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Tagebuch
Annes Tagebuch Unvollständig?
Wie wichtig sind die fünf zurückgehaltenen Seiten?
von Laureen Nussbaum
"Stell Dir vor, wie interessant es wäre, wenn ich einen Roman vom Hinterhaus herausgeben würde." (Anne Frank, 29. März 1944)
Das Auftauchen der bislang unbekannten Seiten aus Anne Franks Feder hat das öffentliche Interesse erneut auf ihr Tagebuch gelenkt. Obwohl mit dem Erscheinen der kritischen Ausgabe "Die Tagebücher der Anne Frank", in der sämtliche damals verfügbaren Tagebuchtexte parallel abgedruckt sind, das Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie (Reichsinstitut für Kriegsdokumentation) bereits 1986 die Entstehung des "Das Tagebuchs der Anne Frank" erläutert hat, herrscht noch immer Verwirrung. Mitverantwortlich hierfür ist die 1993 zusammengestellte, neue Ausgabe des "Anne Frank Tagebuch ", in welcher Mirjam Pressler wieder vermischte, was die wissenschaftliche Ausgabe sorgfältig aufgegliedert hat. Es ist daher hilfreich, hier noch einmal eine kurze Übersicht über die verschiedenen Versionen der Tagebücher Anne Franks zu geben, und die fünf zusätzlichen Seiten in den richtigen Zusammenhang zu stellen.
Zu ihrem dreizehnten Geburtstag, am 12. Juni 1942, bekommt Anne Frank das eigentliche, rot weiß karierte Tagebuch geschenkt, in welches sie noch am selben Tag schreibt, sie hoffe, ihm alles anvertrauen zu können, und daß es ihr eine große Stütze sein werde. In den folgenden Wochen berichtet sie von ihrem Geburtstag, den Klassenkameraden, von den Ereignissen auf dem Jüdischen Gymnasium und von den wenigen kleinen Freuden, die es im Juni 1942 für jüdische Kinder noch gab. Anfang Juli 1942 bekommt ihre sechzehnjährige Schwester Margot die Aufforderung, sich zum "Arbeitseinsatz in Deutschland zu melden." Die Familie Frank versteckt sich in den oberen Etagen des Hinterhauses an der Prinsengracht 263. Das ist die Adresse von Otto Franks Firma, die er inzwischen pro forma auf andere überschrieben hat. Die Familie Van Pels und der Zahnarzt Pfeffer finden dort später ebenfalls Unterschlupf.
Die ersten Wochen im Versteck sind für die lebenslustige Anne so schwierig, dass sie nicht einmal in ihrem Tagebuch darüber schreiben kann. Bei der Lektüre eines ihrer Lieblingsbücher, Cissy van Marxfeldts "Joop ter Heul", kommt sie Ende September auf die Idee, ihre Tagebuchnotizen in Briefform an eine Reihe von imaginären Freundinnen zu richten, von denen Kitty ihr die liebste ist. Diese Tagebuchbriefe, die manchmal noch etwas kindlich und schwärmerisch sind, enthalten Anspielungen auf Personen und Situationen aus "Joop ter Heul", einige Rätsel und Witze, Annes Träumereien und auch Bemerkungen über ihre Lektüre und ihre Erfahrungen im Versteck. Darunter finden sich noch zwei Briefe an eine wirkliche Freundin, Jacqueline (van Maarssen), die Anne selbstverständlich niemals verschickt hat.
Ende 1942 war das erste Tagebuch bis auf einige leere Stellen voll geschrieben. Anne hat mit ihren Tagebuchbriefen noch eine Reihe von Heften gefüllt, die nicht alle erhalten geblieben sind. Deshalb wissen wir nicht, seit wann sie sich ausschließlich an Kitty wandte. Bekannt ist inzwischen aber, dass Anne, angeregt durch einen Appell von Minister Bolkestein im Schwarzsender Radio Oranje aus England, im Frühjahr 1944 beschlossen hat, die ursprünglichen Tagebuchnotizen und Briefe im Hinblick auf eine spätere Veröffentlichung zu überarbeiten. Am 20. Mai 1944 hat sie damit begonnen. In den gut zehn Wochen, die ihr noch geblieben sind, hat sie 324 lose Blätter Papier beschrieben. In der kritischen Ausgabe wird der ursprüngliche Text A-Version, der überarbeitete B-Version genannt.
Die Untergetauchten wurden verraten und am 4. August 1944 von der Geheimpolizei verhaftet. Nach der Verhaftung suchen die beiden Helferinnen Miep Gies und Bep Voskuijl alle Texte von Anne zusammen, die sie finden können. Als sich ein Jahr später herausstellt, dass Vater Frank der einzige ist, der die Vernichtungslager überlebt hat, übergibt Miep Gies ihm die Aufzeichnungen seiner Tochter, aus denen er dann die erste Ausgabe zusammenstellt, "Das Tagebuch der Anne Frank", die in der kritischen Ausgabe C-Version genannt wird.
