Die Vereinsgeschichte:
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(29.09.2004.) |

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Die
Schilderung der Vereinsgeschichte ist immer eine schwierige
Sache...
Gegründet wurde der Verein 1974.
Wir haben hier versucht, die frühen
Jahre und die Zeit bis ca. 1999 einigermaßen zu
dokumentieren...
Ungenauigkeiten oder Fehler bitten
wir uns nachzusehen...
Wir sind aber für jede konstruktive
Kritik dankbar! |
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Chronik der Aquarienfreunde Bruchköbel
e.V.
In
den frühen 70er Jahren begann ein neu nach Bruchköbel
gezogener Aquarianer nach
Gleichgesinnten zu suchen, um Erfahrungen, Tiere, Pflanzen usw.
zu tauschen bzw. gemeinsam günstiger einkaufen zu können.
Es dauerte einige Jahre, bis ein kleiner
Freundeskreis zusammen war, der sich dann auch des öfteren
zu einer unregelmäßigen Stammtischrunde traf. Man ging
auch schon ab und zu gemeinsam
auf
Tümpeltour, um für seine Lieblinge ein gutes Naturfutter
zu beschaffen.
Erste Kontakte zu einzelnen
Zoohändlern und auch zum benachbarten Hanauer Verein wurden
geknüpft, und der Gedanke der Gründung eines eigenen Vereins
in Bruchköbel kam immer mehr auf.
Nach
einigen Anlaufschwierigkeiten wurde dann am 3. September 1974
der Verein der Aquarienfreunde Bruchköbel in der damaligen
Schwimmbadgaststätte von zwölf Mitgliedern aus der Taufe
gehoben. Die Gründungsmitglieder waren die Aquarienfreunde
Norbert Becher, Volker Dewald, Horst Wenzel, Helmut Woynowski, Karl-Theo
Siebert, Willi Mrotzek, Christoph Claus, Hans-Georg Jirges, Bärbel
Lüder und Wolfgang Sternitzke. In dieser Gründungsversammlung
wurde auch der erste Vorstand gewählt, der aus dem 1.
Vorsitzenden Willi Mrotzek, dem 2. Vorsitzenden Volker Dewald und
Hans-Georg Jirges als Schriftführer und Kassierer bestand.
Die Schwimmbadgaststätte wurde als Vereinslokal gewählt
und ein monatlicher Vereinsbeitrag von DM 2,-; Jugendliche
DM 1,-; sowie ein Eintrittsgeld von DM 5,- wurden vereinbart.
Dank
des unermüdlichen Einsatzes der Gründungsmitglieder gewann
der Verein bald an Ansehen und an neuen Mitgliedern. Der Verein,
der sich ursprünglich zum Zwecke gemeinsamer Einkäufe,
des Erfahrungsaustausches, der Pflege der Kontakte zu anderen Vereinen,
Verbänden und Organisationen gründete, erweiterte bald
sein Aufgabengebiet und wollte die Verbreitung der Aquarien- und
Terrarienkunde fördern und der Schuljugend einen praxisbezogenen
Naturkundeunterricht bieten. Auch der Abbau von Vorurteilen gegenüber
den Fischen, Lurchen und Kriechtieren durch Aufklärung
ist Ziel des Vereins. Hauptsächlich hatte man sich jedoch den
Aquarien verschrieben, worin man Fische und Pflanzen aus aller
Welt pflegte und züchtete. Durch die Zucht und die Weitergabe
von Tieren und Pflanzen wird durch viele Aquarianer erreicht, daß
weniger von diesen Arten aus ihren natürlichen Lebensräumen
entnommen werden, ja daß sogar einzelne Arten vor dem
Aussterben bewahrt werden.
Auch
werden durch den Hobby-Aquarianer Erkenntnisse in den Lebensgewohnheiten,
der Art der Fortpflanzung und Ansprüche an die Umwelt erforscht,
die auch der Wissenschaft von Nutzen sind.
Zum
1. April 1975 trat der Verein dem Verband Deutscher Aquarien- und
Terrarienvereine e.V. (VDA) bei.
Nachdem
man einige Veranstaltungen im Gasthaus „Vorm Wald" hatte, erkor
sich der Verein dann als neues Vereinslokal das „Gasthaus
Viehmann" im Ortsteil Niederis-sigheim, das sich als besonders
vereinsfreundlich erwies, hatte man doch hier für alle Möglichkeiten
die geeigneten Räumlichkeiten.
