Die Altherrenausfahrt

oder

Wetter wie im Taunus, nur wärmer ...

4. Wintertreffen in der Rhön - 6.-8. Februar 2004

 

Wie in den letzten Jahren zuvor trafen wir uns bereits zum vierten Mal in der Fränkischen Rhön zum Wintertreffen: Diesmal an einem neuen Ort, in Oberwaldbehrungen bei Ostheim. Wir bezogen das Ferienhaus der Stadt Ostheim, das die Atmosphäre einer Kaserne heraufbeschwor, die der Stimmung des Treffen aber keinerlei abträglich war. Schön zu sehen, dass die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren immer mehr zunahm, obwohl einige der üblichen Verdächtigen leider nicht dabei waren und schmerzlich vermisst wurden. Insgesamt nahmen an der Ausfahrt 15 Fahrzeuge teil. Das Limit wurde hier aber erreicht. 

Das Wintertreffen hatte heuer auch eine neue Orga-Truppe: Diana und Willi managten den gesamten Ablauf der Veranstaltung sowie die Bewirtung. Michael Betz leitete wie in den Jahren zuvor die Ausfahrt und hatte wieder einige Überraschungen bereit. 

Am Freitagabend wurde wieder viel gefeiert und erzählt und der erst spät eingetroffene Propaganda-Beauftragte der IG musste feststellen, dass, analog der letzten Alpentour, wieder einige Schneisen in die Bar geschlagen wurden (Stichwort: Sambuca). Einige konnten auch nicht verstehen, dass man nach nur drei Stunden Schlaf morgens um sechs wieder putzmunter sein kann. 

Apropos Winter: Die Witterung hatte so gar nicht mit den letzten Jahren gemein, es war viel zu warm. Das Stichwort Taunustreffen fiel des öfteren. Wenigstens am Sonntagmorgen fiel etwas Schnee, der aber gleich wieder zu tauen begann. 

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück und nachdem die letzten Tagesgäste eingetroffen waren, ging es dann auf die Ausfahrt durch die nahen Wälder, dem Revier von Michael. Wir kamen an einige Schlüsselstellen aus dem Vorjahr, die heuer eine ganz andere Charakteristik hatten. Das erste schwierige Stück hatte schon für einige der hinten fahrende Teilnehmer langen Aufenthalt an sich und wurde für die übrigen zur Lehrveranstaltung. Als erster fuhr sich der „Luis Trenker von der Rhön“ fest. Erste Gespräche über Sinn und Zweck von vorderen Sperren im Iltis wurden schön geführt. Man munkelt bereits von feststehenden Einbauterminen beim Meister in der Werkstatt. 

Neu war auch die Mittagspause im Wald, bei der u.a. Weißwürste und Brezeln gereicht wurden. Stilecht natürlich aus dem großen Kessel auf dem offenen Feuer. 

Nach der Pause ging es dann weiter zur zweiten Schlüsselstelle, dem Steilstück, an der einige Iltis-Piloten, u.a. auch Andi und Willi, ihre liebe Not hatten. Bei Willi, der als erstes fuhr, war sogar eine großangelegte Bergung notwendig. Bei Andi hatte man vermutet, wenn er nicht beim 6. oder 7. Versuch hinaufgekommen wäre, würde er es noch bei Eintreffen der Dunkelheit versuchen, unterbrochen vielleicht vom Tanken. Mit etwa 15 PS weniger braucht’s halt etwas mehr Kampfgeist. Zum Entsetzten einiger Iltis-Fahrer fuhr dann noch Christian mit dem Schulbus als Letzter ohne Probleme hinauf. 

Zurück im Ferienhaus wurden gleich die ersten Bilder und Filme begutachtet und die Herstellung der Fahruntüchtigkeit gefördert. Der Abend wurde nach dem Essen noch recht lang und heftig. Zu vorgerückter Stunde wurden dann noch Fotos aus dem Giftschrank hervorgeholt und hergezeigt. 

Der Sonntagmorgen barg auch gleich wieder eine Überraschung, mit der wohl keiner gerechnet hätte: Es hatte die Nacht geschneit und auf den Fahrzeuge lag knapp 10 cm Neuschnee. Die Kids nahmen das gleich als Anlass, für eine zünftige Schneeballschlacht. Nach dem Frühstück und dem allgemeinen Aufräumen machten sich dann nach und nach alle Teilnehmer wieder auf die Heimreise. Bis zum nächsten Jahr, beim 5. Wintertreffen in der Rhön!

Stefan Dreiling / Hüttenfeld

Bilder vom Wintertreffen

(zum Vergrößern anklicken)

The Duke Ohne Worte... ;)
Frondienst im Wald ;)
Der Luis Trenker von der Rhön
Schau mal an, was der Willi macht.
Schulbus: Iltis-Fahrers Alptraum... Willi, "Old Leatherface" Willi macht Kasse Schock: Schnee bei Wintertreffen! Unglaublich...

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