Einführung
Biographie
Charakterisierung
Zeittafel
Tagebuch
Textauszüge
Die Helfer
Das Anne Frank Haus
Bildergalerie
Literatur
Gästebuch
Newsletter
Links

Impressum

Biographie

Laut schreiend wurde in der Klinik des Vaterländischen Frauenvereins in Frankfurt/Main am Morgen des 12. Juni 1929 um halb acht, Annelies Marie Frank geboren. Die Geburt Anne Franks war zudem nicht ganz komplikationslos verlaufen, beinah hätte das Kind, mit 54 Zentimetern Länge und einem Gewicht von mehr als vier Kilogramm, zu wenig Sauerstoff bekommen. Als dann Otto Frank, Annes Vater, den vollen Namen seiner zweiten Tochter mit "Annelies Marie" in die Geburtsurkunde eintragen lassen wollte, stieß er bei der Verwaltung der Klinik zunächst jedoch auf Unverständnis, da man den "Säugling Frank" bereits mit männlichem Geschlecht in der Geburtsurkunde eingetragen hatte.

Anne blieb noch einige Tage mit ihrer Mutter in der Klink und konnte wenig später Entlassen werden um dann in die Familien Wohnung, einer Doppelhaus Hälfte des Frankfurter Marbachweges, Hausnummer 307 zu ziehen. Der Marbachweg erwies sich für Margot und später auch für Anne geradezu als Paradies. Die Anwohner sahen sich als so etwas wie eine große Familie, jedes der Häuser hatte große Gärten und so war viel Platz für die spielenden Kinder. Die beiden Kinder waren für die Eltern Frank das wichtigste auf der Welt, alles drehte sich um die beiden, selbst wenn Besuch kam waren die beiden Mädchen ständig im Mittelpunkt. Nur 4 Monate nach Annes Geburt bestätigten sich jedoch die ersten bösen Vorahnungen der Eltern Frank. Durch den "schwarzen Freitag" am 25. Oktober 1929, der durch einen Kurssturz an der New Yorker Börse zu Ruhm gelangte, stürzte die Finanzwelt in eine tiefe Krise. Otto Franks Vater, Michael Frank war Besitzer seiner gleichnamigen Privatbank. Otto sollte die Bank später übernehmen und war zu dieser Zeit bei der Bank angestellt. Die Weltwirtschftskrise stürzte so auch die Familie Frank in Finanzielle Probleme. Infolge dessen mussten die Eltern Frank schweren Herzens die Entscheidung treffen in ein neues, billigeres Viertel von Frankfurt zu ziehen. Sie zogen in die Gangenhoferstr. 24, im sogenannten Dichterviertel gelegen. Auch dort achteten die Franks wieder auf den großen Garten so dass es den Kindern an nichts fehlte.

Aufgrund der Weltwirtschaftskrise spitzte sich die politische Lage in Deutschland jedoch weiter zu. Otto Frank verfolgte sehr aufmerksam die politischen Geschehnisse rund um die Nationalsozialistische NSDAP. Er ahnte sehr Früh, viel früher als der Großteil der deutschen Juden, was die NSDAP mit den Juden vor hatte. Otto Frank, der im 1. Weltkrieg als Hauptmann der Artillerie an der Westfront sogar die Auszeichnung des "Eisernen Kreuzes erster Klasse" erhielt, liebte sein Vaterland und seine Heimatstadt Frankfurt sehr.

Im Zuge der Weltwirtschaftskrise hat die NSDAP schnell den Sünder für die Krise gefunden, das "Weltjudentum". Die radikale Einstellung der Partei verhalf ihr zu einem Immensen Mitglieder und Wähler Zustrom. So hatte die NSDAP kurz vor der Weltwirtschaftskrise 1928 gerade einmal 3% der Wählerstimmen erhalten, bei den ersten Wahlen während der Weltwirtschaftskrise 1930 waren es bereits 18% und im Juli 1932 gar 37% der Wählerstimmen.

