächtigere Vampire können auch tagsüber wandeln,
obwohl sie dort träge und langsam sind. Lange können sie diesen Zustand nicht
aufrechterhalten, nach einer Stunde kann der Verfall beginnen. Nur sehr mächtige
Vampire können sich über einen langen Zeitraum im Licht bewegen ohne Schaden
zuerlangen. Das Licht einer Kerze oder das oder einzelne Lichtstrahlen hat
jedoch keine Wirkung. Erst stärkeres Licht, wie zum Beispiel ein riesiges Feuer
oder das reine Sonnenlicht kann ihnen schaden. Alleine durch Licht sterben
Vampire aber genauso wenig wie durch den Pfahl. Zwar fügt ihnen das Licht einen
starken Schaden zu, so dass die Haut zerfällt, nicht aber das Leben in ihm.
Ein Vampir kann weiterleben, auch wenn seine gesamte Haut zerfallen ist. Er ist
dann ein Skelettvampir mit stark eingeschränkter Macht. Beim intensiven Schlaf
in der Dunkelheit regeneriert sich die Haut wieder vollkommen. Trotzdem wird
sich kein einfacher Vampir lange im Licht aufhalten, denn der Schmerz, den das
Licht verursacht (und der Zerfall des Fleisches) ist so intensiv, daß ein Vampir
es selten wagen würde, ihn in Kauf zu nehmen. Alle Vampire brauchen den Schlaf
in der Dunkelheit, um ihre Energie und ihren Körper zu regenerieren. Je länger
sie ihr Leben im Dunkeln verbringen, desto stärker wird ihre Macht. In diesem
Zustand sind sie starr und gleichem einem Toten. Es ist einer der
Hauptschwachpunkte eines Vampirs. Die meisten Vampire verlieren in ihrem starren
Schlaf jegliche Macht
Die Gattungen
Eratror, die Kinder
der Nacht
Die Eratrors sehen von allen Vampirarten am wenigsten menschlich aus. Sie
erinnern an wilde, brutale Tiere. Ihr Geruch und ihre Erscheinung sind extrem
abstoßend, fast sogar schon monströs. Lange, knollige, spitze Ohren, Schädel mit
rauer Haut, die mit verfilzten Haarbüscheln bedeckt sind, und langgezogenen,
eingefallene Gesichter, die mit Warzen und Knötchen übersät sind. Einige haben
auch lange, weißgraue Haare. Das Gebiss besteht permanent aus den zwei
Beißzähnen, die immer vorhanden sind und niemals verschwinden. Die Augen sind
eingefallen und schauen gierig drein. Eratrors sind absolute Einzelgänger. Sie
scheuen jeglichen Kontakt mit anderen und meiden selbst die Anwesenheit anderer
Eratrors.
Sie haben keinerlei Organisation, es gibt keinen Prinzen und keinen Adel bei
Eratrors. Ihren Nachwuchs vollziehen sie mit verabscheuungswürdigen Bettlern und
Geisteskranken auf verlassenen Friedhöfen. Einige bevorzugen auch sehr schöne
Frauen. Ein vernünftiges Gespräch ist vollkommen unmöglich, denn diese Art von
Vampir ist misstrauisch gegenüber allen sterblichen Kreaturen. Wenn sich ein
Eratrors doch zeigen würde, dann nur, um ein Opfer zu holen oder um seine Wut
auf alle Sterblichen abzulassen. Wie alle Vampirarten benutzen Eratrors für
ihren Angriff ihre magischen Fähigkeiten. Eratrors benutzen diese jedoch in
Verbindung mit körperlicher Gewalt. Die Stärke eines Eratrors ist auf
übernatürliche Art und Weise erhöht. Wenn er sich ein Opfer für die Bluttaufe
sucht, so macht er das sehr direkt und stürmisch, ganz anders als die
Toreadorvampire. Als einzige Art können Eratrors ihre Gestalt nicht ändern.
