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Auch heuer ging’s wieder zum Sepp nach Peckfitz. Um das Chaos im Camp im letzten Jahr zu entzerren, haben wir in diesem Jahr noch nie so wenig Werbung für unsere Tour gemacht wie sonst. Kein Countdown, keine großartige Werbung in Foren und auch keine Einladungen verschickt. Nur einen Eintrag im Kalender und ein Mail Wochen im voraus. Trotzdem war wieder richtig was los im Camp, die üblichen Verdächtigen halt, familiär und urgemütlich. Was gut ist, spricht sich auch ohne großartige Werbung rum ;-)
Willi hat sich die Tour dahingehend zunutze gemacht, um mal wieder Urlaub zu machen: Er reiste schon am Montag davor an und hatte ein paar Tage richtige Ruhe. Eine Kolonne, wie in den Jahren zuvor, gab es diesmal nicht. Alles reiste nach dem Motto „Fluchtpunkt Peckfitz“ nach und nach in der Woche an.
Christian und Stefan hatten bei ihrer Anreise am Donnerstagabend richtig viel Spaß: Sie gerieten kurz vor Wolfsburg in eine Bundeswehr-Kolonne und wurden von den Feldjägern über alle rote Ampeln und gesperrten Kreuzungen gelotst. (O-Ton: „Was machen die eigentlich hinter uns, wenn wir abbiegen? Fahren die dann auch mit nach Peckfitz?“).
Am Freitagmittag wurden sich dann auch im Gelände die ersten Trophäen in Form von onduliertem Blech geholt. Was ragen auch Wurzeln so weit aus dem Boden raus? Überhaupt war das Gelände in diesem Jahr weniger prickeln als sonst, die Trockenheit der letzten Wochen ließ die Wasserlöcher zu harmlosen Pfützen werden, die kaum handbreittief waren. Nichtsdestotrotz gab es im Bereich „Wanne“ doch etwas Spaß, als einige geborgen werden mussten, die man sonst nicht unbedingt bergen muss.
Am späten Freitagnachmittag kam Andi. Nach einer Stunde machte er sich zu einer Einführungsrunde in den Wald, schaufelte sich nach zehn Minuten schon frei und warf den Iltis schon nach 20 Minuten um. Stefan, der mit ihm fuhr, hatte leider bei dem Kipper Pech und verletzte sich leicht. Das hielt ihn aber nicht davon ab, die Umstehenden lautstark aufzufordern, bitte doch Fotos zu machen. (O-Ton Willi: „Früher zerstörte er seine Autos, heute zerstört er sich selbst!“).
Am Samstag gab es natürlich auch den üblichen Spaß in und um das Gelände und natürlich auch nachts wurde wieder mit viel Begeisterung gefahren. Der Funkflohmarkt in der Waldsiedlung, der von jeher zur gleichen Zeit stattfand, wartete für einige mit richtig guten Schnäppchen auf.
Am Sonntagmorgen, nach dem einzigen Regen an diesem Wochenende, traten alle nach und nach zur Rückreise nach Hause an. Zur Tradition gehörte natürlich auch der Stopp beim Burger King am Autohof Lehrte und das gemeinsame Kronentragen ;) Anzumerken ist auch die fast problemlose Heimfahrt ohne nennenswerte Staus und Behinderungen (von einem Liegendtransport mal abgesehen). Der Sepp freut sich jetzt schon, wenn wir im nächsten Jahr wieder zum Funkflohmarkt anrücken, wenn es bei uns heißt: Wir fahr’n zum Sepp!
Stefan Dreiling / Hüttenfeld
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