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www.rosa-winkel.de

www.schwule-geschichte.de

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www.homo-denkmal.de

www.gedenkort.de

Präsident Barack Obama löst eine Welle der Hoffnung aus

Acht Jahre Trostlosigkeit sind zuende!

Nach der völlig missratenen Präsidentschaft George Walker Bushs zieht sich die amerikanische Bürgerschaft an den eigenen Haaren aus dem Sumpf.


Zu den Kapiteln dieses Textes:
Bodenhaftung und Charisma
Die Trostlosigkeit der Ära Bush jr.
Politischen Instinkt kann man nicht lernen ...
Vor den Wahlerfolg haben die USA das Fegefeuer gesetzt
Außenpolitisches Lernprogramm mit Sieben-Meilen-Stiefeln
Selbstbewusstsein und echter Teamgeist mobilisiert die Besten
Viel Erfolg, Mr. President!
 

Aufmerksame US-Bürger konnten es bereits im Jahr 2004 wahrnehmen: Da gab es einen jungen, charismatischen, multikulturellen Politiker, der die Menschen zu begeistern verstand. Auch wenn sein kenianischer Vater sich kaum um ihn gekümmert hatte, prägte ihn eine direktere Bindung an seine afrikanischen "Roots" als die meisten afro-amerikanischen Bürger. Sein Stiefvater sorgte für Schuljahre in Indonesien – auch das eine ganz unmittelbare Welt-Erfahrung. Seine weißen Großeltern auf Hawaii verhalfen ihm zu einem positiven und auf Vertrauen angelegten Selbstverständnis.

Bodenhaftung und Charisma

Nach erfolgreichem Jura-Studium suchte er erneut den Kontakt zur gesellschaftlichen Basis – als Sozialarbeiter in Chicago, genau dort wo die Probleme sich häuften, wo er aber auf mögliche Einkünfte gegenüber der Karriere bei einer renommierten "Law-Firm" verzichten musste. Obamas Karriere entspricht nicht dem gängigen US-ideologischen Muster vom Tellerwäscher zum Millionär. Sein Lebensweg machte ihn zu einem ebenso intelligenten wie selbstbewussten, ebenso charismatischen wie in der ganzen US-Gesellschaft verankerten politischen Akteur, der seine Erfahrungen bewahrt hat und sich von ihnen leiten lässt.

Im alten Europa merkte man nur langsam, dass da ein großer Hoffnungsträger im Begriff war, die politische Bühne zu betreten. Erst im Verlauf des Vorwahlkampfs der demokratischen Partei für die Präsidentenwahlen zeigte sich: Irgendetwas war auf einmal anders. Während hierzulande viele auf einen Sieg der Demokraten bei den Wahlen 2008 setzten, so löste doch die Aussicht auf eine Kandidatur Hillary Clintons keine ungeteilte Freude aus. Zweifel, ob sie als scheinbar emotionsfreie "Kampfmaschine" geeignet sein könnte, die Wähler genügend zu mobilisieren, verbanden sich mit der Erinnerung an ihr Scheitern mit jener Gesundheitsreform, die sie als "First Lady" hatte auf den Weg bringen wollen.

Doch dann schwappte die Aufbruchstimmung der Obama-Kampagne auch über den Atlantik: Eine Grassroots-Bewegung als Motor für einen (in den USA noch weitgehend unbekannten) Kandidaten, ein Politiker, der Menschen motiviert statt abschreckt, das hatte es in Deutschland seit "Willy wählen" nicht mehr gegeben. Die Grassroots-Bewegung schaffte gleich auf vielen Feldern ein neues Klima:

ein weitgehend flächendeckendes Netzwerk lokaler Wählerinitiativen,
Wahlkampfspenden aus allen Schichten, darunter ungezählte Kleinstbeträge per Internet,
Mobilisierung von Erstwählern und "politikfernen" Bürgern, sich für die Wahlen registrieren zu lassen.

