141 072
... der Lebenslauf
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Eine Sonderseite zu dem Lebenslauf der 141 072.

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1959 bauten Henschel und BBC die Lokomotive E41 072 unter der Fabriknummer 29825.
Die Auslieferung erfolgte im Frühjahr 1959 an das erste Bw Köln Deutzerfeld, bei dem sie am 13. April 1959 in Dienst gestellt wurde. Zuvor hatte sie an diesem Tag ihre Abnahmefahrt bestanden.

E41 072 war die erste E41 in grüner Farbgebung, nachdem alle ihre Vorgänger im eleganten Blau lackiert wurden. Am 20. Mai 1965 wurde E41 072 nach Hagen-Eckesey umbeheimatet. Hier wurde sie im Ruhrgebiet und sogar bis Frankfurt eingesetzt. Im Bw Hagen-Eckesey erfolgte am 1. Januar 1968 die Umbezeichnung der Elektrolok auf die EDV-Bezeichnung "141 072". Am 14. April 1968 zog es die Lok zu ihrer neuen Heimat nach Bw Osnabrück Hbf, bei dem sie jedoch nur ein Jahr verweilte. Denn am 31. Mai 1970 verschlug es die Lok bis zum 5. März 1984 nach Hamburg-Eidelstedt. Hier leistete die Lok hauptsächlich Dienst im Nahverkehr der Hansestadt. Das Bw Seelze bekam 141 072 am 5. März 1984 zugestellt, von wo sie in ganz Niedersachsen, sowie in den angrenzenden Bundesländern Einsätze leistete.



Als im Jahr 1985 die 150. Jahrfeier der Deutschen Eisenbahn bevorstand, entschloss die damalige Bundesbahn die Lok in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. Deshalb tauschte das Aw Opladen u.a. die Doppellampen, die 141 072 bis jetzt trug, gegen die ursprünglichen Einfachlampen. 141 072 trat an den Wochenenden 7./8., 14./15. und 21./22. September 1985 mit einem geschobenen Nahverkehrswendezug als Vertreter des Bezirksverkehrs bei den dreistündigen Paraden auf. Nach den Paraden stand 141 072 einige Zeit auf der Fahrzeugausstellung in Bochum-Dahlhausen zur Schau aus. Bei der Hauptuntersuchung um das Jahr 1990 wurden der 141 072 die Umlaufstangen demontiert.



Drei Jahre später beschloss die DB, die Lok in den offiziellen Museumsbestand der DB zu übernehmen. Ihre Umlaufstangen konnte die Lok im Jahr 1995 nur in Verbindung mit dem neuen DB-AG Emblem zurückbekommen. Dieses neue Emblem wurde erst nach einer geraumer Zeit durch das alte Bundesbahn-Emblem ersetzt.



Die im Jahr 1998 anstehende Hauptuntersuchung wurde nicht durchgeführt, sodass 141 072 am 8. November 1998 z gestellt wurde. Am 15. Januar 1999 schied die Lok als ausgemustert aus dem Fahrzeugbestand der Deutschen Bahn AG aus und sollte als nicht betriebsfähige Museumslok im Verkehrsmuseum Nürnberg ihr weiteres Leben verbringen. Deshalb wollte/sollte das Verkehrsmuseum Nürnberg auch die Lokomotive von dem Abstellgleis in Seelze, auf dem die Lok nach ihrer Ausmusterung geschoben wurde, abholen. Doch auf diesem Gleis leistete die 141 072 anderen Lokomotiven der Baureihe 140 noch bis Juni 2000 Gesellschaft.

Dann brachte man die Lok nach Opladen um sie dort auszuschlachten und bei dem nahegelegenem Recyclingunternehmen Bender im August 2000 verschrotten zu lassen.
Damit verschwand die letzte Lok der BR 141, die noch die alten Umlaufgriffstangen, Blechregenrinnen und die Schweiger Lüftergitter besaß, von den Gleisen der ehemaligen Deutschen Bundesbahn.








Angeblich wollte DB Cargo die Lok von ihren Abstellgleisen im Seelzer Bahnhof entfernt haben und habe daher das Verkehrsmuseum Nürnberg mehrfach aufgefordert die Lok abzuholen. Da jedoch keine Reaktion erfolgte, habe man die Lok nach Opladen geschickt. Das Verkehrsmuseum wiederum sagte aus, erst nach der Ausschlachtung der Lok in Opladen überhaupt vom Schicksal der Lok erfahren zu haben.


Es werden noch Daten gesucht:
- Wann genau bekam 141 072 die Doppellampen ein- und wieder ausgebaut?
- Von wann bis wann stand die Lok in Bochum-Dahlhausen auf der Fahrzeugausstellung zur Schau?

Wir freuen uns für jede Information!


Informationsquellen für diese Seite waren u.a. bereitgestellte Schriften und Meldungen von Eisenbahnfreunden.


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Informationsstand / letzte Aktualisierung: 16.02.2002

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