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NSU - Journal
Das NSU-Journal ist Mitteilungsblatt der im "NSU-Club Deutschland e.V." zusammengeschlossenen Vereine.
Club Infos
Logo, wenn Engel reisen... Schließlich hatte ich bei den Vorbereitungen regen Kontakt zum Wettergott. Dieses Jahr stand die Club-Tour unter dem Motto “Taunus – Rund um Usingen-“ Start war in Gräfenwiesbach. Aber vorher, wie immer bei einer Ausfahrt, wurde kräftig bei den belegten Brötchen und den Getränken zugeschlagen. Da wir dieses Mal einen 80-jährigen Gast dabei hatten, der früher NSU fuhr und gerne noch einmal das Feeling NSU erleben wollte, bedankte er sich als Einstand mit einem Riesenfresskorb. Lecker war‘s und gerne angenommen. Danke.
Nach der Stärkung konnten wir dann auch mal an den Start denken. Hatten sich doch zwischenzeitlich 19 Mann/Frau versammelt, die 9 NSU durch die Taunushügel jagen zu wollen. Bernhard (also ich) verteilte die Schreibbretter mit den Tourangaben und den kleinen Aufgaben an die Teams. Fahrerbesprechung war kurz und los ging‘s. Da ich die Strecke von der Vorbereitung ja kannte, fuhr ich –derzeit in Ermangelung eines NSU- mit dem „normalen“ Auto Richtung nächstem Aufgabenpunkt. Schon begegnete mir der erste Falschfahrer. Gott sei Dank waren wir nicht auf der Autobahn. Er hatte die erste Abbiegung verpasst. Dann kam noch ein NSU-Mann angedüst, der telefonisch zum nächsten Treff gelotst wurde. Nachdem die Teilnehmer die 2-3 Fragen erledigt hatten, trafen wir uns an unserer NSU-Fahne am Hessenpark. Dort sind alte denkmalgeschützte Häuser und Handwerksbetriebe aus Hessen wieder aufgebaut worden. Ein Rundgang auf dem Marktplatz war noch drin und weiter ging es.
Eine für einige missverständliche Wegerklärung –sorry, mein Fehler- brachte diesen einen kleinen Umweg ein. Doch auch Etappenziel 2 wurde erreicht. Eine Aufgabe dort musste ausfallen, da der Platz mit Gästen eines Restaurants außerplanmäßig belegt war. Kein Beinbruch. Die Strecke führte uns nun durch die „hessische Schweiz“. Eine hügelige Vortaunuslandschaft mit herrlich engen und verschlungenen Straßen. Haben alle bewältigt. Prima. Doch wer glaubte, die Fragen der ‚Rallye’ im Vorbeifahren erledigen zu können, der irrte. Beim Punktezählen kam die Ernüchterung. Halb so schlimm. Ein weiterer Treffpunkt waren die „Eschbacher Klippen“.
Diese –und dazu bei herrlichem Frühlingswetter- zu erleben, ist schon eine tolle
Sache. Mitten in der (Wald-) Landschaft ragt ein 50 m langer und 10 m hoher
Felsen aus der Erde. Eine beliebte Übungs- und Kletterwand, nicht nur für
Kinder, sondern auch Profis mit richtigen Haken und Seilen. Und hier kam dann
auch das von Hartmut eigens angefertigte Fingerfertigkeitsspiel zum Einsatz.
Muttern auf Schrauben in verschiedenen Größen und Gewinden einpassen. Man
beachte, alles verdeckt, für den ‚Tester’ nicht sichtbar. Die Zeiten schwankten
von 6 – 13 Sekunden. Beachtlich.