Im
Jahr 1975 ergab sich auf Grund der Feierlichkeiten zur Stadterhebung
die Möglichkeit, mit einer Aquarien- und Terrarienausstellung
an die breite Öffentlichkeit zu treten. In wochenlangem Einsatz
wurden die Ausstellungsräume im alten Rathaus hergerichtet,
Gestelle geschweißt, die die Ehefrauen der Mitglieder mit
Farbe versahen, Aquarien und Terrarien gebaut und vieles andere
mehr. Einige Mitglieder opferten sogar ihren Jahresurlaub,
um rechtzeitig zum Festbeginn die Ausstellungsräume in vollem
Glanz erstrahlen zu lassen. Der Erfolg war überwältigend.
Über 8000 Besucher wurden gezählt und weitere neue
Mitglieder konnten gewonnen werden.
Eineinhalb
Jahre war das alte Rathaus dann noch Mittelpunkt des Bruchköbeler
Aquarianerlebens. Im Frühjahr 1976 wurde eine zweite Aquarien-
und Terrarien-Ausstellung eröffnet mit insgesamt 54 Becken.
Die Resonanz war leider nicht ganz so groß wie im Vorjahr.
Im Winter 1976/77 kam man dann zu der Überzeugung, daß
eine Aufrechterhaltung der Anlage zu den gegebenen Bedingungen auf
längere Zeit nicht möglich war. Da auch die Stadt Bruchköbel
bereits eine anderweitige Verwendung des alten Rathauses in Erwägung
gezogen hatte, wurde die Anlage abgebaut. Die Tiere bezogen wieder
Privatquartiere und man pflegte und züchtete sie zu Hause weiter.
Von nun an wurden jährlich Heimwettbewerbe durchgeführt.
Vereinsausflüge in verschieden zoologische Gärten, wie
z. B. Frankfurt, Köln und Stuttgart wurden unternommen.
Jährlich wurden mehrtägige Campingausflüge in besonders
reizvolle Landschaften gemacht. Die aquaristische Weiterbildung
der Mitglieder wurde an den Vereinsabenden durch Fachvorträge,
Dia-Abende und Diskussionen weiter betrieben.
Es
bildete, sich im Verein ein besonderer Arbeitskreis „Flora-Fauna",
der ebenfalls dem Dachverband VDA angehört und sich ganz besonders
dem Naturschutz verschrieben hat. Es wurden zu verschiedenen
Jahreszeiten von den Mitgliedern Begehungen von Feuchtgebieten
gemacht. Kartierungsaufgaben und das Ab- bzw. Feststellen von
Mißständen sowie der aktive Schutz von gefährdeten
Pflanzen- und Tierarten sind hier die Hauptaufgabe. Diese Gruppe
arbeitet eng mit allen naturverbundenen Vereinen und Verbänden
auch über die Stadtgrenzen hinaus zusammen.
Im
Jahre 1977 beteiligte sich der Verein erstmals an der Mitgestaltung
des Bruchköbeler Bürgerfestes.
Die Herbsttagung
des VDA-Landesverbandes wurde von den Bruchköbeler Aquarienfreunden
ausgerichtet und zeigte mit 300 Teilnehmern wieder eine ertreuliche
Tendenz zu mehr aktiver Arbeit innerhalb des Vereins. Diese Veranstaltung
tagte in der Mehrzweckhalle Niederissigheim und fand bei allen Beteiligten
einen sehr guten Anklang.
1979
stellte uns die Stadt Bruchköbel wieder ein neues Gebäude
als Heimstatt für unsere Aquarienfische und Pflanzen zur Verfügung.
Es handelt sich hierbei um die ehemalige alte Schule des Stadtteils
Niederissigheim.
1980
ging unser damaliger 1. Vorsitzender Wolfgang Sternitzke mit seiner
Mannschaft, bestehend aus den Aquarienfreunden Dieter Hinze,
Willi Glaub, Thomas Beu, Ronald Hensel, Werner Häuser, Roman
Schnegelsberg, Heinz Herold, Dieter Guse, Frank Dett-mar u. a.,
mit viel Elan ans Werk und gestaltete das Gebäude in unzähligen
Arbeitsstunden zu einem schmucken Treffpunkt und zum würdigen
Platz für unser Hobby. Außerdem konnten sich jetzt
die Mitglieder immer wieder in ihrem Heim zu geselligen Stunden
treffen. Dies alles wäre allerdings nicht ohne die finanzkräftige
Hilfe der Stadt Bruchköbel, allen voran unserem Bürgermeister
Udo Müller, möglich gewesen. Denn nur durch eine aufgeschlossene
Vereinspolitik und ein immer offenes Ohr für die Probleme
gerader kleiner Vereine ist eine solche Unterstützung
erst möglich. Am 4. April 1981 war es end-. Herr Bürgermeister
Udo Müller weihte unser neues Vereinsheim ein. Zahlreiche befreundete
Vereine und viele Besucher waren Zeuge dieses historischen Ereignisses.
