Der Bahnhof Papestraße
Baubilder aus dem Zeitraum Anfang April 2005 

  
Es ist geschafft, auch das erste Gleis in der Ringbahnhalle geht am 4.4.05 in Betrieb. Die Züge in Westrichtung fahren bereits in und durch die Ringbahnhalle. 

  
Hier fährt schon der letzte Zug auf der Ringbahn mit Muskelkraft, denn die Stromschiene fehlt bereits.

 
Hier kann man die Gesamtgröße der Halle erahnen. Zu sehen ist hier die Ostseite der Halle und die Bahnsteigkante für die Züge nach Ost, die noch am Provisorium halten ist auch schon sichtbar. Das rechte Bild ist eine Rarität, die es nicht mehr gibt. Es ist ein Blick vom provisorischen Bahnsteig über den alten zum neuen Bahnsteig. Man hat hier also alle drei Stadien des Neubaus auf einem Bild zusammen. Allerdings fehlt dem alten Ringbahnsteig schon das Dach, es stehen nur noch die Stützen mit ein paar Dachfragmenten herum.

  
Was natürlich nicht ausbleibt sind wieder einmal neue Wegweiser. Hier eine kleine Auswahl vom 4.4.05


Die Verwirrung kennt keine Grenzen, obwohl da eine gewisse Logig drin steckt. Man muß die nur kapieren.

   
Es gibt auch neue Wege nach oben. Das gab es vom Vorortbahnsteig noch nie, solange der Bahnhof existiert.

 

 

Wenn man hoch kann, dann muss man auch runter können. Dazu muß man nicht unbedingt Rolltreppe fahren, es geht auch zu Fuß.

Treppe zwischen Ring (oben) und Vorort (unten).

Aber was ist da oben los?
Dort oben ist am 4.4.05 die Ringbahnhalle für die nach Westen fahrenden Züge in Betrieb gegangen. Diese Bahnhofhalle liegt quer über die insgesamt vier Bahnsteige in Nord-Süd-Richtung, wovon als einziger bisher der S-Bahnsteig in Betrieb ist. Die anderen Bahnsteige sollen, lt Pressemeldung vom 11.05.05 in genau einem Jahr in Betrieb gehen.

 

  
Dadurch , dass die Halle erst provisorisch in Betrieb ging, sind noch viele Baubedingte Absperrungen vorhanden. Massive Stahlfüße in V-Form tragen die Dachsegmente. Dazwischen sind Lichtkuppeln angeordnet um noch genügend Tageslicht durchzulassen.


Hier kann man schon die gesamte Hallenbreite erahnen. Im Bereich über der Nord-Süd-Bahn ist die Halle fast in der gesamten Breite freigegeben.

  
Über den größten Bereich der Bahnsteiglänge steht noch ein Bauzaun. Wenn man da allerdings durchschaut, erahnt man schon, wie groß das alles einmal wird.

  
Man sollte auch über den Bauzaun schauen, denn dort hängen die Fahrzielanzeiger. Auf diesem Bahnhof neu mit Ankunftsdaueranzeige.

 

 

Fährt man dann schließlich mit der Rolltreppe wieder runter, 
kommt man an den stabilen Stahlfüßen vorbei, die das Hallen-
dach tragen. 
Erst dadurch, daß man massive Stahlfüße verwendet hat, 
konnte man eine verhältnissmässig schlanke Konstruktion 
realisieren.
Eine ähnliche Vorgehensweise hat man am Potsdamer Platz 
Regio-Bhf angewandt. Dort steht, quasi auf Stahlfüßen, ein 
ganzes Hochhaus über dem Bahnhof. Füße aus Beton hätten 
die gesamte Architektur gesprengt und die Machbarkeit in 
Frage gestellt.

 

 

 

  
Schließlich gelangt man wieder auf den Vorortbahnhof. In 4Minuten kommt ein Zug nach Süden und der Gegenzug wartet auf Abfertigung. Hier ein Blick über die Fernbahnsteige.

   
Die meisten Gleise liegen schon, müssen nur noch ausgerichtet und eingeschottert werden. Bisher liegen sie, bis auf die S-Bahngleise, nur auf dem Schotter.

  
Zwei Schnappschüsse besonderer Art. Sind das da unten Spekulanten? Die spekulieren durch ihre Optik, wann wohl der erste Zug hier fährt? 
Ich habe ihn entdeckt, auf Gleis 5 in Richtung Nord. War aber nur ein Fahrgast drauf.  :-)

  
Das wird vermutlich einmal die große Eingangshalle werden. Denn so ein großer Bahnhof braucht natürlich auch Geschäfte. Das rechte Bild gibt einen Eindruck von der Ringbahnhalle, so wie es im April war.

  
Eine S-Bahn (BR485) aus Tempelhof erreicht gerade den Bahnhof. Das rechte Bild entstand an der General-Pape-Straße und zeigt die Fernbahnhalle (Nordseite) mit der dahinter, darüberliegenden Ringbahnhalle. 

  
Am nördlichen Bahnhofsende herrsch noch geordnetes Baustellenchaos. Nur die Vorort-S-Bahn fährt dort hinten schon und das mit einer Zugfolge von etwa alle 5Min / Richtung.


Kürzlich wurde die hier auch durchführende Strecke S25/S26 von Berlin-Lichterfelde-Süd bis nach Teltow-Stadt verlängert.

  
Hier ein Probezug bei seiner Abfahrt in Lichterfelde Süd und seine Ankunft im neuen, noch geschlossenem Bahnhof Teltow.

 

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