Otto & Edith Frank taten alles daran diese ganzen Probleme von ihren Kindern fernzuhalten, ihre Kinder sollten unbeschwert aufwachsen. Otto Frank verlor bei allen Problemen der damaligen Zeit so nie seine Kinder aus den Augen. Kurz nach der Machtübernahme Hitlers stand Otto Frank vor der Frage: Sollten sie weiter in Deutschland abwarten oder Auswandern? Aber wohin sollten sie gehen? Otto Frank war überzeugt dass dies erst der Anfang allen Übels sei und er sollte Recht behalten. Anfang 1933 erfuhr er dass das OPEKTA Unternehmen für ihre Holländische Niederlassung einen neuen Geschäftsführer suchte. Otto Frank wusste das es das perfekte Angebot war, Amsterdam war nahe der Heimat und Holland - wie die Schweiz - im ersten Weltkrieg vollkommen Neutral im Krieg.

Im Hochsommer 1933 reiste er nach Amsterdam wo er mittlerweile das Angebot von OPEKTA annahm und langsam begann alles für die Übersiedlung vorzubereiten. Während dieser Zeit zog Edith zusammen mit ihren beiden Töchtern zu ihrer geliebten Mutter nach Aachen nahe der Holländischen Grenze. Während dieser Zeit pendelte Edith ständig zwischen Aachen und Amsterdam. Im Dezember übersiedelten die Franks, erst Edith und wenig später folgten die Kinder, endgültig nach Amsterdam. Sie bezogen ein Reihenhaus in der Amsterdamer Mustersiedlung "Merwedeplein". Zu dieser Zeit war Anne Frank bereits 4 Jahre alt. Anne Frank lebte sich gerade zu perfekt in das Leben in der neuen "Heimat" ein, was wohl auch ihrem jungen alter zu Verdanken ist. Sie fand schnell viele Freunde und war bei allen die sie kannten sehr bald ein beliebtes Mädchen.

Doch auch in den Niederlanden hörte man nun vermehrt von den Pogromen die in ihrer deutschen Heimat durchgeführt wurden. Viele Holländer konnten die Berichte über die Pogrome in Deutschland nicht Glauben und dachten es wären schlimme Gerüchte die nur der Kriegs Propaganda dienten. Viele Menschen fanden es auch schlicht unvorstellbar was die damaligen Nachrichten berichteten.

Anne Frank ging in den Niederlanden sehr bald in den Kindergarten der Montessori Schule, den sie bis zu ihrem 6. Lebensjahr besuchte um dann in die erste Klasse der Montessori Schule zu wechseln. Sie war bei ihren Spielkameraden, ihren Erzieher und ihren Lehrern ein äußerst beliebtes Mädchen. In der Regel war sie zu Späßen aufgelegt, regte sie lustige Spiele an und fand immer Grund zu kichern und zu tuscheln. Das sie bestimmend und besitz ergreifend war, fiel immer nur dann auf, wenn sie ihren Willen nicht auf Anhieb durchsetzen konnte. Später in der Schulzeit stand sie immer im Mittelpunkt und genoss es, wenn z.B. Jungen ihr nachschauten. Hanneli, eine von Annes besten Freundinnen sagte einmal zu einem Journalisten: "Sie wollte gerne Interessant sein, das ist keine schlechte Eigenschaft…".

Anne war sehr gesellig, berichtet Miep Gies (Miep Gies war eine der Helferinnen der Untergetauchten), sie liebte Poesiealben, Geheimnisse und Schwätzen. Sie sei neugierig und gesprächig gewesen und habe immerfort Fragen gestellt und von ihren Freundinnen erzählt. Im Allgemeinen war sie eine gute Schülerin, außer in Mathematik. Sie lernte leicht, entwickelte aber, wie Miep sagt, "einen rastlosen Geselligkeitstrieb". Miep erwähnt, dass Anne leidenschaftlich gerne ins Kino ging. Ihr Interesse an Filmen und Filmschauspielern blieb auch später im Hinterhaus ungebrochen. So erzählte sie in ihrem Tagebuch von den Fotos, die sie in ihrem Zimmer aufhängte und von der Zeitschrift "Cinema & Theater", die ihr Herr Kugler jeden Montag Mitbrachte.

