3.1. Epidemiologie (Krankheitsausbreitung)

Erste Krankheitsfälle von AIDS wurden in den USA im Jahre 1981 zunächst in folgenden Bevölkerungsgruppen gefunden: intravenös Drogenabhängige, Personen aus der Karibik, Hämophilie-Patienten (Bluter) und Männern mit häufig wechselnden Sexualpartnern, häufig aus dem Homosexuellenbereich kommend.
Seit 1981 steigt die Zuwachsrate der an HIV- und AIDS-Erkrankten kontinuierlich (Pschyrembel, 1990). Bis 1989 galten oben erwähnte Gruppen als Hauptrisikogruppen, da die Erkrankung offensichtlich durch Sexualkontakte beziehungsweise Blut oder Blutprodukte übertragen wird, doch inzwischen betrifft die Erkrankung auch Personengruppen, die keiner dieser Risikogruppen zuzuordnen sind, so zum Beispiel heterosexuelle Frauen oder Kinder. Die Inzidenz in der Bevölkerung ist unverändert steigend.