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Unsere Hurtigrutenreisen vom
10. Januar bis 24. Januar 2006
Wenn
Sie meine
Polarlichtbilder die ich auf dieser
Fahrt aufgenommen habe, sehen möchten,
klicken sie bitte auf den Button links. Ich wünsche Ihnen ein angenehmes
Betrachten meiner
Bilder sowie ein angenehmes Lesen des Reiseberichtes.
Sie sind der
Besucher auf
meiner Hp.
Am 10. Januar früh morgens um 5 Uhr ging es von Mannheim aus mit der Bahn nach Kiel. Während
der Fahrt hatten wir einen wunderschönen Sonnenaufgang. Im Laufe des
Tages sah man wie die Bewölkung zunahm.
In Kiel angekommen, war die Sonne komplett hinter den Wolken verschwunden. Wir
nahmen uns ein Taxi zum Color Terminal um uns auf der Fähre einzuchecken. Als
dies geschehen war, gingen wir mit unserem Gepäck Richtung Eingang zur Fähre. Schwups da brach mir doch
tatsächlich der Griff ab, mit dem ich meinen Koffer rollte. Nach der
Einschiffung sahen wir uns die Fähre etwas genauer an. Es war die Kronprinz Harald. Auf See, als der Duty Free Shop geöffnet hatte, kauften
wir einen Rucksack um das Gepäck meines demolierten Koffers zu verteilen. danach ging es zum Essen.
Die Überfahrt, war sehr ruhig und wir kamen pünktlich in Oslo an. Während der Fahrt nach Oslo haben
wir Leute kennen gelernt, die ebenfalls mit der Hurtigrute fahren. So haben wir uns in Oslo ein
Großraumtaxi zu sechst zum Bahnhof genommen. Dort hatten wir noch etwas Aufenthalt bevor es mit der
Bergenbahn nach Bergen ging. Auf der Fahrt kamen wir an einem Skigebiet vorbei,
wo wir den ersten Schnee sahen. Die Sonne blieb immer noch verborgen.
Auf
etwa
1200 Meter, kurz vor Flö, sahen wir nur noch eine weisse Wand durch die Fenster. Das kam von einem Schneesturm, den wir durchfuhren. In
Flö machte der Zug kurz halt und wir konnten zwei Schlitten samt Huskys sehen, die bei dem
Schneesturm rasteten. Auf der Weiterfahrt Richtung Bergen, sowie in Bergen
angekommen, war der Schnee wieder
verschwunden. Nachdem wir in Bergen angekommen waren, fuhren wir mit einem Taxi zum Hotel.
Anschließend machten wir einen gemütlichen Abendbummel durch Bergen. Am
nächsten Tag fuhren wir mit dem Taxi zum Hurtigrutenkai. Dort konnten wir unser Gepäck nach kurzem warten, im
Hurtigrutenterminal abgeben. Danach gingen wir zum Aussichtspunkt, auf den wir mit der Zahnradbahn
hinauf fuhren.
Von dort oben hatten wir einen schönen Ausblick auf Bergen und
konnten die Einfahrt unseres Schiffes der Trollfjord sehen. Kurz darauf fuhren wir wieder mit der Bahn zur Talstation und
gingen zum Hurtigrutenkai, wo wir uns auf der Trollfjord eincheckten. Als wir nun auf unserem Schiff waren, die Kabine bezogen und uns häuslich
eingerichtet hatten, sahen wir uns das Schiff zum erstenmal etwas an. Während
der Fahrt fanden wir uns immer besser zurecht.
Die ganze Fahrtzeit bis kurz vor Kjöllefjord war es ein verhältnis mäßig
ruhiger Seegang. Während dieser Fahrt waren die Wolken immer noch da bzw. folgten
uns nach.Allerdings hat man auch am Tage teilweise schönen blauen Himmel, wenn auch
nicht oft und so konnten wir ab und
und an einen wunderschönen Sonnenaufgang sehen, bei dem die Sonne nicht über
den Horizont bzw. die Berge kam. Sie scheinte allerdings die Wolken wunderschön
an, so dass ein sehr
schönes Farbenspiel zustande kam.
 In Bodö trafen wir Katja, die uns die Stadt
zeigte.
Anschließend fuhren wir nach Svolvär auf den Lofoten wo wir auch
einige Eisskulpuren ansahen. Nach Svolvär
liefen wir noch einen Hafen auf den Lofoten an, bevor es nach Tromsö
ging.
