Lech - Höhenweg


Diese Beschreibung basiert im Wesentlichen auf der Wegbeschreibung, welche kostenfrei angefordert werden kann beim:

Tourismusverband Ammersee-Lech
Hauptplatz 152
86899 Landsberg a. Lech
Telefon: 08191-129-247
Fax: 08191-129-160
www.ammerseelech.de

Ich habe an manchen Stellen den ursprünglichen Text ergänzt und aktualisiert.
So ist der ursprüngliche Weg an zwei Stellen verlegt worden; auch haben sich seit der Erstellung des Textes einige Dinge geändert, Gasthöfe wurden geschlossen (einer wurde wiedereröffnet).
Bei Fragen, Anmerkungen etc. benutzt bitte das Gästebuch.
Der Weg beginnt nördlich von Landsberg am Lech am Waldrestaurant "Zollhaus". Dieses befindet sich direkt an der Verbindungsstrasse von Klosterlechfeld nach Scheuring und Geltendorf.
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Bereits hier ist der "Lech - Höhenweg" sehr gut gekennzeichnet. Das Symbol besteht aus einem blauen "L" mit einer Welle auf weißem Grund.

Wenn wir vor dem Restaurant "Zollhaus", östlich des Lechs stehen, so gehen wir die Stufen linker Hand der überdachten Terrasse hinunter, kommen auf einen Uferweg, unterqueren die Straßenbrücke und bleiben auf dem Uferweg bis zur Staustufe l9 und gehen die Treppen hoch bis auf die Dammkrone. Wir bleiben auf dieser östlichen Seite des Lechs und gehen Richtung Süden.
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Der Weg führt uns in den Wald hinein, beim ersten Abzweig gehen wir geradeaus bis linker Hand ein Feldweg in unseren Weg einmündet. Hier biegen wir links ab und folgen diesem Weg.
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Am Ende dieses Weges sehen wir Gebäude der Trinkwasscrversorgungsanlage.
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Nun gehen wir den Weg hinauf, an einem Stauweiher vorbei, bis zum Naturfreundehaus "Oskar-Weinert-Hütte". Wir gehen südlich des Hauses vorbei, folgen dem Weg entlang eines Ackers und gelangen dann in den Wald des sog. "Westerholzes" am Steilufer des Lechs. An diesem Steilufer geht es immer in südlicher Richtung, der Weg schlängelt sieh in ein paar größeren Kurven und führt zu einer Einzäunung des früheren Burgstalles, der sog. Römerschanze. Wir folgen diesem Weg bis wir in ein kleines Wäldchen und zu einer Wegekreuzung kommen. Rechter Hand führt ein Weg hinunter zu Staustufe 18. Auf diesem Weg kämen wir am Ufer des Lech-Sees nach Kaufering. Wir bleiben auf der Höhe und sehen vor uns das Verwaltungsgebäude des "Riedhofes".
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Etwa 150 m von der ganannten Kreuzung entfernt liegt rechter Hand im Wald ein privater Friedhof der Familie des Riedhofes Der Friedhof ist nicht unbedingt als solcher erkennbar, er besteht im Wesentlichen aus einer Einzäunung und einem Kruzifix. Wir folgen weiter diesem Weg entlang der Hangkante des Lechs,
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der uns hinunter in den Ort Kaufering führt.
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Hier folgen wir der Straße zur Ortsmitte, rechter Hand sehen wir eine Grünanlage mit einem Brunnen und einem Maibaum, bis zu einer Straßenkreuzung, die in nördlicher Richtung, also links, zum Riedhof führt. Hier gehen wir nach rechts also südlich auf der Straße "Brückenring". Bei der nächsten großen Straßenkreuzung gehen wir geradeaus in die Leonhardistraße und kommen nach der Bahnunterführung zu einer Kreuzung, von der wir einen Abstecher zur Kirche St. Leonhard machen können.
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Diese Kirche wurde vor einigen Jahren mit Unterstützung namhafter Firmen in Kaufering renoviert. Jeweils zu St.Leonhard, am ersten Sonntag im November, findet hier ein großer Umritt mit Pferden statt. Von der Kreuzung gehen wir nach links und dann bei dem ersten Weg rechts hinauf auf die Hangkante. Wir folgen diesem Weg nach oben, und in südlicher Richtung kommen wir an einem Feldstadl vorbei.
An der Hangkante befindet sich eine Quelle.
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Etwas weiter südlich sehen wir einen Hochsitz.
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An dieser Stelle führt ein kleiner Fußweg vor dem zweiten Stadl hinunter zu einem Aussichtspunkt, dem sog. "Kongo". Hier ist der Lech noch in seiner ursprünglichen, wilden Form erhalten. Von diesem Aussichtspunkt gehen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt und folgen dem Weg wieder in südlicher Richtung, bis wir zum (ehemaligen?) Bundeswehrdepot gelangen, welches jetzt als Abfall-Sammelstelle genutzt wird.
Von hier führt der Weg auf dem Radwanderweg R2 zu einer Straßenkreuzung. Rechter Hand sehen wir einen alten Wehrturm.
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Wir gehen an dieser Straßenkreuzung rechts Richtung Wehrturm (vom Fuß des Wehrturms aus hat man einen schönen Blick auf Landsberg)
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und Richtung Schießstätte und Waldgaststätte Sandau. Wir kommen nun an der alten Klosteranlage Sandau vorbei und unterqueren die Autobahnbrücke. Nach der Unterführung gehen wir linker Hand
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bis zu einer Weggabelung. Hier wählen wir den rechten Weg, der uns auf einen schönen Weg mit Brücken und Treppen führt.
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Wir bleiben oben an der Hangkante, passieren ein Kruzifix und Heiligenfiguren. Beim Dachlturm durchschreiten wir die Stadtmauer von Landsberg am Lech
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und gelangen zu einem Aussichtspunkt an der oberen Stadtmauer unterhalb der Heilig-Kreuz-Kirche. (Hier wird die Kennzeichnung des Weges, die bisher vorbildlich war, etwas schlechter. Macht aber nichts, wir gehen bergab und erreichen so auf jeden Fall den Hauptplatz). Von hier gehen wir den Weg hinunter zur Kochgasse. Von der Kochgasse kommen wir in die Schlossergasse. Wir gehen an der Oberseite der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt vorbei zum Hellmair-Platz. In südlicher Richtung gelangen wir nun durch die Herzog-Ernst-Straße zum Hauptplatz in Landsberg am Lech.