Bedenkenträger diesseits und jenseits des Atlantiks geißelten Obama als "Greenhorn", als unerfahrenen Jungen, dem das Amt, um das er sich bewarb, keinesfalls anvertraut werden dürfe. Was haben wir uns alles anhören müssen und dabei doch mehr über die Absonderer dieser Sprechblasen gelernt als über den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten. Fürs Kriegführen zu weich, für die Außenpolitik zu unerfahren, für Wirtschaftspolitik zu sozialistisch, geeignet vielleicht noch für die weiße Salbe der Sonntagsreden: "Yes, we can". Mit viel Charisma, aber ohne politische Substanz meinte eine Journalistin der Deutschen Welle, deren wesentlichstes Verdienst wohl in der Abstammung von einem begnadeten Militärradio-DJ liegt (siehe: Obama an der Siegessäule). Obama überstand dieses Fegefeuer der Neider und Missgünstigen. Sogar die neuerliche Kandidatur Ralph Naders, der zuvor wiederholt demokratische Kandidaten um einen Erfolg gebracht hatte, konnte Obama nicht schaden.

Die Trostlosigkeit der Ära Bush jr.

Was hatten wir in Europa doch – vor allem nach dem Desaster der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2000 – über das chaotische Wahlsystem der Vereinigten Staaten gelästert. Wie könne das eine Demokratie sein, wenn die Wahlberechtigten sich überhaupt erst registrieren lassen müssten, bevor sie wählen dürften? Was in des Teufels Namen sollte dieses völlig veraltete System der Wahl von Wahlmännern nach Bundesstaaten – vor allem, wenn die dafür geltenden Regeln dem Motto folgten "The winner takes it all" – Demokratie, wie bitte? Und dann konnten sie im Jahr 2000 nicht einmal korrekt die Stimmen auszählen. "Alles Lug und Trug" war der verbreitete Eindruck vom Wahldesaster in Florida. Wie bezeichnend, dass der dortige Gouverneur der Bruder des republikanischen Präsidentschaftskandidaten war.

Aber auch an dem zum Sieger erklärten Präsidenten entzündete sich Kritik: Hatte George Walker Bush früher nach dem Motto gelebt "Der Tag geht, Johnny Walker kommt" und seine Tage dabei immer kürzer werden lassen, so schwenkte er eines Tages unvermittelt von "Johnny Walker" auf "Jesus Christ" um. Dass er dabei begonnen hätte, in Zungen zu reden, ist glücklicherweise nicht überliefert. Aber Suchtcharakter wies dieser Schwenk auch im neuen Aggregatzustand auf. Politische Impulse konnte dieser Präsident nicht geben. Seine Entourage – Cheney, Wolfowitz, Rumsfeld – bestimmte die Politik, er selbst machte im entscheidenden Augenblick ein ziemlich bedröppeltes Gesicht, als ihm die Nachricht vom Anschlag auf die Twin Towers während des Besuchs einer Schulklasse zugeflüstert wurde. In der Folgezeit hatten Konzerne zweifelhafter Provenienz – Halliburton und private Söldnerarmeen – das Sagen im Irak-Krieg. Die Menschenrechte blieben sowohl in Bagdad (Abu Ghreib) als auch in Guantánamo auf der Strecke. Das neugeschaffene Department for Homeland Security errichtete ein unvorstellbares Netz der Überwachung und Bespitzelung, gegen das der Ausschuss für unamerikanische Umtriebe des durchgeknallten MacCarthy wie eine Kindergartenangelegenheit erschien.

Der Hurra-Patriotismus (wir kennen das aus des jüngeren Wilhelms Kaiser-Zeiten: "Jeder Schuss ein Russ, jeder Stoß ein Franzos") der anfänglichen Kriegstage verflog mit der Zeit. Das Ansehen der US-Politik sank auf einen historischen Tiefstand – international, aber schließlich auch im eigenen Land.