Die Relakuz, die
Gestaltwandler und Philosophen
Relakuz haben leicht tierhafte Gesichtszüge, obwohl sie durchaus menschlich
wirken. Das Gesicht ist spitzkantig und ähnelt leicht dem eines Wolfes, mit
tiefliegenden, traurig scheinenden Augen. Die Haare sind meisten lang und wild.
Mit etwas Fantasie könnten sie als entfernte Verwandte der Elfinnen betrachtet
werden. Ihre Kleidung und ihre Manieren sind ländlich geprägt. Sie sind
Herdentiere. Sie sind meist in Gruppen von 5 oder 6 anzutreffen. Untereinander
pflegen sie enge Bindungen. Sie meiden jeglichen Kontakt mir Sterblichen aus den
Städten, ihnen gegenüber verhalten sie sich teilweise sogar schüchtern. Zu den
Tieren und einigen Naturvölkern haben sie ein relativ gutes Verhältnis,
jedenfalls solange, wie sie ihre Identität verbergen können. Wenn ihre Identität
bemerkt wird, gehen sie auf eine kleine Wanderschaft, um sich dort für kurze
Zeit niederzulassen. Zu anderen Vampiren haben sie wenig Kontakt.
Sie haben keine feste Organisation und leben relativ frei, sie nehmen von keinem
Befehle an, obwohl die ältesten unter ihnen hohes Ansehen besitzen. Relakuz
wählen ihre Nachkommen sehr sorgfältig aus und suchen diejenigen, die am besten
überleben können und die die stärkste Persönlichkeit haben. Nach der Bluttaufe
sind die jungen Relakuz auf sich selbst gestellt. Je älter sie werden, desto
tierhafter werden sie. Sie benutzen häufig ihre Hände, die sie in scharfe
Krallen verwandeln können, verbunden mit ihrer Magie. Sie beherrschen alle
Disziplinen. Die Bluttaufe wird feierlich vorbereitet und so weiß das Opfer
meist, was es erwartet.
Die Homper, die
Aristokraten
Die Homper sind eine edle, stolze Art, voller Adliger. Sie machen ein Großteil
der Vampire aus, neben den Relakuz. Sie sind die kultivierteste aller
Vampirarten. Ihnen geht es oft um Schönheit und Macht, damit sie ihr Schicksal
ein wenig vergessen können. Sie pflegen auf eine Art und Weise den Kontakt zu
Sterblichen des anderen Geschlechts, die durchaus romantisch genannt werden
kann. Diese Beziehung hat aber nur den Zweck, mit ihnen die Bluttaufe zu
vollziehen. Ihr Aussehen gleicht ihrem Charakter. Sie kleiden sich adlig und
edel und legen viel Wert auf Äußerlichkeiten und Schönheit. Von einen normalen
Sterblichen unterscheiden sie sich äußerlich nicht viel, abgesehen von ihrer
bleichen Haut. Diese Art bietet ein breites Spektrum an individuellen
Charakteren, deren einzige Verbindung der Fluch ihres Blutes ist. Homper sind
nur in alten Schlössern und Burgen anzutreffen, wo sie eine komplette
Adelsstruktur mit Dienern und Untergebenen aufgebaut haben. Untergebene sind
Ghule und Zombies. Selbst Vampire in einer Schlossgemeinschaft sind in ihrer
Anzahl relativ wenige. Fast alle Gruppen von Homper (und anderen Vampiren)
bestehen allerhöchstens aus 10--15 Vampiren. Ihr Prinz gilt als der Mächtigste
aller Adligen. Die Bluttaufe pflegen sie nur mit ausgelesenen Persönlichkeiten,
wie tapferen Kriegern, Adligen, Künstlern zu vollziehen. Gerüchte sagen, dass
einige Adelshäuser des Reiches aus Vampiren bestehen würden. Ihre größte
Schwäche ist ihr Sinn für Schönheit.
Ungei, die Magier
Ungei sind ähnlich wie die Eratrors eine sehr seltene Art. Sie sind die Hexer
unter den Vampiren, bösartige Kreaturen, zutiefst verdorben. Von ihrem äußeren
gleichen sie einer alten, sehr hässlichen Hexe oder einem Hexer, ähnlich wie ein
Eratror. Sie kleiden sich in Lumpen und Fetzen und besitzen keinen Stolz. Sie
leben alleine in unterirdischen Katakomben und gehen ihren Studien nach, obwohl
sie viele Diener haben. Sie haben oft Kontakt zu Lichs und anderen derartigen
Kreaturen. Die einzigen Vampire, mit denen sie verkehren, sind die Eratrors.
