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Integrations-Assessment 4 19.01.2004 - 13.02.2004
Hallo Leserin, hallo Leser
Du hast diese Seite geöffnet um mehr über das Integrations-Assessment zu erfahren?!
Gut! Genau deshalb habe ich diese Seite geschrieben. Ich will hier jetzt nicht das Handbuch zitieren, sondern mit meinen eigenen Worten beschreiben, was Integrations-Assessment eigentlich bedeutet. Als erstes sollte ich über das Assessment-Team erzählen. Was machen die eigentlich und wer sind die? In einfachen Worten ist das schnell erklärt. Sie schauen dir bei den verschiedenen Aufträgen über die Schulter und beobachten wie du diese löst. Dabei werden nur die positiven Eigenschaften, wie Selbständigkeit, Ausdauer, Sorgfalt, soziales Verhalten oder Problemlösungsvermögen vermerkt. Am Ende des Integrations-Assessment werden die ganzen Beobachtungen verglichen und ein Bild deiner Persönlichkeit erstellt. Deswegen auch ein Team aus drei Personen, damit sich nicht einseitige Meinungen einschleichen. Das Team besteht aus Herrn Lork, Frau Weis und Herrn Cölsmann. Meine Meinung zu den Dreien ist sehr positiv. Herr Lork, „der Alte“ aber junggebliebene ist der Mann im Hintergrund. Er leitet das Assessment-Team. Was ihn aber nicht davon abhält, selbst den Stift und Notizblock in die Hand zu nehmen und das Team bestmöglich zu unterstützen. Frau Weis „die Erfahrene“ ist fast überall gewesen. Sie weiß viel aber nicht alles und lässt sich auch gern mal was neues zeigen. Sie hat vor allem im Beruf mit Personalchefs und Cheffinnen zu tun gehabt. Kennt alle Tricks um diese auf dich aufmerksam zu machen. Zu guter letzt noch Herr Cölsmann „der sportliche-Techniker“, auch Tim Taylor genannt. Alle Aufgaben die mit Technik auch nur im Geringsten zu tun haben sind seine Lieblingsaufgaben aber auch die anderen Aufgaben beherrscht er schon im Schlaf.
Das Klima zwischen dem Assessment-Team ist entspannt aber auch die Teilnehmer sind Hilfsbereit und immer guter Laune. Die Aufgaben: Was soll ich sagen. Das die langweilig sind oder total cool. Das muss jeder selbst entscheiden – es ist alles dabei. Von Mathematik, Logik, Rhetorik, Sprachaufträge über soziale Gruppenarbeiten bis hin zu kleinen handwerklichen Aufträgen findet jeder Aufträge die Spaß machen. Oder zu Höchstleistungen anregen.
Jetzt noch was in eigener Sache:
Als wir hierher kamen, dachten wir fast alle, was bringt uns das hier, was soll das hier? Aber jetzt, wo ich in der dritten Woche hier bin und morgen meine Hospitation beginne, hat sich alles geändert. Wir sind ein Haufen verschiedenster Menschen mit den unterschiedlichsten Ausbildungen und Erfahrungen. Darunter Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Maler und Lackierer, Anlagenbauer, Arzthelferinnen, sowie Schilder- und Lichtreklamehersteller – alles dabei. Ihr seht wir haben nur eins gemeinsam – wir suchen einen Job. Aber vielleicht ist das der Grund, warum wir uns hier so gut verstehen. Wir haben nicht vergessen, das dass Assessment-Team da ist, um uns zu helfen. Sie besorgen zwar keine neuen Jobs aber sie helfen uns, diese zu entdecken und unsere Stärken einzusetzen. Das klappt nicht immer, aber mit der Bescheinigung am Ende wissen wir was wir können und das wir nicht allein sind Unsere Gruppe ist in den ersten Tagen schon so zusammengewachsen, dass man sich am dritten Tage entschloss den Kontakt lange nach dem Assessment zu halten. Am vierten Tag lag bereits eine Telefonliste aus. Ich muss mal ehrlich sagen, dass ich nicht freiwillig hier her gekommen bin. Muss aber auch direkt hinterher sagen, dass es eine gute Sache war. Die Leute hier können nichts dafür, dass einige von uns regelrecht gezwungen waren hier her zu kommen. Die tun nur ihren Job und das tun sie gut. Jeder der hier her kommt wird es nicht bereuen. Er wird wahrscheinlich so denken wie ich. Jeder der hier etwas Spass und Motivation an den Tag legt, wird dafür auch belohnt. Spätestens wenn er hier durch erkennt, was er wirklich kann. Das wir wahrscheinlich schon nach den Gesprächen am Ende der zweiten Woche sein oder spätestens am Ende der Hospitation. Ich rate jedem, der arbeitssuchend ist: fragt bei eurem Arbeitsberater nach, ob ihr hier nicht auch mitmachen könnt – wenn ihr noch keine 25 seid, sollte das kein Problem sein. Es schadet nicht - es kann nur helfen wieder eine geeignete Arbeit zu finden. Wenn man sich die Bilder unserer Gruppe anschaut, sieht man auch, wie lustig und abwechslungsreich es sein kann. Also meldet euch beim Arbeitamt. Viel Spaß und alles Gute im Leben wünscht euch
David S.
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