Landsberg a. Lech

Diese Stadt, an der "Romantischen Straße" gelegen, ist ein Kleinod mittelalterlicher Stadtbaukunst Dank des erhobenen Zeigefingers eines ehemaligen Stadtbaumeisters, der das alte Stadtbild zur Freude der heutigen Gäste erhalten hatte. Herrliche Bauten, im Wechsel mit vielen Gasthäusern nach jedem Geschmack, geben diesen Städtchen ein einzigartiges Gepräge.

Von den vielen sehens- und bemerkenswerten Bauwerken der Stadt sei zunächst das "Alte Rathaus" der Stadt erwähnt, dessen Fassade von Dominikus Zimmermann, dem Baumeister der Wieskirche, stammt. Innen wie außen erleben wir hier eine großartige, hohe Kunst der Stukkateure, Gipser und Maler. Die Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt, erbaut in den Jahren von 1458 bis 1488 enthält im Chor Glasfenster, die zu den bedeutendsten Glasmalereien des 15. und 16. Jahrhunderts zu rechnen sind.

Als weitere sakrale Baudenkmäler sind die Heilig-Kreuz-Kirche, die Klosterkirche und als kleines Kleinod die Johanniskirche aufzuzählen. Das Bayertor stellt schließlich die schönste und größte spätgolische Toranlage Süddeutschlands dar. Im Erdgeschoß dieses 1425 erbauten Tores befindet sich heute eine rustikale Weinstube.

Besonders empfehlenswert: Stadtführung in Landsberg a. Lech, 1 1/2 Std.


Hotels:
Hotel Goggl, Herkomerstr. 19/20, 08191/2340, 104 Betten
Hotel Landsberger Hof, Weilheimer Str.5, 08191/32020, 70 Betten
Verkehrsamt:
86899 Landsberg a. Lech, Altes Rathaus, 08191/12 82 46
Museen:
Stadtmuseum, Von-Helfensteingasse 426, 08191/12 82 66
Religiöse Kunst des Mittelalters, Schnitzwerke der Bildhauerfamilie Luidl, Bürgerliche Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts, Apotheke, Handwerk, Stadtgeschichte und Stadtansichten

In Landsberg a. Lech geht der Weg auf der Ostseite des Lechs an der Karolinenbrücke weiter. Hier am "Klösterl" (Strassenname) führt der Weg durch ein altes Stadttor in die "Pössinger Au" hinaus.
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Unmittelbar hinter dem Stadttor sehen wir wieder ein Hinweisschild auf den "Lech-Höhenweg". Auf dem Uferweg geht es zum Kneippbad und weiter bis zur nächsten Wegeinmündung. Hier geht es hinauf zum Freigehege der Wildschweine. Am Gatter entlang bis zum nächsten Weg, der links hinaufführt. (Auch hier wird die Markierung etwas schlechter, was aber wiederum kein großes Problem darstellt. Mehrere Wege verlaufen hier parallel in Richtung Süden, und man stösst über kurz oder lang wieder auf die Markierungen des "Lech-Höhenwegs", egal welchem Weg man folgt) Dem Weg folgen wir, halten uns bei der nächsten Weggabelung rechts und laufen nun auf dem mittleren Hangweg parallel zum Lech in südlicher Richtung,
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bis wir beim Wildgatter den sogenannten Wildpark verlassen. Nun geht es die "Rodelbahn" hinauf bis zur nächsten Kehre. Hier halten wir uns ganz rechts und wandern den schmalen Pfad den Hang hinauf. Der Forstweg geht über in einen Waldweg. In der Linkskurve gehen wir ein Stück auf einen Fußweg in östlicher Richtung zum Aussichtspunkt oberhalb der Teufelsküche. Von hier oben sehen wir den Stadtteil Pitzling mit Sägewerk liegen. Vom Aussichtspunkt gehen wir weiter auf dem Lech-Höhenweg bis zu einem Unterstellpavillion. Hier führt der Weg seitlich hinunter zur Staumauer der Teufelsküche.
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Wir gehen über die Staumauer, biegen nach rechts ab und kommen am Bach entlang
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zur Gaststätte "Teufelsküche" (montags Ruhetag) hinunter.

Am Lechufer gehen wir in südlicher Richtung (flußaufwärts) Richtung Pitzling. Am Ortseingang liegt rechter Hand das Sägewerk. Gegenüber führt ein schmaler Aufstieg zur Pöringer Straße hinauf. Oben angelangt, sehen wir links das Schloß Pöring (Privatbesitz) mit der Schloßkapelle, erbaut von Dominikus Zimmermann.