Otto Frank war ein belesener Mann, aber es war ihm kaum bewusst, welche Aufgaben mit der Herausgabe eines Buches zusammenhängen. So wird in der ersten Ausgabe des Tagebuchs nicht erwähnt, dass er die Schriften seiner Tochter redigiert hat. Ebenso unerwähnt bleibt, dass er sich bei der Auswahl der Passagen fortwährend für eine von zwei unterschiedlichen Versionen der Tagebuchbriefe entscheiden musste. In dem kurzen, namentlich nicht gekennzeichneten Schlusswort ist nur zu lesen: "Bis auf einzelne Teile, die für den Leser nur von geringem Interesse sind, ist der ursprüngliche Text abgedruckt." An dieser Fiktion hat Otto bis zu seinem Lebensende 1980 unbeirrbar festgehalten. Als man ihn fragte, was er denn weggelassen habe, antwortete er, es seien Passagen gewesen über Annes körperliche Entwicklung und gehässige Bemerkungen über ihre Mutter.
Damit hat Otto Frank leider Voraussetzungen geschaffen, die ihn bis heute überdauern. Mirjam Pressler hat sie ihrer neuen Ausgabe des "Anne Frank Tagebuch" zugrunde gelegt, und das obwohl die sorgfältige Lektüre der kritischen Ausgabe Otto Franks Behauptung vollständig widerlegt.
Es ist nur schwer nachzuvollziehen, warum Otto Frank niemals über die Existenz von zwei ursprünglichen Versionen oder von Fragmenten der Tagebuchbriefe gesprochen hat. Glaubte er, ein quasi unredigiertes, spontanes Tagebuch eines jungen Mädchens wäre für den Leser ansprechender? Und welche Kriterien waren ausschlaggebend, A- oder B-Texte in die Erstausgabe aufzunehmen?
"…werde ich jemals Journalistin und Schriftstellerin werden?
Ich hoffe es, ich hoffe es so sehr! Mit Schreiben kann ich alles ausdrücken, meine Gedanken, meine Ideale und meine Phantasien." (Anne Frank, 5. April 1944)
Für das Jahr 1943 stand ihm nur Annes überarbeitetes Manuskript, die B-Version, zur Verfügung, weil die A-Version verloren gegangen war. An dieser Periode lässt sich am besten ablesen, welche Texte Anne zur Publikation vorbereitet hatte. Es sind anschauliche Genrestückchen: Szenen aus dem Alltagsleben der acht Untergetauchten und einfallsreiche Beschreibungen gut beobachteter außergewöhnlicher Situationen, die diesen Alltag unterbrechen. Anne äußert sich liebevoll und dankbar über die Helfer, vor allem über Miep Gies; sie erzählt aber auch von der Lebensmittelknappheit, den unangenehmen Auseinandersetzungen in der aufgeladenen Atmosphäre des Verstecks und von den Nachrichten, die sie von draußen erreichen, insbesondere von der Judenverfolgung und vom Krieg. Die längeren Tagebuchbriefe vom November und Dezember 1943 werden immer kritischer und introspektiver.
Für den Anfang des "Das Tagebuch der Anne Frank", also für die zweite Hälfte von 1942, standen Otto Frank sowohl Annes spontane Notizen der A-Version als auch die zwei Jahre später umgeschriebene B-Version zur Verfügung. Während Annes B-Version mit der recht literarischen Einleitung vom 20. Juli beginnt, hat Otto noch zwei kindliche Texte über Annes dreizehnten Geburtstag und einen überleitenden Satz davorgestellt. Annes fesselnde Schilderung der Bestürzung, als Margot am 5. Juli ihre Aufforderung bekam und die schnelle Entscheidung, am nächsten Tag unterzutauchen, hat Otto Frank jedoch vollständig aus Annes B-Version übernommen. Dasselbe gilt für die detaillierte Beschreibung sämtlicher Räume des Hinterhauses, mit welcher Anne beim Umschreiben ihrer Texte ganz bewusst die Voraussetzungen für die späteren Tagebuchbriefe schuf. Der Leser soll sich ein genaues Bild von der Umgebung machen können, in der sich ihr Leben als Untergetauchte abspielt und in welcher sie sich unter dem Druck der Verhältnisse schon bald zu einer autonomen Persönlichkeit und zu einer jungen Schriftstellerin entwickelt.
Bei der Überarbeitung ihrer Texte ließ Anne die Mehrzahl der Ausfälle gegen ihre Mutter weg. Interessant dabei ist, dass Otto Frank zum Beispiel unter dem 3. Oktober 1942 einen Teil davon wieder eingefügt hat. Dasselbe gilt übrigens für Annes Bemerkung über ihre Sehnsucht nach der ersten Menstruation, die sie in der Überarbeitung gestrichen, Vater Frank aber unter dem 29. Oktober wieder hinzufügt hat.
