3.3.Infektion

Das HI-Virus wurde im lymphatischen Gewebe, Blut, Vaginalsekret, Samenflüssigkeit, Speichel, Muttermilch und anderen Körperflüssigkeiten, zum Beispiel in Gelenkergüssen, infizierter Personen gefunden. Als epidemiologisch gesichert gilt nur die Übertragung durch parenterale Inokulation von infizierten Körperflüssigkeiten wie Blut, Blutbestandteilen, Injektionen, Transfusionen sowie Geschlechts- und Analverkehr (Schleimhautlaesionen als Eintrittspforte). Nach 4 – 7 Wochen entwickeln sich infizierte Antikörper, die im Serum nachweisbar sind (Wiesmann, 1982; Pschyrembel, 1990).