Wieder konnte ein Verein ein Clubheim als sein Eigentum betrachten.
Am
8. Dezember wandelte dann die Vorstandschaft ihr Gesicht. Zum neuen
1. Vorsitzenden wurde der Aquarienfreund
Heinz Herold gewählt. 2. Vorsitzender wurde Willi Mrotzek,
die Aufgaben des Kassierers wurden Roman Schnegelsberg übertragen.
Die erste Amtshandlung des neuen Vorstands war die Planung der Weihnachtsfeier
im neuen Clubheim und die Prämierung der Teilnehmer der Heimbeckenschau.
Kleinere Veranstaltungen folgten, z. B. eine nächtliche Schlittenfahrt
mit Fackeln. Im Februar 1982 fand dann die alljährliche Faschingsveranstaltung
im prächtig dekorierten Clubheim statt. Ein weiterer Höhepunkt
war das erstmals von Willi Mrotzek und Familie veranstaltete Heringsessen,
das eine nie gekannte Resonanz fand.
Im
Juni richteten die Aquarienfreunde Bruchköbel zusammen mit
der Vereinsgruppe „5/77" das Bürgertest in Bruchköbel
aus. 90 % aller Vereinsmitglieder beteiligten sich bei den anfallenden
Arbeiten. Im etwa gleichen Zeitraum wurden wieder im 14tägi-
gern
Turnus Tümpeltouren in der Bruchköbeler Gemarkung durchgeführt.
Anfang Oktober führte der Verein sein großes Oktobertest
durch.
Unter
dem Thema „Bruchköbeler Feuchtgebiete, Aquarien und Terrarien",
ausgeschrieben von der Stadt Bruchköbel und der Raiffeisenbank,
veranstaltete der Verein im November einen großen Fotowettbewerb.
Es winkten reizvolle Preise. Die Bilder konnten in verschiedenen
öffentlichen Gebäuden, z. B. Rathaus und Raiffeisenbank,
besichtigt werden. Der Jahresabschluß mit alljährlicher
Weihnachtsfeier und Bewertung der Heimbecken war dann im Dezember.
Außer
den 14tägigen Versammlungen eröffnete der Maskenball im
Februar das Veranstaltungsjahr 1983. Im März fuhren wir
gemeinsam mit befreundeten Vereinen nach Stuttgart in die Wilhelma.
Mitte Mai wurde eine Pflanzenexkursion nach Mainhausen durchgeführt.
Dieser Ausflug fand seinen Abschluß mit einem Grillfest. Als
fester Bestandteil im Vereinsleben soll die vierwöchentliche
Begegnung mit der Jugend gelten. Hier soll vor allem über Probleme,
die jugendliche Aquarienfreunde mit ihrem Hobby haben, gesprochen
werden.
Zur Auflockerung
des Vereinsgeschehens fand im August ein Ausflug nach Schlitz zum
dortigen Aquarienverein und dessen Ausstellung statt. Im September
gestaltete der Verein einen Quizabend, der als großer Erfolg
zu verbuchen war.
Im
gleichen Monat führte der Verein für interessierte Mitglieder
eine Pilzexkursion durch. Geführt wurde diese Tour von Herrn
Stietzel. Anschließend bereitete Herr Stietzel die gefundenen
Pilze zu einem Pilzgericht zu, das allen Teilnehmern schmeckte.
Wiederum beendete die Weihnachtsfeier das Veranstaltungjahr.
Ab
Januar 1984 fanden im 14tägigen Abstand Diavorträge über
die verschiedensten Themen der Aquaristik und der Terrarienkunde
statt. Einer Einladung der Aquarienfreunde Hottonia aus Darmstadt
folgten wir im März nur allzu gerne, da wir hier das überall
bekannte Vivarium besichtigen konnten. Bei der Einweihung des Vereinsheims
der Aquarienfreunde Rodenbach waren wir selbstverständlich
auch beteiligt. Gleichzeitig war die Frühjahrstagung. Unser
Maiausflug wird für alle Beteiligten noch gut in Erinnerung
sein. Hierbei fand erstmals eine gelungene Kutschfahrt nach Rodenbach
statt.
