Der Bahnhof Papestraße    Neue Wege führen durch den Bahnhof...
Baubilder vom 07.10.2005


Ich war mal wieder da...! 
 


Aha, neue Wege durch den Bahnhof...

Ich kam vom Werner-Voss-Damm und ging erst mal wie gewohnt zur Suadicanistraße um mich dort umzusehen.

Der Würstchenstand ist umgezogen, dort ist es leer, lediglich die Wasserleitung kommt noch aus dem Boden und die Stromeinspeisung hängt dort noch. Der Würstchenstand selbst ist ein paar Meter in Richtung Sachsendamm verlagert worden.
 
Am 7.10. war alles noch beim Alten, der hölzerne Wandelgang (rechts) ging zum kahlen Betontunnel. Jedoch steht links neben dem alten Wandelgang schon der neue, der etwas weiter hinten in die östliche Empfangshalle führt. Hier sind auch schon einige Fenstersprossen der zukünftigen Ladenpassagen montiert. 

Nun hat mich das andere Ende des Ganges interessiert und bin erst mal in die Ringbahnhalle gegangen. Ein Blick in die Östliche Empfangshalle zeigt das Ende des Ganges, der zwischen zwei Bauzäunen zur Treppe in die Ringhalle führt.

Leider sind die elektrischen Rolltreppen noch nicht betriebsbereit. Es ist also Treppensteigen angesagt.

Hier noch einmal ein Gesamtüberblick des östlichen Eingangsbereich. Man sieht hier bereits den fortschreitenden Innenausbau. Am rechten Bildrand ist der Aufzug sichtbar, der aber offenbar auch noch nicht betriebsbereit ist.


Hier einmal ein unmaßstäblicher Lageplan des Bahnhofs. Wer also den Bahnhof lediglich als Durchgang vom Sachsendamm zum Werner-Voss-Damm benutzt, der kann jetzt laufen...
Also Beispielsweise: Vom Sachsendamm in die östliche Vorhalle, rauf in die Ringhalle, einmal der Länge nach durch und am anderen Ende zur Vorortbahn runter, am nördlichen Bahnsteigende wieder hoch zum Parkdeck und von dort auf die östliche Seite, die Treppen runter und dann die General-Pape-Str zum Werner-Voss-Damm.

 

Soweit die neuen Wege.

Im Bereich der ehemaligen provisorischen Streckenführung war eine Tunnelunterführung des Bahndamms im Bau, die eine Verbindung vom Sachsendamm zur General-Papestraße ermöglichen soll. Der Tunnelabschnitt unter der neuen Ringbahn war bereits fertig, konnte aber in Bereich der provisorischen Trasse nicht weitergeführt werden. Das habe ich mir als nächstes angesehen.


Der provisorische Ringbahndamm ist also inzwischen weggeräumt worden und die Spuntwände, die die Unterführung abschlossen, sind gezogen worden. 
Man hat freien Durchblick unter dem Bahndamm hindurch.
Die neuen Brückenfundamente für die Tunnelverbrei- terung sind in Arbeit.
Beim Linken Bild stand ich auf der Friedrich-Haak- Brücke (Reichart Str.) über der Stadtautobahn.

Es war gerade Rushhour und unter mit tobte das Leben.  


Linkes Bild: Blick nach Schöneberg unter der ICE-Strecke und Vorortbahn hindurch und rechtes Bild mit Blick nach Tempelhof. Die Brücke oben ist für die Güterbahn von der Dresdner-/Anhalter-Trasse zum östlichen Ring.
Inzwischen geht die BAB A100 / A113 bis nach Johannesthal durch. Hier fehlt noch ein kurzes Stück südlich Rudows und unter dem Flughafen Schönefeld hindurch. Dann existiert ein Direkter Anschluss an die Dresdner Autobahn.
Doch nun zurück zum Bahnhof.

Ein Schelm, der böses dabei denkt...

Laut Bahnchef Mehdorn soll der Bahnhof ja zukünftig Südkreuz heißen. 

Wieso montiert man dann schon mal ein e an? 
Das würde ja auf Papestraße hindeuten?

                        :-)))
(das hängt unterhalb der Ringbahnhalle, Nordostecke)

Die elektrischen Strippen hängen weitgehend jetzt überall und unübersehbar.

Soweit man das beurteilen kann, scheint die sichtbar hängende Installation des Fahrdrahtes fertig zu sein.

Inwiefern die Versorgungstechnische Seite auch schon komplettiert ist, entzieht sich den aufmerksamen Blicken.

Ich kann es mir auch verkneifen an den Draht anzufassen, denn 18kV sprechen bei Berührung eine deutliche Sprache.

Für einen, in Berlin (West) groß gewordenen ist der Anblick von einer elektrischen Oberleitung immer noch etwas besonderes. Hier gab es ja noch nicht mal mehr eine Straßenbahn.

Aber das ändert sich ja gerade alles.


Diesen Blick hat man vom nördlichen Ende unter das Parkdeck.
Nun wieder zum Bahnhof


Hier ist man massiv dabei die Bahnsteige zu überdachen. Diese vier Bilder zeigen den Unterschied von zwei Monaten.  

 
Die Bilder zeigen jeweils das Gleis 8-7 Ende Juli 2005 und Anfang Oktober 2005.  Der Sand auf dem Bahnsteig ist inzwischen Beton gewichen. Das Zwischendach ist bereits verglast. 

Hier, am Gleis 5, wird gerade mit Zweikomponenten-Mörtel  die Bahnsteigkante aufgeklebt.

 

Der Bahnsteig vom Gleis 5-6 scheint auch am weitesten fortgeschritten zu sein, denn hier werden bereits die Platten verlegt, während auf den anderen noch fast durchgängig nur der Estrichbeton ist.


Und zum Abschluss noch einmal ein Panorama vom Vorortbahnsteig über die zukünftigen Fernbahngleise.

Auch der Zugang von der Naumannstraße mach Fortschritte.
 

Hier ist man bereits beim Verglasen der Fenster angekommen. In oberen Bild (Mitte) an den Spieglungen erkennbar.

Das untere Bild zeigt den Blick vom Ringbahnsteig in die Halle nach unten.
Einige Fenster sind mit gelben, breiten Kreuzen überklebt, damit man die Scheiben registriert. Denn Scheiben auf einer Baustelle sind immer wieder etwas neues.  :-)   

Nun nachfolgend noch ein paar Impressionen vom Bahnhof

Die Ringbahnhalle war, trotz Berufsverkehr gerade leer, die Züge in beiden Richtungen weg. 

Aber keine Angst, es kommen neue Züge, aber sie fahren auch wieder weiter.
       
Auf dem Vorortbahnhof ist normaler Verkehr, lediglich das südliche Ende unter dem Parkdeck ist noch eine Baustelle. Zwischen den Treppen gelingt auch mancher Blick nach oben in die Ringhalle. 

Am und im Gleis findet man sicherheitstechnische Utensilien, teils schom im Einsatz, teils noch darauf wartend.

Noch ein letzter Blick auf die Fahrdrähte und entlang der Ringbahnhalle an der General-Pape-Straße. Weshalb der lange Tunnel gesperrt wurde, weis nur die Bauleitung. Es wird aber bestimmt einen Grund haben. Hier jedenfalls kommt man noch nicht zum Werner-Voss-Damm und zur General-Pape-Straße hinaus. Ich vermute, da fehlen noch Treppen, denn Das Hallenniveau ist erheblich tiefer, als das Straßenniveau.

Und Tschüss...

bis zu den nächsten Bildern

 

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