Zucht

Theorie:

Da mir selbst die Zucht bislang noch nicht gelungen ist, möchte ich hier nur kurz zusammen fassen, was die mir zur Verfügung stehende Literatur zu diesem Thema her gibt. Zur Zucht benötigt man kein spezielles Aquarium. Allerdings soll auf jegliche Gesellschafter verzichtet werden. Nach Herrmann (2001) sollen die Geschlechter für einige Wochen getrennt gepflegt werden. Laut Rimpp (schriftliche Mitteilung) ist dies aber nicht unbedingt erforderlich. Da Axolotl in der Natur im Winter laichen, kann man die Geschlechtpartner auf verschiedene Weise stimulieren in dem man sie entweder generell kühl hält (unter 15°C) oder durch Gaben von kaltem Wasser oder durch Zugabe von Eiswürfeln die Hälterungstemperatur absenkt. Das Männchen balzt vor dem Weibchen indem es Schwanz wedelnd vor dem Kopf des Weibchens seine Spermatophore (Samenpaket) absetzt. Das Weibchen folgt dann dem Männchen bis seine Kloakenöffnung über der Spermatophore ist und nimmt diese auf. Das Weibchen legt in der Folge zwischen 300 und 1000 Eier ab. Bei 20°C schlüpfen die Larven nach ca. 2 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt sind sie ca. 7mm lang. Sie können dann bereits Cyclops aufnehmen. Weitere drei Wochen später erscheinen die Vorderbeine. Wieder 12 Wochen später entwickeln sich die Hinterbeine und die Axolotl sehen dann bereits wie kleine Abbilder ihrer Eltern aus.

Praxis:

Wie bereits oben berichtet  kann ich hinsichtlich der Vermehrung, sei so "auf dem Papier" auch noch so einfach, nicht auf eigene Erfahrungen zurück greifen. Sobald dies aber der Fall sein wird, werde ich meine persönlichen Beobachtungen hier hinterlegen.

Aktuell:

Da sich die Tiere, wider erwarten, im Jahr 2003 abermals nicht fortpflanzen wollten, habe ich sie abgegeben. Sie wurden nicht ersetzt, weder durch andere Axolotl noch durch sonstige Schwanzlurche oder Amphibien! (Stand Januar 2004)