Homper gelten bei ihnen als Feinde. Sie sind die einzigen Vampire, die ihr
Dasein als Tier voll ausleben. Daher sind sie die gefürchtetsten aller Vampire,
obgleich der Prinz einen viel stärkeren magischen und sozialen Einfluss besitzt.
Als Nachwuchs suchen sie dunkle Magier auf, mit denen sie in unheimlicher
Atmosphäre die Bluttaufe vollziehen. Sie beherrschen alle Disziplinen.
Der Vampirprinz
Der Prinz ist der Herrscher über ein bestimmtes Gebiet, er erlässt Gesetze und
trifft Anordnungen, was zu tun ist. Der Machtbereich des Prinzen beschränkt sich
nicht nur auf Vampire der eigenen Art. Er hat die Macht über Tiere und niedrige
Monster aber auch über Angehörige anderer Vampirarten. üblicherweise beansprucht
den Titel eines Prinzen ein sehr mächtiger Vampir, der ein relativ hohes Alter
aufzuweisen hat. Damit ist aber nicht gesagt, dass ein Prinz der mächtigste
aller Vampire ist. Einige Geschichten berichten von Vampiren, die schon älter
als 1500 Jahre alt sein sollen, sogenannte Ahnen. Deren Bedeutung ist aber
unbekannt. Wie beim sterblichen Adel gibt es auch beim Vampiradel Intrigen.
Die Bluttaufe (der Kuß)
Es besteht viel Aberglauben darüber, wie das Vampirwerden vor sich geht. Eine
weit verbreitete Geschichte besagt, dass jeder, der einmal vom Vampir gebissen
wurde, zu einem solchen wird. Eine andere Geschichte besagt, dass jeder
Selbstmörder nach seinem Freitod als Vampir aufersteht, um die Sterblichen zu
quälen. Wenn ein Sterblicher, kurz bevor seinem eigenen Tod steht, das Fleisch
langsam stirbt und das Blut gerinnt, kann ein Vampir beschließen, dem Opfer den
Tod zu ersparen und einen Tropfen seines eigenen Blutes auf die Lippen des
Sterbenden tropfen zu lassen. Dann geschieht im Körper des Sterbenden eine
Metamorphose. Der nächste Schritt ist das Trinken des Blutes des Vampirs. Danach
verändert sich Körper und Seele des Sterbenden und er ist ein Mitglied der
Vampire.
Die Bluttaufe wird von allen Vampiren als einen unglaublich erregenden aber auch
schmerzhaften Akt beschrieben. Wann und wie der Fluch des Blutes genau entstand,
ist unbekannt. Einige Legenden berichten darüber, dass ein tapferer Krieger, dem
seine Frau durch Verrat in den Freitod getrieben wurde, seiner Gottheit entsagte
und versuchte, das Blut seiner toten Frau zu trinken. Dadurch war sein Blut
verflucht worden. Eine andere Geschichte behauptet, dass ein böser Hexer von
einem Dämon verführt wurde, einen Zauber zu sprechen, der ihn unsterblich
machte. Eine andere Legende behauptet sogar, dass die Vampire seit Anbeginn der
Schöpfung leben, genauso wie andere Kreaturen.
