Der Garten

Die Welt grau. 

Sie tobt um Dich herum, brüllt

wie ein Sturm Raubt

Deine Energie

Stress, Hektik, Lärm Gefühle erstickt Einsamkeit. Du bist gestolpert 

im Schlamm des Lebens.

So oft. Bist

immer wieder aufgestanden.

Deine Augen sind rot. Du hast geweint. Deine Hände

geschwollen, Du hast gekämpft. Deine Beine sind lahm, Schmerzen. Du bist geflohen. Vor Allem.

Vor Dir. Bist voll Trauer, voll Angst. Mutlos.

Ein Tor...... geh hindurch.

 

Stille.

Der schwere Duft von Rosen.

Ein sanfter Hauch

streichelt Deine Haut, leises Rascheln, goldenes Licht.

Vögel singen. Die schweren

Ähren

des Schilfs wiegen sich im Wind.

Ein kleiner Bach plätschert leise, zart. Silbern schillert

der Lavendel

Duft.

In der Ferne schlägt dumpf

eine Uhr. Ein zarter Wind spielt im Laub 

Atem

der Freiheit. Du schließt die Augen

Ruhe in Dir Eins

mit allem und Dir Lass es

geschehen

sei glücklich, denn nun

bist Du zuhaus.

Christian Strzoda, 28.April 1960- 7. Februar 2008