Am 23.
Juni stand unser Campingausflug auf dem Programm. Es ging an die
Fränkische Saale, in der Nähe von Hammelburg. Es
war einer unserer schönsten Familienausflüge. Vom
Kleinkind bis zur Oma war alles dabei. Auch eine Wasserskischule
wurde von uns in Angriff genommen und von den Teilnehmern mit Bravour
gemeistert.
Unser
nächstes Vereinsereignis war dann ein Ausflug zur Fotomotivsuche
für unseren diesjährigen Fotowettbewerb in den Frankfurter
Zoo, sowie der Besuch der VDA-Herbsttagung. Der Fotowettbewerb wurde
ein Erfolg und brachte dem Verein neue Freunde.
Es wurden
ab nun im 2-wöchigen Abstand Vereinsabende abgehalten,
die durch VDA-Dia-Vorträge und Vorträge von eigenen Mitgliedern
gestaltet wurden. Durch die Initiative des derzeitigen Vorsitzenden
H. Herold wurden auch eine Reihe gesellige Veranstaltungen durchgeführt.
Trotz aller Aktivitäten des Vorstandes traf den Verein in der
folgenden Zeit eine gewisse Rezession, d. h. die Besucherzahlen
bei den Ver-
anstaltungen
waren oft geringer als erwartet. Bei der Jahreshauptversammlung
Anfang 1986 stellte der bisher so beliebte und aktive Vorsitzende
Heinz Herold sich aus beruflichen Gründen nicht wieder zur
Wahl. Aus Sorge um den Fortbestand des Vereins übernahm nun
der Gründer W. Mrotzek wieder den Vorsitz. Er, als Vollblutaquarianer,
glaubte, mitAquaristik pur den Verein wieder in Schwung zu bringen.
Es wurde eine neue Beckenwand errichtet mit neun neuen Aquarien.
Auch der Wirtschaftsraum (Küche) wurde völlig neu
renoviert. Hierbei taten sich die Neumitglieder A. Rebele und W.
Wohlgethan besonders hervor. Doch auch nach Beendigung dieser
Arbeiten ließ das Interesse der übrigen Vereinsmitglieder
zu wünschen übrig. Man hatte Schwierigkeiten, die neuen
Aquarien „an den Mann" zu bringen.
Die
nun folgenden Betriebskosten des Vereinsheimes brachten den Verein
bis Ende 1990 in eine prekäre finanzielle Lage, die den Fortbestand
des Vereins in Frage stellte.
In dieser
denkwürdigen Zeit bewiesen unsere Stadtväter unter Bürgermeister
H. Irmen, daß man auch einen kleinen Verein in Bruchköbel
nicht im Stich läßt. Mit Rat und Tat stand man dem Verein
zur Seite und ermutigte den Vorstand, nicht aufzugeben. Zur
vorgezogenen Jahreshauptversammlung 1991 übernahm nun wieder
H. Herold den Vorsitz und der bisherige Vorsitzende das Amt des
Kassenverwalters. Nach einem Jahr schrieb man nun wieder schwarze
Zahlen. Die einzelnen Aktionen (Bezirkstagung, Bürgertest,
Fischbörse, Kurse, Heimbeckenbewertungen usw.) des Vorstandes
hier zu beschreiben würde den üblichen Rahmen sprengen.
Nur
die größte Umbauaktion in der Vereinsgeschichte muß
noch erwähnt werden:
1996
bis 1998 wurde unter großen finanziellem Anstrengungen und
hohem Arbeitsaufwand im Vereinsheim der Fußboden, Zwischenwand
und die komplette Küche erneuert. Besonders zu erwähnen
wären bei dieser Aktion folgende Mitglieder:
Glaub,
Schnegelsberg Mrotzek, Dettmar, Manche, Wohlgetan, Frischkorn, Dorn,
Herold, Giebel, Schuhmacher, Tichy, Held, Rössel, Eppler, Fiegle.
Mit Stolz kann man im Jubiläumsjahr nun ein zu 75 % fertiges
Vereinsheim vorzeigen. Die Endphase des Umbaues wird
sich nach den finanziellen Mitteln des Vereines richten.
