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6.4. Analyse der Messinstrumente Zunächst erfolgt eine kurze Darstellung der benötigten und eingesetzten Verfahren. Faktorenanalyse Als datenreduzierendes Verfahren stellt die Faktorenanalyse eine Möglichkeit dar, aufgrund ihrer korrelativen Beziehungen, Variablen zu unabhängigen Gruppen zu klassifizieren. Als hypothetische Größen erklären Faktoren den Zusammenhang zwischen Variablen. Die daraus resultierenden Variablengruppen enthalten eine ähnliche Struktur. Hierdurch lassen sich die Dimensionalitäten der einzelnen Konstrukte überprüfen und Hypothesen generieren (Bortz, 1993). Reliabilitätsprüfung Interne Konsistenz Die Reliabilität erfasst den Grad der Genauigkeit in der Messung eines Merkmals (Präzision). Die Reliabilität spiegelt den Grad wider, mit dem eine Messung frei von zufälligen Messfehlern ist. Allgemein ergibt sich die Reliabilität aus der Beziehung: Reliabilität = 1 Fehlervarianz/Gesamtvarianz (Backhaus, 1996). Der Alpha-Koeffizient nach Cronbach (a) wird als Maß für die interne Konsistenz der eigenen Untersuchung zugrunde gelegt, wobei Werte über a > .70 eine ausreichende interne Konsistenz für explorative Verfahren darstellen. Die Reliabilitäten von a > .80 sind als gut zu bezeichnen (Bortz, 1993). Trennschärfe Als statistischer Kennwert der Itemanalyse gibt die Trennschärfe Aufschluss darüber, wie groß der Beitrag des einzelnen Items zur Differenzierungsfähigkeit der gesamten Skala ist. Hierbei sind hohe Trennschärfen erstrebenswert (Bortz, 1993). Die Werte sollten allgemein mindestens rit = .30 betragen. |
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