Veränderungen/Ergebnisse
Veränderungen
Infotafeln
Fazit
Bildergalerie zur Entwicklung
Veränderungen
Im Juni 2005 fand die erste Bürgerversammlung zur Neugestaltung des Nordufers statt. Die Bürger wollten vor allem eine Verbesserung des Zugangs zu dem Uferwanderweg mit einer größtmöglichen Naturerhaltung in diesem Gebiet. In den daraus resultierenden Ursprungsentwurf gab es jedoch starke Eingriffe. Über die Umsetzung der Planungen wurden wir BANA-Studenten dann regelmäßig durch unseren Dozenten Dr. Michael Barsig informiert, so dass wir die Realisierung kritisch verfolgen konnten.
Folgende Veränderungen des Nordufers wurden von uns beobachtet:
(Die Aufnahmen vom neugestalteten Uferwanderweg wurden am 21.08.2006 vom Landschaftsarchitekten Frank von Bargen angefertigt.)
- der ursprüngliche schmale Trampelpfad wurde verbreitert und befestigt sowie mit einem wasserdurchlässigen Belag versehen
- vom oberen Böschungsrand wurden einige Abgänge geschaffen, die mit Kopfsteinpflaster und Metallgeländern versehen wurden
- Errichtung einer Aussichtsplattform mit bunten Glasbausteinen und Steinelementen zum Sitzen, Klettern oder Spielen am oberen Böschungsrand
- am östlichen Eingang (hinter S-Bahnbrücke) wurde die ursprüngliche Ruderalvegetation völlig entfernt und eine Plattform aus Stein mit Stufen gebaut; rechts und links wurden verschiedene Sorten von Wildrosen und andere Sträucher gepflanzt sowie Rollrasen verlegt; dieser lässt keine Rückentwicklung der Ruderalvegetation zu, weshalb also die ursprüngliche Halbtrockenrasen-Vegetation definitiv zerstört ist!
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Ruderalvegetation |
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- eine bisher wenig genutzte Feuchtwiese wurde zu einem artenarmen Gebrauchsrasen umgewandelt, um der Bevölkerung einen Nutzungsraum am Kanalufer zu erschließen; weil hier die Nutzungsintensität künftig zunimmt, wäre ein Erhalt der Feuchtwiese kaum möglich gewesen; dieses Beispiel zeigt aber auch, dass die Erschließung städtischer Ufer in unbebauten Bereichen punktuell kleinflächige Biotope zerstören kann
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alte Feuchtwiese |
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neuer Gebrauchsrasen |
- auf dem neuen Gebrauchsrasen befinden sich eine große stabile Schaukel sowie diverse Steinquader, die zum Sitzen oder Klettern benutzt werden können; auch an der gegenüberliegenden Böschung zur Straße hoch wurden Steinquader als Spiel- und Kletterfläche für Kinder angebracht (Kritische Anmerkung: Leider verführt dieser freie Platz mit gutem Blick auf den Kanal die Benutzer dazu, die Schwäne und Enten mit Brot zu füttern, was für die Wasserqualität des Kanals sehr schädlich ist!)
- westlich des Torfstraßenstegs, wo das Gelände zu schmal für eine Wegverbreiterung war, wurde ein Steg mit Metallrosten als Wegersatz errichtet
- entlang des gesamten Weges wurden diverse Holzbänke und Abfallbehälter aufgestellt
- die Böschung zum Wasser wurde an einigen Stellen mit Wildrosen als Erosionsschutz bepflanzt
- das vorhandene kleine Schilfgebiet wird durch eine Reisigbarriere (aufgrund unserer BANA-Aktivität!) sowie durch die Neupflanzung von sieben Berberis julianae (mit besonders langen Dornen) geschützt
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Reisigbarriere |
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Reisigbarriere mit Schilf |
- entlang des oberen Weges wurden vom Torfstraßensteg bis zum Eingang an der
S-Bahnbrücke diverse einheimische Bäume und Sträucher gepflanzt
Infotafeln
Standorte einiger Infotafeln:
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Eingangsbereich |
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Geschichte |
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Zürgelbaum |
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Tiere (Tafel leider vom Weg zu weit entfernt!) |
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Artenvielfalt (Tafel leider vom Weg zu weit entfernt!) |
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Die acht Infotafeln, die inhaltlich von uns BANA-Studierenden erstellt wurden:
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enthalten alle am unteren Rand unser BANA-Logo! |
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Geschichte |
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Artenvielfalt |
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Heilpflanzen |
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Zürgelbaum |
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Tiere |
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Vögel |
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Fische |
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Kindertafel |
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Leider schon jetzt Vandalismus am Uferwanderweg:
Fazit
Man hat sich bemüht, die Eingriffe in die Natur möglichst gering zu halten. Die Bocksdornsträucher wurden beispielsweise erhalten, so dass die Vogelpopulation in diesem Gebiet nicht dezimiert wird.
Durch die Verwendung von stabilen Metall- und Steinelementen gelingt es hoffentlich, dem Vandalismus entgegenzuwirken und den Pflegeaufwand gering zu halten.
Die große Wiese, die als Spielplatz genutzt werden kann, lässt auch viel Raum für eigene Kreativität.
Bei den Bauarbeiten wurde wenig auf sachgerechten Baum- und Pflanzenschutz geachtet und erst nach Intervention unsererseits wurden z.B. besonders gefährdete Bäume (wie der Zürgelbaum) durch Zäune geschützt. (Siehe auch Baumschutz) Auch die umfangreichen Neupflanzungen wurden teilweise nicht sachgemäß vorgenommen bzw. völlig überflüssig an Stellen, wo bereits ausreichende Vegetation vorhanden war.
An zwei Stellen, wo die Götterbaumschösslinge nicht entfernt wurden, ist jetzt schon abzusehen, dass sich diese rapide ausdehnen und andere seltenere Sträucher (z.B. Blasenstrauch) wie auch einheimische Pflanzen (z.B. Eiche) verdrängen werden. (Wie sich eine sich selbst überlassene Götterbaumpflanzung schnell zu einem regelrechten Urwald entwickeln kann, lässt sich gut ein Stück weiter von der Föhrer Brücke aus betrachten.)
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Götterbaum |
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Götterbaumwäldchen |
Inwieweit die Neuanpflanzungen überleben und sich die ursprüngliche Natur wieder Flächen zurückerobert, wird sich erst im Laufe der nächsten Jahre zeigen. Wie das Gelände von den Anwohnern angenommen und erlebt wird, wird sich auch erst in der wärmeren Jahreszeit herausstellen. Eine Nutzerbefragung und -analyse soll noch durchgeführt werden. Aufgrund von einigen Begehungen lässt sich vorab feststellen, dass sich die Nutzerschicht vorwiegend aus Joggern, Anglern, Hundebesitzern (kann problematisch werden) und Frauen mit kleinen Kindern zusammensetzt.
Positiv ist uns aufgefallen, dass das Gelände, in dem früher viel Müll herum lag, heute (noch) sehr sauber ist, was wohl auch am Quartiersläufer liegt, der offensichtlich gut auf Müllvermeidung bzw. -beseitigung achtet.
Bildergalerie zur Entwicklung:
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westlich des Torfstraßenstegs/Uferseite: |
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31.10.2005 |
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08.03.2006 |
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westlich des Torfstraßenstegs/Uferweg: |
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31.10.2005 |
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05.12.2005 |
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08.03.2006 |
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östlich des Torfstraßenstegs/Uferseite: |
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31.10.2005 |
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05.12.2005 |
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31.10.2005 |
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05.12.2005 |
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22.05.2006 |
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26.06.2006 |
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