Der
Vorstand legte nun sein besonderes Augenmerk auf die Jugendarbeit,
denn da liegt unsere Zukunft. Auch Aktivitäten außerhalb
des Vereines gingen von Vereinsmitgliedern aus. Die Gründung
der Landesjugendgruppe bis hin zur Bundesjugendgruppe im VDA
ging auf die Initiative der Bruchköbeler Vereinsmitglieder
Markus Held, Enno Manche und Heinz Herold aus. Erster Bundesjugendreferent
im VDA wurde Herr Markus Held in einem Verband mit immerhin 25.000
Mitgliedern. Ab Mai. 1999 übernahm Herr Enno Manche dieses
Referat.
Somit
wurde der Verein und der Name „Bruchköbel" über die
Landesgrenzen hinweg bekannt. Der bisherige Vorsitzende des Vereins,
Heinz Herold, übernahm 1998 den Landesvorsitz des VDA-Bezirks
18.
Der
Verein ist immer bestrebt, daß Aktivitäten von seinem
neu eingerichteten Vereinsheim in die Öffentlichkeitsarbeit
einfließen. Bemüht den Mitgliederzuwachs zu vergrößern,
hat man Arbeitsgruppen gegründet, die sehr rege sind, wie zum
Beispiel die Gruppe „Bonsai", Leiter Manfred Mutz und Johannes
Klinski, die Mineral- und Fossiliengruppe, Leiter Bruno Winkler,
die Mini-Jugendgruppe unter der Leitung von
Stephan
Schickling und Birgit Herold. Außerdem gibt es einen
„Solar-Stammtisch" unter der Leitung von Peter Dorn sowie eine
„Biotop-Gruppe" unter der Leitung von Willi Mrot-zek.
Ziel des Vereins für die Zukunft ist eine gute Jugendarbeit,
welche für den Fortbestand und das Wachstum aller Vereine
von immenser Bedeutung ist. Veranstaltungen, die für alle Familienmitglieder
von Interesse sind, haben ebenfalls einen hohen Stellenwert.
Daher wünscht sich der Verein auch weiterhin bei all
seinen Veranstaltungen hohe Besucherzahlen und natürlich auch
viele neue Mitglieder.

Moderatoren
Danyel Monego und Manuel Moldau bieten am 2. Oktober Unterhaltung
Festprogramm 1999
Samstag,
2.10.1999 Bürgerhaus-Oberissigheim Jugendprogramm
14.00
Uhr -16.00 Uhr
Kindernachmittag mit Kutschfahrten
1.
Video-Film:
Wale
- Lebensraum und verschiedene Arten
2.
Video-Film:
Samson
und Sally (Zeichentrickfilm wie Moby Dick)
3.
Video-Film:
Delphine
(Delphin-Shows in den USA)
Die
Kutschfahrt und die Videofilme sind eintrittsfrei.
20.00
Uhr - 01.00 Uhr
Jugend-Disco
(Moderator
und DJ Danyel Monego, bekannt durch HitRadio FFH)
Freitag,
22.10.1999 Bürgerhaus Bruchköbel
10.00
Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Aquarien - Terrarien
-Bonsai - Mineralien - Orchideen"
Bis
12.30 Uhr
Tag der offenen Tür für Schulen und Kindergärten
(Eintritt frei)
19.00
Uhr
Vortrag: Mineralien - Fossilien (Referent: Professor
Dr. Stoll)
19.30
Uhr
Vortrag:
Bonsai
(Bosai-Arbeitskreis
der Aquarienfreunde)
20.15
Uhr
DIA-Vortrag: Ein schöner Gartenteich (Referent:
R. Frischkorn)
Samstag,
23.10.1999
13.00
Uhr
Ausstellung
14.00
Uhr
Video- bzw. DIA-Vortrag:
Ein
schönes Pflanzenbecken (VDA)
15.00
Uhr
DIA-Vortrag: Killifische (VDA)
19.30
Uhr
Festkommers
anschließend
Buntes Programm für alle Kommersteilnehmer mit Partner
24
25 Jahre
Aquarienfreunde Bruchköbel
Sonntag,
24.10.1999
9.30
Uhr
Landestreffen der Hessischen Aquarienvereine Bezirk
18
10.30
Uhr
DIA-Vortrag:
Ein
Streifzug durch die Gattung Apistogramma
(Referent:
Dieter Bork)
11.15
Uhr
DIA-Vortrag:
Meerwasser-Aquaristik
-Immer wieder eine neue Faszination
(Referent:
Edward Stirnberg, Direktor des Bochumer Tierparks)
12.00
Uhr
Mittagspause
13.00
Uhr
DIA-Vortrag;
Schnappschüsse
- Fotopraxis für Aquarianer
(Referent:
Josef Lochner, Süd Bayrischer VDA Bezirksvorsitzender)
14.00
Uhr
DIA-Vortrag:
„Killifische
eine Fischgruppe nicht nur für Profis"
(Referent
Frank Münz, Mitglied der Jugendkommission des VDA)
ab
14.45 Uhr bis Ende
Fischbörse
(Teilnehmer
bitte anmelden unter Tel. xxxyyy)
15.00
Uhr
„Aquaristischer Kaffee-Nachmittag"
16.00
Uhr
Ende der Veranstaltung
Aquarien
Notdienst-
Der
Aquarien-Notdienst der Aquarienfreunde Bruchköbel ist immer
für Sie da - ob Aquarium, Terrarium, Gartenteich), wenn Probleme
auftreten. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten werden die Vereinsfreunde
jedem behilflich sein, um Schäden abzuwenden oder zu verhüten.
