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4.8.7. Unterstützung der Selbsthilfegruppen Die AIDS-Hilfe ist mittlerweile unersetzliches Bindeglied zu den tradierten medizinischen Wissenschaften und der professionellen Krankenpflege geworden. Mit der Hilfe zur Selbsthilfe wird instrumentelle, informationelle als auch emotionale Unterstützung dort zur Verfügung gestellt, wo klassische Supportsysteme bei HIV und AIDS versagen. Grund- und Behandlungspflege, Einkäufe, Haushaltshilfen, Behördengänge, Begleitung in die HIV-Ambulanzen, regelmäßige Medikamentenapplikationen wie auch, unter Berücksichtigung des Erkrankungsstadiums, Freizeitaktivitäten, Begleitung und Betreuung bei stationären Aufenthalten und therapeutische Beratung sind im Verlaufe dieser Erkrankung unerlässlich geworden. Zu diesen wesentlichen Quellen der Unterstützung kann gesagt werden, dass die oftmals ehrenamtlich Arbeitenden Techniken des Stressmanagements vermitteln, um die enormen Bewältigungsanstrengungen der Patienten im Sinne einer patientenorientierten Versorgung bei zeitgleicher Lebensqualitätssicherung zu erleichtern. Die Ressourcen der Bewältigung von krankheitsbedingten (emotional und aufgabenbezogen) Anforderungen müssen mit dem jeweiligen Lebenskontext der Person und dem Zeitpunkt, in dem ein kritisches Ereignis eintritt, in Verbindung stehen. |
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