Das Tier, der Dämon in
ihnen
Tief im Innern eines jeden Vampirs lauert der Dämon mit seinem unstillbaren
Durst auf frisches Blut. Die meisten Vampire versuchen dieses Tier zu verbergen,
aber irgendwann schlägt es zu. Dann verwandelt sich der Vampir in ein Monster
mit hoher Kraft. Wenn dieses Monster kein Blut bekommt, wird es immer wilder und
stärker und greift alles an, das Blut enthält. Dieses Tier hat kein Gewissen und
keine Skrupel. Egal, ob das Opfer ein unschuldiges Baby oder der Angehörige der
eigenen Art ist, das Tier giert nur nach Blut. Wenn der Dämon kein Blut bekommt
wird er wahnsinnig und fängt an, wie ein Wilder zu rasen. Es gibt Geschichten
von Vampiren, die besagen, dass einige wildgewordene Vampire in ihrer Raserei
sich selbst zerstückelt hätten. In jeder Minute, in der das Tier nach Blut
giert, verfällt ihr Körper mehr, bis er schließlich Asche ist.
Diesen Zustand wird allerdings kein Vampir je freiwillig erlangen wollen, denn
ihr körperlicher Zerfall soll eines der schmerzhaftesten Dinge sein, die ein
Lebewesen in der Lage ist zu spüren. Der Verfall des Körpers im Zustand der
Raserei wird begleitet von den wahnsinnig entsetzlichen Schreien, die jeden
Sterblichen mit Angst erfüllen würden. Bei einem mächtigen Vampir sollen sie so
entsetzlich sein, dass die Erde vibriert und der Himmel mit Blitzen erfüllt ist.
Kurz vor seinem Tod entwickelt der Geist eine letzte Fähigkeit, mit der er in
der Lage ist, Blut zu riechen, selbst wenn es sich in bis zu einem Tagesmarsch
Entfernung befindet. Das Trinken von frischen Blut ist für den rasenden Vampir
ein unglaublich erregendes Erlebnis, das mit keinem aller menschlichen Genüsse
vergleichbar ist.
Das Verhältnis von
Vampiren zu ihrer Umwelt
Vampire sind grauenhafte Geschöpfe, auch wenn sie durchaus Menschlichkeit
besitzen können und Opfer ihres Blutes sind. Dieses Tier aber, das in jedem von
ihnen steckt, ist immer da und verwandelt den Vampir in ein Monster. Das Tier in
einem Vampir ist ein Dämon, der von Zeit zu Zeit den Körper in Besitz nimmt. Aus
diesem Grund sind Vampire extrem gefährlich und unberechenbar. Die Beschreibung
eines Vampirs mag den Eindruck erwecken, der Vampir sei eine bemitleidenswerte
Kreatur, ein Romantiker und ein Träumer. Dieses mag wohl manchmal zutreffen in
seiner menschlichen Gestalt, aber in der Hauptsache ist er ein Monster auf der
Flucht vor dem Dämon in ihm, ein unsterbliches Monster, das keinen Freund und
keine Liebe kennt, eine Bestie, ein Teufel, der jedes Tier und jede sterbliche
Kreatur aufs tiefste hasst. Es ist aber genauso möglich, daß ein Vampir nach
einiger Zeit versucht, alle Menschlichkeit verkümmern zu lassen, um so noch
mächtiger zu werden. Und doch wünscht sich ein Vampir oft nichts sehnlicher als
den entgültigen Tod. Jedes intelligente Lebewesen versucht sie zu meiden, aber
leider ist oft ihr Charme und ihr Reiz zu groß, daß ihnen keiner widerstehen
kann. Mächtige Vampire haben Macht über Tiere und das Wetter. Der Erzfeind eines
Vampirs ist der Werwolf, der sogenannte Wolfling, der Gestaltwandler. Wann immer
die beiden aufeinandertreffen, endet das in einem blutigen Kampf. Der Werwolf
hat seine eigenen Gesetze und seine eigenen Reviere. Als Besonderheit unter den
Tieren gilt die Katze und deren Abkömmlinge. Sie sind die einzigen Tiere, denen
ein Vampir nichts befehlen kann.