Im Mai 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht überraschend die Niederlande um so einen sicheren Weg für Hitlers Truppen nach Frankreich zu schaffen. Wenig später überschrieb Otto Frank seine Firma seinen langjährigen Mitarbeiter und engen Freund Johannes Kleimann, um mit dieser Maßnahme die "arisierung" seiner Firma zu verhindern. Im Hintergrund aber leitete Otto Frank weiterhin die Firma. Schon zu dieser Zeit begann er einen Plan zu entwickeln wie er und seine Familie untertauchen könnten.

Am Ende der 6. Klasse musste Anne die Schule wechseln und besuchte fortan das Jüdische Lyzeum in Amsterdam, was speziell für alle jüdischen Schüler Amsterdams eingerichtet worden war. Dies war eine der ersten Judenfeindlichen Maßnahmen die die Nazis in den Niederlanden durchsetzten. Von da an folgte Judengesetz auf Judengesetz und die Freiheit der jüdischen Bevölkerung wurde stark eingeschränkt. So mussten Juden nun deutlich sichtbar den Judenstern an ihrer Kleidung tragen, sie mussten ihre Fahrräder abgeben, durften nicht mehr mit der Straßenbahn fahren und durften auch kein Auto mehr Fahren. Juden durften nur von 3-5 Uhr einkaufen, sie durften nur zu jüdischen Friseuren gehen und durften zwischen 8 Uhr Abends und 6 Uhr morgens nicht auf die Straße. So ging das Leben weiter und beinah jeden Tag folgten fortan neue erniedrigende und einschränkende Gesetzte.

An ihrem 13. Geburtstag im Juni 1942 bekam Anne Frank ein Rot-Kariertes Buch geschenkt. Es war nicht viel mehr als ein Poesie Album aber doch beschloss Anne Frank dieses Buch als Tagebuch zu führen. Dabei begann sie Briefe an ihre erdachte Freundin "Kitty" zu schreiben.

Nur einem Monat nach Annes Geburtstag geschah etwas, was Otto Frank schon früh ahnte. Margot, Annes Schwester, erhielt einen Aufruf zum Arbeiteinsatz in den Osten. Otto Frank wusste was das für seine Tochter hieß, sie sollte in eines der Todeslager gebracht werden um dort zu sterben, daher plante er schon einige Monate an dem Versteck für sich und seine Familie. Über Wochen hinweg schaffte er unauffällig Möbel, Nahrungsmittel, Geschirr und Kleidung in sein Firmengebäude in der Amsterdamer Prinsengracht 263. Seine engen Freunde und Mitarbeiter schlugen Otto Frank vor, im Hinterhaus des Firmengebäudes Unterzutauchen, es stand seit Jahren leer, es war viel Platz und er und seine Familie konnten Zusammen bleiben, was. Nicht nur das Otto Frank entschied sich dafür noch einer Familie Unterschlupf zu gewähren. Dafür wählte er die Familie seines ehemaligen Geschäftspartners Herman van Pels. Herr v. Pels und seine Frau Auguste hatten einen gemeinsamen Sohn, Peter. So waren sie insgesamt sieben Personen.

Der Aufruf kam nach Ottos Planungen eine Wochen zu früh, nur eine Woche später am 16. Juli wäre er bereit gewesen "Freiwillig" Unterzutauchen, so hatte er noch nicht alle Möbel und alle Kleidungsstücke ins Hinterhaus schaffen können. Doch jetzt musste er Handeln, er weihte nun auch seine jüngste Tochter Anne in seinem Plan ein und alle packten ihre Sachen zusammen. Eines der ersten Dinge die Anne dabei überhaupt in ihre Tasche packte war ihr Tagebuch, sie hielt es gar für das allerwichtigste.

Am Montagmorgen den 6. Juli um 6 Uhr machte sich die Familie Frank im strömenden Regen mit ihren gepackten Sachen auf um auf unbestimmte Zeit in ihr Versteck zu ziehen. Die Familie van Pels wollte lieber noch eine Woche mit dem Untertauchen warten und so zogen sie erst am Dienstag den 14. Juli nach.