Pöring, im 9. oder 10. Jahrhundert gegründet, 1140 Peringin genannt, entstand nördlich des Dorfes Buzelingen (Pitzling) und war seit alters her Klostereigentum von Wessobrunn, Lehen und seit dem 14. Jahrhundert Landgut und Adelssitz derer von Peringen. Schloß Pöring: Der rechteckige Hauptbau enthält im Kern gotische Reste und erfuhr 1885 eine neugotische Umgestaltung. Von 1546 bis 1694 residierten die von Holdingen auf Schloß Pöring. Sie kamen aus Friesland und brachten aus ihrer Heimat die "Muttergottes auf dem Schifflein", eine gotische Statue aus dem 15. Jahrhundert mit, die ab 1731 als wundertätig verehrt, die Marienwallfahrten nach Pörlng begründete. Die Wallfahrtskapelle St. Maria in Pöring, zugleich Schloßkapelle, in schöner Lage am Lechhang gelegen, ist ein eigenwilliger Bau von Dominikus Zimmermann. Sie wurde 1739 errichtet. Typisch für Zimmermann sind die "Ohrenfenster", dreigeteilte und geschweifte Fenster, die in der Form den Urnen gleichen. Das von ihm gemalte Deckengemälde, das einzige, das er überhaupt malte, entspricht nicht seinen Baumeister-Qualitäten. In Pitzling wurde 1911 die Schriftstellerin Luise Rinser als Tochter des Schullehrers Josef Rinser geboren. Die Familie lebte bis 1912 in Pitzling.

Auf dieser Straße gehen wir in südlicher Richtung bis zur Weggabelung und weiter links zum Fußweg am Forellenbach. Dieser führt uns zur früheren Gastwirtschaft Hirsch und zur Dorfkirche. Auf der Seestraße gehen wir in südlicher Richtung am ersten Bauernhof vorbei und links die Reitenstraße hinauf. Wir sind nun auf der Höhe und gehen auf der asphaltierten Straße bis in den Schlegelwald hinein. Im Schlegelwald geht es immer in südlicher Richtung an einen Aussichtspunkt (Burgwiesen) und an einer Quelle vorbei bis zu einer Linkskurve, die an einer Keltenschanze wiederum auf die Höhe hinaufführt.
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Oben angelangt, geht es über kleinen Wiesenweg rechts ab und in südlicher Richtung auf einen Forstweg bis zu einer Gabelung.

Wir bleiben rechts und kommen zu einem Hinweisschild "Aussichtspunkt". Folgen wir diesem kleinen Fußweg an der Hangkante in nördlicher Richtung, so gelangen wir zu einem Aussichtspunkt über der Staustufe 13 und sehen in südlicher Richtung das nächste Ziel,

Mundraching.

Von diesem Aussichtspunkt gehen wir wieder zurück auf den Lech - Höhenweg. Dieser führt bergab vorbei an einer Unterstellhütte für Wanderer (direkt rechts am Weg gelegen), die von einer internationalen Jugendgruppe errichtet wurde, zu einem Waldrand. Hier verlassen wir diesen Hauptweg und treten ein in einen Waldweg, der uns nach ein paar Schritten über einen kleinen Geländeabsatz wieder auf einen Forstweg bringt. Hier münden wir rechts ein und folgen diesem Forstweg bis wir zu einer großen Linkskurve kommen. Hier verlassen wir den Weg und gehen entsprechend der Markierung an den Bäumen in südlicher Richtung zum Hohlweg, der uns auf die Hangkante hinaufführt. Der Hangkante folgen wir in südlicher Richtung (Aussichtspunkt auf den Landgasthof Hohcnwart) bis wir bei einem Wildschutzzaun auf einen Forstweg gelangen. Auf diesem Forstweg gehen wir in östlicher Richtung und nach der Kurve in südlicher Richtung bis zu einem Wirtschaftsweg. Wir biegen in diesen asphaltierten Wirtschaftsweg rechts ein und kommen dann nach ca. 500 m zu einer alten Kiesgrube. Von hier geht es die Straße hinunter nach Mundraching.

Mundraching zählt zu den landschaftlich schönstgelegenen Orten am Lech, eingebettet zwischen der weiten Lechschleife im Norden und Westen und dem schützenden Höhenzug mit malerischen Mischwäldern im Osten und Süden. Vor 70 Jahren legten hier noch die Flößer auf ihrem Weg von Füssen zur Donau an. Ein Marterl südlich der Straße zur Lechbrücke am Hochufer erinnert an ein Flößerunglück. Die erste Besiedlung der Gegend um Mundraching begann vor 2.500 Jahren (7 große Hügelgräber südlich von Mundraching).

Vorbei an der Dorfwirtschaft und der Kirche kommen wir zum ehemaligen Kramerladen, heute nur noch an den ehemaligen Schaufenstern als solcher erkennbar. Hier biegen wir rechts ein zum Uferweg am Lech. Vorbei an der Viehweide gelangen wir auf einen Pfad und über einen Steg zu einem Witschaftsweg -

Achtung! Sollte der Lech Hochwasser führen oder bei starkem Regen ist dieser Abschnitt zu meiden. Wir bleiben dann auf dem asphaltierten Radweg neben der Straße und gehen direkt zur Lechbrücke.

