Trac3R bloggt

über die Untiefen des Informatikstudiums an der FH-Lübeck
Posts getagged als fh-lübeck

FH Wlan mit wpa_supplicant

2011-03-24, getagged als computer, fh-lübeck

In diesem Monat gibt es mal wieder eine Änderung am WLAN der FH. Für alle die ebenso mit einem Betriebssystem ohne grafische Oberfläche zur Konfiguration des Zugangs geschlagen sind wie ich, stell ich deshalb hier mal eine mögliche Config rein. Eventuell sind Pfade und Gruppennamen anzupassen. Bei reinem WPA1 ist pairwise auch als TKIP einzustellen, WPA2 kann je nach Standort wohl beide Modi.

Folgendes ist unter CentOS5 getestet und läuft:

ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
ctrl_interface_group=wheel

network={
	ssid="FHL-Wlan" 
	scan_ssid=1
	key_mgmt=WPA-EAP
	eap=PEAP
	anonymous_identity="anonymous@fh-luebeck.de"
	identity="123456"
	password="voll sicheres passwort"
	ca_cert="/etc/wpa_supplicant/rootcert.crt"
	pairwise=CCMP
	group=TKIP
	phase2="auth=MSCHAPV2"
}
Unter FreeBSD sollte das auch laufen. Wenn es nicht die Intel-Grafikkartentreiber-Katastrophe aus Linux duplizieren würde, würde ich es selber nutzen. Bei CentOS ist der Kernel noch alt genug, dass das Problem noch nicht auftritt, aber ich schätze ich kann mein Notebook bald wegwerfen oder nutz es als headless Serversystem.

Bei CentOS war auch noch foo und bar nützlich. Der dhclient startet aber immer noch nicht automatisch danach, also mal gucken.

SystemC unter Linux mit GCC 4.X

2010-12-18, getagged als fh-lübeck, programmieren

Anscheinend liest niemand meinen Foreneintrag auf inf-swt.de, denn ich bekomme ständig komische Anfragen, wie ich die Software unter Linux zum Laufen bekommen hätte und man sagt mir, das sei unglaublich schwer. Komisch, ich hab die Modellierungssoftware jetzt sogar auf den Linux Workstations im Labor laufen, die ja nicht mal mir gehören, also muß es wohl an mir liegen.

Da Peter das Forum sowieso irgendwann einstampfen will, werde ich den Eintrag hier nochmal für die Nachwelt und Öffentlichkeit wiederholen. Ich hab mir das auch nur aus der Googlesuche zusammengestrickt. Das Fedora-Forum u.ä. haben das eigentlich auch alles schon geklärt.

mehr »

Stressiges 5.

2010-12-13, getagged als fh-lübeck, programmieren

Dieses Semester kommt man leider nicht mehr zu viel, Weihnachten fällt diesmal auch definitiv ins Wasser, an freie Feiertage ist jedenfalls nicht zu denken. Während Frau Seehusen uns in zwei Fächern mit jeweils 2 Praktika (reguläre Aufgaben+Projektarbeit) beglückt, ist auch noch eine 12seitige Aufgabe in Modellierung eingebetteter Systeme zu lösen. Von Kleinigkeiten wie Kryptologie und Übersetzerbau will ich gar nicht erst anfangen...
Ich kann es nur nochmal betonen: Wer so viele Nebenfächer wie möglich in den ersten 3 Semestern abreißt, hat echtes Glück. Nur Schade, dass für uns damals noch nix angeboten wurde, weil das nicht zu unserem regulären Studienplan gehört.

Falls sich wer wundert, dass es so wenig von mir zu hören gibt und auch die Uploads nachgelassen haben: Einige Aufgaben erledige ich momentan mit Marius & Co. in seinem SVN Repository, andere Sachen hab ich gerade nachgeholt hochzuladen. Fehlender Copyrightvermerk bedeutet PD, keine Zeit für Spielkram...

Bachelorarbeit fällt aus wegen is nich?

2010-06-15, getagged als fh-lübeck, neben der spur

Ach wie schön, dass niemand weiß... was hier so abgeht. Nun gut, ich habe es ja schon mal angedeutet gehabt, aber heute konnte man erfahren, dass die derzeitige Planung für das gesammte 6.Semester ins Wasser fallen dürfte.
Es gibt so ca. 35 Studenten, die im nächsten Jahr die Projektarbeit zu ihrer Bachelorarbeit an der FH machen wollten. Das macht auch Sinn, denn im Gegensatz zu den Diplomstudiengängen wurden uns noch 3 Fächer im gleichen Semester aufgedrückt, die simultan abzuarbeiten sind; also Vorlesung, Praktikum, Klausur, etc. und das muß ja schließlich zeitlich alles passen. Dabei hat man nun, keine Minute zu früh - so wie das in Lübeck nunmal üblich ist - festgestellt, dass die 8 dafür vorhandenen Plätze für diese Menge an Studenten nicht ausreichen dürfte. Natürlich war das nicht abzusehen, weil man für diese komplizierte Rechnung höhere Mathematik braucht...