Von nun an hing alles Überleben der Untergetauchten von ihren Helfern ab. Die Rollenverteilung der Helfer war dabei fest verteilt und jeder der Helfer fand seine eigene Aufgabe. Im November 1942 nahmen die Helfer auf Zustimmung Otto Franks einen weiteren Menschen auf, der aufgrund seines jüdischen Glaubens von den Nazis verfolgt wurde, Fritz Pfeffer. Anfangs fand ihn Anne noch ganz nett, doch dies änderte sich bald. Aufgrund des engen Platzes im Hinterhaus zog der 53. jährige zu Anne Frank aufs Zimmer. Bei einem Mädchen ihres Alters führte das natürlich zu gewissen Problemen. Herr Pfeffer, von Berufswegen Zahnarzt, kam mit dem Verhalten der jungen Anne nicht zurecht, ständig beschwerte er sich über ihr verhalten und versuchte sie belehren. Er versteckte auf dem Zimmer Essen vor den anderen Leidensgenossen, beanspruchte das Zimmer nachmittags für sich, obwohl Anne den Tisch des Zimmers brauchte, um in Ruhe in ihrem Tagebuch zu schreiben. Fritz Pfeffer stempelte diese Tätigkeit Annes als Kinderkram ab, einen starken Verbündeten fand Anne jedoch stets in ihren geliebten Vater der immer wieder zwischen beiden vermitteln musste. Es ist nicht so zu Verstehen das Fritz Pfeffer ein unangenehmer Mensch ist, auch Herr Pfeffer ist in Wirklichkeit ein netter Mensch gewesen, er hatte vor seiner Untertauchzeit viele Tiefschläge erleben müssen und sah sich bei den anderen Menschen im Hinterhaus als unverstanden an. Fritz Pfeffer tauchte unter um seine Christliche Frau zu schützen, er wusste würde er weiter bei ihr Wohnen bestünde die Gefahr das beide in ein KZ kommen und so fasste er im stillen die Entscheidung ohne dem Wissen seiner Frau unterzutauchen. Er liebte seine Frau sehr und schrieb ihr stets heimlich Briefe, die Miep an seine Frau übergab jedoch immer mit der Aussage, dass sie nicht wisse wo er ist.

Da Tagsüber unten in der Firma gearbeitet wurde, mussten alle Versteckten sich an feste Regeln halten. So waren von Anfang an die Fenster mit dunklen Holzplatten zugehängt die nie abgenommen wurden damit man von draußen nicht hineinsehen konnte, während der Arbeitszeiten herrschte absolutes Redeverbot und man durfte sich nur auf Socken bewegen. Geheizt wurde das Hinterhaus nur am Abend wo auch der Abfall im Sommer und Winter verbrannt werden musste da man ihn nicht in den Müll geben konnte. Während dieser Zeit war auch der Gang zum WC nur stark eingeschränkt möglich, das betätigen der Wasserspülung während dieser Zeit gar strikt verboten, da die Wasserrohre direkt durch die Arbeitsräume führten. Während dieser Zeit musste also ein Eimer als Ersatz dienen und gespült werden konnte nur in der Mittagspause und nach Feierabend, so spielte sich der Hauptteil aller Aktivitäten im Hinterhaus am späten Nachmittag ab.

Während der ganzen Zeit des Untertauchens schrieb Anne Frank an ihrem Tagebuch, als sie am 28. März den Niederländischen Kulturminister Bolkestein im Exil über "Radio Oranje" hörte, der in seiner Ansprache an das Niederländische Volk die Niederländer aufforderte ihre Tagebücher aufzubewahren um sie nach den Krieg zu veröffentlichen um so das Leid des Niederländischen Volkes während der Besatzungsjahre aufzuzeigen. Anne Frank war von dieser Rede so beeindruckt das sie beschloss einen Roman über das Hinterhaus zu schreiben und nach dem Krieg zu Veröffentlichen. Titel des Buches sollte sein, "Het Achterhuis" auf Deutsch "das Hinterhaus". Ihr Tagebuch sollte dazu als Grundlage dienen und sie begann es Kapitel für Kapitel umzuschreiben.