Vampire in anderen
Kulturen
Natürlich gibt es nicht nur Vampire, die menschlichen Ursprunges sind. Es gibt
genauso Vampire unter Elfinnen oder Zwergen. über diese Wesen ist allerdings
sehr wenig bekannt, weil Elfinnen und Zwerge sich über derartige Dinge
ausschweigen. Es scheint, als sei ihnen die Existenz ihrer verfluchten Brüder
und Schwestern unangenehm, so daß sie am liebsten gar keine Worte darüber
verlieren. Das einzig bekannte über Zwergenvampire, ist, daß sie in alten
dunklen Verliesen anzutreffen sind. Es gibt in der Eiswüste genauso Vampire wie
in den heißen Wüstenländern. Auf dem Kontinent der tausend Wüsten sind einige
Geschichten von weiblichen Vampiren bekannt, die das wunderschönste und
bezaubernste Aussehen gehabt haben sollen, so daß ihnen freiwillig Dutzende von
Männern Blut geopfert haben sollen.
Diese Vampire der Wüste haben aufgrund des warmen Klimas mehr Probleme mit dem
Licht der Sonne als ihre Artgenossen auf dem Kontinent Trakin. Sie sollen aber
ihre Magie derart an das Klima angepasst haben, daß es ihnen leichter fällt, im
grellen Licht der Sonne zu wandeln. Auf die Dauer ist es aber genauso tödlich
für sie wie für Trakins Vampire. Diese Wüstenvampire sind oft im Gebirge
anzutreffen, wo sie in Felsspalten ihr Schlafversteck haben. Einige Legenden
berichten, daß deren Ursprung eng mit dem Schicksal dieses Kontinent verbunden
ist. Der Glaube an Vampire ist auf diesem Kontinent viel weiter verbreitet als
auf dem Kontinent Trakin.
Ahnen, die in Aufzeichnungen erwähnt werden
Lilith, die Hure der
Nacht
Laut Legende eine extrem mächtige Vampirette, die mindestens 15000 Jahre alt
sein soll. Sie soll auf dem Kontinent der tausend Wüsten beheimatet sein. Sie
trat in den letzen 5000 Jahren nicht in Erscheinung, jedenfalls berichtet keine
Geschichte davon. Ihre Kräfte sollen so ungeheuer groß sein, daß sie mit keinem
Magier vergleichbar wären. Alleine ihr Auftreten soll alle Kreaturen zu
ergebenen Dienern machen. Eine Legende, die in der Wüste ziemlich bekannt ist,
berichtet davon, daß selbst ein Dämon, einer der Erzdämonen Allahs, von ihrem
Aussehen ergriffen war und mit ihr zwölf Kinder zeugte. Diese Kinder sollen der
Ursprung allen Übels sein. Sie soll einen Harem mit ihren Kinder geführt haben,
ebenfalls sehr mächtigen und dämonisch schönen Kindern, in der der ganze
Heerscharen von dunklen Hexern ihren blutigen Kuss empfingen, um die Magie der
Vampire mit denen der Hexer zu vereinen, um noch mehr Wissen und Macht zu
erlangen.
Jander
Sonnenstrahltöter
Einer der wenigen Elfenvampire, von dem Geschichten berichten. Während seiner
Zeit als Elf sollte er schon sehr weise und klug gewesen sein, so daß alle
Elfinnen ihn bewunderten und von ihm beeindruckt waren. Bis zu dem Zeitpunkt
seines Todes als Elf. Wann das genau war, ist nicht bekannt, genauso wenig wie
alt er ist und wie viel Macht er besitzt. Einige Hinweise deuten darauf hin, daß
er schon während der Zeit der Drachenkriege lebte. Er soll von einem Wesen
verlockt worden sein, das von weit her gekommen ist, um ihn zu verführen. Mehr
ist über Jander Sonnenstrahltöter nicht bekannt.
Der Urvampir
Eine fast vergessene Legende im Tausendtraumland. Er soll der erste Vampir der
Welt gewesen sein, vor tausenden von Jahren. Angeblich soll ein Magier verflucht
worden sein, als er etwas tat, das Gott entzürnte. So wurde er verflucht, auf
alle Ewigkeit auf Erden zu wandeln. Mehr ist darüber nicht bekannt und was an
der Legende wahr ist und was nicht ist nicht feststellbar. Es existieren viele
Geschichten über deren Ursprung, und so lässt sich nicht mehr sagen, welche
stimmen und welche nicht. Es ist anzunehmen, daß an jeder ein kleines Stückchen
Wahrheit steckt.
