Übersetzung eines Beitrags aus  http://news-gap.com/mb/sda/index.html
Der Beitrag im Original:  http://news-gap.com/cgi-bin/rpgboard/viewer.cgi/sda/3A86AC4B00000008.html

Nick: Dr. Koehnlein
Datum/Zeit: Sonntag, 11. Februar 2001 um 3:14:19 IDLW
Subject: HIV als Ursache von AIDS
Beitrag:

Dear Brian!

Danke für Ihren ausgiebig mit Referenzen untermauerten Beitrag. Wie Sie herausgestellt haben, basiert der Glaube, daß HIV AIDS verursacht, auf Korrelation. Wir haben kein Tiermodell (HIV-infizierte Schimpansen bekommen kein AIDS) und wir haben keine funktionellen Labortests.

Das ist der Grund, warum das Korrelationsargument derartige Prominenz hat. Es heißt, daß es keine Koinzidenz sein kann, daß jeder AIDS-Patient HIV in sich hat. Das hat mich ein Kollege gefragt: zeig mir einen AIDS-Patienten, der HIV-negativ ist! Das kann ich natürlich nicht. Man kann dieselben Symptome haben, zum Beispiel Tuberkulose -  wenn man HIV-negativ ist, wird man nicht als AIDS-Patient betrachtet. Wenn man umgekehrt positiv getestet ist, gibt es dreißig altbekannte Krankheiten, die nun AIDS genannt werden. Das ist AIDS per Definition.

Aber lassen Sie uns zum Anfang von AIDS zurückgehen. Sie bemerkten, daß Gottlieb die ersten AIDS-Patienten als "bislang gesunde junge Männer" beschrieb. Sie waren alle männliche Homosexuelle und alle hatten eine Drogenvorgeschichte. Eine andere Korrelation: Drogen und AIDS. Peter Duisberg hat darüber umfangreich publiziert. Ich will dazu nur eine Referenz geben (Haverkos Health hazards of nitrate inhalants, NIDA Research Monograph 83, US Dep.Health and Human services, Washington, DC.). Hier finden Sie, daß Amylnitrit, eine von vielen Homosexuellen benutzte Droge, direkt immunsuppressiv und karzinogen ist.

Daher war die erste Erklärung für AIDS eine Lebensstil-Hypothese, vergleichbar mit Alkohol- oder Nikotin-Mißbrauch, in diesem Fall Nitrit-Mißbrauch. Doch dann kam die Ankündigung von Gallo, der behauptete, ein Retrovirus sei die wahrscheinliche Ursache von AIDS. Dieser in unseren Augen falsche Hypothese folgte 1987 eine Therapie, die die Vorhersagen dieser falschen Hypothese wahr machte, welche sagte, jede HIV-positive Person müsse sterben.

Fischle et al. schlug 1500mg AZT als Kur gegen AIDS vor nach placebo-kontrollierten Tests, die nach vier Monaten beendet wurden, da bis dahin die Sterblichkeit der Placebo-Gruppe höher als die der Verum-Gruppe war. In der Folge wurden 1500mg AZT als eine lebenslange Behandlung empfohlen. Aus onkologischer Sicht scheint es fraglich, daß eine Behandlung, die einen positiven Effekt nach vier Monaten aufweist, ein Leben lang gut sein soll, besonders, wenn man das Design dieses Medikaments betrachtet. AZT ist ein Nukleosid-Analogon, das in den 60ern zur Krebs-Therapie entwickelt wurde. Das heißt, AZT zerstört (orig: "terminates") DNA und ist direkt immunsuppressiv.

Dazu kommt, daß wir Leute behandeln, die bereits aus verschiedenen Gründen immunsupprimiert sind: Nitrit-inhalierende schwule Männer, i.v. Drogenkonsumenten oder Bluter, deren Immunsysteme aufgrund hoher Mengen von Fremdproteinen, die sie zum Überleben brauchen, komprommitiert sind, die nun alle lebenslang immunsuppressive Behandlung erhalten. Sie können natürlich vorübergehenden therapeutischen Erfolg haben, denn AZT und andere (Kraftausdruck vom Moderator gelöscht) tails (vermutl. "cocktails", d.Übers.) töten fast alles, doch im gleichen Moment schädigen Sie das Immunsystem.

