Die Anlage von Ulrich Röcher

 
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  Ältere Bilder der neuen Anlage      
                 
         
  Bild 6 Bild 7      
  Die Bilder 6 und 7 sind Aufnahmen aus dem Jahre 1988 aus der ersten Bauphase der Anlage. Sie zeigen die offene Rahmenbauweise und die Schattenbahnhöfe 1 (Bild 6) und 2 (Bild 7). Vielleicht interessant: die kupplungsschonende Ausführung der (Billigst-) Prellböcke und die platzsparenden Gleisharfen!  
                 
Bahnanlagen
                 
  Die Bahnanlagen sind im nicht sichtbaren Teil mit M-Gleisen erstellt worden. In sichtbaren Anlagenteilen gibt es ausschließlich K-Gleise, davon sehr viel Flexgleis. Kleinster Gleisradius ist 35 cm, größte Steigung rd. 6%. Ich habe versucht, in sichtbaren Anlagenteilen möglichst größere Radien und flachere Steigungen einzusetzen, um den Eindruck der Natürlichkeit zu erhöhen. Einen weiteren, noch in der Planung befindlichen Schattenbahnhof, den ich unter die Anlage setzen will und dessen Zufahrt über das vordere variable Einsatzstück erfolgen wird, werde ich in C-Gleis ausführen. Alle K-Gleise wurden der Optik willen auf Merkur-Styroplast Gleisbettung verlegt. Die Antriebe der Weichen wurden unterflur angebracht, meist sogar mit drehbaren (Roco-) Weichenlaternen. Alle Schienen wurden rostfarben gestrichen. Bei den Brücken handelt es sich in einigen Fällen um handelsübliche Kibri- und Märklin-Brücken, andere Brücken wurden ebenfalls aus Hekidur Platten erstellt oder aus Ätzteilen und Messingplatten (!!) selbst gelötet. Es wurden Lichtsignale von Herei und Busch sowie Formsignale von Weinert, Viessmann und Fleischmann eingesetzt. Oberleitung (Sommerfeld) gibt es nur auf den unteren sichtbaren Gleisabschnitten der Anlage.  
                 
  Übersichtsbilder      
                 
         
  Bild 8 Bild 9 Bild 10 Bild 11  
         
  Bild 12 Bild 13 Bild 14 Bild 15  
  Wir beginnen den Rundblick mit der Tür linkerhand. Die Bilder 8, 9 und 10 zeigen den linken Teil der Anlage. 8 ist eine ältere Aufnahme, bei der die Stahlbrücke der Kehrschleife noch nicht vollständig fertig war. Wir drehen uns um 90 Grad nach rechts und sehen auf den Bildern 11, 12, und 13 die rechte Hälfte des gleichen Anlagenstückes Das Bild 14 stellt den Anlagenteil direkt gegenüber der Tür mit der Altstadt und den rechts daran anschließenden Anlagenteil dar. Dreht man sich nun weiter nach rechts, sieht man die hängende Schlucht - so sie eingesetzt ist (Bild 15). Rechts davon ist wieder der Anlagenteil zu sehen, den schon Bild 8 zeigte.  
                 
Elektrische Ausrüstung
                 

Für die elektrische Ausrüstung der Anlage kam zumeist konventionelle Relaistechnik zum Einsatz und weniger Elektronik. Eine Automatik wurde nicht realisiert, weil dies durch den (für die Zukunft geplanten) Computerbetrieb obsolet wird. Die Anlage ist von vorneherein mit Digitalsystem aufgebaut worden. Zuerst hatte ich eine Märklin 6020-Zentrale, dann eine 6021 und jetzt eine Intellibox. Die Weichen- und Signalsteuerung erfolgt komplett vom Digitalsystem aus. Da ich genug Fahrzeuge über das Digitalsystem per Unterleitung steuern kann, wurde die Oberleitung nur an sichtbaren Strecken und elektrisch funktionslos ausgeführt. Schaltgleise für die Rückmeldung habe ich von Anfang an vorgesehen. In neueren Anlagenteilen habe ich die Richtungsdecodierung der Schaltgleise mit einem Bauvorschlag aus dem Märklin-Magazin 6/87 nachgebildet, der über zwei Reedkontakte und nachgeschaltete Elektronik einen sicheren Impuls mit Richtungsinformation erzeugt.

Auch in der elektrischen Ausrüstung habe ich eine ähnliche Detailgetreue wie bei Gelände und Gebäuden angestrebt. Zwei Beispiele: Ein Signal zeigt nur dann Hp1 (grün), wenn sich auch wirklich ein Zug nähert. Alle Signale können rückwärts überfahren werden, ohne auf grün gestellt werden zu müssen. Wendezüge mit Steuerwagen voraus halten mit dem Steuerwagen vor dem Signal. Die Waggonbeleuchtung brennt auch bei rotem Signal weiter. Bei den Gebäuden habe ich Lichtwechselschaltungen und zimmerweise (!!!) Beleuchtung der Gebäude vorgesehen. Mehrere unterschiedlich ausgeführte Lichtwechselschaltungen (erstellt nach Bauvorschlag in Märklin Magazin 2/89) wirken gleichzeitig auf einzelne Gebäude, so dass die Zimmer zufällig beleuchtet werden. Diese aufwändige Ausführung hat dazu geführt, dass einzelne Gebäude bis zu 17 (!) Glühbirnchen haben. Selbstverständlich befinden sich auch dort Straßenlampen, wo in der Realität welche stehen würden, und die Weichenlaternen sind ebenso beleuchtet. Kein Wunder, dass meine Trafoleistung derzeit bei vollständig eingeschalteter Beleuchtung nach kurzer Zeit in die Knie geht ;-)) !

                 
  Detailaufnahmen          
           
  Vorderer Bahnhof Lindental          
                 
         
  Bild 16 Bild 17 Bild 18 Bild 19  
             
  Bild 20 Bild 21          
  Dieser Bahnhof geht nahezu über die ganze Vorderfront der Anlage. Eine Übersicht über den rechten Teil gibt Bild 12. Den linken Teil dieses Bahnhofs zeigt Bild 16 aus der Vogelperspektive. Die Bilder 66 und 17 zeigen den gleichen Anlagenteil aus der Lokführerperspektive. Die Bilder 18 und 19 zeigen das Bahnhofsgebäude von links und rechts. Unschwer zu erkennen: Dieses Bahnhofsgebäude ist ein Relikt meiner Jugendsünde! Bild 18 und Bild 21 (ältere Aufnahme) zeigen die Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage, Bild 21 einen von mir auf Car System umgebauten LKW vor der Tiefgarage. In diesem Bahnhofsbereich bin ich derzeit noch nicht ganz fertig. Neben einigen Details muss die Oberleitung wieder aufgebaut werden.  
                 
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