Politischen Instinkt kann man nicht lernen ...

sondern allenfalls durch Erfahrungen schärfen. Das ist zugleich die Erklärung dafür, warum die Instinktlosen es nicht ertragen, »wenn andre klüger sind als wir«. Die Folge ist, dass solche Menschen sich immer nur mit Zuträgern umgeben, die ihnen zwar den Speichel lecken, aber nicht das Wasser reichen können: Negativ-Auslese noch unterhalb der Kriterien des Peter-Prinzips, nach dem Menschen in Bürokratien und Hierarchien aufsteigen, bis sie den Zustand der eigenen Überforderung zuverlässig erreicht haben. Angst bestimmt Verhalten und Entscheidungen, wo Intellekt, Kraft, Motivation und Diskurs nötig wären. Wie viel schlimmer wird das noch, wenn sich gedankliche Blässe mit Herrschaftssucht und opportunistischer Gier verknüpfen.


Wenn andre klüger sind als wir,

das macht uns selten nur Pläsier,

doch die Gewißheit, daß sie dümmer

erfreut fast immer.

Busch
 

Eine Kalligraphie dieses Aphorismus schmückte einst das Arbeitszimmer meines Großvaters. Wie ich gestehen muss, habe ich zu diesem Satz Wilhelm Buschs ein gespaltenes Verhältnis. Zu sehr klingt mir da Überheblichkeit durch.

Zurück zu Barack Obama: Illinois und namentlich Chicago sind ein Hort von Korruption und Mafia-Strukturen. Obama ist da offensichtlich unbeschadet geblieben. Im Gegensatz zu Gouverneur Blagojevich, der möglicherweise versuchte, aus der Nominierung des Nachfolgers für Obama als US-Senator Geld zu schlagen, blieb der Prediger von Obamas dortiger Kirchengemeinde der einzige Irrläufer im Umfeld des Präsidentschaftsbewerbers. Obama reagierte völlig angemessen: Als sich Wright in den Wahlkampf ziehen ließ und seine Hasstiraden nationwide im Fernsehen zum Besten gab, war die Toleranzgrenze überschritten und Obama trennte sich von der Chicagoer Kirchengemeinde.

Vor den Wahlerfolg haben die USA das Fegefeuer gesetzt

Obama wurde im Wahlkampf nichts geschenkt. Im Duett führten die Clintons zunächst eine immer mehr in Schmutz und Schund versinkende Kampagne gegen den Afro-Amerikaner. Sie waren damit zwar zum Schluss ähnlich erfolgreich wie der hessische Schwarzgeist Roland Koch mit seinem Ressentiment-Getöse vor den hessischen Landtagswahlen 2008, aber natürlich waren die Clinton-Vorlagen eine Fundgrube für die republikanische Kampagne gegen den demokratischen Konkurrenten.

Doch konservativer Hochmut kommt vor dem Fall: Die ausgerechnet am Wochenende nach dem demokratischen Nominierungsparteitag lancierte Präsentation der alaskischen Gouverneurin Sarah Palin als Kandidatin für die republikanische Vizepräsidentschaft erwies sich je länger je mehr als politischer Rohrkrepierer. Dummheit und Doppelmoral paarten sich hier und hätten selbst von einem Dan Quayle (weiß noch jemand, wer das war?) nicht mehr übertroffen werden können.

Wie vergiftet die Atmosphäre schließlich war, zeigte sich, als nach der Wahlniederlage der republikanische Präsidentenbewerber McCain die Hand zur Versöhnung ausstrecken wollte und von den eigenen Parteigängern dafür hemmungslos ausgebuht wurde.

Außenpolitisches Lernprogramm mit Sieben-Meilen-Stiefeln

Noch vor dem demokratischen Nominierungsparteitag unterzog sich Barack Obama einem außenpolitischen Crashkurs. Mit seinen Besuchen in Afganistan und im Irak bewies er erneut seine Fähigkeit, zuzuhören und auf Menschen zuzugehen. Zugute kam ihm, dass er von Anfang an gegen den Krieg im Irak eingetreten war.

