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Biographie

Jean-Paul Charles Aymard Sartre

- 21. Juni 1905 ist Sartre in Paris geboren
- als kleiner Junge erlitt er an einer Linsentrübung im rechten Auge
- Sartre war 1,56m groß
- 1915 kam er auf das Gymnasium Lycée Henri-IV
- 1917 zog Sartre weg
- 1920 kam er wieder zurück nach Paris als Internatschüler das Henri-IV
- 1922 legte er das Abitur ("bac"(baccalauréat)) ab und wechselte auf das Lycée
   Louis-le-Grand

- 1923 wurden einige Romankapitel und eine Novelle in kleinen Zeitungen
   veröffentlicht
- 1924 belegte Sartre den 6. Rang bei der Aufnahme für die École Normale
   Supérrieure

- Sartre verweigerte die Ausbildung zum Reserveoffizier
- 1928 belegte er bei der Aufnahmeprüfung zum Gymnasialprofessor nur den
   50. Platz
- Sartre lernt Simone Beauvoir kennen
- Sartre trat in Tours den Militärdienst bei den Meteorologen an

- 1931 wurde er nach Le Havre als Gymnasialprofessor für Philosophie geschickt
- 1932 reisten er und simone Beauvoir nach Spanien, Spanisch Marokko und in die
   Bretagne
- 1933 weitere gemeinsame Reisen nach Italien und London
- danach war Sartre Stipendiat für 1 Jahr am Institut Français in Berlin (dort fing er
   an einen Roman zu entwickeln (das spätere La Nausée
- nach seinem Stipendium unternahm Sartre weitere Reisen mit Beauvoir durch
   Deutschland, Österreich und Teschechslowakei
- 1924 (Herbst) unterrichtete er wider am Le Havre
- Sartre Wurde depressiv
- 1935 begann er eine Doktorarbeit zu schreiben
- 14. Juli 1935 nahm er mit Beauvoir an einer antifaschistischen Großkundgebung in
   Paris teil
- 1936 beendete er den Roman (La Nausée)
- 1937 (Juli) wurde Sartre in der Novelle Revue Française gedruckt
- 1937 wurde sein Roman (La Nausée) vom Verleger Gallimard angenommen
- 1937/38 wurde Sartre in den Pariser Vorort Neuilly versetzt und wohnte mit
   Beauvoir zusammen
- 1938 (April) kam La Nausée heraus
- 1939 gab Sartre Le Mur (die Mauer) heraus
- 1939 (als Deutschland Frankreich den Krieg erklärte) wurde er eingezogen

- 1940 (April) nahm er den "prix du roman populiste" entgegen
- 1940 (Ende Juni) wurde Sartre in Gefangenschaft genommen (bei Trier)
- 1941 (März) wurde er wegen seinem Augenleiden freigelassen
- 1942 löste Sartre seine Widerstandsgruppe auf
- 1942 (Oktober) wurde er an das Lycée Condorect (eins der besten Pariser
   Gymnasien) versetzt; dort erhielt er den Posten des Gymnasialsprofessors für die    Vorbereitungsklassen zur École Normale Supérieur
- 1943 (Frühjahr) erschienen L´Étre et le néant und Les mouches
- 2. Juni 1943 Uraufführung von Les mouches
- 27. Mai 1944 wurde Huis clos aufgeführt
- 1944 (Juni) Sartre und Beauvoir verliessen Paris
- nach dem 19. August 1944 kamen sie wieder zurück
- 1945 nach dem Tod seines Stiefvaters zog er zu seiner Mutter
- 1946 L´Âge de raison und Le Sursis erschienen unter dem Titel Les chemins de la
   liberté
(Wege der Freiheit)
- 1946 Morts sans sépulture (Tote ohne Begräbnis) und La Putain respectueuse (Die
   ehrbare Dirne) wurde aufgeführt
- 1948 Aufführung der Les mains sales (Die schmutzigen Hände)
- 1948 war Sartre Mitbegründer einer Partei zwischen Sozialisten und Kommunisten
- 1949 La Mort dans l´âme (Den Tod in der Seele) der dritte Teil der Trilogie erschien
- Sartre war Publizist der Zeitschrift Les Temps modernes

- 1950 zog er sich auf die Seiten der Kommunisten
- 1956 kehrte er den Kommunisten wiederum den Rücken

- 1964 bekam Sartre den Nobelpreis für Literatur, für sein Werk (Autobiographie)
   Les mots
- 1968 trat Sartre für die eine radikale linke Studentengruppe ein

- ab 1973 war er so gut wie blind
- 1979 nahm er an einer Pressekonferenz zugunsten der vietnamesischen
   Flüchtlinge teil

- 15. April 1980 ist Sartre in Paris gestorben

© 2005 | Anna Lewandowski