mehr »

Eclipse + Checkstyle + Maven + OpenJPA = Shit

2010-05-13, getagged als computer, fh-lübeck, programmieren

In diesem Semester könnte ich wirklich kotzen. Nur 2 von 5 Fächern haben einen (für mich) sinnvollen Inhalt. Schließlich ist Web-Programmierung, dieser aufgeblähte XML Wahnsinn und BWL nicht gerade das, wovon man träumt, wenn man anfängt Informatik zu studieren. Aber wenn einem in einem der "guten" Fächer, nämlich Softwarekonstruktion, die im Titel vorgeschriebene Kombination vorgesetzt wird, dann lässt sich das Erbrechen kaum noch vermeiden.

Erst sind die Maven Server so überlastet, dass man nicht mehr an seinem Scheiß Projekt arbeiten kann - ja genau Maven muß online sein, damit man damit arbeiten kann - und als wäre es nicht genug, dass Checkstyle einem die Taschen vollquatscht mit so irren Sachen wie

Hey du, diese 70 Zeichen lange Zeile ist über 80 Zeichen lang!
und Eclipse viele Sachen, über die Checkstyle meckert, selbst einbaut, wie z. B. Zeilen die nur Whitespace enthalten.
Das "beste" ist die (fehlende) Zusammenarbeit von Maven und OpenJPA. Schon durch die Doku von JPA durchzusteigen, die kaum mehr enthält als XML für die Konfiguration, ist absolut nervtötend. Aber es gibt Fehlermeldungen die rauben einem auch das letzte Stück Verstand, das man noch zu besitzen glaubte.

Was bitteschön, soll man mit diesem Bullshit hier anfangen?

openjpa.Runtime - The configuration property named "openjpa.Id" was not recognized and will be ignored, although the name closely matches a valid property called "openjpa.Id".
Google findet diesen Fehler zuhauf, aber eine Lösung hat dazu keiner.
Mein Fazit zu Eclipse mit diesen super Plugins: Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit Shit...

Edit:
Die Lösung zumindest des letzten oben genannten Problems war übrigens ein Fehler in der Datei src/main/resources/META-INF/persistence.xml. Maven vergisst außerdem immer wieder mal gern, dass die Datei existiert. Da hilft dann das Einfügen von Whitespace und erneutes abspeichern. Von einer anderen Gruppe hab ich gehört, dass es auch daran liegen kann, dass sich die Datei nicht an der richtigen Stelle befindet.

BSD in der FH

2010-03-26, getagged als computer, fh-lübeck, programmieren

Von wegen schmerzfreies Netzwerken: Der NetworkManager macht einem im WPA gesicherten WLAN der Fachhochschule mal so ordentlich einen Strich durch die Rechnung. Einloggen unmöglich, weil er sich anscheinend selbst im Weg steht. Was solls, man muß ihn ja nicht benutzen. Oder doch?
In dem von mir benutzen Xubuntu ist er leider so tief in die Eingeweide eingebaut, dass es nicht ganz ohne Aufwand ist, auf was funktionierendes wie Wicd umzusteigen. Und außerdem nervt es mich sowieso, dass der Intel-Grafiktreiber das System ständig einfrieren lässt. Mit einer vernünftigen Hardware-Dokumentation hätte man auch einen besseren Treiber bauen können, aber die Linux Fritzen interessieren sich ja bekanntermaßen nur für die Lizenz ihres Quellcodes und nicht so sehr für Qualität.

Dabei bin ich extra auf diese Distro umgestiegen (mit Umweg über Zenwalk), weil ich wegen des Studiums keine Zeit dafür opfern wollte am System zu basteln, so wie es bei dem von mir vorher benutzten Arch wegen des Rolling Release fast ständig der Fall war. Sonst ist Arch für mich fast ideal gewesen. Naja, ein Linux blieb es natürlich trotzdem...

Aber es gibt ja Alternativen. *BSD zum Beispiel. Für mich verknüpfen diese das, was ich an Arch mochte, nämlich das grundlegend einfach gehaltene System, mit einer angenehmeren Release-Politik und einem schicken Unix-Kern, zu dem es den Quellcode ohne Aufwand noch dazu gibt. Ich bin nämlich wirklich nicht der Versionitis verfallen und außerdem interessiere ich mich primär für hardwarenahe und Betriebssystem-Programmierung. Klingt wie das Licht am Ende des Tunnels.