Die richtigen Worte hatte Obama schon 2006 in Afrika gefunden. Sein Plädoyer für eine andere AIDS-Politik in Südafrika war so notwendig wie richtig. Zwei weitere Auslandsreisen hatten ihn 2005 nach Russland, in die Ukraine und nach Aserbaidschan geführt und im Sommer 2006 in den Nahen Osten.

Sein Kurzaufenthalt in Europa vom letzten Sommer mit Besuchen in Paris, London und Berlin bescherte ihm in Berlin jedenfalls einen überragenden Mobilisierungserfolg: 200.000 Menschen bildeten sein Publikum, als er vor der Siegessäule sprach. Die Bundeskanzlerin schrumpfte auf das ihr zukommende Maß, als sie die Rede Obamas vor dem Brandenburger Tor verhinderte. Und auch zahlreiche Journalisten gallopierten unverdrossen in die falsche Richtung: Der große außenpolitische Zeit-Experte Josef Joffe verlor seine Expertise, als er ziemlich unverhohlen für McCain plädierte. Heather De Lisle, im wesentlichen Tochter des "alten Amis" Rik De Lisle von den AFN- und RIAS-Turntables und inzwischen von einer Nachrichtensprecherin zur Redakteurin der Deutschen Welle avanciert, versuchte die Rede Obamas kleinzureden – er habe keine politische Substanz, das alles sei doch nur Wortgeklingel und so weiter. Irgendwie hörte sich das an wie Sinn und Niebel, wenn sie sich zum Weltwirtschaftsversagen auslassen.

Selbstbewusstsein und echter Teamgeist mobilisiert die Besten

Nach dem Wahltag vom 4. November beeilten sich deutsche Journalisten, vor zu großen Erwartungen an den kommenden Präsidenten zu warnen. Wieder wollten sie ihn niederreden und kleinschreiben. Vernünftigerweise hatte niemand erwarten können, Obama werde gleichsam als Messias alle Probleme der Welt auf einmal lösen. Doch die Hoffnung auf die Präsidentschaft Obamas ohne Not und Begründung auf das Leistungs-Niewo der Steinmeiers und Merkels herunterzustutzen, dafür gab es natürlich auch keinerlei Grund.

Reibungslos bildete sich in Chicago ein "Transition"-Team heraus. Die Fülle der anstehenden Probleme erzwang ein schnelles und zielstrebiges Handeln schon vor der Amtseinführung. Der noch amtierende Präsident sah das anscheinend genauso und öffnete dem designierten Präsidenten den Zugang zu den wichtigsten Informationsquellen. Die Gratwanderung, neue Postitionen der designierten Präsidentschaft vorzubereiten und auch öffentlich zu vertreten und zugleich die Rechte des amtierenden Präsidenten zu achten, gelang erstaunlich gut.

Inzwischen hatten sich Auftreten und Habitus Obamas verändert: Vom unbekümmerten Wahlkämpfer entwickelte er sich zu einem ernsthaften Bewerber mit staatsmännischen Zügen – dabei immer noch kommunikativ und offen. Erst am Tage der Amtseinführung merkte man die Last des kommenden Amts auch in den Gesichtszügen Obamas. Beim Gang durch das Kapitol in Washington vor dem Amtseid zeigten die Fernsehkameras einen Obama mit hartem Gesicht und eher in sich gekehrt. Menschlich wurde Obama dann wieder, als er beim Nachsprechen der Eidesformel einen zweiten Anlauf benötigte. Bei seiner Ansprache zum Amtsantritt zeigte er die bekannte kommunikative Mimik und Gestik.