Für die Periode vom 22. Dezember 1943 bis zum 29. März 1944 standen Otto ebenfalls A- und B-Versionen zur Verfügung. Der bereits erwähnte Prozess der zunehmenden kritischen Introspektion lässt sich gut erkennen, wenn man die Beschreibung des Weihnachtsbesuchs einer der Helferinnen und die damit freiwerdenden Emotionen der ersten Version mit der zweiten vergleicht (24. Dezember 1943). Annes Verlangen nach Freiheit und Unbeschwertheit hat keineswegs nachgelassen, aber ihr Sprachgebrauch in der B-Version ist poetischer, und am Ende des Tagebuchbriefs fasst sie sich entschlossen ein Herz und verzichtet auf weiteres Klagen. Otto Frank hielt es hier wie auch in späteren Tagebuchbriefen offenbar für nötig, Annes überarbeitete Texte wieder mit den von ihr gestrichenen, larmoyanten Passagen zu ergänzen, und manchmal auch mit Sätzen aus anderen Eintragungen. Dadurch geht viel von der Geschlossenheit und vom kompositorischen Aufbau der B-Version verloren.
Die Entwicklung von der A- über die B- zur C-Version lässt sich anhand eines langen Tagebuchbriefs vom 5. Januar 1944 sehr gut verfolgen. In der A-Version erzählt Anne, wie ihre Mutter ihr einmal eine psychische Wunde zugefügt hatte, die noch immer brennt, wenn sie sich diesen Vorfall wieder vor Augen führt. Diesen Text hat Anne in der B-Version weggelassen, genau wie einen zweiten Teil des Briefs, in dem sie über ihren in Entwicklung begriffenen Körper schreibt, über die Menstruation und über das "schreckliche Verlangen", um abends im Bett ihre Brüste zu befühlen. In vollständigem Widerspruch zu seiner oft wiederholten Behauptung, er habe in erster Linie jene Passagen ausgelassen, in denen Anne sich unangemessen über ihre Mutter äußerte oder in denen sie zu freizügig über ihren Körper schrieb, nahm Otto Frank beide Passagen wieder in die C-Version auf.
In der C-Version der Texte von Anfang 1944 griff Otto immer wieder auf Annes Gefühlsausbrüche der A-Version zurück, die Anne zum Teil bereits entfernt und teilweise auch in Geschichten verdichtet hat. Bereits 1943 hatte sie parallel zu ihren Tagebuchnotizen eine Anzahl von kleinen Erzählungen geschrieben, die für einen separaten Erzählungsband vorgesehen waren. Ende Februar 1944 sublimierte sie aus der Vision ihrer geliebten Oma (A-Version, 29. Dezember 1943) die tröstliche Geschichte "Der Schutzengel", und kurz darauf setzte sie ihre stürmisch Verliebtheit in Peter van Pels in "Das Glück" um (siehe Anne Frank, "Geschichten und Ereignisse aus dem Hinterhaus"). Einige dieser Ereignisse hat Otto Frank in seine Ausgabe "Das Tagebuch der Anne Frank" aufgenommen.
In jener Zeit, als sie die Texte von Anfang 1944 überarbeitete, hatte Anne viele gute Bücher gelesen, an denen sie ihren Geist und ihren Stil schulte. Sie hatte innerlich einen Entwicklungssprung durchgemacht und war über die Verliebtheit in Peter hinausgewachsen, der ihr wegen mangelnder Charakterstärke und Intelligenz nicht mehr genügte. Die Mehrzahl ihrer Schwärmereien hat sie in der Überarbeitung weggelassen, und einige kürzere Peter-Texte geändert. In der B-Version ihres Rückblicks vom 7. März, in dem sie sich innerlich von ihren Eltern löst und tapfer ihre Selbständigkeit bekräftigt, kommt Peter nicht mehr vor.
Vater Frank hat das in der C-Version wieder rückgängig gemacht. Er wollte offensichtlich für sich und für den Leser das Bild der geliebten, kleinen, ungestümen Anne aufrechterhalten und wusste mit der sachlichen, geistig unabhängigen jungen Schriftstellerin nichts anzufangen.
Aus dieser Periode stammen auch die drei aufsehenerregendsten der fünf vor kurzem aufgetauchten Blätter, die Otto Frank in seinem letzten Lebensjahr einem Mitarbeiter das Anne Frank Haus, Cor Suijk, anvertraut hat. Frank wollte nicht, dass deren Inhalt bekannt wird, solange man ihn oder seine zweite Frau deswegen behelligen könnte. Diese Bedingung ist nun erfüllt, und so ist es verständlich, dass Herr Suijk nunmehr die Sammlung von Annes Manuskripten, die im Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie liegt, mit diesen Seiten vervollständigen möchte.