Natürlich gibt es einen Haken. Der Konfigurationsaufwand ist bedeutend höher, da es diese ganzen "tollen" Linux Tools nicht gibt. Auch die Auswahl an Software ist eingeschränkt, zumindest wenn man nur Pakete benutzt.
Aber wenn es erstmal läuft, dann kann man sich entspannt zurücklehnen. Und ohne etwas Anstrengung kann man den Erfolg ja auch nicht genießen, richtig?

Meine erste Wahl war jedenfalls OpenBSD. Denn ich mag den Anspruch der Entwickler um Theo, wirklich verstehen zu wollen wie Hardware funktioniert und dafür zu sorgen, dass diese auch wirklich vernünftig läuft. Keine Treiber sind besser als schlechte Treiber. Das System war leicht zu installieren und zu erweitern, für meinen Geschmack. Allerdings hab ich das WLAN nicht zum laufen bekommen, und ich hab es wirklich versucht. Das ist wahrscheinlich mehr meiner Dummheit zuzurechnen als OpenBSD, aber ich hab auch keine Zeit mich von sowas aufhalten zu lassen. Also hab ich eben zu FreeBSD gegriffen. Das kannte ich sowieso schon, hatte es allerdings aufgegeben, weil es mir zu viel Aufwand war mich um ein Stable System zu kümmern, das mit dem Rolling Release von Arch vergleichbar ist. Aber man muß ja nicht Stable nutzen, Release ist für mich ausreichend. Enormer Vorteil: eine super Dokumentation, insbesondere für die Konfiguration des WLAN. Nachteil, auch gegenüber OpenBSD: Man muß viel selber kompilieren, teilweise die distfiles für die Ports per Hand aus dem Netz laden, schon wegen irgendwelcher bescheuerter Lizenzbestimmungen von Sun und Intel. Das kann einem schon richtig auf den Keks gehen.
Das gilt im übrigen auch für Software, die uns in diesem Semester vorgeschrieben wird. Zu nennen sind da erst einmal Eclipse als IDE für Softwarekonstruktion und der XML Copy Editor für Informationssysteme. Auch das Java Developer Kit gehört implizit dazu. Eclipse + Java zu bauen, das dauert schon mal nen ganzen Arbeitstag.

Aber in der Zeit hab ich nicht nur faul rumgesessen und make bei der Arbeit zugesehen, nein, ich hab beim Bauen des XML Editors auch noch mehrere Fehler gefunden und gleich zwei Patches geschrieben.
Es ist offensichtlich, dass diese Software nur für Windows und Linux entwickelt wird. Aber jetzt sollte sie auch auf den beiden von mir getesteten *BSD laufen. Schön nicht?

War also doch eine ganz produktive Woche...

Content Dump

2009-11-14, getagged als fh-lübeck, programmieren

Ich hab grad eben mal so einiges von dem Zeug aus dem aktuellen 3.Semester hochgeladen.
Da in Rechnernetze 1 das Praktikum erst begonnen hat, ist da natürlich noch nichts vorhanden und in Softwaretechnik werde ich wohl bis zum Ende des Semesters warten und dann das gesamte Archiv online stellen. Wichtig ist dort dann auch zu wissen, dass die .jude Dateien mit dem UML Editor JUDE in Version 5.5.2 geöffnet werden müssen. Dieses proprietäre Java Programm (in der Community Version Freeware) hat meines Wissens auch in verschiedenen Subversionen Kompatibilitätsprobleme. Falls ihr das Programm nicht mehr finden solltet: Der sehr eigentümliche Name ändert sich momentan in astah.

Im Fach Betriebsysteme 1 werde ich wohl keine weiteren lauffähigen/compilierbaren Programme hochladen können, da wir an einem bereits fertigen in Java geschriebenen Betriebssystem- & Hardware-Simulator (SimOS) arbeiten, für das ich nicht das Urheberrecht besitze weil es der FH gehört, die es wiederum nicht unter eine freie Lizenz gestellt hat. Ist wohl als VS - Nur für Dienstgebrauch eingestuft. Aber Patches sind wohl trotzdem machbar. :P

Didaktik

2009-11-10, getagged als fh-lübeck

Ich erinnere mich gerade an die Schulzeit zurück. Damals in den 1980ern, als die Lehrer noch im Unterricht durchgegriffen haben, wenn es den Schülern an Disziplin mangelte. Damals, als die Lehrer und Eltern noch gemeinsam das Wohl ihrer Kinder im Auge hatten und zusammen gearbeitet haben.

Damals...