Während dieser Zeit verliebte sich Anne mehr oder weniger gewollt in den jungen Peter van Pels. Doch es war mehr ein Bedürfnis von ihr jemanden zu haben mit dem sie reden kann, denn für alle anderen war sie nur das Kind, aber dies war unter den gegeben Umständen eben nicht der Fall und so kam es das sie sich Peter aussuchte um mit ihm über die Intimsten Sachen zu Reden. Sie musste sich förmlich selbst überreden um etwas mit Peter anzufangen und doch war sie ein wenig verliebt in ihm. Dies hing aber mehr daran das es keine alternative für sie gab und so schaffte sie sich ein Traumbild ihres Peters. Sie wusste aber von Anfang an das sich daraus nichts soweit entwickeln kann das sie ihn später Heiraten würde. So regte sich die Anfängliche Verliebtheit nach nur wenigen Wochen wieder auf ein normales miteinander.

So kam es das am 4. August 1944, wenige Monate nach dem Beginn der Alliierten Invasion in Frankreich, gegen 10 Uhr Vormittags ein Militärfahrzeug vor der Tür der Prinsengracht 263 hielt. Aus dem Auto stieg SS-Oberscharfsführer Karl J. Silberberg und einige Helfer der holländischen "Grünen Polizei". Ein anonymer Hinweis verriet die acht Untergetauchten in ihrem Versteck. Bis heute konnte nicht geklärt werden wer hinter dem Verrat steckte, Verdächtige gab es einige so wurde der Lagerarbeiter "van Maaren" verdächtigt und sogar mehrfach von der Polizei verhört, andere wiederum verdächtigten die Putzfrau. So gibt es bis heute verschiedene Theorien über den Verräter. Nach ihrer Festnahme und einigen Tagen Gefängnis wurden die acht Untergetauchten in das Durchgangslager nach "Westerbork" gebracht. Mit dem letzten Transport wurden alle acht in das Tötungslager nach Auschwitz deportiert, Herr van Pels wurde kurz nach seiner Ankunft in die Gaskammer geschickt, seine Frau ist bis heute verschollen, sie ist jedoch nach den Unterlagen des Deutschen Roten Kreuzes vermutlich im KZ Theresienstadt verstorben, Peter starb vermutlich auf einem Todesmarsch nahe dem KZ Mauthausen. Annes Mutter Edith starb vor Hunger und Erschöpfung in Auschwitz, nur Otto Überlebte von allen acht Untergetauchten die Tötungslager. Bis zu letzt glaubte er an das Leben seiner Töchter, gleich nach seiner Befreiung setzte er alles daran seine Töchter zu suchen, von dem Tod seiner Frau hatte er bereits erfahren und war tief bestürzt darüber. Nun klammerte er alle Hoffnung an das Leben seiner beiden Töchter. Doch auch sie, vielen Hitlers fanatischen Rassenwahns zum Opfer. Beide wurden in das KZ Bergen-Belsen in Deutschland verlegt und starben dort im März 1944, kurz vor der Befreiung des KZs, an Typhus. Alle beteiligten konnten den Tod der beiden Mädchen Tag für Tag mitverfolgen. Erst hatten beide, die für an Typhus erkrankten Menschen, typischen Ausgehöhlten Augenhöhlen und dann nahmen sie drastisch an Gewicht ab, so dass sie kurz vor ihrem Tod wohl bis auf die Knochen abgemagert waren. Begraben wurden sie gemeinsam mit tausenden von anderen toten Häftlingen in einem der unzähligen Massengräber Bergen-Belsens.

Otto Frank entschloss sich nachdem er von Annes Tod erfuhr und ihre Tagebücher von Miep bekam, die die Tagebücher bis dahin für Anne insgeheim aufbewahrte, ihre Tagebücher als Buch zu Veröffentlichen.



Ausgearbeitet von mir aus dem Buch: Das Mädchen Anne Frank / Die Biographie - von Melissa Müller

Näheres zum Buch findet ihr unter "Literatur"

© 2002 - 2003 · Marcel Mente · annefrank@arcor.de