Unsere Fahrt nach Berlin
Am 26. September fuhren wir vormittags mit dem Zug Richtung Berlin. Leider mussten wir wegen einer Bombendrohung mehrere Stunden am Bahnhof in Herford verbringen und kamen so viel zu spät in Berlin an. Deswegen fiel der erste Programmpunkt, ein Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Sevim Dağdelen, ins Wasser und wir machten uns erstmal auf den Weg in Hostel, um dort den nächsten Tag vorzubereiten.
Haus der Wannseekonferenz
Am zweiten Tag besuchten wir das Haus der Wannseekonferenz in Potsdam, wo 1942 ünber die Deportation und Ermordung der Juden entschieden wurde. Es gab zu den verschiedenen dazugehörigen Themengebieten Führungen, die wir in Kleingruppen unter Anleitung eines Mitarbeiters selbstständig erarbeiteten und durchführten.
Besuch im Bundestag
Nachmittags ging es trotz des schlechten Wetters zum Bundestag, wo wir einem – eher langweiligen :) - Vortrag lauschten. Danach wussten wir wenigstens, dass die Farbe der Stühle im Bundestag extra für diesen erfunden wurde. Entschädigt hat uns dann aber der Rundgang durch die Kuppel und besonders aufgefallen ist uns das Kunstwerk „Der deutschen Bevölkerung“, das auch Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit gewidmet ist.
Mädchenzentrum Szenenwechsel
Am nächsten Tag besuchten wir den Mädchenzentrum „Szenenwechsel“ in Berlin-Neukölln und waren begeistert von den schönen Räumen und verschiedenen Angeboten. Wir haben spannende Geschichten gehört und nahmen ganz viele Anregungen mit. Besonders der Musikraum hat uns beeindruckt und es hätte nicht viel gefehlt und eine „Azade-Girlband“ wäre entstanden.
Wie zu Hause in Kreuzberg
Eine Führung durch Kreuzberg gab es am Tag vor der Abreise. Vorher besuchten wir noch eine Ausstellung über Einwanderung nach Kreuzberg im Kreuzberg-Museum. Wir haben uns in Kreuzberg fast wie zu Hause gefühlt, was bestimmt auch an der Vielfalt des Stadtteils liegt, und wir fanden es wohl alle traurig, als wir am kommenden Tag wieder nach Hause fahren mussten.









