Sättel, die ich bisher testen konnte
Mein Reitponywallach Ganny hat nicht unbedingt eine problematischen Rücken, trotzdem haben wir schon unzählige Sättel gehabt bzw. probiert. Ich möchte euch hier einen Überblick geben und meine Erfahrungen an euch weitergeben.
Leider kann man ein Pferd nicht fragen, welcher Sattel ihm am angenehmsten ist, deshalb muss man das Pferd und die Sattellage immer wieder beobachten.

Jetzt haben wir einen baumlosen Dressursattel, nämlich den Barefoot London mit VPS, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Und als Zweitsattel für bequeme Ausritte haben wir einen baumlosen Trekkingsattel von Pfiff mit einer polsterbaren Satteldecke von Grandeur. Der Sattel ist komplett umgebaut (und auf Western gepimpt). Nähere Infos findet ihr hier.

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Marke: Thorowgood
Model: T4 3D Dressur Haflinger
Material: Kunststoff
Typ: Dressursattel
Größe: 17 Zoll
in Benutzung: seit November 2008 bis heute

Neupreis: 489 Euro


Die Suche nach einem Zweit-
sattel ging weiter. Und durch die Erfahrung mit dem Lemetex wurde ich wieder darin bestätigt, dass sich der Sattel unbedingt anpassen lassen muss.
Die alten Wintecs ohne Cair waren mir zu hart und das Cair-System gefiel mir nicht. Ich suchte nach anderen verstellbaren Sätteln und stieß auf Thorowgood.
Sie haben ein austauschbares Kopfeisen, das Fish-System (durch Einschieben von Formteilen lässt sich die
Kammerweite noch mal um eine halbe Kammerweite ändern) und durch bereits vorgefertigte Löcher lässt sich der Sattel sehr schnell und einfach umpolstern. Außerdem hat er verstellbare Gurtstrupfen.
Zuerst war ich mir unsicher, welches Modell für mich in Frage käme: Vielseitigkeit, Distanz oder Dressur.
Ich lud mir die Schablonen von der Webseite herunter und erhielt die nötigen Maße. Das Ergebnis war ein Sattel für nierdrige Widerrist mit einem weiten Kopfeisen. Ich saß das VS- und das Dressurmodell auf einem Bock in einem Reitsportgeschäft Probe und fühlte mich in dem Dressurmodell sofort wohl. Also bestellte ich dieses Modell bei einem Reitsporthändler bei uns aus der Umgebung und ließ diesen zum Anpassen her kommen. Wir brauchten sogar das extra-weite Kopfeisen. Vom Schwung her passte der Sattel sofort.
Die Pauschen am Sattel sind abklettbar, geben aber einen super Halt. Der Sattel hat eine gut gepolsterte Sitzfläche und ist sehr gut verarbeitet.
Das einzige, was ich zu bemängeln habe, sind die Gurtstrippen, die auch aus Kunststoff sind (aber wie Leder aussehen). Sie wirken sehr spröde und lassen sich nicht gut anfassen. Man könnte sie aber ganz einfach austauschen.
Leider gab es diesen Sattel auch nicht kleiner als 17 Zoll, da 16 oder 16,5 Zoll für mich auch ausgereicht hätten und der Sattel dadurch kürzer gewesen wäre.
Bis jetzt bin ich mit dem Sattel sehr zufrieden. Meinen Pfiff behalte ich aber weiterhin für ganz gemütliche Ausritte.
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Marke: Lemetex
Model: (?)
Typ: VSD Sattel
Material: Leder

Größe: 16 Zoll oder 16,5 Zoll
getestet: September 2008
Neupreis: ?