Bei der Übernachtung in den Gasthäusern Hohenwart oder Römerkessel gehen wir beim Hinweisschild links den Hohlweg hinauf bis zur Straße und über die Brücke
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zum Sägewerk Lechmühlen. Links des Weges eine kleine Kapelle.
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An der Eingangsseite der Kapelle sind Hochwassermarken zu erkennen.
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Seit der Errichtung des Forggensees konnte der Lech als reißender Fluß gebändigt werden.

Dort zwischen den Häusern auf der Straße (R 6-7) zu den Gasthäusern hinauf.

Landgasthof Hohenwart, 86925 Fuchstal, 08243/2231, 24 Betten, nur noch garni bzw. Seminarhotel! EZ € 35 - 44
Gasthof Römerkessel, 86925 Fuchstal, 08243/2238, 41 Betten, EZ € 35

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Der Lech - Höhenweg führt uns unter der Mundrachinger Brücke hindurch in die Lechauen. Hier folgen wir dem Weg bis zu einer Absperrung. Wir umgehen die Absperrung und kommen zur Staustufe 12.
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Unterhalb der Dammkrone laufen wir weiter bis wir in östlicher Richtung auf einen betonierten Wirtschaftsweg gelangen. Hier biegen wir rechts ein und folgen diesem Weg bis wir linker Hand alte Feldstadel sehen (bei der Abzweigung nicht dem Weg am Ufer folgen!).
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Wir bleiben immer in südlicher Richtung bis der Weg am Waldrand einen Bogen nach links macht. Nach ein paar Metern bringt uns der Weg an einen Forstweg, der rechts in den Wald hineinführt. Vorbei an einem kleinen Tümpel gehen wir rechts hinunter auf einen Pfad. Nach einigen hundert Metern gabeln sich beide Fußwege. Wir bleiben auf dem linken Weg
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und kommen an Wildschutzzäunen vorbei auf einen breiten Forstweg (Rechts auf dem Pfad bleiben, bis zum Forstweg, dort rechts abbiegen). Diesem Forstweg folgen wir und gelangen auf einen Wiesenweg, der vom Forstweg rechts abzweigt und uns zu einem Rastplatz am Steilufer führt. Vom Rastplatz führt der Weg uns in südöstlicher Richtung auf einen etwas breiteren Forstweg. Der Forstweg führt uns aus dem Wald hinaus. Über einen Wiesenweg gehen wir am Waldrand zur Straße Epfach - Reichling vor. An der Haarnadelkurve der Straße Reichling - Epfach gehen wir auf der Straße hinunter bis zu einer kleinen Kapelle. Hier führt links ein Weg zum Aussichtspunkt " Balkon Oberbayerns ". Dieser Abstecher vom Lech - Höhenweg ist etwas beschwerlich, aber lohnenswert. Wir gehen an der Kapelle vorbei über den Steg, dann durch den Wald hoch und rechts am Waldrand entlang bis zum Aussichtspunkt mit einem freien Blick über die Lechschleifen mit den Orten Apfeldorf und Kinsau.
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Deutlich sehen wir die Verengung des Lechtals bei Hohenfurch, die sogenannte "Hohe Furch", die dem Ort Hohenfurch den Namen gab. Unten an der Kapelle an der Straße wieder angelangt, folgen wir der Straße Richtung Epfach und kommen zur Brücke mit dem Standbild des St. Lorenz. Nach der Brücke biegen wir in die Flößerstraße ein und folgen dem Auenfeldweg rechter Hand hinauf in den Ort Epfach.

Am Gasthof Sonne führt der Weg uns weiter auf die Ortsstraße. Hier steht ein Gedenkstein auf das frühere Abodiacum (Epfach).

Der berühmteste Epfacher aus der Römerzeit ist Claudius Paternus Clementianus, ein Nachfolger des Pontius Pilatus, der vor 1800 Jahren höchster Beamter in Judäa war. Eine 1954 gefundene Öllampe aus dem 4. Jahrhundert ist Beweis, daß Christen im spätrömischen Abodiacum die Kaserne belegten. Der stattliche Pfarrhof wurde 1750 vom Steingadener Klosterbaumeister geschaffen. Im ehemaligen Feuerwehrhaus befindet sich nun ein kleines Heimatmuseum, das an die Gründung Epfachs durch die Römer vor mehr als 2000 Jahren erinnert. Besichtigungsmöglichkeit über den Lehrer "Fischer" im Schulhaus.

Wir gehen in südlicher Richtung die Straße hinauf (Aussicht auf die Lechschleife) und gelangen zu einer Straßenmündung. Hier folgen wir der Straße nach Kinsau bis zur Straße "Forchau", die hier als Hohlweg hinunterführt. Auf dieser Straße kommen wir zu den ersten Häusern in der Forchau. Wir biegen rechts in einen Wirtschaftsweg ein, der uns über Wiesen zur unteren Hangterrasse des Lechs führt.
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Von dieser Hangterrasse führt ein Weg in gerader Richtung hinunter zum Lech (geradeaus gehen!). Auf dem Wirtschaftsweg bleiben wir (Linker Hand ist der Lech). Bei der nächsten Weggabelung verlassen wir den Uferweg und gehen geradewegs auf den Ort zu. Der Wirtschaftsweg führt uns zu einer alten Mühle und zur Kirche hinauf in den Ort

Kinsau.

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Die Pfarrkirche St. Matthäus von 1712 wird im Kunstführer Dehio als hoher Saalbau mit gestrecktem eingezogenen Altarraum beschrieben. Wessobrunnner Akanthusstuck von 1717, Bildhauerarbeilen von dem Landsberger Lorenz Luidl.