Unter folgenden Rufnummern wird Ihnen Rat und Hilfe zuteil:
Frank
Dettmar
06181/257923
Enno Mänche 06181 / 976219
Heinz Herold 06183 / 3598
Außerdem
bieten die Aquarianer einen Vermittlungsdienst für Abnehmer
gebrauchter Aquarienanlagen, sowie deren Inhalte an Pflanzen und
Fischen. Vereinsfreund Reinhold Frischkorn wird versuchen,
im Rahmen seiner Möglichkeiten Adressen von Interessenten
zu vermitteln.
Gründungsmitglieder,
heutiger Vorstand
Die
Aquarienfreunde Bruchköbel e.V. wurden am 3. September 1974
gegründet. Die Gründungsmitglieder waren: Willi Mrotzek,
Volker Dewald, Norbert Becher, Horst Wenzel, Hans Georg Jirgens,Christoph
Claus, Bärbel Lüder, Wolfgang Sternitzke, Helmut Woynowski,
Karl Theo Siebert
Der
erste Vereinsvorstand im Gründungsjahr bestand aus: Willi Mrotzek,
1. Vorsitzender; Volker Dewald, 2. Vorsitzender, Hans Georg
Jirgens, Schriftführer und Kassierer
Die Vereinsvorsitzenden: von 1974 bis 1999
von September 1974 bis Januar 1978 Willi
Mrotzek
4 Jahre
von Februar
1978 bis November 1981 Wolfgang Sternitzke
3 Jahre
von Dezember 1981 bis Januar 1986 Heinz
Herold
5 Jahre
von Februar
1986 bis Januar
1991 Willi Mrotzek
5 Jahre
von Februar
1991 bis
2000 Heinz
Herold
9 Jahre
seit März 2000
bis heute Enno
Mänche
Eintritt
in Verband
Die
Aquarienfreunde Bruchköbel e.V. traten am 1. Januar 1975 dem
Verband Deutscher Aquarien- und Terrarien Vereine e. V. (
VDA ) bei.

Sie
leiten die Geschicke des Vereins der Aquarienfreunde heute ( Stand
1996 - von
links):
R.
Frischkorn, M. Herold, H. Schumacher, St. Schickling, E. Giebel,
B. Herold, W. Wohlgethan, W. Mrotzek, F. Dettmar, E. Mänche, H.
Herold, B. Fiegle
Bruchköbeler Jung-Aquarianer Bundessieger
im Malwettbewerb
Die
Bruchköbeler Aquarianer haben im Bundeswettbewerb der
Aquarienvereine, mit ihrem jüngsten Teilnehmer beim Malen den
ersten Platz belegt.
Patrick Hebestreit, 8 Jahre, wurde als Sieger eines
Malwettbewerbes in seiner Altersgruppe (7 - 10 Jahre) mit seinen
Eltern zum Bundeskongress nach Ludwigshafen zur Preisverleihung
eingeladen.
Patrick
ist kein Unbekannter auf Landesebene. Bei dem kürzlich im Fernsehen
gezeigten Vereinsportrait des Bruchköbeler Aquarienvereins
war er, bei der Erklärung eines Fisches unter dem Mikroskop,
vorne mit dabei.
Das
Thema des Malwettbewerbes lautete:
„Fische
im Aquarium". Aus einer Vielzahl bundesweiter Einsendungen
wurde er durch eine Jury ermittelt.
Der
Präsident des VDA, Joachim Matthies aus Hamburg, gratulierte
dem jungen Sieger zu seinem gelungenen Bild.