Da ich bei der Dressurarbeit im baumlosen Pfiff wenig Halt hatte und auch für schwerere und größere Reiter einen Zweitsatel suchte, ersteigerte ich einen sehr günstigen Lemetexsattel.
Da er Ganny in der Kammer zu eng war, ließ ich ihn vom Sattler weiten. Leider war er immer noch zu eng und beim Proberitt bemerkte ich, dass das Sattelblatt zu kurz war (ich verkanntete mich mit dem Stiefelschaft darin), stellte ihn kurzerhand wieder bei Ebay ein und machte trotz der Mehrkosten für das Kammerweiten beim Verkauf noch Gewinn.
Der Sattel war von sehr guter Qualität und Verarbeitung (laut dem Sattler war es nicht das preisgünstige Modell "Magic").
Durch den falschen Schwerpunkt saß ich natürlich falsch im Sattel. Vom Gefühl her war er allerdings für den kurzen Ausritt recht bequem.

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Marke: Trekker
Model: Dressage Endurance
Typ: baumloser Dressur- und Wanderreitsattel
Material: Leder und Wildleder
Größe: verstellbar von 15 Zoll bis 18,5 Zoll
in Benutzung: Juni bis Juli 2008
Neupreis: 700 Euro

Ich
suchte nun weiter nach einem baumlosen Sattel und wurde auf den Trekker Dressage Endurance aufmerksam. Dieser Sattel ist in jeglicher Hinsicht verstellbar und hat 4 cm dicke, klettbare Polster links und rechts der Wirbelsäule (diese sind auch noch in 2 cm oder 6 cm Stärke erhältlich). Die Sitzfläche ist ebenfalls verstellbar und der Sattel hat hinten 2 Ringe zum Befestigen von Gepäck oder ähnlichem. Das Kopfeisen ist austauschbar und in 3 Weiten erhältlich. Ich hatte das Glück den Sattel neuwertig mit stufenlos verstellbarem Kopfeisen (ist im Nachfolgemodell Pro Endurance verbaut und für 100 Euro sperat erhältlich) für 600 Euro zu erwerben.
Der Sattel ist sehr bequem und man hat durch die recht dicken Pauschen einen sehr guten Halt auch bei Sprüngen. Der Sattel ist mit 48 cm Länge schön kurz und das Leder hat eine super Qualität.
Ich probierte eine ganze Weile hin und her und hatte anfangs das Problem die richtige Einstellung zu finden, da der Sattel entweder vorne zu eng war oder zum Widerrist nicht genug Platz war, wenn ich das Kopfeisen weiter stellte.
Laut Angabe von Trekker braucht man keine spezielle Unterlage für baumlose Sättel. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass sich herkömmliche Satteldecken auf den Widerrist ziehen und nicht eingekammert bleiben, deshalb hatte ich mir dann eine spezielle (polsterbare) Satteldecke von Grandeur bestellt.
Wichtig bei dem Sattel ist, ihn wirklich hinter der Schulter zu satteln (auch wenn der Hersteller behauptet, man könne ihn auf der Schulter satteln). Damit lief Ganny dann genauso schön wie mit meinem Baumlosen von Pfiff.
Allerdings rutsche der Sattel teilweise wieder vor auf die Schulter und ich hatte das Gefühl, dass sich das Kopfeisen nach ein paar Kilometern weitet und der Sattel dann wieder fast auf dem Widerrist aufliegt. Außerdem fühlte ich mich nicht so wohl in dem Sattel wie im baumlosen Pfiff-Sattel. Deshalb habe ich ihn auch wieder verkauft (sogar noch mit Gewinn).
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Marke: Pfiff (?)
Model: Arabersattel mit Rippsitz
Typ: Wander- bzw. Distanzreitsattel
Material: Leder
Größe: 16 Zoll
getestet: Mai 2008
Neupreis: etwa 220 Euro

