Förderverein Schienenverkehr Glan - Lautertal - Bachbahn e.V. |
Der Förderverein Schienenverkehr Glan, Lautertal-, Bachbahn mit Sitz in Wolfstein/Pfalz setzt sich seit vielen Jahren für die Reaktivierung der Bachbahn von Weilerbach nach Otterbach als Teil des Kaiserslauterer Citybahnprojektes ein.
Weilerbach und Rodenbach erhalten wieder Anschluss an die Schiene. Die Lautertalbahn wird in das Konzept integriert, endlich zur modernen Regionalbahn ausgebaut und erhält so eine dauerhafte Perspektive. Die Westpfalz erhält ein attraktives ÖPNV-Angebot aus einem Guss.
Wir wollen, dass die Citybahn ab Sommer 2006 in die Kaiserslauterer Innenstadt fährt. Für die Spiele der Fußball-WM brauchen wir ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem.
Der Förderverein Schienenverkehr Glan, Lautertal-, Bachbahn will
Machen Sie mit - geben Sie der Zugkunft eine Chance!
![]() |
Die Bachbahn von Otterbach nach Reichenbach wurde 1914 und 1920 in Betrieb genommen. Sie hatte immer nur lokale Bedeutung. Die DB versäumte die Modernisierung, weshalb am 27. Mai 1972 der letzte planmäßige Personenzug fuhr. Ab 1995 gab es keinen Güterverkehr mehr. Die Bemühungen zur Reaktivierung der Bachbahn im Rahmen der Citybahn für Kaiserslautern haben zu mehreren Studien und Gutachten geführt. Alle kamen zu dem Ergebnis, dass das Konzept volkswirtschaftlich sinnvoll ist und die Mobilität der Menschen in der Region verbessert. |
15 000 Menschen fahren heute täglich aus dem Lautertal und der Verbandsgemeinde Weilerbach nach Kaiserslautern. Davon kommen:
Moderne Stadtbahnen sind attraktiver als die zur Zeit eingesetzten Busse und Bahnen ==> schätzungsweise doppelt so viele Menschen wie heute werden den ÖPNV nutzen und somit umweltfreundlich zur Arbeit und zum Einkaufen fahren.
| So könnte die Citybahn nach Weilerbach aussehen. Und viel mehr Platz als eine Bushaltestelle braucht auch die Citybahn nicht. Das genaue Vorbild für Kaiserslautern fährt übrigens seit Jahren in Zwickau/Sachsen - aus der tschechischen Grenzregion mitten in die Zwickauer Innenstadt. |
Die attraktiven Verbundtarife des WVV machen die ganze Familie mobil.
Demgegenüber werden die Spritpreise weiter steigen, weil die wirtschaftlich nutzbaren Erdölvorräte weltweit schon um die Hälfte aufgebraucht sind.
Beim Schienenverkehr sind wesentlich weniger Unfälle zu beklagen als im Straßenverkehr.
Auch die Busse stehen (leider) öfter mal im Stau. Mit der Citybahn fahren wir auf einem eigenen Gleiskörper schnell und bequem in die Kaiserslauterer Innenstadt.
Die Citybahn wird laut Berechnung aus der Standardisierten Bewertung jährlich 1336 Tonnen CO2 - Emissionen einsparen.
Der zuständige Zweckverband will die Strecke 2008 in Betrieb nehmen. Wir wollen, dass schon 2006 zur Fußball-WM die ersten Züge fahren.
Karlsruhe, Saarbrücken, Heilbronn und Zwickau haben vorgemacht, wie es geht. Die Regionalbahn wurde ins Stadtzentrum hinein gebaut: Der ÖPNV ist unschlagbar attraktiv. Ohne Staus, bequem, sicher und schnell.
![]() |
Die Ursprungsversion aller Citybahnsysteme fährt in Karlsruhe. Seit über 10 Jahren wächst das Stadtbahnnetz in die Region. Kleine Dörfer im Kraichgau werden mit der Karlsruher Fußgängerzone verbunden. Mitten im südpfälzischen Wörth kann man einsteigen und sich zum Karlsruher Hauptbahnhof oder anderen wichtigen Punkten der badischen Metropole chauffieren. |
Jede Zukunftsinvestition - ob Straßenbau oder ÖPNV - kostet Geld. Und damit die Steuergelder gut angelegt werden, hat der Staat ein exaktes Bewertungsverfahren vorgeschrieben. Für das Citybahnprojekt wurde der volkswirtschaftliche Nutzen eindeutig nachgewiesen. Die Investitionen für Strecke und Haltepunkte werden 24 Mio. € kosten. Das Land fördert das Projekt und übernimmt zwischen 65 bis 85% der Kosten - je nach dem, ob es sich um Anlagen der eigentlichen Citybahn oder der Lautertal- und Bachbahn handelt. Die Fahrzeuge werden vom künftigen Betreiber bezahlt, der durch Ausschreibung ermittelt wird. Den Verkehr auf der Strecke bezahlt der zuständige Zweckverband, der den diesbezüglichen Grundsatzbeschluss schon 1999 fällte. Die Züge zwischen Kammgarn und Rathaus finanzieren Stadt und Kreis, weil es sich dort rechtlich um eine Straßenbahn handeln wird. Und dies ist, wie der Busverkehr, eine kommunale Aufgabe.