Rechts lassen wir die Kirche liegen und vorbei an der ehemaligen Wirtschaft gehen wir geradeaus auf einen Fußweg, der auf halber Höhe die Ortsstraße kreuzt. Wir gelangen weiter auf die Herzogstandstraße (Aussieht auf die zurückgelegte Wegstrecke mit dem Aussichtspunkt "Balkon Oberbayerns "). Wir folgen der Herzogstandstraße in östlicher Richtung (zum Lech hin) und gelangen nach einer Rechtskurve auf einen Wirtschaftsweg,
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der uns entlang der Hangkante in südlicher Richtung zu einer Gedenkkapelle führt. Bei der nächsten Abzweigung (nach der Kapelle) kehren wir links in den Wirtschaftsweg ein, der wieder zu einem schönen Aussichtspunkt führt (Blick auf das Elektrizitätswerk unterhalb von Kinsau und auf die Orte Apfeldorf und Reichling). Von diesem Aussichtspunkt gehen wir in südwestlicher Richtung zum Waldrand. Am Waldrand entlang führt uns der Weg zu einem Hohlweg, der etwas hinunter an das Lechhochufer führt. Wir folgen diesem Weg, der uns auf die Straße nach Hohenfurch führt.
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Hier biegen wir rechts ein und gelangen in westlicher Richtung nach Hohenfurch.
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Bei der ersten Bachbrücke überqueren wir die Schönach.

Hohenfurch:

Verkehrsamt, 86978 Hohenfurch, Lechstr. 4, Frau Johanna Gerbl, 08861/4423
Gasthof Negele, Ruhetag Montag, 08861/4463, 56 Betten
Gasthof Schönachhof, Ruhetag Mittwoch, 08861/4108, 22 Betten

Nach der Bachbrücke gehen wir links und anschließend rechts hinauf zur Kapelle St. Ursula.
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Nach der Kapelle St. Ursula biegen wir links auf einen Asphaltweg, der uns an einem Bauernhof vorbei in den Wald führt (Abkürzung über den Wanderweg H 1 möglich).
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Der Forstweg führt zu einem Aussichtspunkt, der einige Meter neben dem Forstweg liegt (Ruhebank ). Hier gibt es einen herrlichen Blick über die Staustufe 7. Vom Aussichtspunkt gehen wir eine leichte Rechtskurve und biegen dann links in einen Forstweg ein. Diesem Forstweg folgen wir bis linker Hand ein Pfad zu einem Aussichtspunkt (Blick zum Hohenpeißenberg) abzweigt.
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Holzstufen bringen uns hinauf auf eine Anhöhe zum "Schwalbenstein". Wir gehen weiter an der Hangkante entlang zu einem Jägersitz. Von hier führt der Weg weiter auf einen Pfad
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und über Holzstufen wieder auf die Hangkante.
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Bergab geht der Weg auf einen Wirtschaftsweg, dem wir bis zum Vereinshaus des Trachtenvereins folgen. Auf der asphaltierten Straße
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geht es dann bis zum Bahnübergang.
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Wir halten uns nach dem Bahnübergang zunächst rechts und überqueren die Bundesstraße nach dem Postamt. Wir gehen hier über die Bahnhofstrasse einen Fußweg hinauf und kommen zum Marienplatz in

Schongau
Hotel Alte Post, Marienplatz 19, 08861/23200, 70 Betten
Hotel Garni Rössle, Christophstr.49, 08861/23050, 34 Betten
Hotel Holl, Altenstadter Str. 39, 08861/4051
Tourist Information direkt am Marienplatz

Museum:

Stadtmuseum, Christophstr. 55-57, Dienstag bis Sonntag, 10-12 und 14-17 Uhr.
Verkehrsamt 86953 Schongau, Münzstr.5, 08861/7216 und 71444
Fremdenverkehrsverband Pfaffenwinkel Bauerngasse 5, 08861/211117

Schongau wurde von den Römern besiedelt, im Jahre 1253 vom Hohenstaufen Kaiser Friedrich II als Stadt gegründet, erlebte Schongau als Umschlagplatz für Handelsgüter aller Art (Ballenhaus) einen wirtschaftlichen Aufschwung. Kaiser Ludwig der der Bayer gab Schongau ein eigenes Rechtsbuch nach dem Münchner Muster und 1331 das Münzrecht (eigene Münze).

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die überwiegend sehr gut erhaltene Stadtmauer mit Frauentor (herrliche Weinstube), Maxtor, Polizeidienerturm und Faulturm, die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt von 1750, die Hl.-Geist-Kirche von 1720, sowie das ehemalige Rathaus mit dem Ballenhaus und dem dem gotischen Ratssaal mit geschnitzter Holzdecke.

Markierter Stadtrundgang, Faltblatt im Verkehrsamt am Rathaus erhältlich.


Von hier gehen wir durch den Polizeidienerturm die Stufen hinab (Weg gesperrt!), bis wir unterhalb das Freibad und das Hallenbad der Stadt Schongau sehen. Über den Dornauer Weg erreichen wir eine Hangterasse (über den Parkplatz geradeaus). Hier gehen wir auf einem Asphaltweg an der Hangkante entlang und kommen auf die asphaltierte Straße zum Schongauen See.