Das Dilemma der antiviralen Behandlung ist die fehlende langfristige, placebo-kontrollierte Untersuchung mit klinischen Endpunkten. Die Tatsache, daß mehr AZT mehr Tode bedeutet, wurde in der Concorde-Studie offensichtlich, obwohl es im Text irgendwie versteckt ist. Doch wenn Sie in die Tabellen schauen, sehen Sie, daß diejenigen, die mehr AZT nahmen, 30% höhere Todesraten hatten, und noch ein Problem wurde offenbar: daß nämlich CD4-Zellen kein guter Surrogat-Marker sind, da die mit mehr CD4 die höhere Todesrate hatten - gerade das Gegenteil dessen, was erwartet wurde. Und jetzt komme ich zu einer anderen Studie, welche meiner Meinung nach für das Verständnis der verschiedenen Standpunkte entscheidend ist. Die Darby-Studie wurde 1995 in Nature veröffentlicht, um der Welt zu zeigen, wie dumm Duisbergs Drogen-AIDS-Hypothese war. Die Sterblichkeit der britischen Bluter stieg in den späten 80ern heftig an. In der Tat wird diese Studie von den Unterzeichnern der Durban Declaration als Beweis, daß HIV AIDS verursacht, zitiert.

Ich zeigte diese Studie als Dia auf der Konferenz in Johannesburg und William Makgoba behauptete erregt, daß diesen Blutern kein AZT gegeben worden war, doch er hatte unrecht. Die HIV-positiven Bluter hatten AZT in der damals empfohlenen hohen Dosis (1500mg) erhalten. Aufgrund des weitverbreiteten Gebrauchs von AZT in 1987 stieg die Sterblichkeit 1987/1988 auf das zehnfache!

Aus Dissidentensicht demonstriert die Darby-Studie klar die schreckliche Wirkung der AZT-Toxikologie nicht allein auf diese Bluter, sondern auf eine ganze Generation HIV-positiver Patienten. Gemäß CDC erreichten die Sterblichkeits-Daten ihre Spitze ungefähr 1992. An diesem Punkt hatten die meisten Ärzte die zerstörerischen Effekte der Langzeitbehandlung mit AZT erkannt (Knochenmarksschwund) und stoppten die Medikation oder reduzierten sie auf ein Drittel.

Der sogenannte therapeutische Erfolg ist ein Euphemismus für reduzierte Giftigkeit.

Nichtsdestotrotz ist der therapeutische Erfolg das Hauptargument von Virologen wie Montagnier für die Virus-Hypothese. Mit anderen Worten: er hat kein virologisches Argument für HIV als Verursacher von AIDS.

Da ich nie von den Argumenten der Verfechter der Virus-Hypothese überzeugt war, behandelte ich meine Patienten nicht antiviral und nicht vorbeugend, sondern nur wenn sich klinische Symptome zeigten. Mit anderen Worten: ich behandele sie wie normale Patienten mit konventionellen Antibiotika oder Anti-Tuberculostatica oder Antimycotica. Ich tue dies nun seit 8 Jahren so und habe bislang eine Sterblichkeit von Null, und zehn der dreißig Patienten sind mehr als zehn Jahre HIV-positiv. Sie haben eines gemeinsam: sie verweigerten antivirale Therapie.

Ein Kommentar zu eniem anderen Aspekt Ihres Beitrags: Sie sagen, "wo HIV einkehrt, folgt AIDS". In meinen Augen sind diese Phänomene Testexplosionen. HIV wird eingeführt via HIV-Antikörpertests, die sich exponentiell verbreiten, woraufhin bereits altbekannte Krankheiten wie Tuberkulose in AIDS umbenannt werden. Dies geschah in Afrika, Indien, Thailand und so fort. Siehe auch Kashala et al, J of Inf. dis. 1994; 196, 296-304 bez. Kreuzreaktion zwischen HIV und Lipoarabinomannan.

Sincerely Claus