In Tromsö nahmen wir an einer Stadtrundfahrt teil. Da sahen wir
außer der Dunkelheit, die Polaria (Ausstellung, Film und Seehunde), sowie die
Eismeerkathedrale.Auf dem Weg nach Kjöllefjord sollten wir zwei Häfen anlaufen,
was wegen
Sturm und starkem Seegang nicht klappte. In Kjöllefjord sind wir um 17:00 Uhr angekommen und unser
Kapitän entschied sich wegen des Sturmes erst um 20:00 Uhr weiter zu fahren.
Man merkte schon, dass die Fahrt ziemlich stürmisch wird, denn es hat schon
etwas geschaukelt.
Aber wir sollten doch Glück haben, denn unterwegs, es
war schon Nacht, legte sich der Wind und wir konnten das erste Polarlicht,
welches sich vor uns auftat ansehen. Als ob der Wind dies wusste, legte dieser
kurz nach dem abflauen des Polarlichtes wieder zu. So konnten wir wieder
in drei weitere Häfen nicht an legen und fuhren bis nach Vadö.

Danach gings Richtung Kirkenees, wo wir an einer Schneescooterfahrt teilnahmen.
Ebenso sahen wir den Tanz der Elfen (vom Meer stiegen mehrere Nebelschwaden
empor).
Die nördliche Route war nun beendet, wo uns auch einige Reisende
verliesen um mit dem Flugzeug heim zu fliegen. Auf der gesamten Nordroute sahen wir in den Tälern keinen Schnee und der
Seegang hielt sich in Grenzen.
Auf der südwärts gehenden Route fuhren wir wieder nach Vadö, wo wir auch
diesmal Polarlicht sahen. Nach dem dortigen Aufenthalt ging es weiter. Kurz nach
Vadö flammte das Polarlicht wieder auf und ich begab mich in eine Nische am
Schornstein auf Deck. So konnte ich das Polarlicht noch fotografieren. Denn der
Wind war schon kräftig am Werk. Nachdem der wind nun zu nahm, ging ich
vorsichtig wieder rein. Etwa eine halbe Stunde später überraschte uns auf
einmal auf der Barentsee ein Orkan mit einer Windgeschwindigkeit von 40 m/s.
Unser
Schiff hatte sich durch den Sturm auch einen Eispanzer zugelegt. So
liesen wir wieder die Häfen wie auf der Nordroute aus und legen erst in
Hammerfest wieder an.
Dort besichtigten wir das Eisbärenmusseum. Nach dem
ablegen unserer Trollfjord fuhren wir wieder nach Tromsö, wo wir nicht von Bord
gingen. Denn dort erwartete uns das dritte Polarlicht, welches das schönste auf
der bisherigen Fahrt war. Obwohl es sehr windig war konnte ich einige Aufnahmen
vom Polarlicht machen.
Nach dem wir in Tromsö ablegten fuhren wir zu den
Vesteralen und von dort aus Richtung Lofoten nach Svolvär. Von Svolvär aus
fuhren wir wieder nach Bodö. Auf dieser Überfahrt hatten wir zwar keinen
Orkan, aber es stürmte dennoch sehr. Auch die weitere Rückfahrt bis
Trondheim war ziemlich schaukelig.

In Trondheim gingen wir von Bord wo wir dann
mit dem Taxi zur Bahnstation und dort in die Dovrebahn stiegen. Erst auf dieser
Bahnfahrt sahen wir in den Tälern Schnee. Von da an gings
durch das Gudbrandal nach Oslo. In Oslo übernachteten wir in einem schönen
Hotel. Am nächsten Tag fuhren wir zum Colorline Terminal, um uns auf der
Kronprinz Harald einzuchecken. Die Heimfahrt wurde im Skagerak noch mal sehr
schaukelig, so dass wir zeitweise unser Gläser beim Abendessen festhalten
mussten.
In Kiel angekommen fuhren wir wieder mit der Eisenbahn über Hamburg
nach Hause, wo wir mit
80 Minuten Verspätung ankamen. Die gesamte Reise war führ uns trotz dem
Abenteuer mit dem Orkan sehr schön und erlebnisreich.
Sollte es irgend wann einmal wieder klappen, fahren wir wieder nach Norwegen. |