Der Bahnhof Papestraße    Es wird im Detail gebaut...
Baubilder vom 26.01.2006


Ich war mal wieder da...! 
 

Das neue Jahr ist nun auch schon wieder fast einen Monat alt.

Ich hab es feierlich begrüßt und wünsch allen Besuchern dieser Seiten ein friedvolles neues Jahr. Das neue Jahr hat uns dann auch schön mit Schnee zugeschüttet und mit tiefen Frost überzogen. Ich hatte bis zu -19°C auf meiner Terasse zu vermelden. Da es nun wieder etwas wärmer war, bin ich mal wieder zum Bahnhof gefahren.

Nun haben wir es schriftlich!

Ich traute meinen Augen kaum.

 
Kommt man vom Werner-Voss-Damm, sieht man das neue Schild sofort, groß genug ist es ja.

Das bereits montierte "e" ist also wieder verschwunden und durch den kompletten Schriftsatz ersetzt worden. 

Links ist der typische DB-Keks und rechts das S-Bahn-Logo zu sehen.

Dort, an der Ecke Werner - Voss - Damm / General- Pape - Straße, genau an der Stelle, wo einst der ellenlange Betontunnel endete, hat man mühevoll ein Loch in die Betonwand geschnitten.

Wofür das ist, kann man noch nicht ergründen. Behalten wir das im Auge und lassen uns überraschen. 
Dei Holzplatte darunter verschließt das Tunnelende.

 

Ich bin dann den üblichen Weg zum Parkdeck Nord gegangen, um in den Bahnhof zu kommen. 

Vom Treppenaufgang fiel mein Blick auf das Gleis8.

Das Zugbeeinflussungselement, was im Dezember noch im Schotter lag, ist inzwischen installiert. Auch alle anderen Ferngleise sind damit versehen worden. 

 

Beim Blick über das Parkdeck Nord fällt ein neuer Sendemast auf, der auf Bahngelände steht. Entweder ist dieser für den Bahnfunk oder eine Netzzelle für ein Handynetz. 

Da die Antennen überwiegend in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet sind, läßt es auf eine bahnspezifische Anwendung Schließen.

 


Auch am Westzugang (Naumannstraße) sind die Bahn- und S-Bahnlogos nicht zu übersehen. Der S-Bahnbetrieb läuft inzwischen schon mit geregelter Normalität.

Auf dem linken Bild schwer erkennbar, rechts deutlich zu sehen. Alle Zugzielanzeiger, elektronische Hampelmänner) leuchten schon in Blau ohne aber irgendwelche Anzeigen zu haben. 
Die Bahnsteigzwischendächer sind weitgehend fertig montiert.

Vom Gleis 1 sieht man schön die beiden Logos über dem Eingang. Auf den Ferngleisen steppte der Bär, ich dachte, ich sei auf einer Disco. Scheinbar wurde gerade die Lautsprecheranlage eingemessen, denn der Bahnhof war mit flotter Musik beschallt und ich sah einen Trupp Handwerker der Beschallungsfirmen und der DB, die mit Laptop und Messmikrofon über die Bahnsteige liefen und Protokolle aufnahmen.
Schade eigentlich, das diese flotte Musik kein Dauerservice ist. 

Da ich gerade beim Service bin, im letzten "Dreipunkt" las ich, das es jetzt auf dem Ringbahnsteig einen Serviceschalter mit großzügigen Öffnungszeiten gibt, an den man alle Kundenbetreffenden Probleme klären kann. 

Das hatte zur Folge, das ich auf Grund des Wissens von dieser Einrichtung, diese mir auch einmal in Augenschein nehmen wollte.  

Nun hatte ich aber wirklich rein zufällig, fast Sekundengenau, den Beginn der Pause erwischt.
Die Jalousie war unten und damit war der Schalter im Inkognito verschwunden., er war weg, verschwunden.
Schon auf einer der ersten Seiten hatte ich spiegelnde Scheiben an den Schaukästen bemängelt. Auch hier ist das Transparent "Fahrkarten" über dem Schalter aus spiegelndem Glas erstellt worden und somit nicht erkennbar. Andere, größere und auffällige Hinweise auf diesen Serviceschalter sind Fehlanzeige. Das sollte noch nachgebessert werden.


Ein Blick von oben in die Westhalle (Naumannstraße) zeigt, das die Glaser fertig sind. Die Wände im oberen Bereich sind fertig verkleidet, bis auf Aussparungen für Leuchtanzeigen. 


Die Treppen sind auch schon fertig, jedoch sieht man am Anfang der Rolltreppen (oben und unten) noch tiefe Löcher klaffen, aus denen reichlich Kabel herauskommen und in einem Schaltkasten verschwinden.

 

Blick aus der Ringbahnhalle auf die Zufahrt Parkdeck Süd 


Die Osthalle ist auch verglast und die Wände fast vollständig verkleidet. Auch hier sind Ausschnitte für Anzeigefelder freigehalten.
 

 Würde man den Zugang von der General-Pape-Straße ermöglichen können, könnte man die Lauferei über das Parkdeck Nord vermeiden.

Schade, das gerade auf dieser Seite der Baufortschritt so zögernd voranschreitet, denn gerade hier ist schon enormes Zusteigeaufkommen vom Bus (Sachsendamm) und anderen Verkehrsträgern (IKEA-Shuttle) zu verzeichnen.  

Allerdings ist schon Licht am Horizont, ich sah schon eine Rolltreppe sich bewegen.
Allerdings noch im Testbetrieb der Monteurs und mit fehlenden Stufen  :-) 

      


Ich hatte genug gesehen und ging wieder zurück über das Parkdeck Nord. 
Ein letzter Blick entlang der Fernbahn / Ringbahn an der General-Pape-Straße.


Nichts neues, oder doch?
 

Das "e" ist weg! 


Und Tschüss...

bis zu den nächsten Bildern

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