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Analyse der Autobiographie "Les Mots"

Vorbemerkung

"So rücksichtslos offen hat seit Rousseau kein Autor das eigene Leben erzählt wie Sartre. Er beschreibt seine Jugend ohne einen Schatten von Kinheitsromantik, mit der scheinbar zynischen, für sentimentale Gemüter erschreckende Ironie eines Mannes, der alle Lügen seines Zeitalters und alle Illusionen, auch die eigenen, durchschaut hat."(1)
Diese Aussage von Walter Muschg trifft genau auf Jean-Paul Sartres Autobiographie zu. Sartre lässt fast gar nichts aus seinem Leben aus, er geht in alle Details und bringt sie dem Leser nah. Das Buch ist wie seine Kindheit, zu der die Tür offen steht und jeder sich ein Bild von ihr machen kann.

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(1) Walter Muschg (1), S.2

© 2005 | Anna Lewandowski