Vlad Dracul
Der klassische Vampir wurde vor fast 100 Jahren durch Bram Stoker bekannt und
das Thema ist zahlreich verfilmt worden. Der Begriff Vampir entstammt dem
slawischen Volksglauben und bezeichnet einen "lebenden Toten" der Nachts sein
Grab verlässt um sich vom Blut Lebender zu ernähren. Ein Vampir ist also ein
ehemaliger Mensch der nach seinem Tode weiterexistiert und das Altern aufhält
indem er sich der Lebenskraft lebender Menschen bedient. Dieser Mythos ist mit
dem des Gestaltumwandlers verbunden, der sich in Fledermaus, Wolf oder Nebel
verwandeln kann. Der Vampirmythos konnte sich nur deshalb so weit verbreiten,
weil er tiefsitzende Ängste und Bedürfnisse der Menschen aufgreift und
widerspiegelt. Da ist die uralte Sehnsucht des Menschen nach Unsterblichkeit und
die Angst vor dem was uns nach dem Tode erwartet. Auch nicht außer Acht lassen
darf man die erotische Komponente die sich im 19.Jahrhundert auf Grund der
derzeitigen Tabuisierung durch die Hintertür in Form von Gruselgeschichten
eingeschlichen hat.
Dracula
Das Vorbild für Bram Stoker war Vlad III Tepes, auch der Pfähler genannt, der
1431 - 1477 Fürst der Walachei war und als ausgesprochen grausam bekannt war.
Geboren wurde er in Transsilvanien als zweiter Sohn des Vlad Dracul, der 1431
beim Nürnberger Reichstag in den Drachenorden aufgenommen wurde. Vlad Dracul
lebte im Exil bis es ihm 1435 gelang den Thron zu besteigen. Er konnte sich 12
Jahre lang die Herrschaft bewahren.1441 gab er seine Söhne als Geißeln an den
türkischen Hof wo der junge Vlad die Grausamkeit als Mittel der Politik kennen
und lieben lernte. Vlad Dracul und sein ältester Sohn wurden 1447 von den Türken
erschlagen und 1448 gelang es dem jungen Vlad den Walachischen Thron zu erobern,
wobei er jedoch einige Monate danach vertrieben wurde.1456 konnte er mit Hilfe
der Ungarn und der Siebenbürger Sachsen den Thron wieder besteigen und es
folgten 6 Jahre grausamster Herrschaft.
Er ließ Gesandten Hüte an den Kopf nageln, zigtausende von Leuten pfählen, trank
das Blut der Opfer, beseitigte die Armut indem er die Armen verbrannte und zwang
die Zigeuner zum Kriegsdienst, indem er sie vor die Wahl stellte entweder gegen
die Türken zu kämpfen oder die eigenen Kinder zu verspeisen. Schon sein Beiname
erweckte Furcht...Dracul....wurde abgeleitet vom lateinischen draco (Drache). Im
Rumänischen bedeutet ...drac...Teufel.1462 wurde Vlad gestürzt und für 15 Jahre
eingekerkert. Er konvertierte zum Katholizismus um eine Verwandte des
ungarischen Königs heiraten zu können und wurde 1476 wieder zum Woiwoden
ernannt. Silvester 1476/77 wurde er von den Türken ermordet, sein Kopf in Honig
konserviert und an den Sultan gesandt. Sein Körper soll nahe Bukarest in einem
Kloster beigesetzt worden sein;,jedoch war das Grab leer als es in diesem
Jahrhundert geöffnet wurde.
Nachwort
Alle Informationen sind Thesen, und berufen sich auf Mundproganda und auf
Aufzeichnungen. So wie die Vampire beschrieben werden, können Sie sein. Jeder
kann aus den Aufzeichnungen seine eigene Gedanken machen. Sicherlich gibt es
noch viele andere Geschichten rund um den Vampir. Wissenschaft, Religion, oder
historische Überlieferungen, dieses Thema ist leider nicht richtig ergründet,
weil sich das Thema "Vampir" bei den meisten Menschen als Fiction oder
Aberglaube verbreitet.

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