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Benjamin Hoinle
 
       
 
   
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Forschung: Hypothesen

Fremdsprachen in der Türkei

Unsere Gruppenhypothese lautet "In der Türkei Fremdsprachen zu lernen, bedeutet eine Form der Westorientierung". Ich persönlich beschäftige mich mit der Motivation von Schülern/Jugendlichen zum und beim Erlernen von Fremdsprachen.

Meine Hypothese: Türkische Schüler/Jugendliche sind motivierter beim Erlernen vom Fremdsprachen als deutsche und sehen darin auch mehr Sinn als diese.

Denn: Die Türkei ist ein sehr touristisches Land mit stark zunehmenden Besucherzahlen aufgrund der Vielfalt des Angebotes des Landes. Daher ist es nötig, dass alle im Bereich des Tourismus beschäftigten Leute Fremdsprachenkenntnisse erwerben, um besser und effizienter mit den Touristen kommunizieren zu können. Jugendliche bzw. Schulabgänger mit guten Fremdsprachenkenntnissen hätten wohl bessere Chancen bei der Bewerbung um eine Arbeitsstelle als türkische Mitbewerber ohne oder mit nur geringen Kenntnissen in (mindestens) einer Sprache. Überhaupt beruflich gesehen hinsichtlich zunehmender Globalisierung sowie im Hinblick auf den eventuellen Beitritt der Türkei in die EU ist es für Türken wichtiger als für Deutsche, Fremdsprachen zu lernen, da wohl bei weitem weniger Menschen weltweit gesehen Türkisch lernen als Deutsch.

Diese Annahmen gilt es zu untersuchen, wobei ich mich auf die Motivation der Jugendlichen konzentrieren möchte, inwiefern sie das Erlernen von Fremdsprachen u.a. im Hinblick auf ihren beruflichen Werdegang für wichtig erachten, ob ihnen das Lernen von und Kommunizieren in Fremdsprachen Spaß macht, welche Sprachen sie als sehr interessant oder besonders nützlich empfinden...
Der Fragebogen (einsehbar) zu meiner Forschung konnte online ausgefüllt werden.

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23.07.2003