BMW-340
JAWA-354
R 35-3

Ich hoffe, daß ich Ihnen auf meiner Seite nützliche technische Tip´s rund um den BMW 340 bzw. EMW 340-2 geben kann. Des weiteren konnte ich Ihnen/Euch die schönen Bilder und Klänge meiner Motorräder nicht vorenthalten. Zeigen möchte ich hier nur meine R35/3 und meine ehem. Jawa 354 (meine ersten Opfer), die bei mir ein neues Zuhause gefunden haben. Für mögliche Interessenten habe ich selbstverständlich noch viele weitere Fotos. Ich hoffe, es so dem Zahn der Zeit etwas schwerer zu machen, denn schließlich sollen auch unsere Kinder erfahren womit Opa und Oma ins Grüne gefahren sind.



Soviel sei gesagt, zu schnell gerät in Vergessenheit, daß ideenreiche Ingenieure, gewiefte Konstrukteure, schlaue Kaufleute, waghalsige Geldgeber und ihr Handwerk beherrschende Arbeiter im Osten Deutschland's eine große Kraftfahrzeugindustrie aufbauten. Diese Unternehmungen in Chemnitz, Eisenach, Ludwigsfelde, Suhl, Zschopau und Zwickau beeinflussten nicht nur vor dem II. Weltkrieg die Fahrzeugindustrie der Welt. Jeder namenhafte Hersteller schnitt sich sein Stück des Wissenskuchen heraus, egal wann und egal ob es sich um konstruktive Ideen, Produktionsmethoden oder die Methoden der Menschenführung handelte. Allgemein bekannt sind die Nachbauten des DKW Motorrades RT-125 von BSA, Harley, Yamaha usw. Unbekannter ist beispielsweise die Tatsache, daß sich der Bremer Autofabrikant Borgward der Ideen und der Konstrukteure von DKW bediente, um erfolgreich in den 50er Jahren den Lioyd-Kleinwagen zu produzieren. Das die BMW-Auto´s ihren Ursprung in Eisenach hatten, ist vielen nicht bekannt. Audi Ingolstadt gründete seine Tradition auf der sächsischen Auto-Union, dem Zusammenschluß von DKW, Wanderer, Audi und Horch.

Das vierte Treffen war ebenfalls wieder überwältigend, nun steht das fünfte Treffen an, seid Ihr dabei?

Das 5. BMW/EMW 340 - Treffen 2012

Trotz der Erfolge muß man sehen, daß die Kraftfahrzeugindustrie der DDR seit langer Zeit auf den ausländischen Märkten nicht mehr konkurrenzfähig war. Die Planwirtschaftler der DDR hatten die Gewinne der Kraftfahrzeugindustrie abgeschöpft, um sie in andere Projekte zu pumpen. So fehlte den Kfz-Produzenten das Geld für Investitionen und Neuerungen. Betrogen wurde der DDR-Bürger, der trotz vorhandenem Geldes keinen Neuwagen kaufen konnte. Auch die weit über 100.000 Beschäftigten der Fahrzeughersteller durften nicht zeigen, was sie konnten. Die Wirtschaftsplaner verhinderten sogar die Serienproduktion erfolgversprechender Prototypen, wie im Falle des Trabantnachfolgers. Sehr deutlich sichtbar war diese Haltung auch bei Simson. Die Suhler mußten 1961 die erfolgreiche Motorradproduktion einstellen und sich der Fertigung von Mopeds widmen. Eine neue gespanntaugliche 350 ccm ging nicht mehr in Serie, obwohl sie die katastrophale Unterversorgung der Bevölkerung mit reisetauglichen Fahrzeugen hätte mildern können. (Quelle: Bewegte Zeiten/P. Kunze)


Klicken Sie hier, um zum ehemaligen Hauptgebäude der Eisenacher Fahrzeugfabrik von 1927 zu gelangen.

...das waren noch goldene Zeiten!


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-danke...


Diese Seite soll ebenfalls dazu beitragen, daß die (ost-) deutschen Zwei-/ Viertaktfahrzeuge und die Leistung der Mitarbeiter der Eisenacher und der Suhler Fahrzeufertigung nicht in Vergessenheit gerät.


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