Vorbei an der Dornauer Kapelle bis zu einer Abzweigung (nicht Bootsverleih). Hier biegen wir links ab. Nun verläuft der Wanderweg gleichzeitig auch als Naturlehrpfad
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(ab Schongau bis Burggen auch grün-weiße Markierung). Wir gelangen zu einem sehr schönen Aussichtspunkt oberhalb des Schongauer Sees (Sitzbank)
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und folgen dann diesem Lehrpfad bis zu einem Forstweg
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(bei der Sitzbank links abbiegen, der Weg führt als Kiesweg bergab vorbei an Hinweisschildern). Wir gehen weiter auf diesem Forstweg,
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der uns am Waldrand unter der B17 hindurch
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und weiter geradeaus zum Lechufer führt. Hier biegen wir rechts in einen Wiesenweg und gelangen in das herrliche Naturschutzgebiet Heidewiese/Schongauer Alm,
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am Hochufer entlang bis wir auf einen Wirtschaftsweg kommen.
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Wir folgen dem Wirtschaftsweg vorbei an einer größeren Waldhütte und einer kleinen Jagdhütte "Felserhütte" an einem Aussichtspunkt
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Nach der Rechtskurve biegen wir rechts in einen Wirtschaftsweg ein, dem wir bis zur Strasse folgen. Dann links halten. (Der ursprüngliche Weg über die Wiese ist gesperrt!)
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Wir gelangen nun am Waldrand auf einen Wirtschaftsweg (Römerstraße Via Claudia Augusta von Verona nach Augsburg, auch als Via Claudia Augusta gekennzeichnet). Nach einigen hundert Metern kommen wir linker Hand an einen Grenzstein zwischen dem Hochstift Augsburg und Pfalz - Bayern(?) und biegen dann links in einen Weg Richtung Rossau ab.
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Zum Feldstadl biegen wir rechts ab und gelangen zu einem weiteren Wirtschaftsweg, wo wir zunächst rechts und dann links abbiegen. Dieser Wirtschaftsweg führt zu einem idyllischen Tümpel. Wir gehen rechts vorbei und dann links in einen anderen Wirtschaftsweg, der uns in ein kleines Wäldchen führt. Nach diesem kleinen Wäldchen biegen wir rechts über einen Wiesenweg zum Steilufer der Litzauer Schleife ab. Wir gehen weiter am Steilufer der Litzauer Schleife auf eine Anhöhe hinauf
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und dann auf einen Wirtschaftsweg vorbei an weiteren Aussichtspunkten,
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an der Wegkreuzung links. Hier können wir entweder geradeaus nach Burggen
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gehen oder nach links abbiegen und auf dem Lech-Höhenweg bleiben.

Burggen

Verkehrsamt, Rathaus, Frau Erhard, 08860/8104 (ab 14 Uhr),
Gasthof Auerhahn, 08860/366, Montag/Dienstag Ruhetag
Gasthof Fichtl, 08860/283, Donnerstag/Freitag Ruhetag

Von Burggen auf der Straße zur Forchenmühle.
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Vor der Lech-Alm biegen wir in den nächsten Wirtschaftsweg links ein und gelangen zu einer Gabelung, wo wir uns rechts halten. Wir kommen in den Forchenwald und auf die Straße von Burggen zur Forchenmühle. Wir gehen auf der Straße zur Forchenmühle und biegen nach der Forchenmühle rechts in einen Wirtschaftsweg ein.

Beim nächsten Wirtschaftsweg halten wir uns rechts und gelangen zu einer Abzweigung vor einem Waldstück. Hier biegen wir links ein. Wir kommen dann in ein Wäldchen und biegen rechts ab in einen Fußweg,
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der uns an eine Hangkante führt. Entlang der Hangkante geht der Fußweg hinunter auf die Straße Burggen - Lechbruck. Wir gehen links weiter auf der Straße nach

Dessau.
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Geheimtipp: Geräucherte Renken in der Dessau.

Auf der Straße gehen wir bis zur Staustufe 4
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und über die Brücke
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auf die Ostseite des Lechs. Der Wirtschaftsweg führt uns nach der Linkskurve hinauf auf einen Weg, der in südlicher Richtung verläuft.
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Wir kommen nun in das Gebiet der Schwefelfilze. Bei den Schwefelfilzen machen wir einen Abstecher von 100 m in östlicher Richtung und sind im Moorgebiet. Zurück zum Lech - Höhenweg und in südlicher Richtung
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zu den einzelstehenden Häusern des Ortsteils Bruck und weiter auf der Straße über die Illach - Brücke zum Damm der Staustufe 3. Wir bleiben auf dem Weg in Ufernähe
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(links am Surfgelände vorbei),
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der uns in eine reizende Auenlandschaft vor Lechbruck führt.
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Über einen Steg geht es am Lechufer entlang
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mit schönem Blick auf den Ort Lechbruck. Nach den Stromschnellen gehen wir auf die Straßenbrücke im Ortsteil Gründel.

Wer in Lechbruck übernachtet, geht über die Brücke und in nördlicher Richtung in den Ort hinein.

Lechbruck
Verkehrsamt, 86983 Lechbruck, Rathaus, 08862/8521
Gasthof Hirsch, Brandach 20, 08862/8263, 60 Betten
Hotel "Lechbrucker Hof', Flößerstr. 18, 08862/8441, 30 Betten

Ab hier ist der ursprüngliche Lech - Höhenweg gesperrt. Grund der Sperrung ist eine einzige Bachüberquerung, über die Uneinigkeit besteht, ansonsten ist der Weg durchaus gangbar, wenn auch nicht mehr markiert. Hier die ursprüngliche Wegbeschreibung:

Von Gründel gehen wir hinunter auf einen Wiesenpfad, der uns zunächst auf dem östlichen Uferweg durch die Auenlandschaft zur Schwerblmühle führt. Vor der Mühle biegen wir rechts ab und kommen über einen Steg an Fischteichen vorbei zum Lochufer. Am Ende dieses Weges informiert eine Tafel über die frühere Floßfahrt auf dem Lech. Im Naturpark Lochaue der Gemeinde Prem befindet sich eine Kneippanlage. Wir gehen auf die Dammkrone der Staustufe 2 hinauf und in südlicher Richtung auf der Dammkrone des Lechs. Wir verlassen auf diesem Weg den oberen Lochsee und gelangen auf eine Straße, an der der Weiler Küchele liegt.