Damals war (zumindest wo ich aufgewachsen bin) nicht alles besser, aber doch zumindest das. Heute sitzen unaufmerksame Schüler in den Klassen unmotivierter Lehrer.

Und das setzt sich leider auch in den Hochschulen fort. Heute spielt man in den Vorlesungen Minigolf am Laptop... Aber wessen Schuld ist das?

Da stehen Professoren frontal vor den Studierenden und faseln was von Didaktik, regen sich darüber auf, dass keiner ihnen zuhört und das die halbe Vorlesung lang. Gerade die, die ihren Stoff am schlechtesten Vermitteln, denken sie machen es am besten.

mehr »

Jetzt scheint es offiziell

2009-11-06, getagged als fh-lübeck, neben der spur

Die Fachhochschule Lübeck ist die am schlechtesten organisierte Institution, die mir je untergekommen ist.
Das es bei der Erstellung der Stunden- und Prüfungspläne drunter und drüber geht und alles erst auf den letzten Drücker erfolgt, ist ja schon bekannt. Aber dieses Semester war doch echt die Härte. Erst 4 Wochen nach Semesterbeginn steht fest, ob bestimmte nichttechnische Wahlpflichtfächer (hier Spanisch) überhaupt stattfinden. Über andere Wahlfächer wird man von der Fachschaft und dem Dekanat gar nicht oder falsch informiert. Das beste ist aber, wenn man sich für die Abnahme einer Praktikumsleistung anmelden muß um dann zu erfahren, dass das Praktikum nicht stattfindet, weil der Prof selbst keinen Bock darauf hat und seine Helferlein keine Zeit, außerdem fährt er selbst mal lieber im Semester in die USA als Vorlesung zu machen. Um dann in der 5. Semesterwoche zu erfahren, dass jemand anderes das Praktikum übernimmt, was aber kaum noch was mit dem Vorlesungsstoff zu tun zu haben scheint (Kommunikation ist hier nicht angesagt).

Ich wollte diesen Zustand jetzt einfach mal für die Nachwelt festgehalten wissen.

Die Frage die mit dabei noch am meisten beschäftigt ist: Kann es noch schlimmer werden?

Einer dieser Tage...

2009-04-28, getagged als fh-lübeck, neben der spur

Heute war wieder einer dieser Tage, bei denen sich man als Student hier einigermaßen verarscht ähm veralbert hat vorkommen müssen. Denn in letzter Zeit treten hier in den Vorlesungen externe Redner auf, deren Auftrag es zu sein scheint einen zu Tode zu langweilen. Ich würde es ja wenigstens als Informationsveranstaltungen bezeichnen, wenn auch nur ein Quäntchen Informationen dabei rumkommen würde. :(

Letzte Woche war schon schlimm genug:
Ein Prof. Coffey der Milwaukee School of Engineering sollte uns seine Hochschule und das Austauschprogramm zwischen Lübeck und der MSOE näher bringen. Naja, eigentlich nicht uns sondern den E-Technik Studenten. Leider folgte der Hinweis darauf, wohl auf Nachfrage, erst kurz vor Ende der Veranstaltung. Da war ich zum Glück auch schon nicht mehr da. Denn statt uns das zu erzählen wozu er da war, lästerte er lieber über Briten, Kalifornier, Texaner, staatliche Schulen (FH-Lübeck ist nebenbei auch nicht privat), den Staat überhaupt und wenn er sich dabei in Joseph McCarthy verwandelt und gegen Kommunisten gehetzt hätte, verwundert wäre ich nicht gewesen. Vielleicht sind die Leute aus Wisconsin ja alle so, oder die US-Bürger fühlen sich überlegen, wenn sie andere, auch sich gegenseitig schlecht machen. Eine psychologische Studie, was die damit zu kompensieren versuchen, wäre vielleicht mal angebracht. Es interessiert mich jedenfalls nicht, das die sich gegenseitig am liebsten ans Leder wollen. Auch das Harley und Miller dort ihren Hauptsitz haben, die ein Oktoberfest feiern und eine lange deutsche Einwandererkultur besitzen, ist für mich in einer Mathevorlesung absolut irrelevant.
Wenn ich eine Stadt mit deutschen Auswanderern suchen würde um selbst auszuwandern, dann würde ich ganz ehrlich lieber nach Calgary (Alberta) ziehen. Auch wenn gerade Alberta sich wegen seiner Umweltpolitik nicht gerade beliebt macht in letzter Zeit und die kanadische Regierung mir zu US-affin ist, die Leute sind um Klassen besser drauf. Aber das wäre trotzdem wie Urlaub machen auf Mallorca. Wer will denn im Ausland Deutsche treffen? Ich dachte man fährt dort hin, um die endlich mal los zu werden! ;)

mehr »