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4.8.4. Die emotionale Belastung der Betroffenen und deren Lebenspartner Aufgrund der dargestellten Störungsbilder sind die Partner oftmals überfordert in der Alleinübernahme familiärer Aufgaben, insbesondere der Krankenpflege und Betreuung des erkrankten Partners und durch die Notwendigkeit, mit der sozialen Reaktion fertig zu werden. Nach infausten Prognosen, wie AIDS, nehmen, wie erwähnt, soziale Trennungen und weitere Desintegration zu. Die Art und Weise seitens der Patienten, gesundheitliche Einschränkungen zu bewältigen, ist abhängig von (Kallert, 1993): 1. Alter, Geschlecht, Bildungsstand, prämorbider Persönlichkeit. 2. von den biographisch verankerten Erlebens- und Auseinandersetzungsformen. 3. von dem Selbstbild der Person. 4. von dem Grad der Überzeugung, die Situation mit HIV gestalten, verändern und kontrollieren zu können (siehe hierzu Kapitel „Lebensqualität“ zu ‚Fremd- und Selbsteinschätzung‘). 5. von dem Differenzierungsgrad der Zukunftsperspektive. 6. von der Kompetenz der Person, wobei sowohl die objektiv gegebene, als auch die subjektiv erlebte Kompetenz von Bedeutung ist (Fremd- versus Selbsteinschätzung). 7. von dem Ausmaß sozialer Integration und sozialer Unterstützung. 8. von der Gesamtsituation der Person zu der neben objektiven Faktoren (Beruf, Partner, gesundheitliche und wirtschaftliche Situation, Wohnungssituation) auch die subjektiv erlebten Faktoren gehören. 9. Familien- und sozialanamnestische Vorerfahrungen der Patienten und ihrer Angehörigen. |
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