Der neue Weg führt zunächst ein Stück entlang der Strasse nach Prem, bis wir links nach Helmau (Wegweiser Helmau-Karlsebene) einbiegen. Wir folgen dem geteerten Weg an den Häusern der Karlsebene vorbei und bigen direkt danach rechts über eine Bachbrücke ab. Nach der Brücke gehen wir geradeaus und folgen dem ausgeschilderten Moorpfad.
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Vorbei an der Königswiesenhütte, einem Unterstand in dem einige historische Werkzeuge des Torfabbaus zu sehen sind, folgen wir dem Weg, der hier meist als König-Ludwig-Weg markiert ist.
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Nach Verlassen des Waldes wird der Weg zum Fußpfad, bis wir auf einen Fahrweg stossen. Hier halten wir uns rechts nach Prem. In Prem gehen wir in südlicher Richtung auf dem "Moorweg", und weiter halblinks auf der Rötenbachstrasse bis wir zum Kirchplatz kommen. Hier kommen wir am Gasthaus Loacher (bayrische und vietnamesische Küche!) vorbei. Danach halten wir uns an der Kirche rechts und gehen auf der Strasse hinunter (rechts eine Einkaufsmöglichkeit). Weiter kommen wir an einer Bäckerei und einer Metzgerei vorbei bis wir auf die Hauptstrasse stossen. Hier gehen wir rechts und nach dem ehemaligen Gasthaus Bayrischer Löwe wieder links. Wir gehen über einen Steg in die Lechaue - der Weg ist hier gut ausgebaut und nachts sogar beleuchtet. Wir passieren die Kneippanlage, einen Spielplatz und Sportplatz. Wir stossen auf den Lechstausee und gehen links vorbei am Gasthof Lechaue. Hier haben wir einen Blick auf die Staustufe Prem.
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Wir passieren ein Sägewerk und bleiben unterhalb des Dammes auf der Teerstrasse in südlicher Richtung, bis diese nach links abknickt. Hier gehen wir weiter geradeaus, an der Absperrung vorbei und hinauf auf die Dammkrone.
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Der Weg geht weiter auf der Dammkrone bis der Weg den See verlässt. Wir folgen dem Weg, vorbei an einer weiteren Absperrung bis zur Hauptstrasse.
Auf der Straße gehen wir weiter in südlicher Richtung bis zur Bachbrücke, überqueren den Halblech
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und gehen in nordwestlicher Richtung bis zur Linkskurve. Hier dann den asfaltierten Wirtschaftsweg hinauf bis zum Weiler Häringer.

Der Lech - Höhenweg führt auf diesem Wirtschaftsweg um den Berg herum nach Osten. Wer jedoch den schönen Aussichtspunkt genießen möchte, biegt beim Häringer rechts in einen Wirtschaftsweg ein und wählt dann die Wege, die zur Hochspannungsleitung auf den Aussichtspunkt führen. Vom Aussichtspunkt, einem schmalen Hangrücken, sehen wir in nördlicher Richtung zurück über den Lechsee nach Lechbruck und gen Süden bereits die Gebiergskette und das Schloß Neuschwanstein. Vom Bergrücken am südlichen Waldrand entlang zum Wirtschaftsweg, der uns nach Ostern hinabführt. Hier gehen wir auf den Wirtschaftsweg weiter bis zur Straße Bayerniederhofen - Roßhaupten. Die Straße hinauf zum Ortsteil

Kniebis.

Vorbei am Sanatorium der Landesversicherungsanstalt Schwaben bis zum Freibad Kühmoossee. Hier gibt es einen Kiosk; rechter Hand geht der Lech - Höhenweg über Greith auf einer asfaltierten Straße.
Alternativ kann man vom Kiosk des Freibades Kühmoossee auch weiter nach Pfefferbichl gehen und in den Wanderweg Nr. 113 einbiegen, jedoch nur bei trockenem Wetter und ohne Hundebegleitung. Durch Kuhweiden geht es hier zum Engratsrieder See.
Folgen wir dem Lech-Höhenweg, so lehrt uns ein Gedenkstein, dass an dieser Stelle einst zwei Hirtenbuben während einer Hungersnot über eine Maus so in Streit gerieten, dass der eine den anderen erstochen hat:
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Nach soviel Ernstem gibt es aber gleich wieder etwas zur Aufheiterung:
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Wir folgen dem Weg
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über Greith zum Hergratsrieder See
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Nun können wir neben der Straße zwischen Forggensee und Bannwaldsee Richtung Vogelberg laufen und sehen rechts bereits den Forggensee.
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...und links die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau.
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Vom Vogelberg, den wir rechts der Straße liegen lassen, gelangen wir auf der Straße zur Mühlberger Ache.
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Wir überqueren die Mühlberger Ache und kommen in die Ortschaft

Brunnen.