Ich
testete mal wieder einen Sattel unseres Pensionsstall-besitzers. Dieser züchtet ja Araber und hatte unter anderem einen Arabersattel für seine Pferde.
Mir fiel der Sattel aufgrund der recht flexiblen Trachten, der weichen Sitzfläche und der vielen Befestigungsmöglichkeiten auf.
Das Reitgefühl war ein ungewohntes, aber die Sitzfläche war an sich sehr bequem und ich hatte einen sehr guten Halt in dem Sattel. Widerrist und Wirbelsäule waren schön frei, aber die Trachten des Sattels waren für mein Reitpony eindeutig zu lang. Entweder lagen sie auf der Schulter auf oder drückten im hinteren Bereich. Beim Bergabreiten merkte ich bei jedem Schritt einen Stoß im Rücken. Der Sattel kam deswegen für uns nicht in Frage.
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Marke: Barefoot
Model: Cherokee
Typ: baumloser Sattel
Material: Nubukleder
Größe: 1
getestet: April 2008
Neupreis: 529 Euro

Da ich mit meinem baumlosen bis auf die Widerristfreiheit sehr zufrieden war, versuchte ich einen Markensattel von Barefoot, der ja seit 2007 eine erhöhte Wirbelsäulen-freiheit durch die einge-arbeiteten Pressure Pads hat. Ich entschied mich für das Model "Cherokee", da dieser am vielseitigsten war, viele Packtaschenringe und abnehmbare Pauschen hatte und ein schönes Design.
Auch diesen Sattel erwarb ich über einen Händler von Ebay, der mir ein 4-wöchiges Rückgaberecht versprach.
Ich verwendete das selbe Pad wie beim Pfiff-Sattel.
Beim Barefoot Cherokee war der Widerrist und die Wirbelsäule schön frei. Allerdings war der Übergang der Pressure Pads genau unter der Fork und verursachte dort trockene Stellen im Schweißbild (die Kanten der Pressure Pads waren deutlich spürbar).
Irgendwie wirkte der Sattel auf meinem Pferd riesig und das Sitzgefühl war zwar auch bequem, allerdings irgendwie schwammig und man hatte das Gefühl, ständig nach vorne zu fallen. Außerdem war die Qualität des Leders teilweise schlechter als die meines Pfiff-Sattels. Die Gurtstrippen leierten genauso schnell aus und das Sattelblatt sah nach 3 maligem Reiten schon sehr verbraucht aus.
Da ich annahm, es sei eine Fehlproduktion mit den Kanten der Pressurepads (meiner Meinung nach müssten diese die komplette Auflagefläche der Fork abdecken), schickte ich den Sattel zum Händler und dieser zu Barefoot ein (lt. Barefoot durfte ich ihn nicht dirket zu denen einschicken). Er wurde bei Barefoot geprüft und als in Ordnung befunden. Für mich war das unbegreiflich. Ich musste fast 4 Wochen warten, bis ich den Sattel wiederhatte, bei Barefoot wurde ich am Telefon immer wieder vertröstet und der Händler wollte mir bei Rücknahme des Sattels nur 50 Prozent des Kaufpreises zurückerstatten. Deshalb habe ich den Sattel dann privat (allerdings auch mit Verlust) wieder verkauft.
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Marke: Wintec
Model: 2000 VS
Typ: Vielseitigkeitssattel (ohne Cair)
Material: Kunststoff
Größe: 17 Zoll
in Benutzung: Januar bis Februar 2008
Neupreis: etwa 520 Euro

Weil der baumlose ja auf dem Widerrist auflag, schaute ich mich wieder nach einem Baumsattel um und erwarb einen gebrauchten Wintec 2000 für 200 Euro. Diesmal ohne Cair und mit einem weiteren Kopfeisen. Das rote passte Ganny recht gut. Ich bekam zwei bis drei Finger zwischen Sattel und Widerrist. Ganny lief ganz okay damit. Ich muss sagen, ich fand den Sattel nach meiner baumlos-Erfahrung sehr hart. Außerdem lief Ganny mit dem baumlosen eben doch besser. Deshalb war der Wintec schnell wieder verkauft.
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Marke: Pfiff (?)
Model: Trekkingsattel (ähnelt dem "Barefoot Cheyenne")
Typ: baumloser Sattel
Material: Lederimitat und Kunstfell
Größe: 1
in Benutzung: seit Juli 2007 bis heute
Neupreis: etwa 250 Euro