Schlägt man in der kritischen Ausgabe unter dem 8. Februar nach, stellt man fest, dass auf Wunsch der Familie Frank 47 Zeilen gestrichen wurden, weil Anne dort "ein äußerst unfreundliches und teilweise unrichtiges Bild von der Ehe ihrer Eltern" zeichne. Ich kenne diese 47 Zeilen nicht. Die genannten drei aufgetauchten Seiten enthalten die B-Version des gestrichenen Textes.
Während der vorangegangenen Wochen hatte Anne mehrmals über das schlechte Verhältnis zu ihrer Mutter nachgedacht und in der Notiz unter dem 2. Januar 1944 beispielsweise auch eingesehen, selbst zu den Spannungen beigetragen zu haben. In dem bisher unbekannten Tagebuchbrief vom 8. Februar versucht sie, die Hartherzigkeit ihrer Mutter auf einen quälenden Kummer zurückzuführen. Anne hatte aus einem früheren Gespräch mit ihrem Vater erfahren, dass dieser seine große Jugendliebe nicht hatte heiraten können. Sie glaubt nun, Mutter Frank fühle, dass ihr Mann sie weniger leidenschaftlich liebe als sie ihn, was sie letztendlich so verbittert mache. Anne wäre durchaus bereit, sich für sie einzusetzen, aber die Unzugänglichkeit ihrer Mutter macht ihr das unmöglich. Annes Versuch, ihrer Mutter Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, ist daher doch nicht weniger aufrichtig; und von einem "äußerst unfreundlichen Bild" der elterlichen Ehe kann hier wirklich nicht die Rede sein. Dass Annes Vermutung nicht vollkommen unrichtig ist, kann man in Kapitel 8 von Melissa Müllers Anne Frank Biographie nachlesen.
Die Ehe ihrer Eltern hat Anne durchaus beschäftigt. In einem wichtigen Tagebuchbrief vom 11. Mai 1944 äußert sie den Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Sie hat die Absicht, nach dem Krieg "auf jeden Fall ein Buch mit dem Titel Das Hinterhaus" herauszugeben, wofür die Tagebuchnotizen als Grundlage dienen sollen. Als zweites großes Projekt nennt sie die Vollendung des Fragments "Cadys Leben", worin die Titelfigur ihre große Liebe nicht heiraten soll. Anne schreibt: "Es ist kein sentimentaler Unsinn denn der Roman von Vaters Leben ist darin verarbeitet" Otto Frank hat diese letzte Passage nicht in die C-Version aufgenommen. Sie stammt übrigens nicht aus Annes überarbeitetem Text, denn sie hat die Revision vor ihrer Verhaftung nicht mehr beenden können. Die B-Version geht leider nicht über den 29. März 1944 hinaus, aber dennoch sieht man bei vielen Texten der A-Version aus den Monaten April bis August, dass die junge Schriftstellerin auch bei den spontanen Eintragungen bereits an eine Publikation dachte.
So ist auch nur schwer zu verstehen, warum Otto Frank noch zwei weitere Blätter zurückgehalten hat. Es geht dabei um eine kurze alternative Einleitung zu Annes B-Version, die nicht minder literarisch ist als die jetzt bekannte. In beiden Texten bagatellisiert Anne wirkungsvoll ihre Ambitionen als Tagebuch-Schriftstellerin: Im publizierten Text vermutet sie, dass niemand sich für die Ergüsse eines dreizehnjährigen Mädchen interessieren werde, und auf den bislang unbekannten Blättern erklärt sie, dafür zu sorgen, dass ihre Tagebuchbriefe nicht in fremde Hände fallen. Vater Frank hat das buchstäblich aufgefasst und befürchtet, man könne ihn beschuldigen, Annes Schriften gegen ihren Willen herausgegeben zu haben.
Nichts liegt der Wahrheit ferner. Anne hat die Veröffentlichung ihrer Texte durch eine intensive Textrevision vorbereitet. Bedauerlich, dass sie als Schriftstellerin noch immer zu wenig ernst genommen wird.
Laureen Nussbaum ist emeritierte Professorin für Literaturwissenschaft an der Portland State University in Oregon (USA). In den dreißiger Jahren flüchtete sie aus Nazideutschland in die Niederlande. Dort begegnete sie der Familie Frank. Dank einer christlichen Großmutter galt Laureen als "halbjüdisch" und überlebte den Krieg. 1947 war Otto einer ihrer Trauzeugen. Zehn Jahre später emigrierte sie mit ihrem Mann und den drei Kindern in die Vereinigten Staaten.
Dieser Artikel ist dem Anne Frank Magazin 1999 entnommen.
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