Dort gehen wir auf dem Uferweg in südwestlicher Richtung nach Waltenhofen und weiter nach Frauenberg mit Sicht auf das Musical Ludwig II.
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Nun sehen wir bereits Füssen am Beginn des Forggensees.
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Wir folgen dem Uferweg
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und gelangen nach Horn
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Beim Elektrizitätswerk Füssen überqueren wir den Lech
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bei einer Staumauer
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und gelangen an der Südseite der Bundesstraße auf einem Fussweg nach Füssen.
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Es ist geschafft!

Füssen
Kurverwaltung, 87629 Füssen, 08362/7077
Hotel Hirsch, Schulhausstr. 2-4, 08362/5080, 110 Betten
Hotel Sonne, Reichenstr. 37, 08362/9080, 64 Betten

Besiedlung lange vor der Römerherrschaft. 1750 Klostergründung durch den Heiligen Magnus. 1268 kam Füssen von Österreich zu Bayern, 1313 an die Bischöfe von Bayern, diese besaßen bereits 1317 ein Schloß. Das heutige Hohe Schloß wurde 1496 bis 1505 erbaut. Es war Sommerresidenz der Augsburger Fürstbischöfe. Stiftskirche St. Mang mit romanischer Krypta. Besonders sehenswert sind die prächtigen Stuckarbeiten des einstigen Bibliothekssaales (heute Rathaus) zu sehen.
Rückfahrt von Füssen nach Landsberg a. Lech mit der Bahn - Umsteigen in Kaufbeuren , Buchlos, Kaufering nach Landsberg.

Pauschalreisende, die die Wanderpauschale beim FVV Ammersee-Lech e.V. - Fernwanderwege im Alpenvorland - gebucht haben, werden um 9.00 Uhr vom Hotel in Füssen abgeholt und nach Landsberg a. Lech zurückgefahren. Die Kosten der Rückfahrt sind im Pauschalpreis enthalten.
Entfernungen der Etappen
Zollhaus Landsberg a. Lech 14 km
Landsberg a. Lech Pitzling 5 km
Pitzling Mundraching 9 km
Mundraching Epfach 8 km
Epfach Kinsau 7 km
Kinsau Hohenfurch 5 km
Hohenfurch Schongau 6 km
Schongau Burggen 10 km
Burggen Dessau 5 km
Dessau Lechbruck 9 km
Lechbruck Gründl 4 km
Gründl Küchele 6 km
Küchele Greith 9 km
Greith Waltenhofen 9 km
Waltenhofen Füssen 5 km
Gesamtstrecke 111 km

Die Entfernungsangaben beziehen sich auf den ursprünglichen Weg, duch die neue Führung zwischen Gründel und Küchele ist der Weg um schätzungsweise 4 km länger geworden.
Serviceleistungen

Rundwanderpauschale mit Gepäcktransport zu buchen bei dem

Tourismusverband Ammersee-Lech
Hauptplatz 152
86899 Landsberg a. Lech
Telefon: 08191-129-247
Fax: 08191-129-160
www.ammerseelech.de

Gepäcktransport

Sofern Sie die Tour selbst organisieren wollen, bieten folgende Unternehmer den Gepäcktransport an:

l. Landsberg a. Lech - Hohenwart/Römerkessel: Fa. Otmar Knöller, Landsberg a. Lech, 8191/4849
2. Hohenwart/Römerkessel - Schongau: Fa. Otmar Knöller, Landsberg a. Lech 08191/4849
3. Schongau - Lechbruck: Fa. Beck, Rottenbuch, 8867/666
4. Lechbruck - Füssen: Fa. Beck, Rottenbuch, 8867/666

Der Weg ist, obwohl er auf weiten Strecken auf (auch gut ausgebauten) Wegen führt, nicht "kinderwagentauglich". Die Kennzeichnung ist meistens gut bis sehr gut, bis auf den Bereich direkt vor und südlich von Landsberg. Aber auch da ist Verlaufen so gut wie ausgeschlossen, mit etwas Richtungssinn und Wanderkarte kommt man in jedem Fall wieder auf den markierten Weg zurück.

Der vorstehende Text basiert weitgehend auf der Wegbeschreibung, herausgegeben vom Tourismusverband Ammersee-Lech e.V., Von-Kühlmann-Str. 15, Landsberg am Lech, Telefon 08191/47177, und wurde von mir anhand meiner Aufzeichnungen ergänzt und aktualisiert. Ich habe den Weg im Spätsommer 2003 in vier Tagen abgewandert, mit Übernachtungen in Römerkessel, Schongau und Prem.

Wer sich noch weiter mit der Geschichte der Zähmung des ehemaligen Wildflusses Lech beschäftigen möchte, dem sei das Informationszentrum in der Lechstaustufe 1 Roßhaupten und als Vorbereitung diese Seite empfohlen:

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 07:00 - 15:00 Uhr
Freitag: 07:00 - 14:00 Uhr
Samstag, Sonntag (nur in den Monaten Juni bis September): 07:00 - 17:00 Uhr
Wanderkarten

Kompass - Karten
189 - Landsberg am Lech / Ammersee
179 - Pfaffenwinkel / Schongauer Land
4 - Füssen / Ausserfern
Bücher, Wegbeschreibungen

Der Lech - Höhenweg ist ausser in der Broschüre des Tourismusverbandes Ammersee - Lech nur im (inzwischen vergriffenen) Buch von Helmut Dumler, Fernwanderwege Voralpenland, Kompass-Verlag, beschrieben. Der Grund, warum es diese Seite gibt ;-)
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