Auch die Auswahl seiner Regierungsmannschaft prägen der Charakter und die Stärke des engsten Teams um Obama. Seine Konkurrentin um die Präsidentschaftsbewerbung zur Außenministerin zu machen, zeugt von Stärke und Überzeugungskraft, ebenso wie die Übernahme des Verteidigungsministers aus der Bush-Regierung. Der Finanzminister von der Wall Street ist eine ebenso starke Besetzung. Dass sich der Gouverneur von New Mexico wegen laut gewordener Korruptionsvorwürfe aus der designierten Regierungsmannschaft zurückzog, bestätigt eher die Qualität der Personalauswahl. Vor diesem Hintergrund ist der Fragebogen für Bewerber um einen Job im Weißen Haus, der öffentlich bekannt wurde, fast verständlich. Er bleibt jedoch fragwürdig, da er die Bewerber zu einem "Nacktscan" in puncto Lebenslauf und Gesinnung zwang.

Das Versammeln der Besten in der Regierungsmannschaft ist zugleich eine Reminiszenz. Abraham Lincoln stand Pate, bewusst stellte sich Obama in diese Tradition. Damals herrschte Bürgerkrieg in den USA. Es ging um die Sklaverei. Doch zugleich scheint vielen heute die geschichtliche Parallelität zu Franklin D. Roosevelt, dem Präsidenten, der die Weltwirtschaftskrise vor achtzig Jahren meistern musste, entscheidender.

Viel Erfolg, Mr. President!

Auf den Spuren Lincolns kam Obama mit dem Zug nach Washington zur Amtseinführung. Zwei Tage vor der offiziellen Zeremonie feierte er am Lincoln-Memorial die bevorstehende Amtsübernahme. Doch ein weiteres Mal suchte er Bodenhaftung: Am Martin-Luther-King-Day, einen Tag vor Ableistung des Amtseids, sah man ihn mit Farbrolle beim Anstreichen der Wand eines Obdachlosenheims. Der Martin-Luther-King-Day ist der amerikanische Tag des ehrenamtlichen Engagements, auch Herbie Hancock nahm teil und wurde im Fernsehen interviewt. Ob wir wohl hierzulande imstande sein werden, bei entsprechender Gelegenheit Angela Merkel oder Frank-Walter Steinmeier beim Anstreichen maroder Klassenzimmer zu beobachten? Wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen zu berichten weiß, hat immerhin Peer Steinbrück schon freiwillig Hand angelegt und sich die Finger schmutzig gemacht.

Die Aufgaben, die jetzt vom amerikanischen Präsidenten zu bewältigen sind, sprengen nahezu jedes Maß der Vorstellung. Krise ist das notwendige und angemessene Wort: Krise der Weltwirtschaft, Krise des Klimas, der Energieversorgung und der maroden Infrastruktur, Krise der Bush-Kriege, Krise im Nahen Osten zwischen Israel und Palästinensern, Krise der Menschenrechte von Guantánamo über Tschetschenien bis Peking, Krise des Hungers und aufgrund von Korruption in Afrika, Aids-Krise in den armen Regionen der ganzen Welt. Kein einzelner Mensch, kein noch so gutes und eingespieltes Team von Staatslenkern in einem einzelnen Staat kann diese Vielzahl der Krisen allein bewältigen. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Barack Obama auf internationale Zusammenarbeit setzt. Möge er die jeweiligen nationalen Bedenkenträger umstimmen können! Und möge es ihm gelingen, die Institutionen der multipolaren Welt zu stärken und ihre Effizienz zu erhöhen. Natürlich ist es die vorrangige Aufgabe eines Präsidenten der USA, die Interessen des eigenen Staats zu vertreten. Aber die entstandene Krisenlage verbietet es, dieses platt und kurzsichtig zu tun.

Der französische Präsident Sarkozy will nun "gemeinsam mit Präsident Obama" die Welt verändern. Da scheint mir der Herr des Elysee-Palastes doch ein wenig hoch gegriffen zu haben. Tief gestapelt hat hingegen Angela Merkel, der nicht mehr einfiel, als Obama zu einem "großen Tag" zu gratulieren. Nein:

Eine Welle geht um auf der Welt: die Welle der Hoffnung!

 
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vom 3. Juli 2007
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