Da ich merkte, wie sehr sich Gannys Rücken zwischen Sommer- und Winterhalbjahr veränderte, informierte ich mich über baumlose Sättel und ersteigerte einen nur zwei Mal benutzten baumlosen Sattel für 190 Euro. Es ist nirgendwo eine Marke eingeprägt, aber ich nehme an, das es sich um die Marke "Pfiff" handelt.
Als Unterlage verwendete ich das Softback Pad Krämer (für baumlose Sättel).
Dieser Sattel war der erste, der ein einwandfreies Schweißbild lieferte. Die Sattellage war bis auf die Wirbesäule gleichmäßig nass. Außerdem lief Ganny mit diesem Sattel wie ausge-wechselt. Er war nicht mehr so faul und machte raum-greifendere Schritte und trat besser unter. Es störte ihn auch nicht, dass der Sattel über der Schulter gesattelt war.
Das Reitgefühl war anfangs anders, aber auch viel bequemer als in all den anderen Sätteln, in denen ich zuvor saß. Beim ersten Ritt mit diesem Sattel benutzte ich eine herkömliche Schabracke. Dadurch war die Sitzfläche irgendwie faltig und unangenehm. Mit dem Spezialpad für baumlose Sättel saß es sich allerdings wie auf einem Sofa.
Die Löcher der Gurtstrippen leierten recht schnell aus, aber ansonsten ist dieser Sattel nach einem Jahr noch immer in einem guten Zustand. Der Makel an diesem Sattel war jedoch, das sich die Unterseite des Sattels (unter der Fork) auf den Widerrist zog und dort auflag. Es gab zwar nie Druck- und Scheuerstellen, aber ich hatte Bedenken, dass dies auf Dauer nicht gut sei. Deshalb bastelte ich noch etwas an dem Sattel herum, so dass ich nun nach einem Jahr aus diesem Sattel für Ganny und mich einen perfekten Sattel gemacht habe.
Ich polsterte den Sattel selbst noch etwas auf, um eine erweiterte Wirbelsäulenfreiheit zu haben (der Sattel hat einen parktischen Klettverschluß an der Unterseite).
Als weiteres Zubehör erwarb ich noch Westernfender (habe die schnalle nach unten verlegen lassen), in denen man mehr Halt hat als mit englischen Bügeln. Diese benutze ich meist zum Geländereiten und zum Dressurreiten die englischen Bügel (habe die Schnalle nach unten genommen, damit nichts drückt).
Außerdem habe das Sattelunterteil an der Fork befestigt (zuerst mit einem Band hochgezogen und weil dies nicht lange hielt später mit Schrauben angeschraubt) und die polsterbare Grandeursatteldecke, die ich eigentlich für den Trekker gekauft hatte, umgenäht und noch etwas Polstermaterial hineingeschoben. Nun habe ich einen Sattel, mit dem ich rund um zufrieden bin. Widerrist und Wirbelsäule sind frei (hab den Sattel auf einen 50 km Ritt so benutzt und das Schweißbild war perfekt). Ganny und ich fühlen uns mit diesem Sattel am wohlsten. Und deshalb behalte ich diesen Sattel auch.
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Marke: Stübben
Model: Scandica VSD
Typ: Vielseitigkeitssattel, Schwerpunkt Dressur
Größe: 17,5 Zoll
Material: Elchleder
in Benutzung:
November 2006 bis Juli 2007
Neupreis: 1.520 Euro