Jetzt hatten wir das Ziel schon vor Augen. Die Umrundung von Usingen war nur noch Formsache und mit einer Frage auf dem Fahrtzettel versehen. 5/8 waren dann auch richtig beantwortet. Auf dieser Teilstrecke hat es, glaube wer will, keine Verfahrer gegeben. Ob es die Ankündigung zur Futterstelle war? Ziel erreicht. Hattsteinweiher, Restaurant Neumann. Der
Pächter hat schon im Vorgespräch Begeisterung ausgedrückt, hatte er doch in
Jugendjahren einen Prinz. Wie so viele. Na denn, er war begeistert, dass bei dem
ausflugsreichen Wochenende noch ein paar NSU vorm Haus stehen konnten. Die
Speisekarte hat er in dem extra für uns geöffneten Pavillon mit
NSU-Club-Überschrift versehen. Toll. Nette Geste – bei netten Gästen -.
Ja, dann das Unvermeidliche, Siegerehrung. Zuvor hatte ich mich zurückgezogen und die ‚Rallye-Auswertung’ vorgenommen. Manchmal zuckte ein Grinsen über mein Gesicht. Schließlich Bekanntgabe, dass Christian und Matthias den NSU-Krug ‚erfuhren’. Damit mit der langjährigen Tradition des Frühjahrsausfahrt-Andenken-Wimpels nicht gebrochen wurde, fertigte ich diese zuvor an und überreichte sie den Teilnehmern. Abschließend lobte man das Wetter und blickte auf eine, so hoffe ich, schöne Ausfahrt zurück. Der Heimweg stand bevor. Für einige noch eine ordentliche Strecke. Was blieb noch? Herr Wirt: zahlen!
Euer Hofberichterstatter Bernhard Bull
Oldietreff Butzbach 2007 Vom 10. – 12. August 2007 war es wieder so weit. Clubabend auf der Grünen Wiese. Was erwartete uns dieses Mal? Das Wetter (Thema Nr. 1 in Deutschland) spielte verrückt. Tage vorher hat es in Strömen geregnet, also ahnten wir schon was auf uns zukommen sollte. Der Veranstaltungsplatz wird schlimm aussehen. Und so war es dann auch. Tiefer Boden, Wasser zu kleinen Seen geformt, toll. Unerschrocken stellten wir den Verkaufs- und Treffenpavillon auf ein etwas trockeneres Teil, Bänke und Tische dazu und schon kamen die ersten Clubler um sich ins gemachte Nest zu setzen. Wenn man sich vorstellt, wie es am Himmel aussah, war doch die Anzahl der Unerschrockenen enorm groß. Durch unseren günstig gelegenen Platz bekamen wir ein Abend füllendes Programm davor geboten. Anreisende Händler meinten, sie könnten durch den Sumpf. Denkste, selbst bei mit Allradantrieb ausgestattete Autos !! Traktoren hatte schon die liebe Mühe, den Gutgläubigen heraus zu helfen., Schön war es…..*grins* Ja und so ging ein feucht-fröhlicher Clubabend doch noch unterhaltsam zu Ende. Am Samstag begann der Tag für Hartmut früh. Er hatte Wache am Platz gehalten, mit unserer Zustimmung durfte er aber zwischendurch schlafen. Mit Verstärkung durch Michael wurde der Stand aufgebaut, nicht so viel Angebote, man kann ja nie wissen, wie das Wetter wird, um dann schnell alles abzudecken. Siehe da, am Mittag lockerte die Bewölkung auf und die Zuschauer bzw. Käufer kamen aus den Löchern gekrochen. Auch die Motorradfahrer versammelten sich auf dem Gelände, das dort teilweise abgetrocknet war, zu einer beachtlichen Anzahl. Und unser Clubstand war auch Anziehungspunkt für die Mitglieder. Ein Samstags-Ausflug bei doch noch schönem Wetter mit und ohne Prinzen mit dem Ziel: Oldietreffen Butzbach. Ja, und so ging der Tag mit Benzingesprächen und Teile sammeln recht vergnüglich vorbei. Gegen Abend war dann wieder Stand-Abbau angesagt, da am Sonntag auch noch „Privatleben“ der Stand-Betreiber angesagt war. Halt, Hartmut hat noch an der Ausfahrt teilgenommen. Auf denn, bis 2008 in Butzbach.
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