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G E S C H I C H T E
Nach einer Idee von Dr. Anthony Etienne,
ein haitianischer Dozent an der TU Berlin, ist im Jahre
2000 in Zusammenarbeit mit Studierenden, in Kooperation mit
NRO-Vertretern aus Haiti und Nicaragua und Vertretern aus Kuba ein
Multiplikatorenprojekt entworfen worden, um ländliche Regionen in der
Karibik, besodners in Nicaragua und Haiti mit Energie zu versorgen.
Nach den Regeln des Project Cycle Management (PCM) der EU wurde ein
Konzept für die Durchführung
entwickelt.
Nach dem Tod von Dr. Etienne in 2001 ist das Vorhaben unter
der
Leitung des Professors für Soziologie, Werner Siebel dann als
Studienprojekt
mit Studierenden aus den Ländern des Südens und Europas in
Berlin und
Brandenburg an der Technischen Universität Berlin weiter
geführt worden. Im Sommersemester 2002 wurde in einem
interdisziplinären Seminar mit 28 Studierenden aus technischen,
naturwissenschaftlichen sowie sozial - und erziehungswissenschaftlichen
Studiengängen, darunter auch 15 Studierende aus dem Ausland (
Südamerika,
Afrika, Asien, Osteuropa) beschäftigte sich mit der kulturellen
Bedingtheit von
technischer, ökonomischer und sozialer Entwicklung und bereitete
die Studienreise nach Kuba vor. Im Frühjahr 2003 wurde die
Studienreise zu unserem Kooperationspartner, an die Universität
Sancti Spiritus durchgeführt.
Als Ergebnis der Reise wurde
gemeinsam beschlossen, das ursprüngliche
Vorhaben
- eines kleinen NGO-Projektes zur Ausbildung von
Multiplikator(inn)en aus Haiti und Nicaragua - zu erweitern und es in
einem größeren Rahmen, als Süd-Süd-Nord
Wissensnetzwerk für nachhaltige Entwickung - IKN - zu konzipieren
und aufzubauen.
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