Ich ließ dann eine Frau vom Reitsportgeschäft mit verschiedenen Sätteln kommen.
Perfekt wäre in Lemetex-Sattel gewesen. Dieser war jedoch neu und für mich nicht bezahlbar.
Deshalb fiel meine Wahl auf einen gebrauchten Stübben Scandica VSD.
Ganny lief mit diesem Sattel viel besser und ich konnte darin auch viel besser sitzen.
Der Sattel hatte schon ein paar Jahre auf dem Buckel und kostete mich immerhin mit Gurt noch 480 Euro. Aber ich dachte es sei besser, einen gebrauchten Markensattel zu kaufen als einen neuen Billigsattel.
An sich war ich mit dem Sattel sehr zufrieden, bis dann das Frühjahr kam (ich hatte den Sattel im Herbst gekauft), also die Weidezeit begann, und der Sattel dann zu eng wurde. Deshalb habe ich ihn wieder verkauft.

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Marke: Equi-Bette Saddlery
Model: Starterset von Krämer-Pferdesport
Typ: Vielseitigkeitssattel
Material: Leder und Kunststoff
Größe: 16 Zoll
getestet: Oktober 2006Neupreis: 129 Euro (inkl. Steigbügel, -riemen, Gurt und Satteldecke, Trensenzaum und Gebiss, allerdings nicht das Zubehör, wie auf meinem Foto abgebildet)

Diesen Sattel testete ich von unserem Pensionsstall-besitzer. An sich saß man recht gut drin und er lag auch recht gut auf Ganny. Allerdings hätte das Kopfeisen ein klein wenig enger sein können. Da man gerade so ein bis zwei Finger zwischen Widerrist und Sattel bekam.
Außerdem hatte ich Bedenken mit der kleinen Sitzfläche, die zwar für mich groß genug war, aber was, wenn ich mal jemand anderes auf Ganny reiten lassen möchte?
Auch war ich skeptisch gegenüber der Haltbarkeit eines solchen Billigsattels, weshalb ich diesen nicht kaufte.
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Marke: Wintec
Model: 500 VSD Cair
Typ: Vielseitigkeitssattel, Schwerpunkt Dressur
Material: Kunststoff
Größe: 17 Zoll

getestet: Oktober 2006
Neupreis: 379 Euro

Diesen Sattel
kaufte ich neu bei einem Händler von Ebay. Laut Wintec wäre dieser Sattel ja an jedes Pferd anpassbar und der Händler versprach ein 14-tägiges Rückgaberecht.
Mich interessierte der Sattel aufgrund der guten Anpassmöglichkeit, dem pflegeleichten Material, dem Luftkissen-System und dem Schwerpunkt Dressur. Außerdem gab es den Sattel auch in der Sitzgröße 17 Zoll.
Laut meiner Messung benötigte Ganny das grüne Kopfeisen.
Beim Testen war es jedoch zu eng. Auch mit schwarzem Kopfeisen war die Schulter nicht genügend frei.
Man konnte zwar einen besseren Sitz in dem Sattel einnehmen als in dem Springsattel der Felsbach AG, aber durch das Cair-System hatte man das Gefühl, man hätte elastische Steigbügelriemen. Zum Glück konnte ich den Sattel ohne Verlust wieder zurückschicken.

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Marke: Felsbach AG (heute "Lemetex")
Model: Husar (?)
Typ: Springsattel
Material: Leder
Größe: 17,5 Zoll (oder gar 18 Zoll ?)
in Benutzung: bis Oktober 2006
Neupreis: ?

Diesen Sattel bekam ich beim Kauf von Ganny mit dazu.
Er war schon ziemlich alt, aber befand sich noch in einem guten Zustand.
Der Sattel war irgendwie riesig und durch die dicken Pauschen hinten konnte man keinen korrekten Dressursitz einnehmen.
Zwar bieteten die Pauschen einen recht sicheren Halt im Sattel, aber da ich schon zum Stuhlsitz neigte und der Sattel dies noch verschlimmerte und auch das Kopfeisen nach einiger Zeit zu eng wurde, suchte ich recht bald nach einem anderen Sattel und verkaufte diesen Sattel wieder.

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