Bonsai
- die Verbindung von Kunst und Natur
Was
ist Bonsai? Die Kunst, Bäume in Schalen zu kultivieren ist
fernöstlichen Ursprungs und wird dort seit Generationen gepflegt.
Bei uns ist diese Kunstform erst in diesem Jahrhundert bekannt geworden.
Bei
der Bonsai-Gestaltung geht es darum, einen „großen" Baum
im Kleinen nachzubilden. Mit der lebenden Pflanze arbeitend,
versucht der Gestalter, das Wesen eines Baumes in kompakter, idealisierter
Form herauszuarbeiten.
Die
Beschäftigung mit Bonsai spricht den Menschen in verschiedener
Weise an: als Gärtner - mit der Pflege und Gesunderhaltung
der Pflanzen, als Künstler - im Gestalten, den Blick schulend
für Form und Harmonie, als Lernender - Geduld für die
Wachstumsgesetze und Rhythmen der Natur. Die Beschäftigung
mit Bonsai kann zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit führen.
Im Wechsel der Jahreszeiten wird das Werden und Wachsen der Natur
miterlebt. Bei richtiger Pflege begleiten und altem die Bäume
mit uns über viele Jahre und gewinnen zunehmend an Ausstrahlung
und Würde.
'""
Die Bonsaifreunde
Bruchköbel treffen sich an jedem 1. Dienstag im Monat um 20.00
Uhr im Vereinsheim der Aquarianer in Brk-Niederissigheim in der
Issigheimerstr. 24. Hier kann Jedermann/-frau seine Pflanzen bearbeiten,
Gestaltung erlernen, sowie Anregungen und Tips erhalten. Die Teilnahme
ist kostenlos.
Kontaktadressen:
/
M.
Mutz, Telefon
06183/2339 J.Klinski. Telefon 06181/709500

Naturschutzgruppe
"Flora - Fauna"
Die
Naturschutzgruppe „Flora - Fauna" im Verein der Aquarienfreunde
Bruchköbel e.V. hat die Patenschaft über das Biotop „Blochbachweiher"
übernommen. Die Gewässeruntersuchungen und-boabachtungen
werden von den Mitgliedern sporadisch durchgeführt, um
do wenig wie möglich den Kreislauf der Natur zu stören.
Leider
müssen wir feststellen, daß überdrüssig gewordene
Goldfische, Rotwangenschmuckschildkröten u. a. leichtsinnig
hier entsorgt werden. Dies ist ein schädlicher Eingriff in
die Natur und von keinem erwünscht.
Auch
die Eissportler, die widerrechtlich das Gelände betreten und
sich in Lebensgefahr begeben (unterschiedliche Eisdicke und
gefährliche Unterströmungen) tragen nicht gerade zum Naturschutz
bei.

Untersuchungen
am Blochbachweiher
Jugendgruppe
der Aquarienfreunde Bruchköbel
Bei
den Aquarienfreunden Bruchköbel gibt es zwei Gruppen die „Minis"
(von 6 bis 12 Jahre) und die „Jugendlichen" (von 13 bis 18
Jahre).
Die
Minigruppe besteht aus 6 bis 7 Kindern im Alter von 7 bis 11 Jahren,
die sich regelmäßig an den Samstagen treffen. Wir haben
dieses Jahr zusammen ein Jugendbecken im Vereinsheim eingerichtet,
einen Malwettbewerb, einen Fotowettbewerb sowie eine Kanutour
an der Lahn unternommen. Ein Besuch bei einem Fischzüchter
gemacht, Pizza gebacken, Eis gegessen, einen Vortrag über das
Einrichten eines Aquariums und die Pflege der Fische angeschaut.
Mit den Minis haben wir Kleinstwasserlebewesen untersucht und ihre
organischen Vorgänge in ihrem Körper untersucht.
Die
Betreuer für die Minigruppe sind Stephan Schickling und Birgit
Herold unter der Anleitung von dem Jugendwart Enno Mänche.
Die Jugendgruppe
im Alter von 13 bis 18 Jahren hat einen Surfkurs gemacht und war
auch mit bei der Kanutour an der Lahn. Im Vereinsheim stellen sie
ein Jugendbecken mit den Minis zusammen aus. Bei den aquaristischen
Aktionen haben die Jugendlichen oft mit den Minis zusammen
gearbeitet.
Der
Betreuer für die Jugendgruppe ist Enno Manche.
Über
jedes neue Mitglied für unsere Jugendgruppen freuen wir uns
natürlich sehr. Wenn ihr oder Sie, liebe Eltern, ihr Kind zu
uns schicken wollen, können Sie das gerne tun oder auch selbst
mit kommen.

