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6. Empirische Untersuchung der aktuellen Befindlichkeit in Abhängigkeit des erhaltenen sozialen Rückhaltes bei HIV- und AIDS Patienten 6.1. Einführung Die vorliegende Arbeit ist von interdisziplinären Paradigmen geleitet. Wie bereits in den theoretischen Kapiteln erörtert wurde, werden den Kognitionen und dem derzeitigen psychosozialem Belastungsgrad besondere Bedeutung zugeschrieben. Dies bedeutet, dass die subjektive Einschätzung eine Situation als aversiv oder als herausfordernd einstuft. Die Beurteilungsmöglichkeiten werden in die Ereigniseinschätzung und die Ressourcenwahrnehmung unterteilt. Aus diesem Leitgedanken kann gefolgert werden, dass eine subjektive Wahrnehmung der Umwelt und ihre Deutung eine große Relevanz für die Ätiologie und Pathogenese bei chronischer Erkrankung haben kann. Die vorliegende Studie untersucht das aktuelle Befindlichkeitsprofil und den erhaltenen sozialen Rückhalt einschließlich der Zufriedenheit innerhalb der letzten vier Wochen. Diese Untersuchung stellt methodisch ein quasi-experimentelles Untersuchungsdesign mit den daran gebundenen statistischen Operationen dar (Backhaus, Erichson, Plinke & Weiber, 1996). Die in dieser Arbeit präsentierten Ergebnisse sind stichprobenspezifische Ergebnisse und dürfen nicht auf die Gesamtpopulation HIV- und AIDS Erkrankter übertragen werden. |
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