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6.2.2. Die Symptom-Check-Liste (SCL-90-R) 6.2.2.1. Die Entwicklung der SCL-90-R Die Discomfort Scale der Forscher Parloff, Kellmann und Frank (1954) der John Hopkins University gilt als der Vorläufer der Symptom-Checkliste. Um das Ausmaß an Unbehagen (discomfort) und Belastung (distress) messen zu können, entwickelten die Forscher eine Check-Liste mit einunddreißig Fragen. Frank verbesserte 1957 die SCL-31 zur SCL-41-Liste, wobei jedes Item mit einer Vier-Punkt-Skala versehen wurde. Die Items fokussierten somatische und psychische Belastungen. Diese Liste wurde in psychopharmakologischen placebo-kontrollierten Doppelblindstudien eingesetzt. 1965 setzten Lipmann et al. eine modifizierte Version mit fünfundsechzig Items zur Angstmessung ein. Die Arbeit von Lipmann et al. wurde von Derogatis et al. 1971 zusammengefasst und weiterentwickelt. Derogatis legte als erster Vergleichsdaten für psychisch Belastete und Gesunde vor. 1977 publizierte Derogatis seine Forschungsergebnisse über die 90 Items umfassende Symptom-Check-Liste, änderte die Bezeichnung hin zu SCL-90-R (R für revised), (Franke, 1990). |
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