Vier unserer
„Minis"
Nikolaus bescherte
Kinder
Der
Nikolaus kam zu den Aquarienfreunden Bruchköbel und bescherte
zunächst die Kinder, bevor er dann die Gewinner der diesjährigen
Heimbeckenschau mit Pokalen auszeichnete. Bei den Kindern gewann
Thomas Schickling, bei der Jugend Bettina Dietz und bei den Erwachsenen
Dieter Tichy. An diesem Abend konnte Vereinsvorsitzender Heinz
Herold auch die neue Minigruppe vorstellen, die bereits zehn Mitglieder
aufweist.

Was bieten die Aquarianer ihren Mitgliedern?
1.
Erfahrungsaustausch über Aquarien und Terrarien sowie über
die Fauna und Flora in unserer Gegend.
2.
Geselligkeit unter Gleichgesinnten, Freunden und Familienangehörigen.
3.
Der Jugend bieten wir außer den normalen Veranstaltungen einen
eigenen Veranstaltungstag an Samstagen. (Infos im Vereinsheim)
4.
Interessante Aquarienliteratur steht jedem Vereinsmitglied zur Verfügung.
5.
Interessante Film- und Dia-Vorträge sowie Referate werden vorgeführt
bzw. gehalten.
6.
Fachkundige Beratung und Unterstützung durch Vereinsmitglieder
bei der Gestaltung und Einrichtung von Aquarien und Terrarien sowie
Informationen und Hilfe bei Erkrankung der Pfleglinge.
7.
Urlaubs-Notdienst auch für Nichtmitglieder, z. B. bei Ausfall
von Filter- und Lüftungsanlage oder sonstiger lebenswichtiger
Teile, die zum Schaden der Tiere führen könnten. Wir helfen
Ihren Urlaubspflegern, die von Ihnen zum Füttern beauftragt
wurden, mit Rat und Tat. Während der Urlaubszeiten entnehmen
Sie die Telefonnummern unserer Helfer bitte aus der Zeitung, ansonsten:
Telefon
06183/35 98.
8.
Selbstverständlich tauschen wir auch untereinander Fische und
Zubehör.
9.
Tümpeltouren (Lebendfutterbeschaffung) unter fachkundiger Führung. ( seit 1999 leider nicht mehr erlaubt... )
10.
Wir setzen uns auch aktiv für den Natur- und Umweltschutz ein,
z. B. bei Amphibien und Pflanzen in den hiesigen Feuchtbiotopen.
11.
Die Aquarienfreunde gehören dem Verband Deutscher Verein für
Aquarien und Terrarienkunde VDA e. V, an.
12.
Die Aquarienfreunde sind außerdem Mitglied im Kulturring Bruchköbel,
d. h. preisgünstige Eintrittskarten für Vereinsmitglieder.
13. Günstige Preise durch Sammeleinkauf z.B. von Futter und Zubehör!
14. Informationsveranstaltungen und Ausflüge zu Referaten und Vorträgen sowie Führungen durch zoologische Anlagen ( meist mit "Blick hinter die Kulissen") oder Ausflüge zu Großanlagen mit Infoveranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen auf dem Gebiet Aquaristik und Terraristik.
15. Regelmäßige Stammtische zum Informationsaustausch.
16. Organisation von Fischbörsen zum Abgeben der eigenen Nachzuchten.
17. Besuch auf Fischbörsen anderer Vereine / Kollegen zum günstigen Erwerb neuer Fische und Pflanzen.
Wo
und wann treffen sich die Aquarienfreunde?
Die
Aquarienfreunde haben seit 1979 ein eigenes Vereinsheim in 63486
Bruchköbel, Ortsteil Niederissigheim, Issigheimer Straße
24a.
Dieses
Vereinsheim besteht aus einem Gesellschaftsraum mit Aufstellmöglichkeiten
für die Aquarien von Vereinsmitgliedern und zwei Nebenräumen.
Geöffnet
ist das Vereinsheim jeden letzten Mittwoch im Monat Abends und
bei den Veranstaltungen laut Kalender sowie jeden zweiten Samstagnachmittag im
Monat oder laut Kalender für die Jugend.
Wir
würden uns freuen, wenn möglichst viele Jugendliche, die
noch nicht den Aquarienfreunden angehören, uns an den
Samstagvormittagen besuchen würden, um an Tümpeltouren
und sonstigen Unternehmungen teilzunehmen.
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