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01.09.02 - Sonntag
Es hat immer noch starken Wellengang, aber wir werden es versuchen. Wir schaffen es bis zum Ende se Sees. Die anschließende Portage von 500 Metern hat es in sich - kurz und steil.
Den Stepp Lake überqueren wir noch mdit drei zusammengebundenen Kanus. Bevor es über die 2 km lnage Portage geht lassen wir ein Kanu zurück. Am Kidprice Lake peitscht uns
der Wind ins Gesicht und die Wellen sind stäarker gweorden - wir probierens trotzdem. Etwa 300 Meter vor der Abzweigung zu den Nanika Falls wird es zu risikoreich und wir
versuchen ans Ufer zu gelangen. Aufgeben will niemand. Wir ziehen den Katamaran am See entlang. voran kommen wir nur zögernd. Wir lassen also die Kanus angebunden zurück
und schlagen uns durch tiefsten Urwald durch zu den Nanika Falls. Nach etewa einer halben Stnde geht es zurück über den Kidprice und Stepp Lake auf unsere Insel. Gerade noch vor
Sonnenuntergang können wir uns was zu essen brutzeln - und der wind ist auch weg. Erschöpft aber glücklich über unsere Leistung fallen wir in die Schlafsäcke.

02.09.02 - Montag
Ausgeschlafen rudern wir zurück zur Lamprey Portage, wo Rudi und Richard noch einen Fisch fürs Abendessen fangen. Nachdem wir auf dem Lamprey Lake noch ein paar "Action-
Bilder" von Tom schießen lassen, geht es mit vollen Filmen und zufriedenen Gesichtern zurück zu Toms Haus. Wir sind alle etwas erstaunt, dass es schon so spät am Abend ist - Tom
hat uns beim Tourstart die Uhren abgenommen. Anschließend wird geduscht und noch mal ins Pub gegangen.

03.09.02 - Dienstag
Am Vormittag besuchen wir eine Baumaufzuchtstation. Die Setzlinge werden dort im Dreierpack in Pflanzschalen gezogen. Wenn sie etwas größer sind werden sie im Doppelpack in
etwas größere Pflanzschalen umgebettet. Die "guten" kommen dann einzeln in noch größere Schalen. Dort wachsen sie ein paar Monate heran. Wenn sie groß genug sind werden
sie - hauptsächlich von Studenten - in die freie Natur entlassen. Für jeden geschlagenen Baum müssen drei neue gepflanzt werden!
Die Sägewerkbesichtigung verspricht einiges. Mit rieseigen Maschinen werden die Stämme auf ein Förderband transportiert. Nach dem Ablängen werden sie geschält, roh gehobelt
und dann mit rießigen Bandsägeblättern aufgetrenn. Am Ende hat man dann lauter schöne Bretter und Bohlen.
Die Fischzuchtstation lassen wir uns natürlich auch nicht entgehen. Wäsche muss auch mal gewaschen werden - auf geht´s! In der Laundry stehen Waschmaschine und Trockner
bereit. Nach so einem Tag haben wir uns ein schönes Abendessen verdient.

04.09.02 - Mittwoch
Heute machen wir uns auf zum 2-tägigen Horsebackriding. Jeden Tag eine gute Tat - so dachten wir jedenfalls, als wir am Treffpunkt zwei "Rangerinnen" von BC Parks und deren
Auto aus dem verschlammten Weg gezogen haben. Nach dem dann auch die Pferde angekommen sind machten wir uns mit Angelika und Tom auf zur Hütte - unser Ziel an diesem
Tag - Hals und Beinbruch. An der Blockhütte angekommen werden die Pferde "entpackt" und Brennholz für den Abend gemacht. Anschließend sehen wir uns noch die nähere
Umgebung an - einfach herrlich. Nach einem guten Abendessen sitzen wir noch beim "karteln" zusammen.

05.09.02 - Donnerstag
Nach dem Frühstück gibt´s noch einen kleinen Ausflug. Bevor wir dann nach dem Mittagessen wieder die Hufe schwingen bekommen wir noch Schnee zu spüren. Am Tag zuvor
hatten die Gipfel schon ihre "Zuckerhaube" bekommen. Der Rückritt beginnt wegen der vervösen Pferde etwas stürmisch. Wir genießen unseren Horsebackritt in vollen Zügen -
vor allem Richard (Insider wissen was gemeint ist). Am Aben besuchen wir zum letzten mal unser Stammlokal.

06.09.02 - Freitag
Heute stünde Helihiking an. Weegen Schnee in höheren Lagen machen wir aber "nur " einen Rundflug. Wir hatten Glück und haben ein paar Bergziegen (Mountaingoats) gesehen.
Nach shopping in Smithers geht´s zu Angelika und ihren wilden Tieren. Der Weisskopfseeadler, der Habicht, das Rehkitz, der Elch und die beiden Bärenjungen sind sehr schön
anzusehen. Da wir zu Hause sehr ländlich leben, wollen wir uns auch eine FArm anschauen - gesagt getan. Am Abend läuft "Rat Race" und "Jurassic Park3" im TV ( bei uns
kommt Rat RAce gerade erst ins Kino).

07.09.02 - Samstag
Heute heißt es Abschied nehmen von Tom und Telkwa. Wir begeben uns am Vormittag auf die lange Reise Richtung Vancouver. Unser Ziel ist die Beckers Lodge, wo wir unsere
Blockhütte beziehen werden. In der Lodge gibt es auch "aussercanadisches" Essen, wie z.B: ein Jägerschnitzel mit Spätzle - großer Preis, kleine Portion. Nachmittags kehren wir
wieder mal in einem "Tom Hortons`s" ein. Zuvor geht es vorbei an 50 und 100 Mile House.

08.09.02 - Sonntag
Am Vormittag besichtigen wir die neu aufgebaute Goldgräberstadt "Barkerville" (bei Quesnel). Bei schöner werdendem Wetter unterhalten wir uns nach der Führung durch die
Stadt auch mit ein paar freundlichen Statisten. Nach dem geführten Rundgang geht´s weiter nach Williams Lake. Auch hier läßt McDonalds grüßen. Die Fahrt Richtung
Whistler - einem Skiort, an dem auch das canadische Team trainiert - geht über Lilloet und wir genießen die abwechslungsreichen Farben der Erde. Spät am Abend suchen wir unser
Hotelzimmer, welches so einiges an Comfort zu bieten hat! Zum Abendessen geht es in einen Irish Pub.

09.09.02 - Montag
Unser gemeinsames Ziel ist heute Nanaimo auf Vancouver Island. Bevor wir mit der Fähre bei Horseshoe Bay übersetzen sehn wir uns noch die schönen Brandywine und Shannon
Falls an. Der Anblick ist einfach fantsastisch! Obwohl Thomas doch and der angegebenen Tiefe auf der Schautafel für die Brandywine Falls zweifelt, ist auch er fasziniert.
An den Shannon Falls treffen wir auf deutsche Touristen, die in Rudi´s nährere Umgebung wohnen - welch ein Zufall.
Als wir am Hafen ankommen hat sich schon eine lange Schlange gebildet. Schließlich haben wir es aber auch geschafft und genießen die Überfahrt - jeder für sich.
In Nanaimo haben wir dann wieder festen Boden unter den Füßen. Nach einem reichhalteigen Pizzaessen suchen wir unser Travelers Inn für die Nacht.
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